DE7204151U - Mundharmonika - Google Patents
MundharmonikaInfo
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Landscapes
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
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Die Neuerung betrifft eine Mundharmonika, welche vor allem das
Spiel von Einzeltönen durch ein vorteilhaft ausgestaltetes Mundstück erleichtert· Das Spielen der Mundharmonika in der bekannten Art«
auch hinsichtlich der rhythmischen Begleitung durch Akkorde, bleibt bei diesem Instrument erhalten, sodafi dieses neuartige Instrument
für den Spieler kein Umlernen notwendig macht.
Es ist bei Tonangebern, bei welchen Stimmzungen für die Wiedergabe
von Tonhöhen verwendet werden, bekannt, für solche Töne öffnungen zum Einblasen der Spielluft zu verwenden, welche sich über die
Spielfläche als Fortsätze erheben, doch eignen sich solche Tonabnehmer nicht für ein Mundharmonikaspiel, da diese Tonangeber eine runde
Form haben und die öffnungen zum Einblasen der Spielluft sich dieser
runden Form anpassen.
Bei Mundharmonikas, bei welchen die Spielfläche geradlinig verläuft,
sind solche Erhebungen in der Spielfläche, durch welche gleichzeitig eine größere Anzahl von Stimmzungen zum Spielen von Akkorden
f angeblasen werden, bekannt geworden, aber derartig ausgestaltete
Mundharmonikas sind nicht brauchbar für das Melodiespiel, welches
das gesonderte Anblasen einzelner Stimmzungen voraussetzt·
Bei der neuartigen Mundharmonika ist eine gerade verlaufende Spielfläche aus mehreren gleichartigen, in gleichem Abstand angeordneten,
konvex gekrümmt verlaufenden Erhebungen vorgesehen, welche ein Mundstück bilden und jede Erhebung auf ihrer Scheitelfläche
eine Öffnung aufweist, durch welche die Spielluft zu Stimmzungen geführt wird.
Um dem üblichen Mundharmonikaspiel nahe zu kommen und eine gute
Atisprache der Stimmzungen zu erreichen, wird vorteilhaft einer
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öffnung dee Mundetücke eine Kanzelle mit einer Blas zunge und eine
Kanzelle mit einer Ziehzunge zugeordnet.
Die die Kanzellen trennende Mittelwand verläuft vorteilhafterweiee
nur bie annähernd an das Stimmplattenende» sodaß die öffnung für
die Spielluft durch diese Kanzellenwand nicht unterteilt wird, was
die Orientierung auf dem Mundstück für den Spieler erleichtert.
Der öffnungsquer schnitt auf den Erhebungen des Mundstücks kann
rund ausgeführt werden, es ist aber vorteilhaft, ihn etwa rechteckig s auszuführen, um eine vergrößerte QuerschnittsfLäche zu erreichen«
Der Abstand der die Spielfläche unterteilenden Begrenzungelinien der Erhebungen ist annähernd gleich dem Abstand der öffnungen,
wodurch ein der normalen Mundharmonika angenähertes Spiel und eine vorteilhafte Orientierung des Spielers auf dem Mundstück er«
reicht wird»
Die Stimmzungen sind auf einer gemeinsamen Stinunplatte angeordnet,
was den Aufbau der Mundharmonika erleichtert« Von Vorteil ist es, die Spielfläche und den die Stimmplatte tragenden Kanzellenkörper
einstückig herzustellen, vorzugsweise aus Flastikmaterial,
Die Stimmplatte wird auf dem Kanzellenkörper dadurch befestigt, *■* daß den Kanzellenkörper durchdringende Nägel sich mit einem
Die Mundharmonika wird nach außen durch zwei Deoken abgedeckt, welche vorzugsweise mittels Schrauben mit dem Kanzellenkörper
verbunden eind.«n»l^fe wird dadurch eine besondere angenehme Art
des Spielens des Instruments erreicht, daß die Deoken in das Mundstück
begrenzende Falze des Kanzellenkörpers eingelassen sind, wobei
der auf der StimmplattenMite angebrachte Falz auoh die Stimmplatte
aufnimmt; es wird dadurch erreicht, daß die Lippen des Spielers
mit den Stimmplattenkanten nicht in Berührung kommen«
Der Gegenstand des Schutzrechtee ist in den beiliegenden Abbildungen
beispielsweise dargestellt, wobei der Tonumfang und damit die Länge der Mundharmonika den gewünschten Spiel zwecken angepaßt
werden kann.
