DE721626C - Verfahren zur Herstellung von Rippenknuepfarbeiten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rippenknuepfarbeiten

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Publication number
DE721626C
DE721626C DEH165015D DEH0165015D DE721626C DE 721626 C DE721626 C DE 721626C DE H165015 D DEH165015 D DE H165015D DE H0165015 D DEH0165015 D DE H0165015D DE 721626 C DE721626 C DE 721626C
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Germany
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knotted
knot
rib
thread
knotwork
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Expired
Application number
DEH165015D
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English (en)
Inventor
Gertrud Hoelken
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GERTRUD HOELKEN
Original Assignee
GERTRUD HOELKEN
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G3/00Making knotted carpets or tapestries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Rippenknüpfarbeiten Die Benutzung der Rippenknüpferei, auch Macrame genannt, zur Herstellung von Teppichen, Möbelbezügen oder Kissenplatten hatte den Nachteil, daß die in dieser Technik hergestellten erwähnten Gegenstände in vertikaler Richtung dehnbar waren, weil sich die stets etwas elastischen Languettenknoten schon bei leichtem Zuge festziehen, so daß sich zwischen den horizontal laufenden Knotenrippen unerwünschte Zwischenräume bilden.
  • Ein zweiter Übelstand entsteht beim Umbiegen des umknüpften Fadengutes. Mit dem einfachen Umbiegen des umknüpften Fadengutes läßt sich kein gerader Rand bilden, da das ganze Fadengut infolge seiner Stärke an den Umkehrstellen zu weit vorstehen würde.
  • Nach der Erfindung wird der erste übelstand, die Dehnbarkeit, durch eingeknüpfte oder eingezogene Kettenfäden beseitigt. Gerade Ränder werden erzielt, indem das umknüpfte Fadengut an den Enden der Rippen teilweise abgeschnitten wird und nur ein 'feil in die nächste Rippe eingeknüpft wird, nachdem das Fadengut durch Hinzunahme neuer Fäden so ergänzt wird, daß die neue Knotenrippe ebenso dick wird wie, die vorhergehende.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. z die Einknüpfung des Kettenfadens e, der unter das umknüpfte Fadengut a und über den Knüpf-, Languettenfaden b geführt wird, und zwar wird immer nur einmal derselbe Kettenfaden in jeden Doppelknoten eingelegt. Natürlich können auch Knoten ohne Kettenfäden eingeschoben werden. Auch kann man die Kettenfäden in eine nach alter Art geknüpfte Arbeit nachträglich einziehen.
  • In Abb. 2 wird dargestellt, wie das eingeknüpfte Fadengut d und f an den beiden Seiten der Knüpferei unterbrochen wird und nur ein Teil o, in die folgende Knotenreihe ununterbrochen eingeknüpft wird. Hart an den Enden der Knüpferei h wird das nicht mitverknüpfte Fadengut abgeschnitten, oder man läßt zur Fransenbildung ein längeres Ende stehen.
  • Die Knüpffäden sind hier mit lt und die Kettenfäden mit i bezeichnet.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird die Anwendung der Macrameknüpferei auch auf Gegenstände erweitert, die nicht dehnbar sein dürfen und einen geraden Rand haben müssen, der immer lotrecht ztt den Knotenrippen steht.

Claims (1)

  1. P-1TrSTA\ SPRUCH: Verfahren zur Herstellung einfarbiger oder farbig gemusterter. flächiger llacrame-oder Rippenknüpfarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Knotenrippen lotrecht stehende Fäden eingeknüpft oder eingezogen werden und das umknüpfte Fadengut an den Enden der Knotenrippen nur zum Teil in der nächsten Knotenrippe weiter umknüpft wird.
DEH165015D 1941-03-29 1941-03-29 Verfahren zur Herstellung von Rippenknuepfarbeiten Expired DE721626C (de)

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