AT229799B - Abdichtung für Schwimmdächer von Behältern für leicht verdunstende Flüssigkeiten - Google Patents
Abdichtung für Schwimmdächer von Behältern für leicht verdunstende FlüssigkeitenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Abdichtung für Schwimmdächer von Behältern für leicht verdunstende Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Abdichtung für Schwimmdächer von Behältern für leicht verdunstende Flüssigkeiten, bei denen zwischen dem Schwimmdach und der Behälterwand eine Abdichtungsschürze vor- gesehen ist, die an Gleitschuhen befestigt ist, welche am Schwimmdach angeordnet und gegen die Be- hälterwand gedrückt sind. Bei den bisher bekannten Abdichtungsausführungen ist die Abdichtungsschürze auf der einen Seite an einem Gleitschuh und auf der andern Seite am Schwimmdach befestigt. Der Gleitschuh wird vom Schwimm- dach getragen und gegen die Behälterwandung gepresst. Die Schürze hängt zwischen dem Gleitschuh und dem Schwimmdach nach unten durch. Die bisher bekannten Abdichtungsausführungen konnten nicht in jeder Betriebslage in befriedigender Weise eine Abdichtung erzielen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Abdichtungen betriebssicherer und funktionsgünstiger zu gestalten. Erfindungsgemäss weist das Gleitschuhblech ein cberes und ein von diesem entfernt angeordnetes unteres Auflager für den Anpressdruck auf, und diese Auflager sind mittels einer Andruckbrücke verbunden, in welche von einem Hebelsystem der Anpressdruck eingeleitet wird, und unterhalb des unteren Anpressdruckauflagers ist die Dichtungsschürze befestigt, die derart bemessen ist, dass diese bei der Befestigung eine Spannung erhält, die am Befestigungspunkt am Gleitschuhblech eine zum Behälterinnern gerichtete Kraftkomponente aufweist. In vorteilhafter veise hat das Gleitschuhblech zwei voneinander entfernte Anpressdruckauflager. Dadurch wird die Anordnung mit erhöhter Dichtfestigkeit wesentlich mehr den gestellten Anforderungen gerecht. Am oberen Ende des Gleitschuhbleches kann ein Wetterblech angeordnet sein, welches den Ringraum zwischen Schwimmdach und Behälterwand überdeckt. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Gleitschuhes, insbesondere durch die Anordnung der Anpressbrücke und die Ausbildung und Dimensionierung der Dichtungsschürze, wird am unteren Ende auf den Gleitschuh eine Kraft ausgeübt, die etwa radial ins Innere des Behälters gerichtet ist. Dadurch wird das Abheben des oberen Endes der Dichtung verhindert, was insbesondere bei offenem Behälter von Wichtigkeit ist, da hiedurch dem Regenwasser keine Möglichkeit gegeben ist, hinter den Gleitschuh zu laufen. Der Durchmesser der Abdichtungsschürze bzw. der der bei der Montage anzuschliessenden Schürzenfaser kann derart bemessen sein, dass dieser zwischen dem Behälterdurchmesser und dem Schwimmdachdurchmesser liegt. Um Materialstauungen am Schwimmdach zu vermeiden, kann der Innendurchmesser der Schürze kleiner sein als der Schwimmdachdurchmesser. Die Abdichtungsschürze Xann kreisförmig oder trapezförmig od. ähnl. ausgebildet sein. Bei dieser Ausbildung der Schürze kann. bei der Befestigung am Schwimmdach eine tangentiale Spannung erzeugt werden, sozusagen eine sekundäre Anpresskraft, durch welche sonst erforderliche, zusätzliche Sekundärdichtungen überflüssig werden. In vorteilhafter Weise kann die Halterung und Aussparung des Gleitschuhes derart durchgeführt werden, dass dieser sich nur in radialer Richtung ohne axiale Komponente von der Behälterwand anheben kann. Zu diesem Zweck können an einer am Schwimmdach angeordneten Halterung zwei Hebel eines Parallelo- <Desc/Clms Page number 2> grammhebelsystems angelenkt sein, deren andere Enden mit einem Hebel gelenkig verbunden sind, des- sen freies Ende mittels eines Bolzens an der Andruckbrücke angelenkt ist, und das an einem der Hebel des