DE724838C - Gleitsicherung fuer Hufeisen - Google Patents
Gleitsicherung fuer HufeisenInfo
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- DE724838C DE724838C DED80513D DED0080513D DE724838C DE 724838 C DE724838 C DE 724838C DE D80513 D DED80513 D DE D80513D DE D0080513 D DED0080513 D DE D0080513D DE 724838 C DE724838 C DE 724838C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L7/00—Accessories for shoeing animals
- A01L7/04—Solid calks or studs
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. SEPTEMBER 1942
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JKS 724838 KLASSE 45 i GRUPPE.
D 80513 IIIj451
ist als Erfinder genannt worden.
Rudolf Dürig in Ostermundigen, Bern Gleitsicherung für Hufeisen
Patentiert im Deutschen Reich vom 26. Mai 1939 an · Patenterteilung bekanntgemacht am 23. Juli 1942
Gleitsicherungen für Hufeisen, bei welchen kopflose, schwach bonische Stifte aus sehr
hartem Werkstoff in durchgehende Löcher des Eisens eingesetzt ,sind, gibt es schon.
Diese Löcher sind aber schon vor Einführung des' Stiftes auf ihrer ganzen Länge konisch.
Es ist aber nicht möglich, in einem solchen konischen Loch einen Stift zum Nachrutschen
zu bringen, denn da ein solches Loch gegen unten enger wird, wird sieine Klemmwirkung
stets erhöht, und zwar unabhängig von dem. Härteverhältnis oder der Konizität von Loch
und Stift. Mit fortschreitender Abnutzung des Eisens steht der Stift immer mehr aus
dem Eisen hervor und wird abgeschlagen.
Schneidet man einen solchen Träger des Stiftes durch ein Loch entzwei, so sieht man,
daß durch den Stift an der Bohrungswandung ein Grat gebildet wurde. Bricht der Stift
nicht frühzeitig ab, so fängt er, da er nicht
weiter leindringen kann, sich zu lockern an
und fällt heraus.
Das Nachrutschen kann nur dann stattfinden,
wenn die zum Eintreiben des Stiftes in das Loch notwendige Kraft die gleiche bleibt. Dies ist dann der Fall, wenn die Eintreibwiderstände
gleichbleiben. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Gleitsicherung der Fall. Hier ist jedes Loch außerhalb des
Tragbereiches des darin !eingesetzten Stiftes zylindrisch und hat einen etwas größeren
Durchmesser als der Stift an seinem dünneren Ende. Das Lojch ist durchgehend zylindrisch
gebohrt, und durch das Einschlagen des Stiftes wird es im Tragbereich konisch. Hier ist
nun das obengenannte Nachrutschan möglich. Wenn das Eisen abgenutzt wird, kann der
Stift, dank des zylindrischen Loches und des freien Hineinragens des dünneren Stiftendes
in den zylindrischen Lochteil, so lange nach-
rutschen, bis die frühere Länge des konischen Lochteils, d. h. bis der ursprüngliche Widerstand
wieder erreicht ist. Zufolge des Nachrutschens ist ein Abbrechen oider Lockerwerden
nicht möglich, und bei gänzlicher Abnutzung des Eisens kann der Stift herausgeschlagen
und neu verwendet werden.
Man kann die Stifte in die Stollen .des Eisens oder in den Hufeisenkörper selbst einschlagen.
Beim Sommerbeschlag kann man dem Tier auf Asphalt-, Betonstraßen usw. guten Halt verschaffen, ohne Stollen zu verwenden.
Bei Verwendung von Stollen hat die Erfahrung gezeigt, daß, wenn auch der
Stollenkörper bis auf weniger als ein Fünftel seiner ursprünglichen Höhe abgenutzt wurde,
der Stift immer so nachrutscht, daß er auch bei diesem Fünftel der ursprünglichen Stollenhöhe
gleichviel aus dem Stollen herausragt. Dieses einwandfreie Nachrutschen erlaubt,
den Stift sehr kurz zu machen, was wiederum gestattet, Hufeisenkörper oder Stollen bis zu
einer hohen Abnutzungsgrenze zu gebrauchen, ohne zu befürchten, daß der Stift auf der
j-S Hufseite hervorsteht.
Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Darin bedeuten:
Abb. ι einen Hufeisienquerschnitt in größereni
Maßstab mit zylindrischem Loch im Hufeisen,
Abb. 2 ein Hufeisen von unten gesehen, Abb. 3 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel, bei welchem ein Stollenkörper als
Träger mit zylindrischem Loch vorgesehen ist. In den Abbildungen 1 und 2 ist α das Hufeisen,
welches in diesem Falle selbst der Träger der Stifte ist. b sind Bohrungen in
diesem Hufeisen, welche durchgehend und zylindrisch sind. In diese Bohrungen werden
die konischen Stifte c eingeschlagen. Letztere sind aus einem Material hergestellt, das
bedeutend härter ist als Eisen und Stahl und gegen Abnutzung sehr widerstandsfähig ist.
Das Hufeisen λ nutzt sich deshalb stärker ab als die Stifte c, so· daß diese immer aus dem
Eisen hervorragen. Dem der Straße zugekehrten Ende der Stifte kann eine kugelige
Form gegeben werden, wie in der Zeichnung dargestellt, oder eine kegelige usw.
Die Abb. 2 zeigt, wie beispielsweise eine beliebige Anzahl solcher Stifte c auf einem
Hufeisen verteilt sein kann. Es sind natürlich beliebig viele weitere Verteilungsarteii
möglich.
Für den Winter, wo in verschneitem Gelände die direkt im Hufeisen eingelassenen
Stifte nicht an harten Unterlagen angreifen könnten, werden als Träger für die Stifte
Stollenkörper verwendet.
Abb. 3 zeigt einen Stollenkörper d, der auf bekannte Art in das Hufeisen« eingesetzt ist.
Dieser Stollenkörper ist mit der durchgehenden, zylindrischen Bohrung b versehen. Der
darin eingelassene Stift c ist, wie im ersten Beispiel, aus sehr hartem Material hergestellt,
beispielsweise solchem mit 65 bis 78 und mehr Rockwell C. Der kleinste Durchmesser
des konischen Stiftes wird vorzugsweise zu 9/10 des Durchmessers der zylindrisehen
Bohrung gewählt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gleitsicherung für Hufeisen, bei der kopflose, schwach konische Stifte aus sehr hartem Werkstoff in durchgehende Löcher des Eisens eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes dieser Löcher außerhalb des Tragbereiches des darin eingesetzten Stiftes zylindrisch ist und einen etwas größeren Durchmesser hat als der Stift an seinem dünneren Ende.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH724838X | 1938-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE724838C true DE724838C (de) | 1942-09-07 |
Family
ID=4531819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED80513D Expired DE724838C (de) | 1938-06-29 | 1939-05-26 | Gleitsicherung fuer Hufeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE724838C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948373C (de) * | 1952-02-09 | 1956-08-30 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Gleitschutzstollen |
-
1939
- 1939-05-26 DE DED80513D patent/DE724838C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948373C (de) * | 1952-02-09 | 1956-08-30 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Gleitschutzstollen |
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