DE72762C - Haken und Oesen, welche parallel zu den Stoffkanten in einander gehakt werden - Google Patents

Haken und Oesen, welche parallel zu den Stoffkanten in einander gehakt werden

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DE72762C
DE72762C DENDAT72762D DE72762DC DE72762C DE 72762 C DE72762 C DE 72762C DE NDAT72762 D DENDAT72762 D DE NDAT72762D DE 72762D C DE72762D C DE 72762DC DE 72762 C DE72762 C DE 72762C
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DENDAT72762D
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CH. E. BARNES in Paterson, 231 Hamilton Avenue, Grafsch. Passaic, Staat New-Jersey, V. St. A
Publication of DE72762C publication Critical patent/DE72762C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0011Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Haken und Oesen als Verschlufsmittel, um Stofftheile, Kleidungsstücke oder andere Gegenstände zu schliefsen oder zusammenzuhalten und bezweckt die Herstellung eines einfachen und wirkungsvollen Verschlufsmittels, welches, frei von vorspringenden Ansätzen, eine Verwickelung desselben in Schleifen, Spitzen oder anderen kostbaren Verzierungen dadurch vermeidet, dafs die verschiedenen Theile des Hakens und der Oese wesentlich in derselben Ebene liegen.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Befestigungsweise der vorliegenden Haken und Oesen auf den Kanten zweier mit einander zu verbindenden Theile. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Anordnung und veranschaulicht des Näheren, wie die einzelnen Theile, ohne wesentliche Vorsprünge, in derselben Ebene liegen. Fig. 3 ist eine Einzelansicht eines mit einer Oese in Eingriff befindlichen Hakens, aus welcher die Construction derselben klarer ersichtlich ist. Fig. 4 zeigt eine Oese von etwas abgeänderter Form im Grundrifs und Fig. 5 eine Seitenansicht derselben.
Um die praktische Anwendung der vorliegenden Haken und Oesen klarer zu verdeutlichen, ist in dem dargestellten Beispiel ein mit zwei zusammenstofsenden Kanten C C versehenes Kleidungsstück gewählt, auf dessen einer Kante die Oese und auf dessen anderer Kante der Haken passend befestigt ist. Beide Theile befinden sich in einer der thatsächlichen Benutzung entsprechenden, passenden Lage.
In Wirklichkeit sind diese Haken und Oesen zur Anbringung auf alle Arten von Stoffen, alle Gattungen von Erzeugnissen und dergleichen bestimmt, welche mit Theilen versehen sind, deren zeitweise Vereinigung mit einander nothwendig bezw. wünschenswerth erscheint.
Die Oese A besitzt einen leicht gebogenen Theil a5, welcher von dem mit der Oese zu versehenden Stoffe genügend weit absteht, um einen kleinen Zwischenraum für die Aufnahme des Hakens frei zu lassen. Dieser Theil a5 bildet in Verbindung mit dem Stoff eine Oeffnung, welche in einer zum Stoff senkrecht liegenden Ebene sich befindet (Fig. 2). Das von der Stoffkante C am weitesten entfernte Ende des Tbeiles as hat ein Auge α zur Aufnahme von Stichen, welche die Oese an diesem Punkt auf dem Stoff befestigen. Das andere Ende des Theiles <25, d. h. das der Stoffkante C am nächsten gelegene Ende ist mit zwei Augen a1 a1 ausgestattet, von denen je eins an einer Seite des dazwischen. liegenden Theiles a5 sich befindet, und welche Oeffnungen ebenfalls Stiche aufnehmen behufs sicherer Befestigung der Oese auf dem Stoff, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Auf diese Weise wird die Oese an jedem Ende auf dem Stoff festgenäht, und es sind keine vorspringenden Punkte an derselben vorhanden. Sie kann aus einem einfachen, behufs Bildung der Oeffnungen α a1 al, sowie des Zwischentheiles as passend gebogenen Draht hergestellt sein. Das Zwischenstück a5 besteht in diesem Falle
aus zwei dicht neben einander gelagerten Drahtlängen.
In den Fig. 4 und 5 ist eine leichte Formabä'nderung .A1 dieser Oese dargestellt. Bei dieser abgeänderten Form besteht der Theil a5 anstatt aus zwei parallelen Drahtlängen einfach aus einer Drahtlänge as, welche an einem Ende zu einem Auge a1 und am anderen Ende derart passend gebogen ist, dafs sie die schleifenähnlichen Augen a* cfi bildet, von denen je eines an einer Seite des Theiles as liegt.
