DE722197C - Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen mit Fehlgewicht - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen mit Fehlgewicht

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DE722197C
DE722197C DEJ63614D DEJ0063614D DE722197C DE 722197 C DE722197 C DE 722197C DE J63614 D DEJ63614 D DE J63614D DE J0063614 D DEJ0063614 D DE J0063614D DE 722197 C DE722197 C DE 722197C
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packs
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Expired
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DEJ63614D
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English (en)
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Jagenberg Werke AG
Original Assignee
Jagenberg Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/16Sorting according to weight
    • B07C5/18Sorting according to weight using a single stationary weighing mechanism
    • B07C5/20Sorting according to weight using a single stationary weighing mechanism for separating articles of less than a predetermined weight from those of more than that weight

Description

  • Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen nie Fehlgewicht Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für gefüllte Packungen, in welcher die Packungen-geprüft und.die unrichtig gefüllten Packungen ausgeschieden werden. Bei. diesen bekannten Vorrichtungen werden die Packungen zur Prüfung der Vollständigkeit ihrs Inhaltes über eine Waage auf ein Förderband geführt und danach die unrichtig gefüllten Packungen aus der Reihe der übrigen abgesondert.
  • Beim Füllen von Packungen mittels Packmaschinen, z. B. beim Verpacken von Patronen oder anderen stabförmigen Werkstücken in Schachteln, kommt es zuweilen vor, daß nicht die vorgeschriebene Anzahl Werkstücke an die Verpackungsstelle herangeführt und in die Packung eingeschoben wird. Die Folge davon sind unvollständige Packungen, die Anlaß zu Beanstandungen geben. Die bekannten Vorrichtungen zum Zuführen der Werkstücke zur Waage und zum Wegführen derselben von der Waage sind aber verhältnismäßig verwickelt, weil mehrere senkrecht zueinander angeordnete Schieber erforderlich sind, von denen der eine dazu dient, die Packungen in ihrer Längsrichtung auf die Waage zu schieben, und der andere, um die gewogene Packung quer zur bisherigen Förderrichtung abzuschieben und die nächste Packung zuzuführen.
  • Zur Vereinfachung der Vorrichtung wird;gemäß der Erfindung der Vorschub des Fördermittels, dem die Packungen in bekannter Weise quer zu seiner Förderrichtung zugeführt werden, durch die Waage gesperrt, sobald eins zu leichte Packung herangebracht wird. Dadurch erübrigt sich die Anbringung des sonst erforderlichen zweiten Schiebers bzw. die Anbringung besonders gesteuerter Weichen, die die zu leichten Packungen aus der Bahn der vorschriftsmäßig gefüllten Pakkungenentfernen. Die Packungen werden von dem einzigen vorhandenen Schieber auf das Fördermittel geschoben und von diesem rechtwinklig zur bisherigen Zuführvorrichtung weitergefördert. Wenn die Packung dagegen zu leicht ist, sperrt die Waage.den Vorschub des, Fördermittels, und die auf das Fördermittel aufgeschobene Packung wird in ihrer bisherigen Zuführungsvorrichtung durch die nächste vorgeschobene Packung von dem stillstehenden Fördermittel heruntergeschoben. Die ausgeschiedenen Packungen lverden an einer geeigneten Stelle gesammelt, damit eine Nachfüllung erfolgen kann. Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Fördervorrichtung, Abb. 2 den Grundriß der in Betracht kommenden Teile der Vorrichtung, Abb. 3 den Ausschieb.er im Grundriß.
  • Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Fördervorrichtung zeigt einen Schieber i (Abb.2 und 3), der die von der nicht dargestellten Packmaschine herangebrachten Pakkungen 2 erfaßt und schrittweise weiterschiebt, so daß sie zunächst auf eine Waage 3 und von dort zum Förderband ¢ gelangen.
  • Der Schieber i ist auf einem Bolzen 5 hin und her verschnebbar (Abb. 3). Außerdem kann er um diesen Bolzen geschwenkt werden. An seinem äußeren Ende trägt der Schieber i drei Finger 6, 7, 8, wodurch zwei Zellen zur Aufnahme von Packungen gebildet tverden. Jede Packung gelangt von der Packmaschine aus zunächst in die Stellung der Packung 2. Der um den Bolzen 5 schwenkbare Schieber i schwingt nun nach unten, umgreift die Pakkung 2 und schiebt sie in die Stellung der Packung 2' auf die Waage 3, indem sich der Schieber auf dem Bolzen 5 (Ab.b. 3) in Richtung auf das Förderband 4 (Abb. 2, 3) verschiebt.
