DE759037C - Traenkebecken - Google Patents

Traenkebecken

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Publication number
DE759037C
DE759037C DEP81826D DEP0081826D DE759037C DE 759037 C DE759037 C DE 759037C DE P81826 D DEP81826 D DE P81826D DE P0081826 D DEP0081826 D DE P0081826D DE 759037 C DE759037 C DE 759037C
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DE
Germany
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support body
drinking
drinking trough
trough
bowl according
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Expired
Application number
DEP81826D
Other languages
English (en)
Inventor
Margarete Philipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J S SCHATT
Original Assignee
J S SCHATT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J S SCHATT filed Critical J S SCHATT
Priority to DEP81826D priority Critical patent/DE759037C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE759037C publication Critical patent/DE759037C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/06Automatic devices actuated by the animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf Tränkebecken mit im Tragkörper einsteckbar gelagerter, gegen ungewollte Bewegung- gesicherter und durch Steckbolzen usw. festgelegter Tränkemulde.
Bei Becken dieser Art ist bisher die Tränkemulde in dem Tragkörper einsteckbar gelagert worden, damit die erstere jederzeit und bequem auch von Fachunkundigen abgenommen werden kann, um eine gründliche Reinigung des Tränkebeckens zu ermöglichen. Bei diesen Becken ist die Ausbildung derart getroffen, daß die Tränkemulde mittels an ihrem oberen Rand angebrachter seitlicher Flansche, welche in am Tragkörper angeorcL-nete Schienen, eingreifen, aufgehängt ist. Es handalt sich, also· um eine hängende Anordnung dar Tränkemulde, welche mit zusätzlich anzubringenden Flanschen ausgerüstet sein muß, während der Tragkörper mit besonderen Halteschienen versehen sein muß.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung nicht nur die einerseits leicht lösbare!, ander- ■ seits bequem vollziehbare Befestigung der Tränkemuilde am Tragkörper. Erfind'ungsgemäß handelt es sich, darüber hinaus um eine Verbindung der Tränkebedkenteile, derart, daß.diese durch die Tiere nicht aus. ihrer. Ge-
brauchslage gebracht werden können. Außerdem ist erfindungsgemäß eine Verbindung angestrebt, welche den Tieren keine Angriffsmöglichkeit bietet und welche anwendbar ist, gleichgültig, aus welchem Werkstoff die Tränkemulde besteht, so daß also auch Tränkemulden aus keramischem Werkstoff benutzbar sind.
Dieses Ziel ist durch die Erfindung dadurch ίο erreicht, daß die unten auf dem Tragkörper aufruhende Tränkemulde an ihrem oberen Rand von nach innen ragenden Randleisten des Tragkörpers überfaßt und durch zwei ungefähr gegenüberliegende, die Wandung sowohl des Tragkörpers als auch der Tränkemulde durchgreifende Bolzen festgelegt ist. Die beiden Bolzen können dabei zu einer durchgehenden Stange vereinigt sein, die als Schwenkachse der Ventilbetätigungsklappe zu dienen vermag".
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Tränkemulde an der der Vorderkante des Tragkörpers entsprechenden Stelle abgesetzt, so daß sie bündig- in den Tragkörper übergeht. Außerdem kann die Tränkemulde noch mit rippenartigen, in Längsrichtung angeordneten, z. B, keilförmig gestalteten Erhöbungen versehen sein, die in entsprechend gestaltete Ausbuchtungen des Tragkörpers eingreifen.
Es ist möglich, die Randleisten des Trag"-körpers derart auszubilden, daß sie diesen nach vorn überragen und an den derart gebildeten, vorragenden Armen die Tränkemulde unterfassende, schlaufenartige Halter aufnahmen, welche in Nuten der Tränkemulde einlegbar sind.
Die Verbindung· gemäß der Erfindung ist besonders vorteilhaft, wenn der Tragkörper aus metallischem, die Tränkemulde dagegen aus nichtmetallischem, beispielsweise keramischem Werkstoff besteht. Die an sich schwierige Verbindung der aus solch unterschiedlichem Werkstoff gebildeten Beckenteile ist in der vorgeschlagenen Weise ohne weiteres möglich. I
Bei dem neuen Tränkebecken sitzen Tragkörper und Tränkemulde unverrückbar in- ! einander fest. Eine Trennung der Teile durch J die Tiere ist unmöglich. Obwohl zweiteilig, ' bieten die Bedeenteile weder innen noch außen den Tieren Angriffsmög-lichkeiten. Infolge der ' aufruhenden Lagerung der Tränkemulde sind ; keine zusätzlichen Haltaglieder erforderlich. Halteschienen am Tragkörper sind ebenso entbehrlich, wie Tragflanschen der Tränkemulde. Die erfindungsgemäßen Randleisten des Tragkörpers können mit diesem einstückig sein und sind bei seiner Formgebung ohne weiteres miterzeugbar.