DE7204341U - Schrankenanlage für Spiel- und Modellbahnen - Google Patents

Schrankenanlage für Spiel- und Modellbahnen

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DE7204341U
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Germany
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Expired
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DE7204341U
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Gebr Fleischman GmbH and Co KG
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Gebr Fleischman GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schrankenanlage für Spiel- und Modellbahnen mit beiderseits des Gleiskörpers je einer an einem Tragbock schwenkbar gelagerten Schranke, die durch eine vom darüber fahrenden Zug betätigte Wippe je über einen Hebel entgegen einer einstellbaren Federung abgesenkt und durch eine Gegenkraft angehoben werden.
Die Erfindung geht von einer Spielzeug-Schrankenanlage aus, bei der die Wippe und die gleisparallel geführten, die Schrankenbewegung auslesenden Hebel einstückig in Gestalt eines U-förmigen Bauteiles ausgebildet sind, dessen Steg als Wippe dient, wahrend die Schenkel die Funktion der Betätigungshebel übernehmen.
720434I18.5.72
Nachdem sich diese Hebel von der etwa in Schrankenmitte angeordneten Wippe ausgehend in einer Richtung erstrecken, folgt daraus zwangsläufig die Notwendigkeit, die Auflage der beiderseits der Gleise vorgesehenen Schranken wirklichkeitsfremd auf der gleichen Straßenseite anzuordnen. Ferner ist es dadurch ausgeschlossen, mit diesem Betätigungsmechanismus eine für Spielzwecke dienende Nachbildung der zur Sicherung von Bahnübergängen zunehmend eingeführten Halbschrankenanlage aufzubauen. Ferner ist bei dieser bekannten Anordnung die Einstellbare Federung der Hebel nit einer Blattfeder und einer in einem mehrfach abgewinkelten Blechteil gehaltenen und mit einer Führungsachse versehenen Schraubenfeder, die mit Hilfe in der Grundplatte verschieblich angeordneter Teile verstellbar ist, relativ aufwendig gelöst. Schließlich ist die bekannte Anordnung kompakt, zu ihrer Betätigung ist infolgedessen eine verhältnismäßig große Kraft erforderlich. Außerdem werden zum Aufbau der bekannten Schrankenanlage verhältnismäßig viele Teile benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schrankenanlage zu schaffen, welche die oben erwähnten und andere Nachteile vorbekannter Schranken für Spielzeugbahnanlagen nicht aufweist.
Gemäß der Erfindung geschieht dies dadurch, daß die Wippe etwa in der Mitte der beiden Hebel auf diesen aufliegt. Diese Anordnung mit dem mittigen Kraftangriff an den beiden Hebeln erlaubt eine beliebige Anordnung der beiden Schranken, insbesondere auch die dem großtechnischen Vorbild entsprechende ver-
setzte Anordnung an den einander gegenüberliegenden Straßenselten.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung 1st die Wippe in Führungen lose gelagert und liegt lose auf den beiden Hebeln auf, die ebenfalls lose in Führungen gelagert sind. Diese lose Anordnung der Wippe und der beiden Hebel erleichtern und vereinfachen deren Montage und machen das Arbeitsspiel erheblich reibungsfreier, wozu auch das geringe Gewicht der verwendeten Teile entscheidend beiträgt.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung greift an jedem Ende der Wippe an deren Unterseite eine Feder an, deren anderes Ende aetsfest eingespannt ist. Diese das Abfallen der Wippe durch ihr Eigengewicht verhindernden und dem auf die Wippe in Richtung auf den Gleisunterbau ausgeübten Druck entgegenwirkenden Federn können sehr leicht justiert werden. Zu diesem Zweck sind im Grundkörper der Schrankenanlage von deren Oberseite aus drehbare Justierschrauben vorgesehen, woraus sich eine besonders einfache und kostensparende Einstellbarkeit der Federkraft ergibt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten AusfUhrungsform der Erfindung sowie an Hand der Zeichnung. Hierbei zeigen!
Fig. 1 die perspektivische Ansicht der Schrankenanlage und Fig. 2 deren Unterseite.
