DE721103C - Federnde Lagerung eines Flugzeugrades - Google Patents

Federnde Lagerung eines Flugzeugrades

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Publication number
DE721103C
DE721103C DEV35981D DEV0035981D DE721103C DE 721103 C DE721103 C DE 721103C DE V35981 D DEV35981 D DE V35981D DE V0035981 D DEV0035981 D DE V0035981D DE 721103 C DE721103 C DE 721103C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resilient mounting
aircraft wheel
aircraft
bumper housing
pivot axis
Prior art date
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Expired
Application number
DEV35981D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Gollung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/34Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface  wheeled type, e.g. multi-wheeled bogies
    • B64C25/36Arrangements or adaptations of wheels, tyres or axles in general

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Federnde Lagerung eines Flugzeugrades Die bisher bekannten Fährwerke für Flug- zeuge haben beispielsweise bei Verwendung besonders angeordneter Federzylinder den großen Nachteil, in, den Einbaumöglichkeiten in die Flugzeugzelle sehr beschränkt zu sein. Es sind Vorschläge - gemacht worden,, die Federkörper in unmittelbare Nähe des Radkörpers oder in das Innere desselben. zu legen. .Die bisherigen Ausführungsformen dieser Art zeigen aber eine große Anzahl Gelenke 'und Gelenkglieder, so daß einmal- -das Gewicht des Fahrwerkes ziemlich groß wird und zum anderen sehr. oft Betriebsschwierigkeiten infolge der empfindlichen Gelenke auftreten.
  • Die Erfindung bringt hier Abhilfe, indem sie ein Fahrwerk schafft; das besonders wegen seines geringen Raumbedarfs quer zur Lauf richtung des Rades in die verschiedenst gestalteten Flugzeugzellen eingebaut werden kann und keine besonderen Gelenke besitzt. Bei einer federnden Lagerung eines Flugzeugrades an einer Fahrwerksstrebe mittels eines zur Flugzeugsymmetrieebene parallel vierlaufenden Schwinghebels ist gemäß der Erfindung die mit dem Schwinghebel starr verbundene Schwenkachse in einem von der Fahrwerksstrebenachse geschnittenen Stoßfängergehäuse entgegen Federungs- und Dämpfungswirkung verdrehbar und. gegebenenfalls auch axial verschiebbar. Das Stoßfängergehäuse liegt hierbei ungefähr- in der Radebene.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der die Schwenkachse im Stoßfängergehäuse vierdrehbar und axial verschiebbar ist, kann die Schwenkachse zur Erzielung einer gleichbleibenden Spurweite gegen die Waagerechte geneigt sein.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. t bis 3 das erfindungsgemäße Fahrwerk in drei Ansichten, Abb. q. einen Schnitt durch den Stoßfänger in größerem Maßstab.
  • Das Laufrad i sitzt an einem Schwing-Nebel z, der um die Achse 6 des Stoßfängergehäuses 3 schwenkbar ist. Das Gehäuse 3 ist mit einem nach oben gerichteten Stutzen q. an der Fahrwerksstrebe 5 angeflanscht.
  • Der Stoßfänger besteht gemäß Abb. q. atis dem Zylinder 8, der an der Oberseite den Stutzen q. und an seinem offenen Ende den Flansch 9 besitzt. Über einen Teil der Zylinderinnenfläche erstreckt sich ein steilgängiges Gewinde i o, in das der mit der Ausnehmung i i versehene Kolben 12 eingreift. Die Kolbenstange 13 ist außerhalb des Zylinders annähernd rechtwinklig abgebogen und bildet hier den Schwinghebel 2. Der mit Druckluft gefüllte Zylinder 8 ist mit dem Lagerdeckel I4. verschlossen und durch Dichtungen 15 und 16 nach außen abgedichtet. Beim Belasten des Laufrades i und damit des Schwinghebels 2 führt der Kolben 12 eine Dreh- und eine Axialbewegung in dem Zylinder 8 aus, wobei ein Zusammenpressen der eingeschlossenen Luft und ein Übertreten derselben durch die Kanäle r i' erfolgt, wodurch die Abfederung und Dämpfung des Landestoßes erreicht wird. Der Mitnehmerring Iq. dient zur Steuerung des Luftdurchtrittes.
  • Um eine Spurweitenänderung durch die axiale .Verschiebung des Kolbens in dem Zylinder zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Schwenkachse 6 des Schwinghebels 2, wie es Abb.3 zeigt, gegen die Waagerechte zu neigen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde Lagerung eines Flugzeugrades am unteren Ende einer senkrecht :=der annähernd senkrecht angeordneten Fahrwerksstrebe mittels eines zur Flugzeugsymmetrieebene parallel verlaufenden Schwinghebels, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Schwinghebel (2) starr verbundene Schwenkachse (6, 13) in einem von der Fahrwerksstrebenachse geschnittenen Stoßfängergehäuse (3) entgegen Federungs- und Dämpfungswirkung verdrehbar und gegebenenfalls auch axial. verschiebbar ist.
  2. 2. Federnde Lagerung eines Flugzeugrädes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoßfängergehäuse (3) ungefähr in der Radebene liegt.
  3. 3. Federnde Lagerung eines Flugzeugrades nach Anspruch i oder 2, bei welcher die Schwenkachse im Stoßfängergehäüse verdrehbar und axial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (6,13) zur Erzielung einer gleichbleibenden Spurweite gegen die Waagerechte geneigt ist. q.. Federnde Lagerung eines Flugzeugrades nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoßfängergehäuse (3) mit der Fahrwerksstrebe (5) lösbar verbunden ist.
DEV35981D 1939-06-15 1939-06-15 Federnde Lagerung eines Flugzeugrades Expired DE721103C (de)

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