DE728669C - Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung - Google Patents
Verbindung von Maschinenteilen durch ExzenterverzapfungInfo
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- DE728669C DE728669C DEH158509D DEH0158509D DE728669C DE 728669 C DE728669 C DE 728669C DE H158509 D DEH158509 D DE H158509D DE H0158509 D DEH0158509 D DE H0158509D DE 728669 C DE728669 C DE 728669C
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- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 title claims description 3
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- 241000237942 Conidae Species 0.000 claims 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D1/00—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung Die Erfindung bezieht sich auf lösbare Verbindungen von Maschinenteilen. Es war bekannt, Wellen miteinander oder' mit einem Kurbelarm durch Exzenterverzapfung zu verbinden.
- Erfindungsgemäß wird die exzentrische Verzapfung dadurch weiter ausgebildet, daß in eine Ringnut, die durch die exzentrische Bohrung des einen Teils und den exzentrischen Zapfen des anderen Teils gebildet wird, ein Paßstück bzw. ein Mitnehmer eingelegt wird, der aus zwei ineinander verschiebbaren Exzenterringen besteht. Diese in sich verschiebbaren Exzenterringe bilden zusammen je nach Lage zueinander einen Ring mit zentrischer oder mehr oder minder exzentrischer Bohrung. Je nach Lage der exzentrischen Bohrung und des exzentrischen Zapfens der zu kuppelnden Teile und je nach Art der dadurch gebildeten Ringnut werden die zwei Exzenterringe ineinandergelegt und als Paßstück in die Ringnut eingeführt. Damit ist je nach Feinheitsgrad der Passung eine feste Verbindung der zu kuppelnden Teile mit oder ohne Schlupf für beide Drehrichtungen für diese Lage der Teile erreicht.
- Sollen die zu kuppelnden Teile radial irgendeine ,andere Lage zueinander erhalten, so werden die Exzenterringe herausgenommen und die neue Lage der zu kuppelnden Teile festgelegt. Die Ringe werden der neu gebildeten Ringnut entsprechend zusammengelegt und in diese Nut eingeführt, womit die Verbrodung wieder hergestellt ist. Ein Verschieben der in die Nut eingelegten Exzenterringe in sich ist bei richtig gewählter Teilfuge des zusammengesetzten Paßringes nicht möglich. Es können also die Teile in beliebiger Drehlage miteinander verbunden werden.
- In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in 14 Abbildungen in Beispielen dargestellt und erläutert. Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche oder gleichwertige Teile.
- Abb. i zeigt einen Hohlkörper a (Hohlwelle. Nabe o. dgl.) mit außenliegender exzentrischer Bohrung, darin die Welle b mit exzentrischem Zapfen c. Durch die exzentrische Bohrung und den exzentrischen Zapfen wird die Ringnut d gebildet. Die Abb. 2, 3, .1. und 5 zeigen in Ansicht von vorne jeweils den Hohlkörper a in gleicher Lage, die Welle b mit dem Zapfen c in vier verschiedenen von alleer möglichen Lagen, wodurch vier verschiedene Ringnuten c1 gebildet werde. U m die Welle b mit dem Hohlkörper a zu kuppeln, muß die jeweils gebildete Ringnut d durch ein Paßstück von entsprechender Form ausgefüllt werden. Hierzu dienen die in den Abb. ; , 5, 9 und i o dargestellten Doppel-Z, .ringe, die aus den Einzelexzenterringen e und f, wie Abb. 13 und 1.1 sie in der Lage der Abb. S zeigen, zusammengesetzt' sind. Die Abb. d stellt die nach Abb. ; ineinandergeschobenen Ringe im Schnitt dar.