In Abbildung 1 bedeuten 1 die Spielfläche der Mundharmonika, 2 eine Erhebung in der Spielfläche mit ihrer auf deren Scheitelfläche
liegenden öffnung 3, 4 Begrenzungelinien der Erhebungen, 5 durch die Mitte der öffnungen gezogene Linien, gleiche Abstände sind
durch Pfeillinien begrenzt, 6 und 7 sind die die Mundharmonika nach außen begrenzenden Decken, 8 und 9 deren Befestigungsschrauben,
10 Kanzellenkörper.
Abbildung 2 ist ein Schnitt durch die Mundharmonika.
Es bedeuten 10 der Kanzellenkörper mit der Spielfläche 11, 12 die Stimmplatte mit der Ziehzunge 13 und der Blaszunge 14,
15 eine Mittelwand des Kanzellenkörpers, 16 und 17 Falze zwischen Kanzellenkörper und Spielfläche, 18 Nägel zur Befestigung der
Stimmplatte, welche in Bohrungen 19 der Stimmplatte eingepreßt sind; 6 und 7 bezeichnen die Decken.
Die Erhebungen in der Spielfläche können Kennzeichen tragen oder
in ihrer Oberfläche bezeichnet sein, um dem Spieler das Auffinden ' ) bestimmter Töne zu erleichtern.
Claims (8)
1. Mundharmonika, dadurch gekennzeichnet, daß die gerade verlaufende
Spielfläche (l) aus mehreren gleichartigen, in gleichem Abstand angeordneten, konvex gekrümm rlaufenden Erhebungen (2)
besteht, welche ein Mundstück bilden und jede Erhebung auf ihrer Scheitelflache eine Öffnung (3) aufweist, durch welche die Spielluft
zu Stimmzungen (13, 14) geführt wird.
2. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnung eine Kanzelle mit einer Blas zunge (14) und eine Kanzelle mit einer Ziehzunge (13) überdeckt..
3. Mundharmonika nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Offnungen denselben annähernd
rechteckigen Querschnitt haben.
4. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der die Spielfläche
unterteilenden Begrenzungelinien (4) der Erhebungen annähernd gleich ist dem Abstand der durch die Mitte der Offnungen ge»
zogenen Linien (5).
5. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Kanzellen trennende Mittelwand
(l 5) nur bis annähernd an das Stimmplattenende durchläuft.
6. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Offnungen zugeordneten Stimmzungen auf einer gemeinsamen Stimmplatte (12) liegen»
7. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spielfläche und der die Stimmplatte tragende Kanzellenkörper (10) einstückig und vorzugsweise
aus Plastikmaterial hergestellt ist.
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8. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bias 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stimimplatte durch den Kanzellen·*
körper durchdringende Nägel (18), die mit einem Paßsitz in
eine Bohrung (19) der Stimmplatte eingepreßt sind« auf dem Kauzellenkörper befestigt ist.
9· Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Decken (6, 7) die Mundharmonika
nach außen abdecken, die vorzugsweise mittels Schrauben (8, 9)
mit dem Kanzellenkttrper verbunden sind.
10, Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 9»
dadurch gekennzeichnet, daß die Decken in die Spielfläch· begrenzende Falze (16, 17) des Kanzellenkörpere eingelassen sind
und der auf der Stimmplattenseite angebrachte Falz (17) auch die Stimmplatte aufnimmt·
72W151 it
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727204151 DE7204151U (de) | 1972-02-04 | 1972-02-04 | Mundharmonika |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727204151 DE7204151U (de) | 1972-02-04 | 1972-02-04 | Mundharmonika |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7204151U true DE7204151U (de) | 1972-10-12 |
Family
ID=6627993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727204151 Expired DE7204151U (de) | 1972-02-04 | 1972-02-04 | Mundharmonika |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7204151U (de) |
-
1972
- 1972-02-04 DE DE19727204151 patent/DE7204151U/de not_active Expired
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