DE512103C - Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton

Info

Publication number
DE512103C
DE512103C DEH119242D DEH0119242D DE512103C DE 512103 C DE512103 C DE 512103C DE H119242 D DEH119242 D DE H119242D DE H0119242 D DEH0119242 D DE H0119242D DE 512103 C DE512103 C DE 512103C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dock
concrete
construction
floating
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH119242D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLLANDSCHE MIJ TOT HET MAKEN
Original Assignee
HOLLANDSCHE MIJ TOT HET MAKEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOLLANDSCHE MIJ TOT HET MAKEN filed Critical HOLLANDSCHE MIJ TOT HET MAKEN
Application granted granted Critical
Publication of DE512103C publication Critical patent/DE512103C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C1/00Dry-docking of vessels or flying-boats
    • B63C1/02Floating docks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Um feststellen zu können, ob Senkkästen für den Bau von Ufer- oder Kaimauern geeignet sind, hat man sie früher in einem fest verankerten Schwimmdock hergestellt, wodurch man unnötige Ausbesserungskosten vermied. Als die Verwendbarkeit von Schwimmkästen für diesen Zweck feststand, hat man eine Grube (ein Bassin) ausgeschachtet, worin die Schwimmkästen nur so hoch aufgeführt wurden, bis sie schwimmfähig geworden waren. Danach wurden sie, auf dem Wasser schwimmend, nach außen gebracht, und der Bau wurde anderweitig beendigt. Auf diese Weise konnte man zwar mit einer verhältnismäßig geringen Docktiefe auskommen, und die Leistungsfähigkeit wurde vergrößert, allein es ging damit die Einheitlichkeit im Bau verloren, und es entstand ein umständlicher Rücktransport der beim Bau frei werdenden Hilfsmittel nach der Grube.
Man hat bereits versucht, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß man mit dem Bau der Senkkästen in einem Trockendock an-
a5 fing, welches mit seiner Längsachse quer zum Ufer lag und mit letzterem durch eine Brücke für Personen und Materialien verbunden war, wobei man die bis Schwimmfähigkeit aufgeführten Senkkästen nach dem Ausfahren aus dem Dock an einer Seitenwand des Dockes anband, um dort deren Bau zu beenden.
Abb. ι der Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung zum Ausführen dieses bekannten Verfahrens. Das Trockendock 1 ist durch eine aus zwei Längsträgern bestehende Brücke 2,2 mit dem Ufer verbunden. Über diese Brücke und über die Seitenwände des Dockes fährt ein Kranbalken 3 mit Laufkatze 4, welche hauptsächlich für den Transport von Verschalungsteilen und weiter für die Zufuhr von Eisen für den Senkkasten 5 dient, mit dessen Bau im Dock begonnen wird. Unter dem Gleis des Kranbalkens ist in jedem Längsträger eine Fördereinrichtung für Beton sowie eine solche für Eisen nach den neben dem Dock schwimmenden Kästen 9, ι ο angebracht. Die vom Kasten 5 freikommenden Verschalungsteile werden mittels einer der über einen Kranbalken 8 am Ende des Dockes fahrbaren Laufkatzen 6,7 nach den Kästen 9 bzw. ι ο befördert. Die Laufkatzen 4, 6 und 7 dienen außerdem zum Schütten des Betons, der von den Fördereinrichtungen auf den Trägern '2,2 zugeführt wird. Ist der Kasten 10 fertiggestellt und der Kasten 5 bis Schwimmfähigkeit aufgeführt, so
wird der erstere weggeschleppt, und der Kasten 5 wird ausgedockt und an der Stelle des Kastens ι ο angebunden, um dort fertig gestellt zu werden, während man im Dock mit dem Bau eines neuen Kastens anfängt Die Erfindung bezweckt ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Senkkästen, welches teilweise mit dem soeben beschriebenen übereinstimmt, dasselbe aber ganz we· to sentlich vereinfacht. Gemäß der Erfindung verwendet man nämlich nicht ein Trockendock, sondern ein Schwimmdock, welches außerdem nicht quer zum Ufer, sondern in der Richtung des Ufers verlegt wird und ebenso wie die noch im Bau befindlichen schwimmenden Kästen unter einer festen, mit dem Ufer verbundenen Arbeitsbrücke hin durch verholt werden kann.
