DE720802C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE720802C
DE720802C DEE49300D DEE0049300D DE720802C DE 720802 C DE720802 C DE 720802C DE E49300 D DEE49300 D DE E49300D DE E0049300 D DEE0049300 D DE E0049300D DE 720802 C DE720802 C DE 720802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
roller
locking bolt
bolt
closing
Prior art date
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Expired
Application number
DEE49300D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Eichenauer
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ROB TUEMMLER FA
Original Assignee
ROB TUEMMLER FA
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Publication date
Application filed by ROB TUEMMLER FA filed Critical ROB TUEMMLER FA
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/02Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism
    • B60R25/021Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch
    • B60R25/0211Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column
    • B60R25/02115Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated
    • B60R25/02126Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch comprising a locking member radially and linearly moved towards the steering column key actuated with linear bolt motion perpendicular to the lock axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf «ine Sicheningsvomchtung gegen Diebstähl von .Kraftfahrzeugen mit einer auf die Lenkstockspindel und auf den Zündstromkreis einwirkenden Verriegelungseinrichtung., bei welcher der Riegelbolzen durch Drehen einer quer zu seiner Bewegungsrichtung angeordneten Schließwalze vorbewegt und zurückgezogen wird und in der Fahrt- und Verriegelungsstellung sowie in der Stellung; in der die Lenkung frei, die Zündung jedoch noch ausgeschaltet ist (Garagenstellung), gesperrt werden kann. Bei solchen Sicherungsvorrichtungen entsprechen gewöhnlich den drei verschiedenen Stellungen der Schließwalze auch drei verschiedene Stellungen des Riegelbolzens, wodurch eine langgestreckte Bauart der Verriegelungsvorrichtungen bedingt ist, um die erforderliche Riegelbewegung zu gewährleisten.
Gemäß der Erfindung wirkt die Schließwalze mit dem Riegelbolzen derart zusammen, daß die Schließwalze bei zurückgezogenem und festgestelltem Riegelbolzen im Sinne der Entriegelung ungehindert weitergedreht werden kann. Der Riegelbolzen wird also nur bei Drehung der Schließwalze aus der Verriegelungsstellung in eine Mittelstellung derselben, also nur bei einer Vierteldrehung der Schließwalze, von dieser mitgeniomnien und bleibt sodann in zurückgezogener Lage festgestellt stehen, während die Schließwalze anschließend im Sinne der Entriegelung ungehindert bis in ihre dritte Stellung weitergedreht werden kann, ohne daß für die Unterbrechung der Treibverbindung zwischen Schließwalze und Riegelbolzen bzw. für die Sperrung des Riegelbolzens in zurückgezogener Lage eine besondere Maßnahme, wie z. B. eine besondere Zwischenbewegung der Schließwalze, erforderlich wäre. Hierdurch wird bei der neuen Sicherungsvorrichtung die Bedienung vereinfacht und ferner infolge des kurzen Schiebeweges des Riegelbolzens
eine kurze und gedrungene Bauweise der Verriegelungseinrichtung ermöglicht, wobei auch der Riegelbolzen selbst so kurz bemessen werden kann, daß er durch den die Lenkstockspindel ringförmig umschließenden Teil des Gehäuses einsetzbar ist.
Vorzugsweise ist die Anordnung bei der neuen Verriegelungsvorrichtung so getroffen, daß der Riegelbolzen längs einer Mantellinie die Schließwalze berührend kreuzt und an seinem rückseitigen Ende eine gegen die Schließwalze vorspringende, in einer Längsnut des Gehäuses geführte Nase aufweist, die in der Fahrt- und in der Garagenstellung den Riegelbolzen zurückhaltend gegen die zylindrische Mantelfläche der Schließwalze anliegt und in der Verriegelungsstellung von einer segmentartigen Abflachung der Sehließwalze freigegeben wird. An der Schließwalze eine segmentartige Abflachung vorzusehen, die mit einer Anschlagkante des Riegelbolzens zusammenwirkt, ist an sich bekannt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Abb. ι zeigt die Verriegelungsvorrichtung im Schnitt in Verriegelungsstellung bei ausgeschalteter Zündung.
