DE722334C - Vorrichtung zum Absteifen von Waenden, insbesondere von Baugrubenwaenden - Google Patents

Vorrichtung zum Absteifen von Waenden, insbesondere von Baugrubenwaenden

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DE722334C
DE722334C DED77432D DED0077432D DE722334C DE 722334 C DE722334 C DE 722334C DE D77432 D DED77432 D DE D77432D DE D0077432 D DED0077432 D DE D0077432D DE 722334 C DE722334 C DE 722334C
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DE
Germany
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walls
stiffeners
bracing
particular building
trestles
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Expired
Application number
DED77432D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Doepking
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PAUL DOEPKING DIPL ING
Original Assignee
PAUL DOEPKING DIPL ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/02Foundation pits
    • E02D17/04Bordering surfacing or stiffening the sides of foundation pits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absteifen von Wänden., insbesondere von Baugrubenwänden Das Aussteifen oder Abstützen breiter Baugrubenwände macht insofern Schwierigkeiten;, als die hierfür vorzugsweise verwendeten Holzsteifem in Längen von über 6 bis. 8 m nur schwer im Handel zu erhalten und «hegen der großen Knicklänge wirtschaftlich nicht auszunutzen sind. Dasselbe gilt sinngemäß auch für stählerne Steifen, sofern für diese gewalzte Profile verwendet werden. Man hat deshalb die Baugrubenbreite entsprechend unterteilt und durch Rammung oder Versetzung von sog- Mittelrammträgern Zwischenstützpunkte geschaffen, an denen die Steifen aufgelagert werden. Bei Stahlbauweisien wird das Profil aufgelöst, und es werden Fachwerkstützen verschiedenster Art verwendet.
  • Beide Verfahren weisen erhebliche Nachteile auf. Die Rammung oder Versetzung von Mittelrammträgern verursacht Kosten, diie Träger selbst verursachen Schwierigkeiten bei der Bauausführung, ihre Entfernung ist oft lästig. Fachwerkstützen sind an sich teuer und ihre Handhä.bung sowie Anpassung an die verschiedenen Verhältnisse oft besonders schwierig.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absteifen von Wänden, insbesondere Baugrubenwänden, bei der diese Nachteile vermieden werden.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch einen oder mehrere einbaufertige pyrarnidenförmige Böcke, die mit ihrer Grundfläche an den abzustützenden Wänden befestigt und an deren Spitzen die Steifen oder entsprechende Abstützmittel gelagert sind. Die Böcke bestehen zweclanäßig aus rohrförmigen - Streben und die die Baugrubenwände abstützendien Gurtungen .stehen vorteilhaft über die Knotenpunkte in der Grundfläche seitlich hinaus. Bei Verwendung der Böcke wird -die Bau- und Knicklänge der Steifen auf ein technisch und wirtschaftlich tragbares Maß herabgesetzt. Die Böcke tragen ohne weiteres das Gewicht der Steifen und bedingen eine verhältnismäßig geringfügige Längsaussteifung. In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt: In den Fig. i und 2 sind i und 2 die beiden abzusiteifenden Wände einer Baugrube, die durch Metall- oder Holzspundwände, durch Bohl- oder Trägerwände oder durch den nackten Boden selbst gebildet sein können, falls der Zustand des letzteren dies gestattet. Die punktierte Linie 3 (Fig. i) bezeichnet die endgültige Tiefe der Baugrube und die Linie ¢ diejenige Tiefe, bis zu der abgescliachtet werden kann, ohne daß eine Einsturzgefahr bestünde. Nachdem man bis zur Linie q. abgegraben hat, werden an der Wand die Böcke 5 angebracht. Die Höhe dieser Böcke ist so bemessen, daß die Länge der Steife; die zwischen den beiden Endpunkten zweier Böcke oder zwischen dem und einem anderen geeigneten Stützpunkt (Fig.3) verlegt wird, auf ein entsprechendes günstiges Maß gebracht wird. Nachdem die Steifen in der Weise, wie dies später beschrieben wird, unter Druck gesetzt wurden, wird. die Abgrabung bis zur Linie 3 fortgesetzt.
