DE72332C - Vorrichtung zur Verhütung des Zerspringens von Gefäfsen, welche zur Aufnahme von unter Druck stehenden Flüssigkeiten dienen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung des Zerspringens von Gefäfsen, welche zur Aufnahme von unter Druck stehenden Flüssigkeiten dienen

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Publication number
DE72332C
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DE
Germany
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bursting
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preventing
under pressure
fluids under
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72332D
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English (en)
Original Assignee
E. SCHMOLL in Paris, rue de Quatre Fils
Publication of DE72332C publication Critical patent/DE72332C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0456Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing

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  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Obwohl die Syphons, deren man sich im Handel zum Vertrieb des Selterwassers bedient, vor der Benutzung unter entsprechend hohem Druck geprüft werden, zerspringen sie doch häufig beim Füllen.
Um sich gegen das Wasser und die umherfliegenden Glassplitter zu schützen, sind die Arbeiter mit Lederschürzen, Handschuhen und Gesichtsmasken versehen. Ebenso , jedoch seltener, springen die Syphons, nachdem sie schon gefüllt sind oder gar im Augenblick der Benutzung.
Um diese Unzuträglichkeiten zu vermeiden, wendet Erfinder eine Einrichtung an, welche die Syphons gegen Zerspringen schützt. Diese Einrichtung kann an Syphons beliebiger Art angebracht werden und ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι stellt ein der vorliegenden Erfindung ■ gemäfs eingerichtetes Syphon im Schnitt und Fig. 2 in Ansicht dar;
Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Verwendung des Sicherheitsventils bei einer Flasche.
Das Glasgefäfs A ist an seinem oberen Theil mit einer kleinen, etwa 1 mm im Durchmesser betragenden Oeffnung a, Fig. 1, versehen.
Diese Oeffnung ist durch eine kleine ventilartige Platte b von Leder, Kautschuk oder anderem passenden Material verdeckt. Die Platte b wird an den Glasbehälter A durch eine Feder c angeprefst, welche zwischen dem Hals des Glasbehälters A und dem Zinnring B eingezwängt ist.
Der Zinnring B besteht aus zwei um den Hals des Glasbehälters gelegten Halbringen, welche durch die eigentliche Syphoneinrichtung C zusammengehalten werden.
Die Spannung der Feder c ist derart bemessen, dafs das Ventil b die Oeffnung a freigiebt, wenn der Druck im Innern des Behälters eine gewisse, vorher bestimmte Grenze, z. B. 5 oder 6 Atmosphären, übersteigt.
Hierdurch wird jeder eventuell auftretende Ueberdruck unschädlich, da das Ventil b dem überschüssigen Gas sofort den Austritt gestatten würde.
Die Oeffnung α kann cylindrisch oder nach aufsen hin leicht konisch gestaltet sein. Sie kann nach Fertigstellung des Glasbehälters gebohrt oder auch beim Gufs desselben direct vorgesehen werden. . In letzterem Falle wird vortheilhaft an der Aufsenseite um die Oeffnung α eine schwache ringförmige Erhöhung vorgesehen.
Der Durchmesser der Oeffnung α wird selbstverständlich den jeweiligen Umständen angepafst. Dementsprechend ändert sich natürlich auch die Dimension des Ventils b.
Zur Befestigung der Feder c kann bei dem Ring B eine geeignete Aussparung vorgesehen werden.
Feder c kann auf irgend eine passende Weise überdeckt werden, um nicht zu sehr aufzufallen, oder aber sie wird vernickelt oder erhält irgend eine elegantere und künstlerische Bearbeitung.
Vorbeschriebenes Sicherheitsventil ist, wie schon angedeutet, nicht nur für Syphons zu benutzen, sondern für sämmtliche Behälter, welche zur Aufnahme von gashaltigen oder Gährungsflüssigkeiten, wie Bier, moussirender Wein etc., bestimmt sind.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Anwendung des Sicherheitsventils gemä'fs vorliegender Erfindung an einer gewöhnlichen Flasche.
Die Flasche A A besitzt, wie vorbeschrieben, eine durch ein Ventil b verschlossene Oeffnung a. Die Feder c, welche das Ventil b andrückt, wird durch eine Krone oder Zwinge D festgehalten, welche in der in Fig. 3 dargestellten Anordnung aufgelegt, während sie in der in Fig. 4 dargestellten Anordnung in einer dazu vorgesehenen Aussparung eingebettet ist.
Die Flasche A A kann durch einen Korkstopfen oder auf irgend welche andere Weise verschlossen werden, wobei der Verschlufs noch eine Drahtsicherung erhalten kann. Die Gestalt und Gröfse der Flasche ist ebenfalls beliebig.
Das Sicherheitsventil gemäfs der vorliegenden Erfindung kann von jeder Stelle des in Frage stehenden Behälters angebracht werden, ebenso kann ein und derselbe Behälter je nach Bedarf mit mehreren Sicherheitsventilen versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Verhütung des Zerspringens von Gefäfsen, welche zur Aufnahme von unter Druck stehenden Flüssigkeiten dienen, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Gefäfswandung ein Loch α (bezw. mehrere Löcher a) vorgesehen wird, welches durch ein von einer Feder angeprefstes Ventil verschlossen ist, derart, dafs bei eintretendem Ueberdruck im Innern des Behälters das Ventil sich öffnet und das überschüssige Gas durch das Loch entweichen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72332D Vorrichtung zur Verhütung des Zerspringens von Gefäfsen, welche zur Aufnahme von unter Druck stehenden Flüssigkeiten dienen Expired - Lifetime DE72332C (de)

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