DE725860C - Schiffshebewerk mit mitten unterhalb des Schiffstroges angeordneten Schwimmern - Google Patents

Schiffshebewerk mit mitten unterhalb des Schiffstroges angeordneten Schwimmern

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Publication number
DE725860C
DE725860C DED80462D DED0080462D DE725860C DE 725860 C DE725860 C DE 725860C DE D80462 D DED80462 D DE D80462D DE D0080462 D DED0080462 D DE D0080462D DE 725860 C DE725860 C DE 725860C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
ship
floats
swimmers
float
Prior art date
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Expired
Application number
DED80462D
Other languages
English (en)
Inventor
August Goebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Dortmunder Union Brueckenbau AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Schiffshebewerk mit mitten unterhalb des Schiffstroges angeordneten Schwimmern Bei Schiffshebewerken, bei denen der zu bewegende Schiffstrog auf von Schwimmern getragenen Traggerüsten gelagert ist, wird zwecks Verxrieidung besonderer Führungsgerüste angestrebt, die Traggerüste biegungssteif auszubilden und die das Traggerüst tragenden Schwimmer in den Schwimmerschächten so zu führen, daß sie als eingespannte Schwimmer wirken und somit besondere Führungsgerüste nicht erforderlich sind.
  • Es sind Schiffshebewerke mit Schwimmern bekannt, bei denen die Führung des Schiffstroges und die Aufnahme der Windkräfte auf den Trog und auf das Traggerüst des Troges durch besondere Führungsgerüste erfolgt, die dadurch bedingt sind, daß die Antriebe zur Überwindung der Bewegungswiderstände des fahrbaren Teils am Schiffstrog bzw. in den Führungsgerüsten unternebracht sind. Hierbei arl)eiten die Antriebe auf Spindeln oder Zahnstangen, zu deren Lagerung die vorerwähnten Führungsgerüste ebenfalls dienen. Bei den ausgeführten Hebewerken mit Schwimmern geschieht die Aufnahme der Kräfte im Katastrophenfall, d. h. trenn der Trog leerläuft oder die Sch,\virnmer vollaufen, durch die an den Führungsgerüsten gelagerten Spindeln. Da die Auslösung der im Katastropheniall freiwerdenden Kräfte in beiden Fällen durch die Schwimmer geschieht, müssen die Kräfte durch Hauptquerträger, Trog, Spindeln und Führungsgerüst wandern, um in die Fundamente zu gelangen. Entsprechend sind die vorerwähnten Bauglieder für den Katastrophenfall zu bemessen. Die vorbeschriebene Bauart dürfte im Bergsenkungsgebiet nicht anwendbar sein, da bei Senkung eines Eckpunktes (Führungsgerüstpfosten) unkontrollierbare Kräfte in der Trog- Laie auch Gerüstkonstruktion entstehen. Auch sind Schittshehewerke mit senkrecht im Trog ain Brunnenrand angeordneten festen lZolleil bekannt, bei denen die Pollen bei höheren Stellungen des Schiffstroges die quer zum Trog auf das Traggerüst wirkenden Windkräfte aufnehmen. Diese Ausführungen Haben den Na chteil, daß die festen Rollen nicht in der Lage sind, den Schwimmern und damit dein gesamten beweglichen Traggerüst eine ein besonderes Führungsgerüst erübrigende eingespannte Führung zu gehen.
  • Weiterhin sind Ausführungen mit zu beiden Seiten des Schiffstroges angeordneten, durch starre GIlerbauten miteinander verbundenen Schwimmern bekannt, die aber nicht als eingebaute Schwimmer betrachtet werden können, cla der Teniperatureitlfluß auf die starren finit den Schwimmern verbundenen Überbauten eine feste Rollenführung der Schwimmer all der Brunnenwand nicht 'zuläßt, die Schwimmer -,virken also nicht als eingespannte Schwimmer, sondern sie w--,rden durch den in Führungsgerüsten geführteil Trog, an welchem die starren Überbauten finit den Schwimmern befestigt sind, geführt. Durch die Schwimmer ist somit weder quer zuin Trog noch zur Längsachse eine Führung vorhanden.