  • Bei Abgrabungen größerer Tiefe, wie dies die Fig.2 zeigt, verfährt man wie folgt: Nachdem die erste Absteifungsvorrichtung 5-6-5 versetzt ist, gräbt man bis zur Linie 7 ab, und nach Versetzen der zweiten Ab;steifungsvorrichtung 8-9-8 wird die Abgrabung bis zur Sohle 3 fortgesetzt.
  • Fig. 5, 6 und 7 zeigen beispielsweise einen von der Seite, von vorn und von oben gesehenen, aus drei Stahlröhren gebildeten Dreiback, der am unteren Ende durch Stahlträger verbunden ist und an dessen oberem Ende sich eine Führung zur Aufnahme der Keile für die Steifen befindet.
  • Die Versetzung der Dreiböcke an der Wand kann durch Anhängen, Annageln oder Einlassen erfolgen.
  • Fig. q. zeigt die Verwendung der Böcke 5 ohne Steifen, wobei sie durch seitlich angebrachte Keile unter Spannung gesetzt werden.
  • Um die Steifen. unter Druck zu setzen, können hydraulische oder mechanische Pressen verwendet werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann selbstverständlich nicht nur beim Abstützen von Baugrubenwänden; sondern ganz allgemein von Wänden unter sich oder gegen andere feste Punkte verwendet werden. So zeigt z. B. Fig. 3 eine Böschung i o, die in der Linie i i angeschnitten wurde. In diesem Falle wird die neue Vorrichtung für eine Absteifung gegen einen festen Punkt 12 verwendet.
  • Die Baugrube 13 der Fig. 8, die die Ausmaße eines Fundamentblockes hat und durch Beton zugefüllt wird, kann gleichfalls durch die Vorrichtung 5-6-5 abgesteift werden, die in diesem Fall zweckmäßig erweise in Eisenbeton hergestellt wird. Geschützt durch diese Vorrichtung gräbt man bis zur Sohle ab und verfüllt die Baugrube mit Beton, ohne die Steifen herauszunehmen. Diese letzteren verbleiben einverleibt im Beton.
  • Fig.9 zeigt die Verwendung der Vorrichtung in Baugruben geringerer Breite ohne Steifen oder mit kurzen Steifen. Diese Anordnung isst überaus günstig im Falle starken Druckes, wenn es sich um eine vollkommene Verteilung der Kräfte und Stabilisierung der Baugruhenwände handelt.
  • Fig. i o zeigt die Möglichkeit, die Knicklänge der Steifen mit Hilfe von besonderen Steifen 14. auf ein kleineres Maß zu bringen, als die Baulänge der Streifen beträgt.
  • In Fig. i i wird die gleiche Wirkung durch Einspannung der Steifen 6 in die Einspannvorrichtung 15 erreicht. Die Knicklänge der Steifen beträgt in diesem Fall 6ooi'o der tatsächlichen Länge.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Absteifen von Wänden, insbesondere von Baugrubenwänden, gekennzeichnet durch einen oder mehrere einbaufertige pyramidenförmige Böcke (5), die mit ihrer Grundfläche an den abzustützenden Wänden (i, 2, 11) befestigt und an deren Spitzen die Steifen (6) oder entsprechende Abstützmittel gelagert sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Böcke zweckmäßig aus rohrförmigen Streben gebildet sind und daß die die Baugrubenwände abstützenden Gurtungen über die Knotenpunkte in der Grundfläche seitlich überstehen (Fig. 5 und 6).
DED77432D 1938-03-05 1938-03-05 Vorrichtung zum Absteifen von Waenden, insbesondere von Baugrubenwaenden Expired DE722334C (de)

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