DE722759C - Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Laengsteilen zusammengesetzten Laufschienen fuer Schneeschuhe - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Laengsteilen zusammengesetzten Laufschienen fuer SchneeschuheInfo
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/12—Making thereof; Selection of particular materials
Description
- Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Längsteilen zusammengesetzten Laufschienen für Schneeschuhe Es ist bereits bekannt; die Laufschienen für Schneeschuhe aus mehreren Längsbeilen zusammenzusetzen. Solche Laufschienen wurden meist derart hergestellt, daß mehrere solche Längsteile beliebigen Ursprunges und oft grundsätzlicher Verschiedenheit bezüglich ihres Querschnittsaufbaues durch Verleimung aneinandergereiht wurden; dann. erst wurde die Schienenform herausgearbeitet. Jeder dieser Längsteile hatte also ein anderes Arbeitsbestreben; die Lage der Jahresringe zur Lauffläche, der wechselnde Abstand zwischen den Jahresringen, die Stärke der Krümmung der Jahresringe und nicht zuletzt die Verschiedenartigkeit des: Trockenheitszustandes der einzelnen Längsteile sind die Ursache oft stark auftretender Verwerfungserscheinungen. Wohl könnte durch entsprechende Wahl: und Sortierung des zu verarbeitenden Holzes diesem übelstande Rechnung getragen werden, doch würde dies eine wesentliche Verteuerung zur Folge haben und doch nicht verläßliche Ergebnisse bringen. Wenn. auch diese Lösung nahezu die gleichen Festigkeitswerte wie bei einstückigen Skiern erreichen ließ, so bewährte sich diese. Art von Schiellen wegen, ihrer starken und vollkommen unermittelbanen Verwerfungserscheinungen keineswegs. Selbst der Versuch, die Längsteile unter Druck zusammenzukleben und durch einen schlangenlinienförmig gewundenen Bindedraht zu verbinden, konnte diesen übelständen nicht abhelfen, Demgegenüber besteht das neue Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Längsteilen zusammengesetzten Laufschienen für Schneeschuhe darin, äaß die nach möglichst gleichartigen Eigenschaften ausgesuchten einheitlichen, in die Rohform gebrachten Rohschienen, für ein Schneeschuhpaar in die gleiche Zahl Längsteile zerteilt und sodann einzelne Längsteile der einen Rohschiene mit in bezug auf ihre Querschnittslage gleichartigen Längsteüen der anderen Robsclüene wechselseitig vertauscht werde, worauf die so aneinandergelegten Längsteile miteinander verbunden werden.
- Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, Laufschienen für ein Schneeschuhpaar herzustellen, die bezüglich Festigkeit, geringster- Verwerfungserscheinungen usw. den bekannten zusammengesetzten Schienen überlegen sind. Wenn auch der eine oder andere Arbeitsgang mehr zur Herstellung erforderlich ist, so stellen sich nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erzeugte Laufschienen trotzdem noch billiger als solche einleitend hes.chriebener Art. Das Verfahren eröffnet dem Erzeuger die Möglichkeit, Laufschienen auf den Markt zu bringen, die allen Anforderungen, auch den verwöhntesten und anspruchsvollsten, in jeder Beziehung entsprechen.
- Zur Erläuterung des neuen Verfahrens dient die schaubildliche Querschnittsdarstellung zweier zu einem Paare zusammengehörender Laufschienen.