- Haben die einzelnen Ringe e und f gegeneinander, gegen den Wellenzapfen c sowie g o« egen die Exzenterbohrung der Hohlwelle a mehr oder weniger Luft, so verschieben sich die Welle b und der Hohlkörper a bei der Einwirkung eines Drehmomentes radial mehr oder weniger gegeneinander, ehe sie zueinander festsitzen. Dies hat in den meisten Fällen keine besondere Bedeutung, da man die Verschiebung ja von vornherein berücksichtigen kann; die Verschiebung kann in gewissen Fällen sogar ein Vorteil sein. Kommt es aber auf einen sofortigen Sitz ohne Schlupf an, so müssen alle zylindrischen Berührungsflächen sich saugend ineinanderschieben. Ein von etwaiger Abnutzung der Berührungsflächen unabhängiger, immer fest und.genau passender Sitz wird durch eine Ausführung nach Abb. i i gewährleistet. Die Exzenterringe e und f sind federnd gestaltet, etwa wie in Abb. 12 gezeigt. Der Ring e hat eine konische Bohrung, der Ring f eine entsprechend konische Mantelfläche, wie das Beispiel Abb. i i es zeigt. Beide Ringe werden ineinandergepreßt und umschließen den Zapfen c bz«:. drücken sich fest gegen die exzentrische Bohrung der Hohlwelle, wodurch eine unverrückbare Lage für jede eingestellte Verbindung gegeben ist, die dauernd hält. Abb. 11 zeigt eine Pressung mittels Schraubbolzen g, mit dem Zapfen c fest verbunden, und einer Mutter h, wobei die Scheibe i als Zwischenlage vor dem Ring f liegt. An Stelle der konisch ausgeführten Trennungsfuge der Ringe e und f können auch die innere Bohrung oder der Außenmantel des Gesamtringes e, f ' Kegelflächen aufweisen, wobei dann die jeweiligen Berührungsflächen entsprechend zu gestalten sind.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung, dadurch gekennzeichnet, daß in die exzentrische Bohr ung des einen Maschinenteils ein Ring (e) eingelegt ist, der mit exzentrischer Bohrung versehen ist, die zur Aufnahme eines zweiten Ringes (f) dient, dessen exzentrische Bohrung den Exzenterzapfen des anderen Maschinenteils aufnimmt.
- 2. Kupplungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich berührenden Flächen der Exzenterringe (e und J), die Außenfläche des Ringes (e) mit seiner Gegenfläche, die Innenfläche des Ringes (f) mit seiner Gegenfläche oder alle genannten Flächen Kegelmäntel bilden.
- 3. Kupplungseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (e und f) durch passend angeordnete Schlitze oder Teilschlitze federn, sich damit ausdehnen und zusammenziehen können, zu dem Zweck, ein festes Anliegen der Mäntel mit den Gegenflächen zu ermöglichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH158509D DE728669C (de) | 1939-02-03 | 1939-02-03 | Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH158509D DE728669C (de) | 1939-02-03 | 1939-02-03 | Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE728669C true DE728669C (de) | 1942-12-02 |
Family
ID=7182829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH158509D Expired DE728669C (de) | 1939-02-03 | 1939-02-03 | Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE728669C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3221317A1 (de) * | 1982-06-05 | 1983-12-08 | PHB Weserhütte AG, 5000 Köln | Formschluessige welle-nabenverbindung |
| DE19651604C1 (de) * | 1996-12-12 | 1998-03-12 | Paul Zinser | Spannanordnung |
| DE19805213A1 (de) * | 1998-02-10 | 1999-08-12 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Spannvorrichtung zum Verbinden zweier umeinander angeordneter Bauteile |
| DE19805210A1 (de) * | 1998-02-10 | 1999-08-12 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Spannvorrichtung zum Verbinden zweier umeinander angeordneter Bauteile |
| DE102007013984A1 (de) * | 2006-10-11 | 2008-04-17 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Vorrichtung zum Halten eines zylindrischen Bauteils in einem zylindrischen Gehäuse |
-
1939
- 1939-02-03 DE DEH158509D patent/DE728669C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3221317A1 (de) * | 1982-06-05 | 1983-12-08 | PHB Weserhütte AG, 5000 Köln | Formschluessige welle-nabenverbindung |
| DE19651604C1 (de) * | 1996-12-12 | 1998-03-12 | Paul Zinser | Spannanordnung |
| DE19805213A1 (de) * | 1998-02-10 | 1999-08-12 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Spannvorrichtung zum Verbinden zweier umeinander angeordneter Bauteile |
| DE19805210A1 (de) * | 1998-02-10 | 1999-08-12 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Spannvorrichtung zum Verbinden zweier umeinander angeordneter Bauteile |
| DE102007013984A1 (de) * | 2006-10-11 | 2008-04-17 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Vorrichtung zum Halten eines zylindrischen Bauteils in einem zylindrischen Gehäuse |
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