DE7204151U - Mundharmonika - Google Patents

Mundharmonika

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DE7204151U
DE7204151U DE19727204151 DE7204151U DE7204151U DE 7204151 U DE7204151 U DE 7204151U DE 19727204151 DE19727204151 DE 19727204151 DE 7204151 U DE7204151 U DE 7204151U DE 7204151 U DE7204151 U DE 7204151U
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Germany
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harmonica
reed plate
harmonica according
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Description

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Firma Matth. Hohner A. G., 7218 Troesingen Mundharmonika.
Die Neuerung betrifft eine Mundharmonika, welche vor allem das Spiel von Einzeltönen durch ein vorteilhaft ausgestaltetes Mundstück erleichtert· Das Spielen der Mundharmonika in der bekannten Art« auch hinsichtlich der rhythmischen Begleitung durch Akkorde, bleibt bei diesem Instrument erhalten, sodafi dieses neuartige Instrument für den Spieler kein Umlernen notwendig macht.
Es ist bei Tonangebern, bei welchen Stimmzungen für die Wiedergabe von Tonhöhen verwendet werden, bekannt, für solche Töne öffnungen zum Einblasen der Spielluft zu verwenden, welche sich über die Spielfläche als Fortsätze erheben, doch eignen sich solche Tonabnehmer nicht für ein Mundharmonikaspiel, da diese Tonangeber eine runde Form haben und die öffnungen zum Einblasen der Spielluft sich dieser runden Form anpassen.
Bei Mundharmonikas, bei welchen die Spielfläche geradlinig verläuft, sind solche Erhebungen in der Spielfläche, durch welche gleichzeitig eine größere Anzahl von Stimmzungen zum Spielen von Akkorden f angeblasen werden, bekannt geworden, aber derartig ausgestaltete
Mundharmonikas sind nicht brauchbar für das Melodiespiel, welches das gesonderte Anblasen einzelner Stimmzungen voraussetzt·
Bei der neuartigen Mundharmonika ist eine gerade verlaufende Spielfläche aus mehreren gleichartigen, in gleichem Abstand angeordneten, konvex gekrümmt verlaufenden Erhebungen vorgesehen, welche ein Mundstück bilden und jede Erhebung auf ihrer Scheitelfläche eine Öffnung aufweist, durch welche die Spielluft zu Stimmzungen geführt wird.
Um dem üblichen Mundharmonikaspiel nahe zu kommen und eine gute Atisprache der Stimmzungen zu erreichen, wird vorteilhaft einer
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öffnung dee Mundetücke eine Kanzelle mit einer Blas zunge und eine Kanzelle mit einer Ziehzunge zugeordnet.
Die die Kanzellen trennende Mittelwand verläuft vorteilhafterweiee nur bie annähernd an das Stimmplattenende» sodaß die öffnung für die Spielluft durch diese Kanzellenwand nicht unterteilt wird, was die Orientierung auf dem Mundstück für den Spieler erleichtert.
Der öffnungsquer schnitt auf den Erhebungen des Mundstücks kann rund ausgeführt werden, es ist aber vorteilhaft, ihn etwa rechteckig s auszuführen, um eine vergrößerte QuerschnittsfLäche zu erreichen«
Der Abstand der die Spielfläche unterteilenden Begrenzungelinien der Erhebungen ist annähernd gleich dem Abstand der öffnungen, wodurch ein der normalen Mundharmonika angenähertes Spiel und eine vorteilhafte Orientierung des Spielers auf dem Mundstück er« reicht wird»
Die Stimmzungen sind auf einer gemeinsamen Stinunplatte angeordnet, was den Aufbau der Mundharmonika erleichtert« Von Vorteil ist es, die Spielfläche und den die Stimmplatte tragenden Kanzellenkörper einstückig herzustellen, vorzugsweise aus Flastikmaterial, Die Stimmplatte wird auf dem Kanzellenkörper dadurch befestigt, *■* daß den Kanzellenkörper durchdringende Nägel sich mit einem
Paßsitz in entsprechende Bohrungen der Stimmplatte einpressen.
Die Mundharmonika wird nach außen durch zwei Deoken abgedeckt, welche vorzugsweise mittels Schrauben mit dem Kanzellenkörper verbunden eind.«n»l^fe wird dadurch eine besondere angenehme Art des Spielens des Instruments erreicht, daß die Deoken in das Mundstück begrenzende Falze des Kanzellenkörpers eingelassen sind, wobei der auf der StimmplattenMite angebrachte Falz auoh die Stimmplatte aufnimmt; es wird dadurch erreicht, daß die Lippen des Spielers mit den Stimmplattenkanten nicht in Berührung kommen«
Der Gegenstand des Schutzrechtee ist in den beiliegenden Abbildungen beispielsweise dargestellt, wobei der Tonumfang und damit die Länge der Mundharmonika den gewünschten Spiel zwecken angepaßt werden kann.
In Abbildung 1 bedeuten 1 die Spielfläche der Mundharmonika, 2 eine Erhebung in der Spielfläche mit ihrer auf deren Scheitelfläche liegenden öffnung 3, 4 Begrenzungelinien der Erhebungen, 5 durch die Mitte der öffnungen gezogene Linien, gleiche Abstände sind durch Pfeillinien begrenzt, 6 und 7 sind die die Mundharmonika nach außen begrenzenden Decken, 8 und 9 deren Befestigungsschrauben,
10 Kanzellenkörper.
Abbildung 2 ist ein Schnitt durch die Mundharmonika.
Es bedeuten 10 der Kanzellenkörper mit der Spielfläche 11, 12 die Stimmplatte mit der Ziehzunge 13 und der Blaszunge 14, 15 eine Mittelwand des Kanzellenkörpers, 16 und 17 Falze zwischen Kanzellenkörper und Spielfläche, 18 Nägel zur Befestigung der Stimmplatte, welche in Bohrungen 19 der Stimmplatte eingepreßt sind; 6 und 7 bezeichnen die Decken.
Die Erhebungen in der Spielfläche können Kennzeichen tragen oder in ihrer Oberfläche bezeichnet sein, um dem Spieler das Auffinden ' ) bestimmter Töne zu erleichtern.

