DE7204309U - Kipphebelschalter mit Anzeigeleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Kipphebelschalter mit Anzeigeleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE7204309U
DE7204309U DE19727204309 DE7204309U DE7204309U DE 7204309 U DE7204309 U DE 7204309U DE 19727204309 DE19727204309 DE 19727204309 DE 7204309 U DE7204309 U DE 7204309U DE 7204309 U DE7204309 U DE 7204309U
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switch
lever
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contact
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DE19727204309
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/025Light-emitting indicators

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Kipphebelschalter mit Anzeigeleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Die Neuerung betrifft einen Kipphebelschalter mit Anzeigeleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen Schalterhebel ein Hebelteil umfaßt, das gegenüber dem Schaltergehäuse schwenkbar gelagert ist und eine Halterung für die Anzeigeleuchte aufweist.
Bei derartigen bekannten Schaltern sind die Schalterhebel aus Metall hergestellt. Dies kann jedoch bei einem Aufprall eines Kraftfahrers auf den Schalterhebel, wie z.B. bei Unfällen, leicht zu unangenehmen Verletzungen führen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kipphebelschalter au schaffen, der dem Verlangen nach mehr Sicherheit im Fahrzeug Rechnung trägt, was gemäß der Neuerung dadurch erreicht wird, daß das Hebelteil des Schalters mit quer zu seiner Längsachse seitlich hervorstehenden Lagerzapfen einstückig aus Kunststoff ausgebildet ist und zwischen den Lagerzapfen und der Halterung für die Anzeigeleuchte eine Einschnürung als Sollbruchstelle aufweist.
Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Kipphebelschalters liegt dabei in der Ausbildung des Hebelteiles mit den seitlich hervorspringenden Lagerzapfen und der oberhalb davon angeordneten Einschnürung und deren Zusammenwirken in Gefahrensituationen. So ist durch die Neuerung dafür gesorgt, daß bei einem frontalen Aufprall des Körpers eines Kraftfahrers, beispielsweise mit der Kniescheibe, auf den Schalterhebel die seitlichen Lagerzapfen aus ihren Lagern am Schaltergehäusedeckel herausspringen, so daß der gesamte Schaiterhebel bei einem Aufprall nachgebend in das Innere des Schaltergehäuses ausweichen kann. Dieses Ausweichen kann nach einem weiteren Merkmal der Neuerung noch dadurch erleichtert werden, daß die Lagerzapfen endseitige Schrägflächen aufweisen, die zum Inneren des Schaltergehäuses hin konvergieren.
Erfolgt der A-..fprall seitlich, so wirkt die Einschnürung als Sollbruchstelle, sobald die durch die Einschnürung bereits erhöhten elastischen Eigenschaften des Kunststoffmaterials erschöpft sind, wodurch ebenfalls schwere Verletzungen vermieden worden. Durch diese beiden Konstruktionsmerkmale wird somit erreicht, daß der Schalterhebel bei jeder Aufprallrichtung nachgeben kann, wobei dafür gesorgt ist, daß sich die Wirkungsbereiche des einen Merkmales mit denen des anderen in bezug auf die verschiedenen möglichen uiprallwinke 1 überschneiden, so daß die
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Gefahr einer Verletzung beim Aufprall auf den Schalterhebel ganz erheblich gemindert wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles. Es zeigen
Fig. 1 einen neuerungsgemäßen Kipphebelschalter in Schnittdarstellung quer zur Schwenkachse des Schalterhebels in einer Schaltstellung,
Fig. 2 eine schematische Bodenansicht des Schaltergehäuses dieses Kipphebelschalters und
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt duz-ch das Hebelteil des Schalters und durch dessen Schwenklagerung am Abdeckteil des Schaltergehäuses.
Wie in Fig. 1 zu erkennen, hat der Kipphebelschalter ein Schaltergehäuse 1 und ein Abdeckteil 2 aus isolierendem Kunststoff, die durch Niete 3 miteinander verbunden sind. Vom Abdeckteil 2 ragt ein Gewindestück 2a nach oben. In dem Schaltergehäuse 1 sind beispielsweise zwei Kontakte k und ein kippbar gelagertes Schaltstück 5 funktionsgerecht angeordnet. Ein nach außen führendes Kontaktteil 6 ist zwischen Schaltergehäuse 1 und Abdeckteil 2 eingeklemmt und ragt in den hohlen Innenraum 2b am Gewindestück 2a hinein. Zur Befestigung des Schalters dient eine auf das Gewindestück 2a auffchraubbare Mutter 7.
In seitlichen Öffnungen 2c (Fig. 3) an dem Gewindestück 2a des Abdeckteiles 2 ist der Schalterhebel schwenkbar gelagert, der aus einem Hebelteil 8 und einem Griffteil 9 als Hauptteilen besteht, die ebenfalls aus isolierendem Kunsb-
stuff gefertigt sind. In dem Hebelteil 8 ist ein Mittelkontakt 10 angeordnet, der durch eine Druckfeder 11 in leitender Verbindung mit dem Schaltstück 5 steht und in der in Fig» 1 gezeigten Einschaltstellung Strom vom Schaltstück zum Mittelkontakt der Anzeigeleuchte \h führt. Am Hebelteil 8 ist weiterhin eine Kontaktfeder 12 befestigt, die je nach der Stellung des Kipphebelschalters Kontakt zum Sockel der Anzeigeleuchte 14 gibt. Das aus durchscheinendem, vorzugsweise farbigem Kunststoff hergestellte Griffteil 9 nimmt eine Druckfeder 13 auf, die gegen den Glaskolben der Anzeigeleuchte Ik drückt und diese in Kontakt mit dem Mittelkontakt 10 halt. Das Hebelteil 3 und das Griffteil 9 können durch Preßsitz, Schraubgewinde oder dgl. verbunden sein.
In Fig. 2 ist das Schaltergehäuse 1 des Kipphebelschalters von der Unterseite mit den beiden Nieten 3 und einander parallel gegenüberliegenden Kontakten k sowie mit dem nach außen führenden Kontaktteil 6 dargestellt.
In Fig. 3 ist das Hebelteil 8 näher dargestellt. Das Hebelteil δ ist mit seitlich hervorstehenden Lagerzapfen 8a einstückig aus Kunststoff ausgebildet, die in den Öffnungen 2c des Gewindestückes 2a Aufnahme finden, und weist außerdem zwischen den Lagerzapfen Sa und der Halterung für die Anzeigeleuchte 14 eine Einschnürung 8b auf, die als Sollbruchstelle dient.
Die Lagerzapfen 8a weisen an ihren beiden Enden Schrägflächen 8c auf, die zum Inneren des Schaltergehäuses 1 konvergieren .
In der in Fig. 1 gezeigten Schalterstellung verbindet das Schaltstück 5 die beiden Kontakte 4 und schließt so den Stromkreis. Gleichzeitig sind das Kontaktteil 6 und die Kon-
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taktfeder 12 verbunden, so daß die Anzeigeleuchte Ik einerseits über das Schaltstück 5» die Druckfeder 11 und den Mittelkontakt 10 und andererseits über das im Normalfall an Masse anzuschließende Kontaktteil 6 und die Kontaktfeder 12 mit Strom versorgt wird. Die Einschaltfunktion des Schalters wird daher durch die Anzeigeleuchte 14 angezeigt.
Ein weiteres, für die Funktion des Schalters vorteilhaftes Merkmal liegt in einem Kunststoffnietkopf 15» mit dem die Kontaktfeder 12 am Hebelteil S befestigt ist. Dieser Kunststoffnietkopf 15 ist vorzugsweise unterhalb der Lagerzapfen Sa an dem Hebelteil 3 derart angeordnet und ausgebildet, daß er bei einer Schaltbewegung, in der die Anzeigeleuchte Ik nicht brennen soll, den Kontakt 6 von der Kontaktfeder 12 abhebt. Dies kann auch durch ein ebenfalls aus isolierendem Kunststoff bestehendes anderes Teil erfolgen, welches aber vorzugsweise ebenfalls einstückiges Bestandteil des Hebelteiles ist, £o kann das Hebelteil 8 unterhalb des unteren Befestigungsendes der Kontaktfeder 12 einen Abhebevorsprung 16 aufweisen, der in der Ausschaltstellung des Kipphebelschalters den Kontakt 6 von der Kontaktfeder 12 abhebt und somit die Stromzufuhr zu der Anzeigeleuchte Ik unterbricht .
Die vorstehend beschriebenen Einzelheiten können selbstverständlich nicht nur bei einem Ein-Aus-Schalter angewendet werden, sondern sind ebenso für alle anderen Arten von Kipp— hebelschaltem geeignet.
. Schutzansprüche