Sin profiliertes, dem Gelände angepasstes und den Gleiskörper überbrückendes profiliertes Bauteil bildet den Grundkörper 1 der Schrankenanlage, in dessen mit ihm vorzugsweise einstückig ausgebildeten Einschnitt 2 die nicht dargestellten Gleise anbringbar sind. Die Basis dieses Einschnittes 2 wird von einer Wippe 3 überragt, die quer zur Fahrt— bzw, GleislSngsrichtung angeordnet ist und beim Darüberfahren eines Zuges durch nach unten ragende Lekomotiv- und Wagenteile abwärts gedrückt wird. Diese Wippe 3 steht unter der Vorspannung je einer beiderseits der Gleisanlage unterhalb des Grundkörpers 1 angeordneten Blattfeder 4, 5, deren freie Enden 6, 7 die Wippe 3 untergreifen. An den entgegengesetzten Enden sind die Blattfedern 4, 5 an dem profilierten Grundkörper 1 befestigt und ihre Wirkkraft ist mit Hilfe der von der Oberseite der Anlage zugänglichen Schrauben 8, 9 einstellbar, die zwischen den Befestigungsstellen 10, 11 und je einem von unten her gegen die Blattfedern 4, 5 gerichteten Widerlager 12, 13 auf die Federn 4, 5 drückt, so daß die Federkraft durch Verdrehen der Schrauben 8, 9 justiert werden kann. Als Widerlager 12, 13 dienen beispielsweise aus einer die Schrankenanlage abdeckenden Bodenplatte herausgebogene Blechlappen.
Wenn die in Führungen 14 geführte Wippe heruntergedrückt wird, l*egt sie sich auf je einen frei schwebend unter dem Grundkörper
1 In Öffnungsstellung der Schranken 15, 16 parallel zu den Gleisen und dem Grundkörper 1 angeordneten Hebeln 17» 18, für deren freie Enden Auflagen 19» 20 vorgesehen sind. Mit dem Absenken der Wippe 3 werden die Hebel 17» 18 mitgeführt. Deren andere Enden sind abgewinkelt und im Bereich der die Schranken 15» 16 tragenden Lagerböcke 21, 22 durch je eine Ausnehmung 23» 24 im profilierten Grundkörper 1 geführt. Die Schranken 15, 16 selbst sind vorzugsweise einstückig mit je einer in Ausnehmungen der Lagerböcke 21, 22 gehalterten, drehbaren Achse 25» 26 schwenk bar gelagert. Die Schranken 15» 16 bzw. ihre Drehachsen sind mit einem Halterungsteil 27» 28 zur Aufnahme der Enden der abgewinkelten Hebelarme 29» 30 ausgestattet, beispielsweise mit einer angeformten öse, in die das hakenförmige Ende der abgewinkelten Hebelarme 29, 30 eingehängt ist. In Folge der Abwärtsbewegung von Wippe 3 und Hebeln 17, 18 werden die abgewinkelten Hebelarme 29, 30 ebenfalls in Richtung ihrer Längsachse auf den Gleisunterbau zu bewegt und bringen die mit ihnen mechanisch verbundenen Schranken 15, 16 in Schließstellung, Abweichend vom Dargestellten können im Bereich der Schrankenenden ihrer Auflage dienende Halterungen auf der Oberseite des Grundkörpers 1 angeordnet sein. Sobald der Zug die Gleisübergangsstelle passiert hat, geht die Wippe 3 in ihre Ausgangsstellung zurück, gibt dadurch die Hebel 17, 18 frei, so daß die Schranken 15, 16, deren gelagerte Enden Gegengewichtt 31, 32 tragen, aus der zuvor horizontalen Schließstellung in die annähernd lotrechte öffnungsstellung zurück gehen. Dieser Vorgang des tffnens und Schließens der Schranken ist - unabhängig von der Fahrtrichtung
des Zuges - beliebig wiederholbar, sooft ein Zug oder ein Wagen die Gleisübergangsstelle passieren.

Claims (3)

  1. Schutzanaprüohe ι
    1« Schrankenanlage für Spiel- und Modellbahnen mit beiderseits des Gleiskörpers Je einer an r lern Tragbock schwenkbar gelagerten Schranke» die durch υine vom darüber fahrenden Zug betätigte Wippe Je üjer einen Hebel entgegen einer einstellbaren Federung abgesenkt und durch eine Gegenkraft angehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe etwa in der Mitte der beiden Hebel auf diesen aufliegt.
  2. 2. Schrankenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe in Führungen lose gelagert ist und lose auf den beiden Hebeln aufliegt, die ebenfalls lose in Führungen gelagert sind.
  3. 3. Schrankenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende der Wippe an deren Unterseite eine Feder angreift, deren anderes Ende ortsfest eingespannt ist.
DE7204341U Schrankenanlage für Spiel- und Modellbahnen Expired DE7204341U (de)

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DE7204341U true DE7204341U (de) 1972-05-18

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