DE7206012U - Tauchpumpe mit einem durch einen Schwimmer betätigten Schalter - Google Patents
Tauchpumpe mit einem durch einen Schwimmer betätigten SchalterInfo
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- Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Tauchpumpen mit Schwimmerschaltung sind bekannt, und zwar verwendet man für diese Tauchpumpen vielfach mit einem Kunststoffgehäuse versehene Schwimmerschalter, die an flexiblen Leitungskabeln angeordnet sind. Diese Schalter und Leitungskabel werden erfahrungsgemäß leicht beschädigt und sollten daher aus Sicherheitsgründen nur an eine niedrige Betriebsspannung (24 Volt) angeschlossen werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Tauchpumpe mit einem durch einen Schwimmer betätigten Schalter zu schaffen, der sich durch große Unfall- und Funktionssicherheit auszeichnet und eine Steuerung des Pumpenmotors mit normaler Netzspannung (220 Volt) gestattet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß im Wesentlichen darin, dass auf einer durch die Seitenwandung des metallischen Pumpengehäuses flüssigkeitsdicht hindurchgeführten Schwenkachse außerhalb des Pumpengehäuses eine einen Schwimmkörper tragende Stange und innerhalb des Pumpengehäuses ein Schalter befestigt ist, der den Stromkreis des Pumpenmotors jeweils erst dann öffnet bzw. schließt, wenn die den Schwimmkörper tragende Stange um ein bestimmtes Maß nach oben bzw. unten geschwenkt wurde.
Als für diesen Zweck besonders geeignet haben sich Quecksilberschalter mit winkelförmigem Glasrohr sowie mechanische Schalter mit Springwerk erwiesen.
Bei der so ausgebildeten Tauchpumpe liegen alle unter Spannung stehenden Teile im Innern des metallischen Pumpengehäuses und sind damit ebenso geschützt wie die Pumpe selbst (Schutzklasse I). Ferner bildet der Schalter mit der Pumpe eine bauliche Einheit, so dass zur Inbetriebnahme der Tauchpumpe keine Installation des Schalters mehr erforderlich ist. Schließlich ist der durch den Schwimmer betätigte Schalter sehr leicht montier- und demontierbar.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer Tauchpumpe mit eingebautem Schwimmerschalter,
Fig. 2 einen Schnitt durch das im Kopf des Pumpengehäuses angeordnete Lager des Schwimmerschalters mit einer Seitenansicht des Schalters,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III (Fig. 2) in größerem Maßstabe,
Fig. 4 und 5 einen mechanischen Schalter mit Springwerk in zwei verschiedenen Seitenansichten.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in einer an der Seitenwandung des Kopfes 1 des metallischen Pumpengehäuses 2 angeordneten Buchse 3 eine Achse 4 drehbar gelagert und durch in einer Flanschhülse 5 angeordnete Dichtringe abgedichtet. In oder auf dem außerhalb des Gehäusekopfes 1 liegenden Ende der Achse 4 ist eine Stange 6 befestigt, die an ihrem äußeren Ende einen schwimmfähigen Körper 7 trägt, der beispielsweise aus Leichtschaumstoff besteht, aber auch als metallischer Hohlkörper ausgebildet sein kann.
Auf dem innerhalb des Pumpengehäusekopfes 1 liegenden Ende der Achse 4 ist ein Körper 8 aus elastischem Gießharz od. dgl. befestigt, in den ein Quecksilberschalter 9 mit winkelförmig ausgebildetem Glasrohr eingebettet ist. In das eine Ende des Glasrohres ragen in bekannter Weise zwei Kontaktstifte hinein, an die die beiden Adern eines Leitungskabels angeschlossen sind.