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Verbindung von Tragkörper und Tränkemulde zeichnet sich somit nicht nur durch erleichterte Herstellbarkeit aus, sondern auch durch ihre Anwendbarkeit, gleichgültig, aus welchem Werkstoff die Tränkemulde besteht. Da die Tränkemulde auf der unteren Wölbung der Wandung des Tragkörpers aufruht, ist ein bündiger Übergang der beiden Beckenteile im Gegensatz zu bekannten Becken leicht erreichbar. Besonders vorteilhaft ist ferner, daß infolge der aufruhenden Lagerung der Mulde und deren Überdachung durch die Randleisten des Tragkörpers durch Stöße usw. hervorgerufenen Beanspruchungen vom Tragkörper aufgenommen werden, so daß Beschädigungen der Mulde erst dann zu befürchten sind, wenn Stöße od. dgl. in Betracht kommen, welche zum Bruch der Muldenwand führen können.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι einen Längschnitt durch das neue Tränkebecken, Fig. 2 einen Schnitt nach A-A der Fig. r, Fig. 3 einen Schnitt nach B-B der Fig. 1, F'g. 4 einen Schnitt nach C-C der Fig. 1, Fig. 5 eine Seitenansicht der Tränkemulde, Fig. 6 eine Seitenansicht der in einen verkürzten Tragkörper eingesteckten Tränkemulde,
Fig. 7 einen Schnitt nach D-D der Fig. 6, !•"ig. 8 eine Draufsicht zu Fig. 6, Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine in ,'iiK'ii noch mehr verkürzten Tragkörper eingesteckte Tränkemulde,
Fig. 10 einen Schnitt nach E-E der Fig. 9, Fig. 11 eine Draufsicht zu Fig. 9, Fig. 12 eine Seitenansicht des Tragkörpers genial;! Fig. 9.
Das Tränkebecken besteht im wesentlichen aus dem Tragkörper α und der in diesen eingesteckten Tränkemulde b. Vorzugsweise l>esteht der Tragkörper aus Metall, z. B. aus Gußeisen, während die. Tränkemulde aus nichtmetallischen!, ζ. Β. keramischem Werkstoff gebildet ist. Gegebenenfalls kann jedoch die Alulde b auch aus starkwandigem Blech hergestellt sein.
Der Tragkörper ß besitzt seitlich abstehende Ösen c, welche zu seiner Befestigung an der Wand dienen, und Lageraugen 11, in denen die Achsei gelagert ist, um welche der Deckel/ schwenkbar ist. Auf einem Quersteg ν des Tragkörpers ist das den Wasserzufluß regelnde VentH 7t' angeordnet, dessen Betätigung beim gezeichneten Ausführungsbeispiel durch die in/ schwenkbar gelagerte Druckklappe/' erfolgt. Die Klappe /' wird vom trinkenden Tier in an sich bekannter Weise niedergedrückt, wodurch der Wasserzufluß freigegeben wird.
Oben an den Seitenwänden besitzt der Tragkörper α nach innen umgebogene Randleisten r, welche sich auf den Rand der Mulde & auflegen, so daß diese gegen ungewollte Bewegung nach oben gesichert ist. Eine Muldenbewegung nach vorn wird beim gezeichneten Ausführungsbeispiel durch die Stange' / verhindert, die sowohl die Wandung der Mulde b als auch die Wandung des Tragkörpers α durchgreift und im vorliegenden Fall zugleich die Schwenkachse für die Ventilbetätigungsklappe f bildet. Ist eine andere .Vorrichtung zur Auslösung des Wasserzuflusses vorgesehen, so genügt es, die Stange/ durch zwei Bolzen zu ersetzen. Besteht die Tränkemulde b aus keramischem Werkstoff, so· empfiehlt es sich, für die Stange f eine nach oben offene Ausnehmung· g vorzusehen und die Stange an den Lagerungsstellen mit einer Umhüllung g' aus nachgiebigem Werkstoff, z. B. Filz,, Gummi, od. dgl., zu versehen.
Gegebenenfalls kann eine weitere Festlegung dar Tränkemulde b dadurch erfolgen, daß sie mit Einbuchtungen i versehen wird, in welche verstellbar, im Tragkörper α gelagerte Druckbolzen k eingreifen, die als Verstellschrauben ausgebildet sein können. Besteht die Mulde b aus keramischem Werkstoff, SO' ist es tunlich, den Druckbolzen vorn einen Ansatz k' aus nachgiebigem Werkstoff zu geben. Je nach dessen Form kann der "Tragkörper α den Ausbuchtungen i gegenüberliegende Vertiefungen h aufweisen.
Rippenartige Erhöhungen d der Tränkemulde b sind in entsprechend geformte Aushuchtungeni e des Tragkörpers α einschiebbar. Diese Ausbildung gewährleistet nicht nur eine lagegerechte und sichere Führung der Mulde beim Einbringen in den Tragkörper, sondern auch eine Sicherung der Stellung der beiden Teile gegeneinander sowie eine Versteifung der Teile.
Die Außenflächen der Tränkemulde b und des Tränkekörpers α geben bündig ineinander über. Zu diesem Zweck ist die Tränkemulde b mit einem schulterartigen Absatz b' versehen, gegen den sich die Vorderkante des Tragkörpers anlegt.
Der Tragkörper α mag an seinem oberen Rand mit seitlich abstehenden, schall- und stoßdämpfenden Gliedern I" ausgerüstet sein, auf welche am Deckel befindliche Gegenglieder V in der Verschlußlage des Deckels sich auflegen.
Der Tragkörper α kann eine Verkürzung erfahren, wie die Fig. 6 bis 12 zeigen. In diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, ,die Randleisten r des Tragkörpers zu verlängern, so· daß über die \^orderkante des .Tragkörpers vorragende Arme m entstehen. Diese Arme nehmen schlaufenartige Halter 0 auf, welche die Tränkemulde b unterfassen und sich vorzugsweise in entsprechende Nuten q der Muldenwandung einlegen. Im Fall sehr starker Verkürzung des Tragkörpers α können bei entsprechender Verlängerung der Tragarme m mehrere, z. B. zwei Halter 0 und 0' vorgesehen werden. Die1 Halter 0 und 0' sind vorzugsweise abnehmbar an den Tragarmen m angebracht, indem sie mittels Ösen zwischen zwei Laschen p, p' eingeführt und mit Hilfe von lösbaren Steckbolzen festgehalten sind.

