DE724960C - Schachttuerverriegelungsvorrichtung bei Aufzuegen - Google Patents

Schachttuerverriegelungsvorrichtung bei Aufzuegen

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Publication number
DE724960C
DE724960C DEST60589D DEST060589D DE724960C DE 724960 C DE724960 C DE 724960C DE ST60589 D DEST60589 D DE ST60589D DE ST060589 D DEST060589 D DE ST060589D DE 724960 C DE724960 C DE 724960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
arm
bolt
locking
locking device
Prior art date
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Expired
Application number
DEST60589D
Other languages
English (en)
Inventor
W J M Poelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STAHL R FA
Original Assignee
STAHL R FA
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE724960C publication Critical patent/DE724960C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/20Lock mechanisms actuated mechanically by abutments or projections on the cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Schachttürverriegelungsvorrichtung bei Aufzügen Bei elektrischen Aufzügen wird ein Verrie#gelungsmechanismus vorgesehen, der verhindert, daß die Schachtturen geöffnet werden können, wenn die Fahrkabine nicht hinter denselben steht, -und der zu diesem Zweck die Tür oder den Verschluß der Tür vor oder bei der Abfahrt der Kabine automatisch verriegelt. Der Riegel wird dabei gewöhnlich durch eine am Eahrkorb vorgesehene Führungsbahn betätigt, welche verschiebbar am Fahrkorb befesti-t sein kann und dann von einem auf der Kabine angeordneten Motor oder Magneten bewegt wird, in, dessen Steuerstromkreis ein von den Aufzugsturen beeinflußter Kontakt einueschaltet ist. Falls nun versucht wird, die Schachttür von außen her zu öffnen ehe der Fahrkorb im betreffenden Stockwerk anhält, dann wird der Riegel oft festgeklemmt, so daß der Motor oder der Magnet unter Umständen nicht imstande sind, den Riegel zu verschieben.
  • Die Erfindung hilft diesem übelstand ab. Die Sperre besteht erfindung#gemäß aus zwei Armen, welche in Form eines Kniehebiels gelenkig miteinander verbunden sind und dessen einer Arm mit seinem freien Ende um einen festen Punkt drehbar ist und dessen anderer Arm mit seinem freien Ende mit einem Teil der Tür oder ihres Verschlusses zusammenarbeitet, wobei die Sperrstange an dem Gelenk des Kniehebels angreift. Der eine Arm des Kniehebels, welcher mit der Tür oder mit dem Verschluß desselben zusammenarbeitet, ist dabei zweckmäßig um einen festen Punkt verschiebbar geführt. Falls der Kniehebiel sich in seiner gestreckten Lage befindet, so liegen der eine Arm oder beide Arme gegen einen festen Anschlag, so daß die Schachttür verriegelt bleibt. Wird--n-un versucht, die Tür zu öffnen, dann muß der Kniehebel durchknicken, sodaß die Tür nur entriegelt werden kann, nachdem die an dem Eahrkorb vorhandene Führungsbahn den Hebel aus seiner gestreckten Lage gebracht bat.
  • Die als Kniehebel ausgebildete Sperre kann unmittelbar auf die Baskülstange wirken, um diese festzusetzen. Der Knieh-ebel kann auch auf einen im festen Rahmen der Tür geführten Teil des Verschlusses wirken, der in eine Ausnehmung der Tür eintritt. In diesem Falle eignet sic h die Sperre nicht nur für Drehtüren, sondern auch für Schiebetüren.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert, wobei Fig. i %die Lage der Teile bei verriegelten Türen und Fig.2 die La-e bei entriegelten C Türen -darstellt.
  • Die Türflügel i und 2, welche hier als Drehtüren Oredacht sind, sind mit strichpunktierten Linien angegeben und werden mittels einer Baskülstange 3 festgesetzt. Im Verschlußbalken 4 ist eine Platte 5 angeordnet, die eine Büchse 6 trägt, in welcher der Verschlußrie-el 7 der Tur gef ührt ist. Eine Nase 8 des Riegels 7 ragt durch den Verschlußbalken nach außen oder unten. Der Riegel 7 ist mit einem Zapfen 9 in einem Au e i o der Büchse 6 geführt, wobei eine auf den Zapfen 9 geschraubte Mutter i i die niedrigste Lage des Riegels 7 bestimmt. Eine Feder 12 versucht, den Riegel 7 stets nach unten zu drücken.