Am Ende der Aufwärtsbewegung der Schwimmerstange 6 fließt das im Glasrohr vorhandene Quecksilber über die Abwinklung in das mit den Kontaktstiften versehene Ende des Rohres und schaltet damit die Pumpe ein, so dass der Flüssigkeitsspiegel sinkt und somit die Schwimmerstange 6 abwärts bewegt wird. Infolge der Abwinklung des Glasrohres bleiben die Kontakte durch das Quecksilber solange überbrückt, bis die Schwimmerstange ihre untere Endlage wieder erreicht hat.
Der so ausgebildete Schwimmerschalter schaltet praktisch ohne Kraftaufwand, so dass die Betätigungselemente verhältnismäßig klein und leicht gehalten werden können und nur einen geringen Raum beanspruchen.
Durch die winkelförmige Ausbildung des Glasrohres ist trotz der oft bedingt langsamen Aufwärtsbewegung des Schwimmkörpers 7 eine schnelle und sichere Kontaktgabe gewährleistet.
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen mechanischen Schalter mit Springwerk, dessen Schaltscheibe 10 ebenso wie der Quecksilberschalter nach Fig. 1 bis 3 auf dem innerhalb des Pumpengehäusekopfes liegenden Ende der Achse 4 befestigt wird und zwei mit Abstand voneinander angeordnete, segmentförmige Mitnehmer 101 und 102 trägt.
In dem im Innern des Pumpengehäuses zu befestigenden Tragstück 11 dieses Schalters sind drei Kontaktzungen 12, 13 und 14 sowie eine vierte Zunge 15 befestigt, die mit ihrem freien Ende in den zwischen den Segmentstücken 101 und 102 der Scheibe 10 vorhandenen Raum hineinragt und durch einen Federbügel 16 mit der mittleren Kontaktzunge 13 in Verbindung steht.
Beim Schwenken der Schaltscheibe 10 in Richtung A (Fig. 4) trifft der Mitnehmer 101 nach einem gewissen Schwenkwinkel auf die Zunge 15, wodurch die bis dahin mit der Kontaktzunge 12 leitend verbundene mittlere Kontaktzunge 13 auf die gegenüberliegende Kontaktzunge umspringt. Bei entgegengesetzter Schwenkung der Scheibe 10 und dem Auftreffen des Segmentstückes 102 auf die Zunge 15 springt die Kontaktzunge 13 wieder in ihre in Fig. 4 gezeigte Lage zurück.
Die beiden Segmentstücke 101 und 102 werden vorzugsweise in Umfangsrichtung verstellbar mit der Scheibe 10 verbunden, so dass man die Möglichkeit hat, den Zeitpunkt des Ein- und Ausschaltens des Pumpenmotors beliebig zu regulieren.
Claims (4)
1. Tauchpumpe mit einem durch einen Schwimmkörper betätigten Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer durch die Seitenwandung des metallischen Pumpengehäuses flüssigkeitsdicht hindurch geführten Schwenkachse außerhalb des Pumpengehäuses eine einen Schwimmkörper (7) tragende Stange (6) und innerhalb des Pumpengehäuses ein Schalter befestigt ist, der den Stromkreis des Pumpenmotors jeweils erst dann schnell öffnet und schließt, wenn die den Schwimmkörper (7) tragende Stange (6) um ein beträchtliches Winkelmaß auf- bzw. abwärts geschwenkt wurde.
2. Tauchpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb des Pumpengehäuses angeordnete Schalter ein Quecksilberschalter (9) mit winkelförmig ausgebildetem Glasrohr ist.
3. Tauchpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Quecksilberschalter (9) in einen auf der Achse (4) befestigten Körper (8) aus elastischem Gießharz od. dgl. eingebettet ist.
4. Tauchpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb des Pumpengehäuses angeordnete Schalter ein mechanischer Schalter mit Springwerk ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7206012U true DE7206012U (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=1277542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7206012U Expired DE7206012U (de) | Tauchpumpe mit einem durch einen Schwimmer betätigten Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7206012U (de) |
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- DE DE7206012U patent/DE7206012U/de not_active Expired
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