DE721880C - Werktisch-Schublade - Google Patents
Werktisch-SchubladeInfo
- Publication number
- DE721880C DE721880C DEG103578D DEG0103578D DE721880C DE 721880 C DE721880 C DE 721880C DE G103578 D DEG103578 D DE G103578D DE G0103578 D DEG0103578 D DE G0103578D DE 721880 C DE721880 C DE 721880C
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- DE
- Germany
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- drawer
- walls
- strips
- workbench
- partition
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H1/00—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
- B25H1/12—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with storage compartments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
- Werktisch-Schublade Die Erfindung betrifft eine hauptsächlich aus Stahlblech hergestellte Schublade für Werktische zum geordneten Unterbringen von Werkzeugen oder ,sonstigen Gegenständen, die durch versetzbare Zwischenwände in Kammern gleicher oder verschiedener Größe eingeteilt ist und deren Kammern sich passend zu den Maßen der unterzubringenden Teile nachträglich in Zahl, Größe und Anordnung besonders leicht und weitgehend ändern lassen.
- Es ist bekannt, Schubladen an Schreibtischen und anderen Geräten durch Zwischenwände in einzelne Kammern einzuteilen, die auch verschiedene Größen haben können. Die Zwischenwände werden meist überkreuzt ineinandergehängt oder die einmelnen Leisten mit denn Stirnseiten in Nuten oder U-förmige Gleitschienen eingeschoben. An, einer solchen fertigen Schublade läßt sich die Größe und Lage .der einzelnen Kammern ohne Werkstattarbeit nicht mehr ändern. Die zur Aufnahme bestimmter Teile passend hergerichteten Schubladen sind nicht mehr brauchbar, wenn Teile mit anderen Abmessungen sicher liegend und unter voller Ausnutzung des Innenraumes darin untergebracht werden sollen.
- Es ist weiter bekannt, Trennwände auf Verkaufstischen u. dgl. durch in Bodenlöcher eingesteckte Klammern oder Halter versetzbar anzubringen. Diese Vorrichtungenergeben nur eine ungenügende Befestigung der Wände. Auch sind die Löcher im Boden unerwünscht, weil sich Schmutz darin ,ansammelt oder durch sie hindurchfällt. Bei Stahlblechschubladen sind diese Vorrichtungen überhaupt unanwendbar.
- Man kennt auch Schubladen aus Holz mit in Kammern eingeteiltem Innenraume, bei denen die Zwischenwände mit den Stirnseiten in an den Seitenwänden befestigten U- oder T-förmigen Führungen ruhen. Bei diesen Vorrichtungen müssen zum Versetzen der Zwischenwände die Führungen gelöst und an anderer Stelle in den Seitenwänden angebracht werden, was zeitraubend ist und eine B-eschädigung der Seitenwände mit sich bringt.
- Die Erfindung beseitigt diese Mängel und gestattet es außerdem, die Schubladen in Massen ohne Rücksicht auf die beabsichtigte Inneneinteilung gleichartig herzustellen.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsart der Erfindung dargestellt, bei der die Schubladers aus Blech und die Zwischenwändeb aus Holzleisten bestehen. Selbstverständlich können aber auch die. Zwischenwände aus Stahlblech bestehen. Die vier Seiten der Schublade sind doppelwandig ausgeführt, und die Innenwand einer jeden Seite hat senkrechte Lochreihen c mit gleichem Lochabstand. Gleiche senkrechte Lochreihen haben auch die Zivischenwandleisten b. In Abb. 2, 3 und q. isst eine U-förmige Führung d dargestellt, die mit der offenen Seite gleitend über die Enden der Zwischenwan@dleisten b paßt und an die nach rückwärts Lappen e angestanzt sind. Der Abstand der Lappen e voneinander ist gleich dem Abstand,der Löcher in den Lochreihen e in den Seitenwänden der Schublade und in den Zwischenwandleisten b. Diese Führungsschienen d lassen sich in jede der Lochreihen an beliebiger Stelle einhängen. Werden sie in zwei gegenüberliegende Lochreihen in den Schubladenwänden oder diesen und bereits eingesetzter Zwischenwandl@eisten b eingehängt und eine passend abgelängt!e Leiste b von oben her eingeschoben, so sitzt diese Leiste als Zwischenrand mit den Führungsschienen fest. Zum beliebigen Versetzen dieser Wand hebt man die Leiste b hoch, hängt die Führungsschienen d in andere Lochreihen und schiebt die Leiste an dieser Stelle wieder ein.