- Die beiden bereits die rohe Fertigform aufweisenden Rohlaufschienen i, i' werden in Längsteile 2, 3, q. bzw. 2', 3', q.' zerlegt, worauf dann der beispielsweise wechselseitige Austausch der Längsteile.3 und q. der Schiene i mit den in der Lage gleichartigen Teilen 3', q.' der Schiene i' erfolgt. Durch diesen Austausch wird das anfänglich unterschiedliche Arbeitsbestreben beider Laufschienen praktisch ausgeglichen. Nach dem Austausch erfolgt die längsseitige Verleimung der Teile in an sich bekannter Weise. Das Ergebnis dieses Verfahrens kann jedoch noch weiter verbessert werden, insbesondere dann, wenn sämtliche Längsteile eines zusammengehörenden Laufschienenpaares aus einer und derselben naturgewachsenen Holzart bestehen. Die Erklärung hierfür liegt darin, daß sich jede Holzart z. B. beim Dämpfen in ihrer Struktur ändert, wobei dies bei einer mehr und bei der anderen weniger der Fall ist. Besonders günstige Wirkungen treten dann ein, wenn die Längsteile bezüglich ihres Querschnittsaufbäues aus gleichen Tangentialzonen des Stammes entnommen sind, wobei diese Zonen möglichst gleichen Abstand vom Kern des Stammes besitzen sollen. Bekanntlich ist das Arbeitsbestreben des Stammholzes in tangentialer Richtung viel stärker als in radialer; durch die Wahl gleicher Tangentialzonen erhält man also Holzschichten praktisch gleichen Arbeitsbestrebens.
- In der Praxis zeigt sich insbesondere, daß die Hikoryrohlatten, deren jede meist von einem anderen Stamme kommt, trotz Sortierung oft weitgehende Verschiedenheiten bezüglich ihres spezifischen Gewichtes, ihrer Festigkeit, des Verwerfungsbestrebens, der elastischen Eigenschaften, Trockenheit, Faserung, Biegefähigkeit u. dgl. m. aufweisen. Bisher konnten also bei den beiden ein Paar bildenden Skiern fast immer Verschiedenheiten obiger Eigenschaften festgestellt werden, was, die Sicherheit des Skilaufens oft wesentlich beeinträchtigte. Alle diese Nachteile bzw. Ungleichheiten werden durch das neue Verfahren weitestgehend ausgeglichen.
- Eine weitere Möglichkeit zur Anwendung des. erfindungsgemäßen Verfahrens liegt auch darin, die. Längsteile eines Paares aus verschiedenen Holzarten zu erzeugen, wobei der Austausch usw. innerhalb eines Laufschienenpaares nach vorstehend beschriebener Art zu erfolgen hat.
- Vom. holzwirtschaftlichen Standpunkt aus bedeutet die Anwendung des neuen Verfahrens einen durchgreifenden Erfolg, da ohne Qualitätsverschlechterung der fertigen Laufschiene das Holzvolumen eines Stammes im Hundertsatz viel besser ausgenutzt werden kann, als dies bisher bei Herstellung von Qualitätsschienen der Fall war.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Längsteilen zusammengesetzten Laufschienen für Schneeschuhe, dadurch gekennzeichnet, daß die bereits in die Rohform gebrachten, nach möglichst gleichartigen Eigenschaften ausgesuchten einheitlichen Rohschienen für ein Schneeschuhpaar in die gleiche Zahl von Längsteilen zerteilt und sodann einzelne Längsteile der einen Rohschiene mit in bezug auf ihre Quersch.nittslage gleichartigen Längsteilen der anderen Rohschiene wechselseitig vertauscht werden, worauf die so aneinandergelegten Längsteile miteinander verbunden werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zweitfolgende Längsteil der einen Rohschiene mit dem in -bezug auf die Querschnittslage gleichartigen Längsteile der anderen Rohschiene vertauscht wird.
- 3. Verfahren -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertauschung der Längsteile der einen Rohschiene mit in bezug auf ihre Querschnittslage hinsichtlich der Symmetrielinie eines Schneeschuhschienenpaares gleichartigen Längsteilen der anderen Rohschiene erfolgt. q:. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rohschienen eines Schneeschuhpaares verschiedene Holzarten Verwendung finden.
Priority Applications (1)
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| DE722759C true DE722759C (de) | 1942-07-20 |
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| DEV35647D Expired DE722759C (de) | 1939-02-10 | 1939-02-10 | Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Laengsteilen zusammengesetzten Laufschienen fuer Schneeschuhe |
Country Status (1)
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1939
- 1939-02-10 DE DEV35647D patent/DE722759C/de not_active Expired
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