DE720775C - Verfahren zum Bleichen von Cellulosefasern - Google Patents

Verfahren zum Bleichen von Cellulosefasern

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DE720775C
DE720775C DEI64654D DEI0064654D DE720775C DE 720775 C DE720775 C DE 720775C DE I64654 D DEI64654 D DE I64654D DE I0064654 D DEI0064654 D DE I0064654D DE 720775 C DE720775 C DE 720775C
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Germany
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cellulose fibers
iron
bleaching cellulose
bleaching
sulfonated
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Expired
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DEI64654D
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Inventor
Heinrich Hansen
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/10Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen
    • D06L4/12Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen combined with specific additives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bleichen von Cellulosefasern Beim Bleichen von Cellulosefasern, z. B. Baumwolle, Zellwolle und Kunstseide, wirkt sich die tlnwesenheit von Eisen oder Eisenverbindungen störend aus, da die gebleichte Ware je nach der Menge des Metalls mehr oder weniger stark gelblich angetönt wird. Das Eisen oder die Eisenverbindungen können dabei auf verschiedene Weise in die Flotten gelangen, z. B. aus eisernen Apparateteile, durch eisenhaltige Zusätze oder durch Verwendung eisenhaltigen Wassers.
  • Es wurde nun gefunden, daß diese Nachteile und Schädigungen in einfacher Weise dadurch verhindert werden können, daß man das Bleichen der Textilfaserstoffe in Gegenwart von Amiden höherer Fettsäuren vornimmt, die im Fettsäurerest sulfoniert sind. Von solchen Verbindungen seien beispielsweise das sulfonierte ölsäureäthylanilid oder das sulfonierte ölsäurediisobutylamid genannt; weitere derartige Verbindungen sind z. B. in der französischen Patentschrift 693 62o genannt. Im allgemeinen genügen schon geringe Zusätze der sulfonierten Fettsäureamide, beispielsweise Mengen von o, i bis 3 g je Liter Flotte. Die sulfonierten Fettsäureamide können dabei in der Form verwendet werden, in der sie bei der Herstellung anfallen, d. h. mit einem gewissen Gehalt an unsulfonierten Anteilen oder freien Fettsäuren. Durch die Anwesenheit dieser Verbindungen wird die ungünstige Wirkung des Eisens auf den Farbton gebleichter cellulosehaltiger Textilfaserstoffe verhindert.
  • Man hat schon vorgeschlagen, Textilbehandlungsbädern zur Vermeidung der durch Eisenverbindungen hervorgerufenen Schädigungen Alkalihexametaphosphate zuzusetzen. Gegenüber diesen anorganischen Salzen zeichnen sich die erfindungsgemäß zu verwendenden Hilfsmittel dadurch aus, daß sie mit der Wirkung gegen die Eisenschädigungen eine starke Netzwirkung und Weichmachungswirkung vereinigen. Beispiel Baumwollgarn wird, wie üblich, mit einer Chlorkalklösung von o,5 bis i° B6 in einem eisernen Apparat gebleicht unter Zusatz von i bis z g des im Fettsäurerest sulfonierten Ölsäurediisobutylamides. Das Garn wird weißer als ohne den genannten Zusatz.

Claims (1)

  1. PATRNTAVSPRLCH: Verfahren zum Bleichen von Cellulosefasern in Gegenwart von Eisen oder Eisenverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man Bleichflotten verwendet, die ein im Fettsäurerest sulfoniertes Amid einer höheren Fettsäure enthalten.
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