Abb. 2 veranschaulicht, wie man gemäß der Erfindung vorgeht. Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie ITI-III in Abb. 2 in vergrößertem Maßstabe.
Eine feste, hier doppelt ausgeführte, aus zwei Fachwerkträgern 11, 12 bestehende Arbeitsbrücke ist in verhältnismäßig großer Höhe über dem Wasserspiegel aufgestellt. Unter der Brücke und durch Pfähle 14 geführt schwimmen nebeneinander der Kasten 15, das Dock 16 mit dem darin im Bau begriffenen Kasten 17 und der Kasten 18. Über Gleise auf den beiden Trägern 11, 12 ist ein Kranbalken 19 mit Laufkatze 20 fahrbar, womit die Beschalung für die drei genannten Kästen angebracht und entfernt wird. Der Träger 11 dient weiter zur Führung eines Kranes 2 ϊ für die Zufuhr von Eisen, während im Träger 12 ein zum Betonschütten dienender Wagen 22 verfahrbar ist. Der Kran 21 und der Wagen 22 bedienen sämtliche im Bau begriffene Kästen. Der Kran 21 für das Eisen, der Kranbalken 19 mit Laufkatze 20 für das Holz sowie der Wagen 22 für den Beton bewegen sich ganz unabhängig voneinander zwischen dem Ufer und dem Ende der Arbeitsbrücke, so daß die Arbeit, sofern sie gut eingeteilt wird, auf den drei Kästen ununterbrochen Fortgang haben kann.
Aus dem Wagen22 (der natürlich nur ein
Glied einer ganzen Reihe ist) wird der Beton in einen Trichter 23 geschüttet, aus welchem er durch ein verlängerbares Rohr weitergeleiteit wird. Neben dem Gleis für die Betonwagen 22 liegt eine Decke 24 mit einem Gleis für die Rückbeförderung der leeren Wagen. Im Trägern sind Winden25 vorgesehen, von welchen nur eine dargestellt ist, und zwar zum Verholen der Senkkästen 15, 18 und des Dockes 16. Durch diesen Träger können auch die Arbeiter das Werk erreichen und verlassen.
Es ist einleuchtend, daß man anstatt einer doppelten auch eine einfache Arbeitsbrücke verwenden kann. Die Doppelbrücke hat indessen den Vorteil, daß man mittels der fahrbaren Laufkatze 20 die Beschalung, sofern diese aus größeren Einheiten besteht, bequemer anbringen und entfernen kann als durch eine genaue Einstellung des betreffenden Senkkastens bzw. des Dockes, wie dies bei Verwendung einer einfachen Brücke nötig wäre.
Der bis Schwimmfähigkeit aufgeführte Kasten 17 wird natürlich aus dem Dock gefahren, um die Stelle des inzwischen fertiggestellten und weggeschleppten Kastens 18 einzunehmen.
Der Vorteil des neuen Verfahrens gegenüber dem Bekannten ist im wesentlichen darin zu erblicken, daß der Transport von Materialien und Werkzeugen bedeutend einfächer ist, und zwar so, daß die einander im Dock und auf jedem der bereits schwimmenden Kästen datiernd abwechselnden Arbeiterschichten für die Eisenarmierung, für die Holzverschalung und für das Schütten des Betons immer die Transportmittel für die von diesen Schichten zu verarbeitenden Materialien zur Verfügung haben. Dies ist dem Umstände zu verdanken, daß der Kasten in dem Schwimmdock den beiden bereits schwimmenden Kästen vollkommen gleichwertig ist, so daß jeder für sich unter der festen Arbeitsbrücke hindurch in der gewünschten Richtung verholt und von der Brücke aus sofort bedient werden kann. Auch der Austausch von Verschalungen zwischen den Kästen kann direkt erfolgen.