  • Die Sperrvorrichtung besteht aus zwei mittels eines Bolzens 15 gelenkig miteinander verbundenen Armen 13, 14, von denen der Arm 13 mit seinem freien Ende mit einem Bund 16 des Verschlußriegels 7 zusammenarbeitet. Der Arm 14 ist mit seinem oberen Ende um einen Zapfen 17 drehbar. Der Arm 13 ist durch einen Schlitz an eineni festen Bolzen 2 1 geführt. An dem Gelenkbolzen 15 der Arme 13, 14 greift eine Stange 18 an, die in Lagern 19, 2 o geführt und mit einem Winkelhebel 2 2 gelenkig verbunden ist, der eine Rolle 23 trägt, die mit der auf der Fahrkabine verschiebbar angeordneten Führungsbahn24 zusammenarbeitet. Eine Feder 25 versucht, die Arme 13, 14 stets gestreckt zu halten, wobei sie an einer Anschlagfläche 26 der festen Büchse 6 anliegen.
  • Wenn die Baskülstange 3 aus der Lage nach Fig. 2 in die Lage nach Fig. i gebracht und somit die Tür geschlossen wird, so wird sich der Verschlußriegel 7 unter der Ein--wirkung der Feder 12 nach unten bewegen. Durch das Schließen der Türen ist ein Kontakt im Sdomkreis des Motors der Führungsbahn 24 geschlossen worden, so daß. dieser Motor erregt j, werden kann und er die Führungsbahn 24 bis in die in Fig. i gezeigte Lage schiebt, wodurch sich der Winkelhebel 22 im Uhrzeigersinn dreht und sich die Arme 13, 14 unter der Wirkung der Feder 2 5 strecken, so daß sich die Bashülstange und der Verschlußrie- gel7 nicht aufwärts bewegen können und somit verriegelt sind. Da der Motor der Führungsbahn24 beim Fahren des Aufzuges erregt bleibt, wird der Winkelhebel 22 nicht bewegt, und bleiben die Türen verriegelt.
  • Beim Anhalten des Fahrkorbes -wird der Strom für den Motor der Führungsbahn 24 unterbrochen, so daß sie bis in die in Fig. 2 dargestellte Lage vorgeht, wobei der Winkel- '-> C hebel 22 gedreht wird und der Gelenkbolzen Z> 15 der Arme 13, 14 nach links gezogen wird. Nunmehr ist die Sperrung des Riegels 7 auf -gehoben, so daß man die Baskülstange mit dem Verschlußrie-,el 7 entgegen der Wirkung der Feder 12 aufwärtsschieben kann.
  • Falls bei noch nicht verriegelten Türen versucht wird, die Baskülstange nach ob-en zu drücken, so ist doch für das Entriegeln der Türen nur eine geringe Kraft erforderlich, da nur die Totpunktlage des Kniehebels 13, 14 überwunden zu werden braucht, wozu die Führungsbahn 24 ohne weiteres imstande ist. Das weitere Durchknicken -wird durch das Aufwärtsbewegen der Baskülstange sogar gefördert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schachttürverriegelungsvorrichtung bei Aufzügen, bei der die Tür oder der Verschlußmechanismus der Tür vor oder bei der Abfahrt des Fahrkorbes automatisch gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre aus zwei Armen (13, 14) besteht, welche in Form eines Khiehebels gelenkig miteinander verbunden sind, wo bei ein Arm (13) in der Strecklage mit der Tür oder einem Türriegel (7, 16) zusammenarbeitet und die Sperrstange (18) am Kniegelenk (15) angreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (13) des Kniehebels (13, 14) durch einen festen Punkt (21) verschieb- und drehbar ,geführt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebelarm (13) auf den Bund (16) eines im festen Rahmen der Tür geführten Verschlußriegels (7, 8) wirkt.
DEST60589D 1941-03-22 1941-03-22 Schachttuerverriegelungsvorrichtung bei Aufzuegen Expired DE724960C (de)

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DE (1) DE724960C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965888C (de) * 1951-11-01 1957-06-27 Stahl Maschinenfabrik R Verriegelung fuer Aufzugtueren, insbesondere fuer schlosslose Aufzugtueren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965888C (de) * 1951-11-01 1957-06-27 Stahl Maschinenfabrik R Verriegelung fuer Aufzugtueren, insbesondere fuer schlosslose Aufzugtueren

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