Claims (6)

75 Patentansprüche:
1. Tränkebecken mit im Tragkörper einsteckbar gelagerter, gegen ungewollte Bewegung gesicherter und durch Steckbolzen usw. festgelegter Tränkemulde, dadurch gekennzeichnet, daß die unten auf dem Tragkörper aufruhende Tränkemulde an ihrem oberen Rand von nach innen ragenden Randleisten des Tragkörpers überfaßt und durch zwei ungefähr gegenüberliegende, die Wandung sowohl des Tragkörpers als auch der Tränkemulde durchgreifende Bolzen festgelegt ist.
2. Tränkebecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tränkemulde an der der Vorderkante des Tragkörper« entsprechenden Stelle abgesetzt ist, so daß sie bündig in den Tragkörper übergeht.
3. Tränkebecken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tränkemulde mit rippenartigen, in- Längsrichtung angeordneten, z. B. keilförmig gestalteten Erhöhungen versehen ist, die in entsprechend gestaltete Ausbuchtungen des Tragkörpers eingreifen.
4. Tränkebecken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleisten des Tragkörpers diesen nach vorn überragen und an den derart gebildeten, vorragenden Armen die Tränkemulde unterfassende, schlaufenartige Halter aufnehmen, welche in Nuten der Tränkemulde einlegbar sind.
5. Tränkebecken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tränkemulde die sie und den Tragkörper durchsetzenden Haltebolzen in nach oben offenen. Ausnehmungen aufnimmt, in die sich die Bolzen mittels einer Umhüllung aus nachgiebigem Werkstoff, z. B. Flachs, Gummi od. dgl., einlegen.
6. Tränkebecken nach den Ansprüchen 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende glatte Bolzen zu einer durchgehenden Stange vereinigt
sind, die als Schwenkachse der Ventil- | verfahren folgende Druckschriften in Betracht betätigungsklappe dient. gezogen worden:
Deutsche Patentschrift Nr. 699 341;
französische Patentschrift Nr. 38 526, 3. Zusatz zu 659 997.
Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungs-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5211 5.52
DEP81826D 1941-01-14 1941-01-14 Traenkebecken Expired DE759037C (de)

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DEP81826D DE759037C (de) 1941-01-14 1941-01-14 Traenkebecken

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DE759037C true DE759037C (de) 1952-06-09

Family

ID=7393943

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DEP81826D Expired DE759037C (de) 1941-01-14 1941-01-14 Traenkebecken

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DE (1) DE759037C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR659997A (de) * 1929-07-09
FR38526E (fr) * 1929-11-16 1931-06-13 Abreuvoir automatique
DE699341C (de) * 1937-11-09 1940-11-27 Alfred Paul Eyrich Traenkebecken

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR659997A (de) * 1929-07-09
FR38526E (fr) * 1929-11-16 1931-06-13 Abreuvoir automatique
DE699341C (de) * 1937-11-09 1940-11-27 Alfred Paul Eyrich Traenkebecken

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