  • Die Waage 3, die auf der Achse i o gelagert ist, besteht aus dem Lastarm 3 und dem Gewichtsarm 9 (Abb. i). An letzterem ist mittels eines Gelenkes i i, 12 ein Sperrschieber 13 mit einem Loch 14 angeordnet und mit seinem unteren Ende in dem Lager 15 geführt. Mit dem Sperrschieber 13 arbeitet ein dreiarmiger Sperrhebel zusammen, der auf der Achse 17 schwenkbar gelagert ist. Während der Arm 18 dieses Hebels mit einer Rolle i9 versehen ist, die auf der Kurvenscheibe 2o läuft, und der zweite Arm 21 in Verbindung mit dem Sperrhebel 22 steht, ist der dritte Arm 23 mit einer Anschlagschraube 24 versehen, die sich je nach Stellung des Sperrschiebers 13entweder gegen diesen legt oder in dessen Aussparung 14 eingreift. Durch die dadurch entstehende Änderung des Ausschlags des Hebels 23 wird auch die Lage des Sperrhebels 22 geändert, so daß die Sperrnase 25 des Hebelarmes 26 entweder den Sp.errheb.el 27 festhält oder freigibt. Der Sperrhebel 27 ist auf einem Bolzen 28 belagert und trägt eine Rolle 29, die auf der Kurvenscheibe 30 läuft. Eine nahe am oberen Ende des Hebels 27 (Abb. i) angeordnete und mit diesem durch einen Bolzen 31 verbundene Schubstange 32 bewegt einen Schalthebel 33, der auf einer Achse 34 schwenkbar gelagert ist. Auf der gleichen Achse 34 sitzt auch ein Schaltrad 36, in das die Schaltklinke 37 eingreift. Entsprechend dem durch die Kurvenscheibe 3o bewirkten Ausschlag des Sperrhebiels 27 wird die Schubstange 32 bewegt und das Schaltrad 36 und damit auch das Förderband 4. «-eitergeschaltet. Wird der Sperrhebel 27 aber durch den Sperrliebel 25 gesperrt, so unterbleibt auch die Schaltung des Förderbandes 4; es erfolgt also kein Abtransport des auf das Förderband 4 geschobenen Werkstückes. Dieses Werkstück wird vielmehr beim Nachschieben des nächsten Werkstücks in der gleichen- Richtung weiter und vom Förderband 4 herunter auf eine Rutsche 29 (Abb. 2) oder eine andere geeignete Vorrichtung geschoben.
  • Um, das Aufschieben der Werkstücke z auf die Leisten 4o des Waagebalkens 3 (Abb. i und 2) zu erleichtern, ist eine Stange 41 mit einer Anschlagschraube 42 vorgesehen, die den Ausschlag des Hebels 3 des Waagebalkens nach oben begrenzt. Dieser Anschlag wird von einem um die Achse 44 schwenkbaren Do.ppelliebel43 gesteuert, der von einer Kurve oder in sonst bekannter Weise gesteuert und erst angehoben wird, wenn ein Werkstück 2' auf die Waage 3 geschoben worden ist.
  • Der Arbeitsvorgang spielt sich in folgender Weise ab: Das von der nicht dargestellten Packmaschine mit Hilfe des Schiebers i (Abb. 2 und 3) abgeschobene Werkstück 2 gelängt bei der axialen Verschiebung des Schiebers i in die Stellung 2', d. h. auf die Waage 3 (Abb. 2). Nachdem der Anschlag 44 42 angehoben worden ist und die Waage 3 freigegeben hat, erfolgt der Wiegevorgang. Hat das Werkstück das richtige Gewicht, so bleibt der Waagebalken 3 in seiner tiefsten und sein Arm g in der höchsten Lage. Dadurch ist auch. die Sperrschiene 13 (Abb. i) angehoben, und zwar so hoch, daß das Loch 1 4. des Sperrschiebers 13 höher steht als die Anschlagschraube 24 des Hebels 23. Der Ausschlag des Hebels 23 in der zum Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung und auch der Ausschlag der Sperrhebel 25, 26 sind dadurch begrenzt, so daß dieser nicht in Eingriff mit dem Sperrhebel 27 kommt. Infolgedessen kann der van der Kurve 3o aus bewegte Sperrhebel 27, der durch die Schubstange 32 mit dem Schaltwerk 33, 36 37 verbunden ist, die Förderbahn 4 uni einen Schaltschritt weiterschalten.
  • Ist dagegen das Werkstück zu leicht, so steigt nach dem Hochgehen des Anschlages 42 (Abb. i) auch der Waagebalken 3 hoch, der Arm 9 des Waagebalkens senkt sich und nimmt dadurch auch den Sperrschieber 13 mit nach unten, wodurch das Loch 14 desselben bis zur Höhe der Anschlagschraube 24 des Hebels 23 gesenkt wird, so daß dieser Hebel mit der Anschlagschraube 24 in das Loch 1,4 eingreifen und dadurch in stärkerem Maße entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn schwenken kann. Die Folge dieses größeren Hebelausschlages ist auch ein größerer Ausschlag des Hebels 26, wodurch die Sperrnasen der Hebel 26 und 27 hintereinandergreifen und eine Schwenkbewegung des Hebels 27 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn verhindert wird. Es unterbleibt also auch eine Übertragung auf das Schaltwerk 33, 34 36, 37 und damit die Weiterschaltung des Förderbandes 4.
  • Wenn das Werkstück 2' (Abb.. 2) auf das Förderband 4 geschoben wird, so bleibt @es zunächst ruhig auf diesem liegen, weil. eine Schaltung des. Förderbandes infolge des zu leichten Gewichtes. unterblieben ist. Erst wenn das nächste Werkstück gewogen worden ist und dann auf das. Förderband 4 geschobenwird, schiebt es das liegengebliebene, zu leichte Werkstück quer über das Förderband auf die Rutsche 39, von wo es auf eine Sammelstelle gelangt. Das Ausschieben des zu leichten Werkstückes vom Förderband 4 erfolgt also immer beim Aufschieben des nächsten Werkstückes auf das Förderband, so daß es einer besonders angetriebenen Ausschiebvorrichtung nicht bedarf.