Claims (3)

Il ■ ι ι ι Sehutisansprüche SSSSSSStSKS=SSS=SS=SSSStSSSS=
1. Kipphebelachalter mit Anzeigeleuc >, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen Schalterhebel ein Hebelteil umfaßt, das gegenüber dem Schaltergehäuse schwenkbar ge-J-agert ist und eine Halterung· für die Anzeigeleuchte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebeltril (S) des Schalters mit quer zu seiner Längsachse seitlich hervorstehenden Lagerzapfen (8a) einstückig aus Kunststoff ausgebildet ist und zwischen den Lagerzapfen (8a) und der Halterung für die Anzeigeleuchte (lh) eine Einschnürung (8b) als Sollbruchstelle aufweist.
2. Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (8a) endseitige Schrägflächen (8c) aufweisen, die zum Inneren des Schaltergehäuses (i) hin konvergieren .
3. Kifphebelschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Hebelteil (8) eine zu der Halterung für die Anzeigeleuchte (14) führende Kontaktfeder (12) befestigt ist, und daß am unteren Ende der Kontaktfeder (12) ein mit dem Hebelteil (8) vorzugsweise einstückiger Abhebevorsprung aus Kunststoff für ein mit der Kontaktfeder zusammenwirkendes Kontaktteil (6) ausgebildet ist.
k. Kipphebelschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (12) an ihrem unteren Ende mittels eines Nietkopfes (I5) 8>us Kunststoff, der zugleich als Abhebevorsprung ausgebildet ist, am Hebelteil (8) befestigt ist.
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