Weitere Vorteile sind, daß das Schwimmdock nach Beendigung des ganzen Werkes anderweitig benutzt werden kann und daß es nicht nötig ist, ein Trockendock zu bauen in Wasser, das mit Rücksicht auf .die neben dem Dock schwimmenden Kästen eine verhältnismäßig große Tiefe haben muß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i- Verfahren zur Herstellung von Senkkästen und sonstigen Schwimmkörpern aus Beton, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Bau der Senkkästen 0. dgl. in einem Schwimmdock angefangen wird, welches entsprechend dem Fortgang des Baues quer unter einer Arbeitsbrücke hindurch verholt wird, auf welcher die Baumaterialien zugeführt und nach der gewünschten Stelle im Dock bzw. in den Schwimmkasten gebracht werden, während die ausgedockten, noch nicht fertigen Kästen beim Weiterbau gleichfalls allmählich quer unter der Arbeitsbrücke hindurch verholt werden.
  2. 2. Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine aus zwei gleichlaufenden Längsträgern (ii, 12) zusammengesetzte Arbeitsbrücke und einen darüber verfahrbaren Kranbalken (19) mit Laufkatze (20), wobei auf dem einen Träger ein fahrbares Hebezeug (21) für Eisen, auf dem anderen eine Betonfördereinrichtung angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH119242D 1927-12-01 1928-11-29 Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton Expired DE512103C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL512103X 1927-12-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE512103C true DE512103C (de) 1930-11-06

Family

ID=19786913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH119242D Expired DE512103C (de) 1927-12-01 1928-11-29 Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE512103C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1258888B (de) Verfahren zum Herstellen mehrfeldriger Bruecken od. dgl. und Einrichtung hierfuer
DE2708179A1 (de) Vorrichtung zum auseinandernehmen grosser konstruktionen
DE2816363C3 (de) Fabrikschiff zum Herstellen von Betonerzeugnissen
DE1759903A1 (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung laenglicher Betongegenstaende
AT247768B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung vorgefertigter, vorzugsweise stockwerkshoher Mauersteintafeln
DE1584412B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Betonplatten und darin eingebetteten Fachwerktraegern bestehenden Elementen
DE1658641C3 (de) Einrichtung zur Herstellung und Montage eines senkrechte Stutzen überbrückenden Trägers o.dgl
DE512103C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton
DE1932464A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Vorschieben von UEberbrueckungsbauteilen aus vorgespanntem Beton
DE2325218C3 (de) Verfahren für den Umlauf von Paletten bei der Fertigung von Großtafeln aus armiertem Beton und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE3540962C2 (de)
DE1043372B (de) Verfahren zum abschnittsweisen Herstellen von Stahlbetonbruecken im Freivorbau
DE642894C (de) Schwimmfaehige Form zur Herstellung, Befoerderung und Versenkung von Baukoerpern
DE1527347A1 (de) Verfahren und Anlage zum Schweissen von Versteifungseisen an Blechen
DE1195214B (de) Verfahren zum Herstellen vorgefertigter Mauer-steintafeln und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2725114A1 (de) Einrichtung zum herstellen von im grund- und aufriss gekruemmten bauwerken aus stahlbeton im wege eines klettervorgangs
DE2207799A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Bauelementen auf Gipsbasis
DE2623502A1 (de) Anlage zur handhabung und bereitstellung von steiggiessplatten und dergleichen, z.b. gussformen
DE828588C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bau von Mauern fuer Gebaeude o. dgl.
DE935896C (de) Verfahren zum Verlegen von geneigten Unterwasserbahnen
DE2422522C3 (de) Tauchkammer zur Herstellung eines Betonbettes in Gewässern
DE2811200A1 (de) Verschiebelager fuer bruecken
DE722334C (de) Vorrichtung zum Absteifen von Waenden, insbesondere von Baugrubenwaenden
DE801914C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befoerdern und Aufstapeln, insbesondere von Bauhoelzern
DE324630C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Eisenbeton