Claims (1)

1'ATENTANSPRUGH Vorrichtung zum Ausscheiden von gefüllten Packungen mit Fehlgewicht, in welcher die Packungen zur Prüfung der Vollständigkeit ihres Inhaltes über eine Waage auf ein Förderband geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Fördergliedes (4), dem, die Packungen (2) in bekannter Weise quer zu seiner Förderrichtung zugeführt werden, :durch die Waage (3, 9.) bei dem Heranbringen einer zu leichten Packung gesperrt wird, so daß die auf das Förderglied gebrachte zu leichte Packung beim nächsten Arbeitstakt abgeschoben wird.
DEJ63614D 1939-01-26 1939-01-26 Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen mit Fehlgewicht Expired DE722197C (de)

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DEJ63614D DE722197C (de) 1939-01-26 1939-01-26 Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen mit Fehlgewicht

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DEJ63614D DE722197C (de) 1939-01-26 1939-01-26 Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen mit Fehlgewicht

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DE722197C true DE722197C (de) 1942-07-04

Family

ID=7207685

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DEJ63614D Expired DE722197C (de) 1939-01-26 1939-01-26 Vorrichtung zum Ausscheiden von Packungen mit Fehlgewicht

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DE (1) DE722197C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953508C (de) * 1951-10-20 1956-11-29 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zur Durchfuehrung von Kontrollwiegungen an Abfuellmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953508C (de) * 1951-10-20 1956-11-29 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zur Durchfuehrung von Kontrollwiegungen an Abfuellmaschinen

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