Parallelogrammhebelsystems eine verstellbare Feder zur Erzeugung des Anpressdruckes angreift. Die'Hal- terung des Hebelsystems kann zwischen dem Wetterblech und der Schwimmdachoberdecke angeordnet sein. Der Pol, um den sich der Anlenkbolzen der Andruckbrücke bewegt, soll zweckmässigerweise nicht in einem der Gelenke des Hebelsystems liegen, sondern in einem zeichnerisch zu vermittelnden ideellen Punkt. Legt man diesen Pol genau senkrecht über den Bolzen, so bewegt sich der Bolzen praktisch horizontal. Es kann vorteilhaft sein, diesen Pol vor der Vertikalen durch den Bolzen und insbesondere zwischen dieser Vertikalen und der Behälterwand zu legen. Bei dieser Anordnung ist die Bewegungskomponente des Bolzens bei einer senkrechten Last am Bolzen auf die Behälterwand zu gerichtet. Damit wird in vorteilhafter Weise eine selbsttätige Andrückung des Gleitschuhes bewirkt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Mit 1 ist die Behälterwand bezeichnet, 2 ist das Schwimmdach. Im Ring 3 zwischen Behälterwand 1 und dem Schwimmdach 2 befindet sich in bekannter Weise die leicht verdunstende Flüssigkeit. An der Oberdecke4 des Schwimmdaches 2 ist ein Träger 5 angeordnet. Dieser Träger 5 trägt das Hebelsystem 7, 8 und 9. Zwischen dem einen Ende des Hebels 7 und dem Träger 5 ist eine verstellbare Zugfeder 10 angeordnet. Die Einstellung der Zugfeder 10 kann durch eine Lochstange 11 mittels Bolzen erfolgen. An der Behälterinnenwand 1 gleitet das Gleitschuhblech 12. Dieses Gleitschuhblech 12 weist ein oberes Auflager 13 für den Anpressdruck und ein unteres Auflager 14 für den Anpressdruck auf. Beide Auflager werden durch eine Anpressbrücke 15 verbunden. Die Anpresskraft wird über Bolzen 16 in die Anpressbrücke 15 durch den Hebel 8 eingeleitet. Unterhalb des unteren Anpressdruckauflagers 14 ist am Gleitschuhblech 12 die Abdichtungsschürze 17 befestigt. Das andere Ende der Schürze 17 ist am Schwimmdach 2 bei 18 befestigt. Die Abdichtungsschürze 17 hängt im Normalzustand bogenförmig nach unten durch. Die Schürze 17 ist derart dimensioniert, dass im Montagezustand deren Durchmesser D 17a bzw. der Durchmesser 17a der bei 19 bei der Montage anzuschliessenden Faser zwischen dem Durchmesser D 1 der Behälterwand und dem Durchmesser D 2 der Schwimmdachwand liegt. Auf diese Weise wird bei der Befestigung der Schürze 17 im Befestigungspunkt 19 am Gleitschuhblech 12 auf dieses Gleitschuhblech eine radiale nach innengerichtete Kraft ausgeübt, wie der Pfeil 20 schematisch zeigt. Diese Kraft bewirkt die Entstehung eines Momentes um den Bolzen 16, wodurch das Gleitschuhblech, insbesondere im Bereich des oberen Auflagers 13 und darüber, wesentlich besser angedrückt wird. Falls ein Wetterblech. 21 vorgesehen ist, kann dieses Moment auch eine vom Wetterblech herrührende Zugkraft kompensieren. Dieses Wetterblech kann am oberen Ende des Gleitschuhbleches 12 bei 22 befestigt sein. Um am Befestigungspunkt 18 der Schürze 17 eine Materialstauung zu vermeiden, kann es zweck- mässig sein, den inneren Durchmesser der Schürze D 17b im Herstellungszustand kleiner zu machen als den Durchmesser D 2 des Schwimmdaches. Das Hebelsystem 7,8 und 9 ist derart ausgebildet, dass sich bei einer Verschiebung der Bolzen 16 lediglich in radialer horizontaler Richtung, ohne axiale Komponente, verschieben kann. Damit wird der Gleitschuh 12 in sich absolut parallel geführt. Der Pol, um den sich der Bolzen 16 bewegt, liegt zweckmässigerweise nicht in einem der Gelenke des Hebelsystems 7,8 und 9, sondern in einem zeichnerisch zu ermittelnden ideellen Punkt. Legt man diesen Pol genau über den Bolzen 16, so bewegt sich der Bolzen 16 in einem gewissen Bereich praktisch horizontal. Legt man den Pol vor die Senkrechte durch den Bolzen 16, und insbesondere zwischen den Bolzen 16 und die Behälterwand 1, so ist die Bewegung des Bolzens 16 bei einer senkrechten Last auf die Behälterwand 1 zu gerichtet. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Abdichtung für Schwimmdächer von Behältern für leicht verdunstende Flüssigkeiten, bei denen zwischen dem Schwimmdach und der Behälterwand eine Abdichtungsschürze vorgesehen ist, die an Gleitschuhen befestigt ist, welche am Schwimmdach angeordnet und gegen die Behälterwand gedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitschuhblech (12) ein oberes (13) und ein von diesem entfernt angeordnetes, unteres Auflager (14) für den Anpressdruck aufweist, und diese Auflager (13,14) mittels einer Andruckbrücke (15) verbunden sind, in welche von einem Hebelsystem (7,8, 9) der Anpressdruck einge- <Desc/Clms Page number 3> leitet wird, wobei unterhalb des unteren Anpressdruckauflagers (14) die Dichtungsschürze (17) befestigt ist, die derart bemessen ist, dass diese bei der Befestigung eine Spannung erhält,die am Befestigungspunkt (19) am Gleitschuhblech (12) eine zum Behälterinnern gerichtete Kraftkomponente (20) aufweist.2. Abdichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpressdruck in die Andruckbrücke (15) vom Hebelsystem (7, 8,9) zwischen dem oberen (13) und unteren Auflager (14) des Gleitschuhbleches (12) eingeleitet wird.3. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Abdichtungsschürze bzw. der der bei der Montage anzuschliessenden Schtirzenfaser (D 17a) derart bemessen ist, dass dieser zwischen dem Behälterdurchmesser (D 1) und dem Schwimmdachdurchmesser (D 2) liegt.4. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der Schürze (D 17b) kleiner ist als der Schwimmdachdurchmesser (D 2).5. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtungsschürze (17) kreisförmig oder kreisringsegmentförmig oder trapezförmig ausgebildet ist.6. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckhebelsystem (7, 8, 9) derart ausgebildet ist, dass sich das Gleitschuhblech (12) lediglich in radialer Richtung ohne axiale Komponente von der Behälterwand abheben kann.7. Abdichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Pol, um den sich der Anschlusspunkt (16) des Andruckhebelsystems (7,8, 9) dreht, vor der Senkrechten durch den Anschlusspunkt (16) und insbesondere zwischen diesem und der Behälterwand (1) liegt.8. Abdichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einer am Schwimmdach (2) angeordneten Halterung (5) zwei Hebel (7,9) eines Parallelogrammhebelsystems angelenkt sind, deren andere Enden mit einem Hebel (8) gelenkig verbunden sind, dessen freies Ende mittels eines Bolzens (16) an der Andruckbrücke (15) angelenkt ist, und an einem dsr Hebel (7,9) des Parallelogrammhebelsystems eine verstellbare Feder (10) zur Erzeugung des Anpressdruckes angreift.9. Abdichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) für das Hebelsystem (7,8, 9) zwischen dem Wetterblech (21) und der Schwimmdachoberdecke (4) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE229799T | 1961-06-28 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT229799B true AT229799B (de) | 1963-10-10 |
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ID=29721457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT479662A AT229799B (de) | 1961-06-28 | 1962-06-14 | Abdichtung für Schwimmdächer von Behältern für leicht verdunstende Flüssigkeiten |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT229799B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0063557A1 (de) * | 1981-04-13 | 1982-10-27 | VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft | Schwimmdach für Behälter |
-
1962
- 1962-06-14 AT AT479662A patent/AT229799B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0063557A1 (de) * | 1981-04-13 | 1982-10-27 | VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft | Schwimmdach für Behälter |
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