DE72165C - Futterbefestigung an Mühlen des Bogardus'schen Systems - Google Patents
Futterbefestigung an Mühlen des Bogardus'schen SystemsInfo
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- DE72165C DE72165C DENDAT72165D DE72165DA DE72165C DE 72165 C DE72165 C DE 72165C DE NDAT72165 D DENDAT72165 D DE NDAT72165D DE 72165D A DE72165D A DE 72165DA DE 72165 C DE72165 C DE 72165C
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- DE
- Germany
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- grinding
- bogardus
- mills
- ring
- housing
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 9
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/02—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
- B02C7/06—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with horizontal axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zerkleinerungsmaschinen,
welche besonders zum Zerkleinern harter Stoffe, wie Cemente, Erze u. dergl., Verwendung finden, und bezweckt,
eine Maschine so auszubilden, dafs die der Abnutzung unterworfenen Theile leicht ausgewechselt
werden können.
Die beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Maschine dar.
Fig. 2 ist eine vergröfserte Ansicht der hinteren Seite der feststehenden Mahlscheiben.
\ Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer solchen Scheibe.
Fig. 4 ist eine Hinteransicht eines Ringes, mit dessen Hülfe die feststehenden Mahlscheiben
gegen das Maschinengestell geprefst werden.
Fig. 5 ist die Seitenansicht eines solchen Ringes.
Das Gehäuse A der Maschine ist an seinem unteren Theil mit Flantschen versehen, mit
welchen es an die Balken A1 oder an andere Unterstützungen angeschraubt wird; der obere
Gehäusetheil besteht aus einem verticalen Hals oder Zuführungskanal B, welcher in einen
Rumpf C ausläuft.
An den beiden Seiten des Gehäuses A sind die feststehenden Mahlscheiben oder Mahlringe
DD aufrecht stehend befestigt; ihnen gegenüber
sind die rotirenden Mahlscheiben angeordnet, welche auf den,unabhängig von einander
in Drehung zu setzenden Wellen ff befestigt sind. Diese Wellen laufen in Lagern
F, welche gleichfalls auf dem Balken A]
befestigt und mit je einer Riemscheibe F1 versehen sind. Jede der feststehenden Mahlscheiben
ist mit einer mittleren Oeffnung oder einem Auge d versehen; die Mahlfläche dieser Scheiben
ist mit Mahlrippen bezw. Zähnen bedeckt oder mit passendem Beschlag bekleidet. Die beiden
Seiten des Gehäuses sind mit Oeffnungen g versehen, welche mit den Oeffnungen der feststehenden
Mahlscheiben zusammenfallen. Von einem quer durch die Maschine hindurchgehenden Sattel hl laufen Führungsflächen h
nach abwärts, welche das Material durch die Oeffnungen der feststehenden Mahlscheiben hindurch zu den Mahlflächen leiten. Jede feststehende
Mahlscheibe ist auf der Rückseite nahe dem unteren Rande mit einer gebogenen oder halbkreisförmigen Rippe bezw. Zapfen i
versehen (Fig. 2), welcher in eine entsprechende, in der Gehäusewandung angebrachte
Nuth i einpafst. Diese Rippe ragt nach unten, und die Nuth i ist, wie Fig. 1 zeigt, derartig
eingeschnitten, dafs das Herausnehmen der Rippe nur dann möglich ist, wenn die Mahlscheibe
so weit gehoben wird, dafs die Rippe aus dem unleren Theil der Nuth herausgetreten
ist. Der obere Theil der feststehenden Mahlscheibe wird gegen das Gehäuse A durch einen
Ring k geprefst, welcher an seinem inneren oder hinteren Rand mit Knaggen k' versehen
ist; diese Knaggen passen auf andere Vorsprünge /, welche oben und seitlich an dem
Rand der feststehenden Mahlscheiben angeordnet sind. Dieser Prefsring läuft somit in
einem gewissen Abstand um die feststehende Mahlscheibe herum; er wird gegen die Knaggen
der Scheibe durch eine Kopfplatte M geprefst, welche beide Mahlscheiben umschliefst und mit