Claims (8)

Schutzaneprüche
1. Mundharmonika, dadurch gekennzeichnet, daß die gerade verlaufende Spielfläche (l) aus mehreren gleichartigen, in gleichem Abstand angeordneten, konvex gekrümm rlaufenden Erhebungen (2) besteht, welche ein Mundstück bilden und jede Erhebung auf ihrer Scheitelflache eine Öffnung (3) aufweist, durch welche die Spielluft zu Stimmzungen (13, 14) geführt wird.
2. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung eine Kanzelle mit einer Blas zunge (14) und eine Kanzelle mit einer Ziehzunge (13) überdeckt..
3. Mundharmonika nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Offnungen denselben annähernd rechteckigen Querschnitt haben.
4. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der die Spielfläche unterteilenden Begrenzungelinien (4) der Erhebungen annähernd gleich ist dem Abstand der durch die Mitte der Offnungen ge» zogenen Linien (5).
5. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Kanzellen trennende Mittelwand (l 5) nur bis annähernd an das Stimmplattenende durchläuft.
6. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Offnungen zugeordneten Stimmzungen auf einer gemeinsamen Stimmplatte (12) liegen»
7. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielfläche und der die Stimmplatte tragende Kanzellenkörper (10) einstückig und vorzugsweise aus Plastikmaterial hergestellt ist.
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8. Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bias 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimimplatte durch den Kanzellen·* körper durchdringende Nägel (18), die mit einem Paßsitz in eine Bohrung (19) der Stimmplatte eingepreßt sind« auf dem Kauzellenkörper befestigt ist.
9· Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Decken (6, 7) die Mundharmonika nach außen abdecken, die vorzugsweise mittels Schrauben (8, 9) mit dem Kanzellenkttrper verbunden sind.
10, Mundharmonika nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Decken in die Spielfläch· begrenzende Falze (16, 17) des Kanzellenkörpere eingelassen sind und der auf der Stimmplattenseite angebrachte Falz (17) auch die Stimmplatte aufnimmt·
72W151 it
DE19727204151 1972-02-04 1972-02-04 Mundharmonika Expired DE7204151U (de)

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