In der Hauptsache ist die Zusammensetzung und Wirkung dieser abgeänderten Oese indessen in allen Beziehungen mit der Oese A identisch, da die Oese ΑΛ keine vorspringenden Theile hat und eine in senkrechter Ebene zum Stoff liegende Oeffnung mit demselben bildet, die dazu bestimmt ist, den in einer parallel zum Stoff liegenden Ebene seitwärts hineinzuhebenden Haken in sich aufzunehmen, wie bereits beschrieben. Diese Oese kann natürlich anstatt aus Draht, wie hier vorgeschlagen, auch aus Metallblech gestanzt oder in irgend einer anderen Weise hergestellt werden.
Von dem zur Oese gehörigen Haken B ist in Fig. ι ein Paar in Verbindung mit einem Paar Oesen A dargestellt. Die genaue Form des Hakens ist aus Fig. 3 klarer ersichtlich. Der Haken hat eine rechtwinklige Biegung b 5, an deren einem Ende sich ein Auge oder eine Schleife b"1 zum Aufnähen befindet, wie in Fig. ι gezeigt ist.
Von dem Auge b 2 biegt sich der an seinem Ende mit einer Schleife b1 versehene Theil b ab. Die Schleife b1 dient hier nicht zum Festnähen, sondern lediglich dazu, ein rundes Aufsenende bezw. einen Vorsprung für den Theil b zu bilden, um ein Auseinandergehen der Haken- und Oesentheile nach ihrer Kupplung zu verhindern. Hinter der winkligen Biegung i»5, d. h. an jener Seite, welche von der Stoff kante am weitesten entfernt liegt, wird der Haken B zweckmäfsig mit einem rechtwinkligen , in ein Auge b 3 zum Aufnähen auf den Stoff endigenden Theil b* versehen. Die Schleife bl liegt dicht an einem Theil der rechtwinkligen Biegung &4, so dafs nur ein ganz geringer Zwischenraum bleibt, der für den Durchtritt unterhalb des Theiles α 5 der Oese genügt. Der ganze Haken B mit allen seinen Theilen, Schleifen, Augen und Biegungen liegt in derselben Ebene.
Die Anordnung dieses Hakens kann bei der praktischen Ausführung etwas geändert und der innere Theil desselben entbehrt werden. Es ist indessen wesentlich, dafs er die Schleifen #2 behält, wodurch er dicht an der Kante des Stoffes befestigt werden kann, ebenso den in die Schleife bl endigenden Theil b, welcher mit der Schleife dicht an dem winkligen Theil b* liegt.
Diese im wesentlichen in beschriebener Weise geformten Haken und Oesen lassen sich, je nachdem man die Stoffkanten schliefsen oder lösen will, sehr schnell zu- bezw. aufhaken, wie aus der Beschreibung der Construction und Anordnung einleuchten wird. Es ist zu bemerken, dafs der Haken, wenn er mit der Oese in Eingriff gebracht werden soll, anstatt in einer horizontalen Ebene oder im rechten Winkel zur Befestigungsfläche der Oese, wie dies allgemein bei den gebräuchlichen Haken und Oesen der Fall ist, in verticaler Ebene eingehakt oder bewegt wird, d. h. in einer Ebene, welche zur Befestigungsfläche der Oese parallel ist. Dies ist ein grofser Vortheil, weil man dadurch einerseits in den Stand gesetzt wird, einen engeren Zusammenhang zwischen Haken und Oesen zu schaffen, andererseits jede Lückenbildung zwischen den beiden StofftheÜen oder ein Abheben der letzteren unmöglich ist. Besonders zu bemerken ist, dafs die Oese an der Kante des einen Stofftheiles und der Haken an der Kante des anderen Stofftheiles befestigt wird, und dafs die Befestigungspunkte dieser beiden Theile, nachdem der Eingriff von Haken und Oese stattgefunden hat, sehr dicht an einander grenzen. In Wirklichkeit liegt der Berührungspunkt zwischen Haken und Oese mit den Befestigungspunkten derselben etwa in einer Linie, welche parallel den Stoffkanten ist. Infolge dieser Verbindungsweise liegen die Kanten des Stoffes nach der Zusammenfügung von Haken und Oese äufserst dicht an einander, und der Nachtheil eines unsicheren Schlusses, wie er bei zahlreichen allgemein gebräuchlichen Haken und Oesen in der Regel empfunden wird, ist vermieden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Haken und Oesen mit Kantenannähung, dadurch gekennzeichnet, dafs sie parallel zur Richtung der zu verbindenden Stoffkanten in einander gehakt werden.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Haken und Oesen, bei welcher die Biegung α5 der Oese A senkrecht zur Stoffkante und senkrecht zur Ebene des Stoffes steht, wähend die Nase b des Hakens B parallel zur Stoffebene und geneigt zur Richtung der Stoffkante angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72762D Haken und Oesen, welche parallel zu den Stoffkanten in einander gehakt werden Expired - Lifetime DE72762C (de)

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