DE512103C - Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus BetonInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C1/00—Dry-docking of vessels or flying-boats
- B63C1/02—Floating docks
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Description
Um feststellen zu können, ob Senkkästen für den Bau von Ufer- oder Kaimauern geeignet
sind, hat man sie früher in einem fest verankerten Schwimmdock hergestellt, wodurch man unnötige Ausbesserungskosten
vermied. Als die Verwendbarkeit von Schwimmkästen für diesen Zweck feststand,
hat man eine Grube (ein Bassin) ausgeschachtet, worin die Schwimmkästen nur so
hoch aufgeführt wurden, bis sie schwimmfähig geworden waren. Danach wurden sie,
auf dem Wasser schwimmend, nach außen gebracht, und der Bau wurde anderweitig beendigt. Auf diese Weise konnte man zwar
mit einer verhältnismäßig geringen Docktiefe auskommen, und die Leistungsfähigkeit wurde
vergrößert, allein es ging damit die Einheitlichkeit im Bau verloren, und es entstand
ein umständlicher Rücktransport der beim Bau frei werdenden Hilfsmittel nach der
Grube.
Man hat bereits versucht, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß man mit dem Bau
der Senkkästen in einem Trockendock an-
a5 fing, welches mit seiner Längsachse quer zum
Ufer lag und mit letzterem durch eine Brücke für Personen und Materialien verbunden war,
wobei man die bis Schwimmfähigkeit aufgeführten Senkkästen nach dem Ausfahren aus
dem Dock an einer Seitenwand des Dockes anband, um dort deren Bau zu beenden.
Abb. ι der Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung zum Ausführen dieses bekannten
Verfahrens. Das Trockendock 1 ist durch eine aus zwei Längsträgern bestehende
Brücke 2,2 mit dem Ufer verbunden. Über diese Brücke und über die Seitenwände des
Dockes fährt ein Kranbalken 3 mit Laufkatze 4, welche hauptsächlich für den Transport
von Verschalungsteilen und weiter für die Zufuhr von Eisen für den Senkkasten 5 dient, mit dessen Bau im Dock begonnen
wird. Unter dem Gleis des Kranbalkens ist in jedem Längsträger eine Fördereinrichtung
für Beton sowie eine solche für Eisen nach den neben dem Dock schwimmenden Kästen
9, ι ο angebracht. Die vom Kasten 5 freikommenden Verschalungsteile werden mittels
einer der über einen Kranbalken 8 am Ende des Dockes fahrbaren Laufkatzen 6,7 nach
den Kästen 9 bzw. ι ο befördert. Die Laufkatzen 4, 6 und 7 dienen außerdem zum
Schütten des Betons, der von den Fördereinrichtungen auf den Trägern '2,2 zugeführt
wird. Ist der Kasten 10 fertiggestellt und der Kasten 5 bis Schwimmfähigkeit aufgeführt, so
wird der erstere weggeschleppt, und der Kasten 5 wird ausgedockt und an der Stelle
des Kastens ι ο angebunden, um dort fertig
gestellt zu werden, während man im Dock mit dem Bau eines neuen Kastens anfängt
Die Erfindung bezweckt ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Senkkästen,
welches teilweise mit dem soeben beschriebenen übereinstimmt, dasselbe aber ganz we·
to sentlich vereinfacht. Gemäß der Erfindung verwendet man nämlich nicht ein Trockendock,
sondern ein Schwimmdock, welches außerdem nicht quer zum Ufer, sondern in der Richtung des Ufers verlegt wird und
ebenso wie die noch im Bau befindlichen schwimmenden Kästen unter einer festen, mit
dem Ufer verbundenen Arbeitsbrücke hin durch verholt werden kann.
Abb. 2 veranschaulicht, wie man gemäß der Erfindung vorgeht. Abb. 3 ist ein Querschnitt
nach der Linie ITI-III in Abb. 2 in vergrößertem Maßstabe.
Eine feste, hier doppelt ausgeführte, aus
zwei Fachwerkträgern 11, 12 bestehende Arbeitsbrücke
ist in verhältnismäßig großer Höhe über dem Wasserspiegel aufgestellt. Unter der Brücke und durch Pfähle 14 geführt
schwimmen nebeneinander der Kasten 15, das Dock 16 mit dem darin im Bau begriffenen
Kasten 17 und der Kasten 18. Über Gleise
auf den beiden Trägern 11, 12 ist ein Kranbalken
19 mit Laufkatze 20 fahrbar, womit die Beschalung für die drei genannten Kästen
angebracht und entfernt wird. Der Träger 11 dient weiter zur Führung eines Kranes 2 ϊ für
die Zufuhr von Eisen, während im Träger 12 ein zum Betonschütten dienender Wagen 22
verfahrbar ist. Der Kran 21 und der Wagen 22 bedienen sämtliche im Bau begriffene
Kästen. Der Kran 21 für das Eisen, der
Kranbalken 19 mit Laufkatze 20 für das Holz sowie der Wagen 22 für den Beton bewegen
sich ganz unabhängig voneinander zwischen dem Ufer und dem Ende der Arbeitsbrücke,
so daß die Arbeit, sofern sie gut eingeteilt wird, auf den drei Kästen ununterbrochen
Fortgang haben kann.