dem Gehäuse durch Schrauben m befestigt ist. Die Kopfplatte ist mit einem inneren, ringsherum
laufenden Ansatz m1 versehen, welcher dem
äufseren Rand des Prefsringes so angepafst ist, dafs beim Anziehen der Schrauben der Kopfplatte
die Knaggen des Ringes nach innen gegen die Knaggen der feststehenden Mahlscheibe
geprefst werden, wodurch eine Dichtung der Mahlscheibe mit dem Gehäuse bewirkt wird. Diese Anordnung bildet eine einfache
Befestigung ohne Zuhülfenahme von Bolzen und ähnlichen Elementen und ermöglicht,
die feststehende Scheibe schnell herauszunehmen. Der Ring k dient gleichzeitig als
Führungsfläche, welche das zermahlene, aus dem Umfang der Mahlscheiben heraustretende
Mahlgut aufnimmt. Der Ring sowohl wie die feststehende Mahlfläche werden am besten aus
Hartgufs hergestellt. Ist der Ring abgenutzt, so kann er schnell durch einen neuen Ring
nach Abnahme der Kopfplatte M ersetzt werden. Damit der Ring herausgenommen werden
kann, ohne die Welle aus ihren Lagern nehmen zu müssen, ist er gespalten (Fig. 4 und 5), so
dafs er über die Welle geschoben werden kann. Die Kopfplatten sind mit Stopfbüchsen versehen,
durch welche die Triebwellen hindurchgeführt sind.
In dem oberen Hals des Gehäuses sind Thüren oder Klappen q q angeordnet, mit
deren Hülfe der Materialzuflufs nach den Mahlflächen regulirt oder unterbrochen werden kann.
Diese Klappen sind mit Zapfen r r versehen, welche in den Seitenwandungen des Gehäuses
gelagert und mit Armen versehen sind, welche zum Drehen der Zapfen dienen. 5 ist
ein mit Handgriff versehener Hebel, dessen unteres Ende mit einem Querstück versehen
ist; mit diesem Querstück ist der Hebel drehbar an der Aufsenseite des Gehäuses gelagert. Die
äufseren Enden der Zapfenarme von r sind mit dem Querstück von 5 durch Gelenkstücke verbunden.
Wird nun der Handgriff in der einen oder anderen Richtung herumgelegt, so bewegen
sich unter Vermittelüng der Gelenkstücke die an den Zapfen r angeordneten Arme gleichmäfsig
nach innen oder aufsen, so dafs hierbei die 'herabhängenden Klappen sich gegen einander
bewegen und den Einlafs verbreitern oder verengen.
Das in den Zuführungstrichter geworfene Material fällt durch den Hals des Gehäuses
und wird durch , die dachartig angeordneten Führungsflächen h zwischen die Arbeitsflächen
der Mahlscheiben geleitet, wo es zerquetscht oder zermahlen wird. Das zermahlene Material
tritt an dem Umfang der Mahlscheibe aus, ein Theil desselben fällt direct in den Abführtrichter
O, während der andere Theil auf den herumlaufenden Ring k geschleudert wird, von
hier in die Kopfplatte und durch die Schlitze P gleichfalls in den Abführtrichter gelangt. Da
die rotirenden Scheiben dicht gegen die feststehenden laufen, so kann kein Material den
Mahlraum verlassen, ehe es bis zu der gewünschten Feinheit zermahlen ist; auf diese
Weise wird das Material bei einem einzigen Durchgang durch die Maschine vollständig
gleichmäfsig zermahlen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Futterbefestigung an Mühlen des Bogardus'schen Systems, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit Knaggen ■ (k 1J versehenen Ringes k, welcher zugleich als Aufschlagfläche für das zwischen den Mahlscheiben austretende Mahlgut dient und vermittelst der Knaggen den Belag der inneren festen Mahlfläche anpressend festhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72165C true DE72165C (de) |
Family
ID=345405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72165D Expired - Lifetime DE72165C (de) | Futterbefestigung an Mühlen des Bogardus'schen Systems |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72165C (de) |
-
0
- DE DENDAT72165D patent/DE72165C/de not_active Expired - Lifetime
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