  • Ferner sind Schiffshebewerke bekannt, bei denen eine Führung am Schwimmer und eine weitere am Trog vorhanden sind, die auf besonderen Führungsgerüsten bzw. all den Gerüsten laufen, welche all seitlichen BlechzvIindern gehalten sind. Aber auch hier findet eine Einspannung der Schwimmer ini Schwinnnerschacht nicht statt und ist auch nicht beabsichtigt, was aus dein Vorhanden-" s ein eifies @ülirungsizeriistes zu schließen ist.
  • Schließlich sind noch Hebewerke bekannt, bei denen die Schwimmer oben durch vier Dollen geführt sind. wobei am unteren Teil des . Scliwitiiiiiers dieselben finit N ietl:öllfen auf vorgesehene Flacheisetl schleifen. Auch hier kann von einem eingespannten Schwiniiner nicht gesprochen «erden, da sonst unnachprüfbare Beweguilgswiderstände auftreten würden, zu deren überwindung ein großer 1,7,raftaufwanc1 erforderlich wäre. Daß bei diesen Ausführungen eine I1-inspannung nicht beabsichtigt ist, geht auch daraus hervor, daß das Traggerüst all den Schwimmern gelenkig atlgeschlossell ist.
  • Bei allen vorerwähilten llinricliti.nigeil findet nur eine lose Führung des Schwinnners ini Schwimmerschacht statt, wie (lies auch bei ausgeführten Hebewerken, z. B. hei deal H.ebeiverk Rothensee, der Fall ist, bei dein die Schwininier zwar starr mit deal Traggerüsten Verbunden sind, jedoch nur aus dem Grunde, uni den Schwimmern durch die in Fülirtingsgeriisteit sicher geführte Trog- und Trag-
    gerüstkonstruktion eine ebenfalls nur lose
    rühruni; zu gehen.
    Gegenstand der Erfindung ist nun ein
    Schiffshebewerk mit mitten unterhalb des
    Schiffstroges angeordneten Schwimmern, bei
    dein der zu bewegende Schiftstrog auf voll
    den Schwimmern getragenen Traggeiiisten
    gelagert ist, so daß liier eine vollkommene
    Einspannung des Schwimmers finit dein starr
    auf ihni befestigten, hiegungssteif ausge-
    rüsteten Traggerüst gegeben ist, wodurch be-
    sondere I'ülirungsgeriiste vermieden «-erden.
    Dies wird dadurch erreicht, (lall die mit den
    Schwimmern starr verbundenen Traggerüste
    für den Schiffstrog biegungssteif ausgebildet
    sind und die Schwimmer in den Scli%viiiniier-
    schächten mittels auf einstellbaren Lauf-
    schienen laufenden Rollen so geführt sind,
    claß sie als eingespannte Schwimmer wirken,
    wobei die Antriebseinrichtung für die zu be-
    wegenden Ilehewerksteile auf bzw. ini Trog-
    kaminerboden angeordnet ist.
    Durch die Einrichtung getnälä der Lrfiil-
    (hing werden die ollen angeführten Nachteile
    wie folgt vermieden:
    Die Antriebseinrichtung wird auf bzw. ini
    Trogkaminerboden angeordnet, und die Atl-
    triebsritzel greifen in den am Trog gerüst an-
    geordneten Zahnstangen oder eti-ucl;steifvii
    Ketten all.
    Die Schwimmer werden in den Schächten
    durch Rollen auf einstellbaren Laufschienen
    so geführt, claß dieselben als eingespannt be-
    trachtet «-erden können. Die Trag;;erüat-
    konstruktion auf den Schwimmern ist zur
    Aufnahme waagerechter Kräfte lüegtingsaeif
    «usgebildet.
    Durch die zuerst aufgeführte MalInalinic
    werden die genannten Nachteile vermieden.