Aus dem Wagen22 (der natürlich nur ein
Glied einer ganzen Reihe ist) wird der Beton in einen Trichter 23 geschüttet, aus welchem
er durch ein verlängerbares Rohr weitergeleiteit wird. Neben dem Gleis für die Betonwagen
22 liegt eine Decke 24 mit einem Gleis für
die Rückbeförderung der leeren Wagen. Im Trägern sind Winden25 vorgesehen, von
welchen nur eine dargestellt ist, und zwar zum Verholen der Senkkästen 15, 18 und des
Dockes 16. Durch diesen Träger können auch die Arbeiter das Werk erreichen und
verlassen.
Es ist einleuchtend, daß man anstatt einer doppelten auch eine einfache Arbeitsbrücke
verwenden kann. Die Doppelbrücke hat indessen den Vorteil, daß man mittels der fahrbaren
Laufkatze 20 die Beschalung, sofern diese aus größeren Einheiten besteht, bequemer
anbringen und entfernen kann als durch eine genaue Einstellung des betreffenden
Senkkastens bzw. des Dockes, wie dies bei Verwendung einer einfachen Brücke nötig
wäre.
Der bis Schwimmfähigkeit aufgeführte Kasten 17 wird natürlich aus dem Dock gefahren,
um die Stelle des inzwischen fertiggestellten und weggeschleppten Kastens 18
einzunehmen.
Der Vorteil des neuen Verfahrens gegenüber dem Bekannten ist im wesentlichen
darin zu erblicken, daß der Transport von Materialien und Werkzeugen bedeutend einfächer
ist, und zwar so, daß die einander im Dock und auf jedem der bereits schwimmenden
Kästen datiernd abwechselnden Arbeiterschichten
für die Eisenarmierung, für die Holzverschalung und für das Schütten
des Betons immer die Transportmittel für die von diesen Schichten zu verarbeitenden
Materialien zur Verfügung haben. Dies ist dem Umstände zu verdanken, daß der Kasten
in dem Schwimmdock den beiden bereits schwimmenden Kästen vollkommen gleichwertig
ist, so daß jeder für sich unter der festen Arbeitsbrücke hindurch in der gewünschten
Richtung verholt und von der Brücke aus sofort bedient werden kann. Auch der Austausch von Verschalungen zwischen
den Kästen kann direkt erfolgen.
Weitere Vorteile sind, daß das Schwimmdock
nach Beendigung des ganzen Werkes anderweitig benutzt werden kann und daß
es nicht nötig ist, ein Trockendock zu bauen in Wasser, das mit Rücksicht auf .die neben
dem Dock schwimmenden Kästen eine verhältnismäßig große Tiefe haben muß.
Claims (2)
- Patentansprüche:i- Verfahren zur Herstellung von Senkkästen und sonstigen Schwimmkörpern aus Beton, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Bau der Senkkästen 0. dgl. in einem Schwimmdock angefangen wird, welches entsprechend dem Fortgang des Baues quer unter einer Arbeitsbrücke hindurch verholt wird, auf welcher die Baumaterialien zugeführt und nach der gewünschten Stelle im Dock bzw. in den Schwimmkasten gebracht werden, während die ausgedockten, noch nicht fertigen Kästen beim Weiterbau gleichfalls allmählich quer unter der Arbeitsbrücke hindurch verholt werden.
- 2. Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine aus zwei gleichlaufenden Längsträgern (ii, 12) zusammengesetzte Arbeitsbrücke und einen darüber verfahrbaren Kranbalken (19) mit Laufkatze (20), wobei auf dem einen Träger ein fahrbares Hebezeug (21) für Eisen, auf dem anderen eine Betonfördereinrichtung angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL512103X | 1927-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512103C true DE512103C (de) | 1930-11-06 |
Family
ID=19786913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH119242D Expired DE512103C (de) | 1927-12-01 | 1928-11-29 | Verfahren zur Herstellung von Schwimmkoerpern aus Beton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512103C (de) |
-
1928
- 1928-11-29 DE DEH119242D patent/DE512103C/de not_active Expired
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