- Als technischer Fortschritt -gegenüber bekannten Vorrichtungen hat zu gelten, daß die den Abstand der möglichen Kammerwände bestimmenden Lochreihen in Schubladenwänden und Zwischemvandleisten in beliebig großer Zahl angebracht werden können und daß sie unbenutzt nicht die Benutzung der Kammern zum sicheren Unterbringen von Teilen behindern, was z. B. bei der Anwendung von Nuten oder festen Führungen der Fall ist. Weiter können sowohl die Zwischenwandleisten b als auch die Führungsschienen d unabhängig von den Schubladen in großen Längen hergestellt und durch bloßes Zersägen abgepaßt werden. Das hat den Vorteil, daß sich die Schubladen mit den zugehörigen Werktischen oder -schränken ohne Rücksicht auf Art, Form und Größe der später unterzubringenden Teile und räumlich getrennt von Zusammenstellwerkstätten gleichartig herstellen lassen. Erst in den Zusammenstell-;verkstätten und später während der Benutzung zu beliebiger Zeit können die Zwischenwandleisten b und die Führungsschienen d passend zu den unterzubringenden Teilen fast ohne Werkzeugbenutzung zugeschnitten und eingesetzt werden. Außerdem ist es möglich, den Zwischenwandleisten eine Breite -zu geben, die nur 1/" oder 1/3 usw. der Schubladenhöhe beträgt. Dann lassen sich innerhalb der Schublade Kammern einteilen, die in der Senkrechten gegeneinander versetzt sind, wodurch eine volle Ausnutzung des Schubladenraumes auch beim Unterbringen komplizierter Teile möglich wird. Die einzelnen Kammern lassen sich dabei durch zwischengelegte Horizontalwände etagenartig ganz oder teilweise abdecken, wodurch ebenfalls, die Ausnutzung des Schubladenraumes verbessert wird.
- Es ist selbstverständlich ohne Änderung des Erfindungsgedankens möglich, die Führungsschienen d in an sich bekannter Weise nicht U-förmig, sondern T-förmig zu machen, wie das, in Abb. 5 angedeutet ist. In diesem Falle wird an den Stirnseiten einer jeden Zwiichenwandleiste ein senkrechter Schlitz eingesägt, in welchen sich der Steg der Führungsschiene d einschiebt. An Stelle der rückseitigen Lappen e lassen sich auch aufgeschweißte oder sonstwie befestigte Stifte benutzen. Ebenso können die Führungsschienen d am unteren Ende einen nach innen, abgekanteten Lappen f, wie in Abb. 6 angedeutet ist, erhalten. Die in diese Führungsschienen eingelegten Zwischemvandleisten b reichen dann in der Schublade nicht bis auf den Boden oder auf untere Leistenlagen, sondern hängen frei.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Werktisch-Schublade mit zu Kammern verschiedener Größe versetzbaren Zwischenwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubladenwände und die die Zwischenwände bildenden Leisten senkrechte Lochreihen mit gleichen Lochabständen haben, in denen U-förmige Führungen, die die Stirnseiten der Zwischenwände aufnehmen, mit rückseitig angebrachten Zapfen lose hängen. z. Werktisch-Schublade nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Schublade doppelwandig ausgebildet sind und nur die Innenwände die Lochreihen tragen. 3. Werktisch-Schublade nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (d) zur Aufnahme der Zwischenwandstirnseiten in an sich bekannter Weise T-förmig ausgebildet sind und die Zwischenwandleisten an den Stirnseiten senkrechte Schlitze haben, in die sich der Steg der Führungen einlegt. q.. Werktisch-Schubladenach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Zwischenwandleisten kleiner isst als die Schubladenhöhe und mehrere der Leisten senkrecht oder versetzt übereinander eingelegt die Schubladenhöhe ausfüllen, wobei durch waagerechte Scheidewände einzelne Kammern ganz oder zum Teil in einer oder mehreren Etagen abgedeckt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG103578D DE721880C (de) | 1941-05-28 | 1941-05-28 | Werktisch-Schublade |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG103578D DE721880C (de) | 1941-05-28 | 1941-05-28 | Werktisch-Schublade |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721880C true DE721880C (de) | 1942-06-22 |
Family
ID=7141740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG103578D Expired DE721880C (de) | 1941-05-28 | 1941-05-28 | Werktisch-Schublade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721880C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146631B (de) * | 1952-03-06 | 1963-04-04 | Wilhelm Ritzerfeld | Bueroschrank, Schreibtischschrank od. dgl. mit einem mit mehreren Fachboeden versehenen Formularsichtkasten |
| DE29922006U1 (de) * | 1999-12-15 | 2001-01-04 | GRASS GmbH, Höchst | Verbindungselement für Trennwände zur Facheinteilung einer Schublade |
| DE202014100557U1 (de) * | 2014-02-07 | 2015-05-08 | Ninkaplast Gmbh | Möbelauszug und Frontblende für einen Möbelauszug |
-
1941
- 1941-05-28 DE DEG103578D patent/DE721880C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146631B (de) * | 1952-03-06 | 1963-04-04 | Wilhelm Ritzerfeld | Bueroschrank, Schreibtischschrank od. dgl. mit einem mit mehreren Fachboeden versehenen Formularsichtkasten |
| DE29922006U1 (de) * | 1999-12-15 | 2001-01-04 | GRASS GmbH, Höchst | Verbindungselement für Trennwände zur Facheinteilung einer Schublade |
| DE202014100557U1 (de) * | 2014-02-07 | 2015-05-08 | Ninkaplast Gmbh | Möbelauszug und Frontblende für einen Möbelauszug |
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