Abb. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung im Schnitt, jedoch in Fahrtstellung bei eingeschalteter Zündung.
Das die Sicherungsvorrichtung aufnehmende Gehäuse 1 umschließt ringförmig eine auf der Lerikstockspindel 2 befestigte Muffe 3, die mit einer oder mehreren Eingriffsöffnungen 4 für den Riegelbolzen 5 versehen ist. Der Riegelbolzen 5, der so kurz bemessen ist, daß er durch den die Lenkstockspindel 2 ringförmig umschließenden Teil des Gehäuses 1 in dieses eingesetzt werden kann, steht unter der Wirkung einer Feder 6 und kann durch Drehen einer quer zu seiner Bewegungsrichtung "angeordneten Schließwalze 7 mittels! des Schlüssels gegen die Lenkstockspindel 2 vorbewegt und zurückgezogen werden. Gemäß der Erfindung wirkt die Schließwalze 7 mit dem Riegelbolzen 5 derart zusammen, daß die Schließwalze bei zurückgezogenem und festgestelltem Riegelbolzen im Sinne der Entriegelung ungehindert weitergedreht werden kann. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Riegelbolzen 5 längs einer Mantellinie 9 die Schließwalze 7 berührend kreuzt und an seinem rückseitigen Ende eine gegen die Schließwalze vorspringende Nase 10 aufweist, während an der Schließwalze 7 eine segmentartige Abflachung 11 vorgesehen ist. Die Nase 10 ist in einer Längsnut 12 des Gehäuses ι geführt, wodurch der Riegelbolzen S gegen Drehung gesichert ist. In der in Abb. ι dargestellten Verriegelungsstellung hat die segmentartige Abflachung 11 der Schließwalze den Weg der Nase 10 so weit freigegeben, daß der Riegelbolzen 5 unter der Wirkung der Feder 6 durch Eingreifen in eine der Öffnungen 4 der Muffe 3 die Lenkstockspindel verriegelt. Durch eine Vierteldrehung der Schließwalze im Sinne der Entriegelung gelangt der Riegelbolzen 5 in die in Abb. 2 dargestellte Fahrtstellung, in welcher der Riegelbolzen bereits ganz zurückgezogen und festgestellt ist, \vobei die Nase unter der Wirkung der Feder 6 gegen die zylindrische Mantelfläche der Schließwalze 7 anliegt. Aus dieser Stellung kann die Schließwalze im Sinne der Entriegelung ungehindert um eine Vierteldrehung weitergedreht werden, um die in der Zeichnung nicht besonders dargestellte Garagenstellung zu erreichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einer auf die Lenkstockspindel und auf den Zündstromkreis einwirkenden Verriegelungseinrichtung, bei der der Riegelbolzen durch Drehen einer quer zu seiner Bewegungsrichtung angeordneten Schließwalze vorbewegt und zurückgezogen wird und in der Fahrt- und Verriegelungsstellung sowie in der Stellung, in der die Lenkung frei, die Zündung jedoch noch ausgeschaltet ist (Garagenstellung), gesperrt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließwalze (7) mit dem Riegelbolzen (5) derart zusammenwirkt, daß die Schließwalze bei zurückgezogenem und festgestelltem Riegelbolzen im Sinne der Entriegelung ungehindert weitergedreht werden kann.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelbolzen (5j längs einer Mantellinie (9) die Schließwalze (7) berührend kreuzt und an seinem rückseitigen Ende eine gegen die Schließwalze vorspringende, in einer Längsnut (12) des Gehäuses geführte Nase (10) aufweist, die in der Fahrt- und in der Garagenstellung den Riegelbolzen zurückhaltend gegen die zylindrische Mantelfläche der Schließ- no walze anliegt und in der Verriegelungsstellung von einer segmentartigen Abflachung (11) der Schließwalze freigegeben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE49300D 1937-02-07 1937-02-07 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen Expired DE720802C (de)

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