    I?rfindungsgemäß werden die ini Katastrophen-
    fall auftretenden Kräfte unmittelbar all der
    Ursprungsstelle erfaßt und auf kürzestem
    Xege in die Fundamente geleitet. Durch die
    zuletzt geschilderte MalInahnie werden die
    Führungsgerüste, welche zur Aufnahme der
    Windkräfte auf die Tragkonstruktion not-
    wendig waren, nicht mehr benötigt. Es er-
    gcllen sich somit wirtschaftliche Vorteile. cla
    (lie Führungsgerüste in Fortfall koninien un r1
    die erwähnten Bauglieder einfacher und
    leichter auszubilden sind. Ferner dürften bei
    Bergsenkungen die genannten Nachteile da-
    durch vermieden werden, (1a1,1 der Trog auf
    den Traggerüsten gelenkig gelagert ist. Berg-
    senkungen, die sich wohl iinnier auf einen
    gesamten @chwininiersrhacht auswirken. k;in-
    nen in einfachster Weise durch Heben des
    einen oder Senken des aticlervn Schwininiers
    ausgeglichen werden.
    Weiter sind die Füllrungen des Schwim-
    iners in den Schächten iiarhstelll@ar ange#i@r.t_
    net, um bei Schrägstellung eines Schwinunerschachtes bei Bergsenkungen die Schienen wieder lotrecht nachstellen zu können.
  • Die Triebwerke können so bemessen werden, daß die im Katastrophenfall auftretenden Kräfte ganz durch dieselben aufgenoininen werden. Es kann weiter erwogen werden, die Antriebe nur für die Bewegungswiderstände zu bemessen und die im Katastrophenfall auftretenden Kräfte, die zu einer Übetlastung des Triebwerkes führen, dadurch -unehmen, (laß (las Triebwerk bei Überi auft lastung Brems- oder Arretiervorrichtungen auslöst, welche in oder an entsprechenden Konstruktionen des Traggerüstes angreifen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Ansicht des Hebewerkes, Abb. = einen Querschnitt nach Abb. i, Abb. 3 den Trog, das Traggerüst und die Schwimmer, Abb. 4. einen Schnitt durch das Traggerüst mit Aufsicht auf den Schwimmer und die Antriebe.
  • In (len Abbildungen bedeuten i die Schwimmer, ? die Traggerüste, 3 der Trog, a die Zahnstangen bzw. drucksteifen Ketten, 5 die Triebwerke, 6 die Führungsrollen der Schwimmer, 7 die Antriebritzel und 8 der Trogkammerboden.
  • Abb. i zeigt ein Hebewerk mit zwei Schwimmern. Statt dessen können ein, drei und mehr Schwimmer gewählt werden. Statt vier Antriebe an einem Gerüst, -wie Abb. q. zeigt, können je nach den Kräften im Katastrophenfall mehr oder weniger Antriebe vorgesehen werden. Die Antriebe können bei einem Schwirniner unter sich und bei zwei oder mehreren Schwimmern elektrisch oder mechanisch miteinander gekuppelt sein. Ferner kann die Einspannung der Schwimmer durch acht oder mehr Rollen bzw. Gleitschienen erfolgen. Es können sowohl fest am Traggerüst vorgesehene Zahnstangen wie auch in Höhe des Trogkammerbodens umlenkbare drucksteife Ketten verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiffshebewerk mit mitten unterhalb des Schiffstroges angeordneten Schwimmern, bei dem der zu bewegende Schiffstrog auf von den Schwimmern getragenen Traggerüsten gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, (laß die mit den Schwimmern starr verbundenen Traggerüste (2) zwecks Vermeidung besonderer Führungsgerüste für den Schiffstrog (3) biegungssteif ausgebildet sind und die Schwimmer (i) in den Schwimmerschächten mittels auf einstellbaren Laufschienen laufender Rollen (6) so geführt sind, daß sie als eingespannte Schwimmer wirken. z. Schiffshebewerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen (5, 7) für die zu bewegenden Hebewerksteile auf bzw. im Trogkammerboden (8) angeordnet sind.
DED80462D 1939-05-18 1939-05-18 Schiffshebewerk mit mitten unterhalb des Schiffstroges angeordneten Schwimmern Expired DE725860C (de)

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DE725860C true DE725860C (de) 1942-10-01

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