DE7260C - Neuerungen an verstellbaren Polireisen für Schuhmacher - Google Patents

Neuerungen an verstellbaren Polireisen für Schuhmacher

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DE7260C
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Germany
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F. STOLZE in Firma BONARDF.L & STOLZE in Berlin S., Dresdenerstrafse 77
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/16Burnishing tools for shoemaking

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1879.
Klasse 71.
FELIX STOLZE, in Firma BONARDEL & STOLZE in BERLIN. Neuerungen an verstellbaren Polireisen für Schuhmacher.
Zusatz-Patent zu No. 5932 vom 9. October 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1879 ab. Längste Dauer: 8. October 1893.
Bei dem dem Erfinder unter No 5932 patentirten Universalschnitteisen zum Poliren der Sohlenkanten und Glätten der Absätze haben sich bei der praktischen Ausführung folgende Neuerungen und Veränderungen ergeben.
In beiliegender Zeichnung ist das verstellbare Universalschnitteisen in verschiedenen Ansichten und Stellungen gezeichnet und besteht dasselbe im wesentlichen wie früher aus dem Rumpf A, dem auf dem Rumpf A verschiebbaren Sattel B und der durch Schraube s verstellbaren Seitenplatte C.
In Fig. ι ist das verstellbare Universalschnitteisen mit seinen einzelnen Theilen auseinandergenommen gezeichnet.
Fig. 2 zeigt das Universalschnitteisen aus seinen einzelnen Theilen zusammengestellt und in derjenigen Stellung, in welcher das Eisen zum Runden und Glätten der Kappen (After, direct über dem Absatz) gebraucht wird.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt das Universalschnitteisen in der Stellung zum Glätten der Sohlenkanten.
Fig. 5 zeigt das Universalschnitteisen mit umgekehrter Seitenplatte C zum Glätten und Verzieren der Korksohlenkanten.
Zum Glätten der Sohlenkanten bei genähtem oder genageltem Stiefelwerk wird die Seitenplatte C so eingestellt, dafs die schräge glatte Fläche α derselben zwischen Oberleder und Sohle und die Fläche c des Sattels B unter die Sohle zu liegen kommt. Bei dem früheren Universalschnitteisen wurde durch diese Einstellung die Sohlenkante mittelst der einfach gekrümmten Fläche des Rumpfes A flach geglättet. Die Praxis verlangt aber, dafs diese Sohlenkante nicht flach, sondern etwas ausgehöhlt hergestellt wird. Das in beiliegender Zeichnung dargestellte Universalschnitteisen hat zu diesem Zweck an Stelle der einfach gekrümmten Fläche eine doppelt gekrümmte Fläche r erhalten. Hieraus ergiebt sich, dafs dieser verstellbare Sattel B eine Wenigkeit um Punkt m drehbar sein mufs. Dies wird, wie ohne weiteres aus der Zeichnung ersichtlich ist, durch ein Scharnier ml und eine Feder n erreicht.
Die Verstellbarkeit mittelst Schraube M, die bei der früheren Construction in einem Schlitz des Rumpfes A gelagert war, hat sich als unbequem und unsicher herausgestellt. Die jetzige Verstellbarkeit und Führung geschieht, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, durch den aufserhalb liegenden gerändelten Schrauben-, kopf M1 und durch die beiden Führungsstifte G' und G". Auch ist bei dieser Construction dem Uebelstand abgeholfen, dafs durch mehrfaches Drehen des Schraubenkopfes M1 der Sattel B vom Rumpf A vollständig abgeschraubt werden kann.
Die Seitenplatte C ist ebenfalls einer vollständigen Umänderung unterworfen worden. Die Schraube s zum Feststellen der Seitenplatte C an den Rumpf A lockerte sich beim Gebrauch des Eisens und gewährte keine sichere Feststellung. Ferner wurde bei der Seitenplatte C des alten Universalschnitteisens nicht die genügende und richtige Einstellung zum Glätten der Sohlenkanten erzielt. Diese beiden Uebelstände sind vermieden durch die Anbringung des hakenförmigen Ansatzes α und durch die keilförmige Form der' Seitenplatte C. In den Rumpf A ist dieser hakenförmige Ansatz eingelassen und dicht dahinter die schon früher gezeichnete Haarkante d angebracht.
Vermöge des hakenförmigen Ansatzes α und vermöge der keilförmigen Seitenplatte C wird sich dieselbe beim Gebrauch durch den auf sie ausgeübten Druck nicht lösen, sondern sich immer feser gegen den Rumpfe anlegen. Auch ist durch diesen hakenförmigen Ansatz eine genügende Schräge geschaffen und eine positiv richtige Einstellung der Seitenplatte ermöglicht. An dem anderen Ende der Seitenplatte C ist ferner noch der sogenannte Korkschnitt b angebracht, der bei Stiefelwerk mit Korksohlen zum Glätten und zum Verzieren der Korksohlenkanten Anwendung findet. Die Einstellung dieses Korkschnittes ist nicht verstellbar angeordnet und wird die Platte C vermöge des Stiftes / fest gegen den Rumpf A eingestellt.

Claims (4)

  1. Patent-Anspruche:
    Die in beiliegender Zeichnung und Beschreibung erklärten Neuerungen am Universalschnitteisen zum Poliren der Sohlenkanten und Glätten der Absätze für Schuhmacher, bestehend in:
    i. Der scharnierartigen Anordnung des um Punkt m drehbaren Sattels B mit Druckfeder n, zum Zweck wie gezeichnet und beschrieben.
  2. 2. Der Construction der sicheren Führung und Verstellbarkeit des Sattels B mittelst der beiden Führungsstifte G' und G" und der Schraube M.
  3. 3. Der Art der sicheren keilförmigen Befestigung1 der Seitenplatte C, wie gezeichnet und beschrieben.
  4. 4. Der Anwendung der umdrehbaren Seitenplatte C beim Gebrauch des Korkschnittes b.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5626967A (en) * 1994-11-29 1997-05-06 Advanced Micro Devices, Inc. Structure and method for exposing photoresist

Cited By (2)

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US5626967A (en) * 1994-11-29 1997-05-06 Advanced Micro Devices, Inc. Structure and method for exposing photoresist
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