DE1024784B - Mundstueck mit schalenfoermigem Oberkessel - Google Patents

Mundstueck mit schalenfoermigem Oberkessel

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DE1024784B
DE1024784B DEW12912A DEW0012912A DE1024784B DE 1024784 B DE1024784 B DE 1024784B DE W12912 A DEW12912 A DE W12912A DE W0012912 A DEW0012912 A DE W0012912A DE 1024784 B DE1024784 B DE 1024784B
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mouthpiece
boiler
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cone
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Karl Weiss
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    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/02—Mouthpieces; Reeds; Ligatures
    • G10D9/03—Cupped mouthpieces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

  • Mundstück mit schalenförmigem Oberkessel Die Erfindung bezieht sich auf ein Mundstück mit Doppelkessel, an diesen anschließender zylindrischer Bohrung und auf diese folgendem Konus für Blasinstrumente. Mit der Erfindung wird eine Verbesserung der bekannten Mundstücke in der Hinsicht he-Zweckt, daß sie für mehrere Blasinstrumente verwendbar sind, ohne daß der Ton der Instrumente eine Beeinträchtigung erfährt, möglichst aber gleichzeitig noch eine Verbesserung des Tones erreicht wird.
  • Bei den heute gebräuchlichen Mundstücken kann man drei Arten unterscheiden. Allen gemeinsam ist am Mundansatz eine mehr oder weniger flache, halbkugelförmige Vertiefung, der sogenannte Kessel. Bei der ältesten im Gebrauch befindlichen Art schließt sich an den Kessel unmittelbar der untere Konus an; bei der zweiten, heute am meisten gebrauchten Art befindet sich zwischen dem Kessel und dem unteren Konus eine zylindrische Bohrung, die länger ist als die Tiefe des Kessels; eine dritte, neuere Art besteht aus einem schalenförmigen Oberkessel und kreisförmiger Bohrung in dessen Boden, an diese anschließendem, als konische Bohrung ausgebildetem Unterkessel, auf diesen folgender zylindrischer Bohrung und hierauf folgendem Konus. Im letzteren Fall bilden der obere Kessel und der an ihn anschließende kurze Konus, der sogenannte untere Kessel, einen Doppelkessel. Bei der an zweiter Stelle genannten, heute am meisten gebräuchlichen Art wird gegenüber der älteren, an erster Stelle genannten Art schon eine 'Verbesserung dies Tones erreicht. Das an dritter Stelle genannte Mundstück mit Doppelkessel ergibt eine weitere Verbesserung des Tones. Mundstücke nach allen drei Arten sind aber jeweils, immer nur für ein bestimmtes Instrument einer Größenklasse brauchbar, so z. B. für Konzerttrompete, Jazztrompete oder Flügelhorn. Das hängt vor allem von der mehr oder weniger großen Tiefe des oberen Kessels ab.
  • Der Erfindung liegt nun dlie Aufgabe zugrunde. Mundstücke der an dritter Stelle genannten Art so auszubilden, daß ein einziges Mundstück ohne Änderungen für mehrere Blasinstrumente einer Größenklasse, also beispielsweise für Konzerttrompete, Jazztrompete oder Flügelhorn, verwendet «-erden kann bei weiterer, möglichst hoher Verbesserung des Tone:. Es wurde gefunden, daß dieses wünschenswerte Ziel in ausgezeichneter '\7#'e.ise erreicht werden kann, wenn bestimmte Längenverhältnisse zwischen den Bohrungen innerhalb des Mundstückes eingehalten werden, Erfindungsgemäß ist der untere, als konische Bohrung ausgebildete Teil des Doppelkessels länger als der Oberkessel und die an den Doppelkessel anschließende zylindrische Bohrung. Die Wirkung ist dann besonders gut, wenn der untere, konische Teil des Doppelkessels etwa doppelt so lang ist wie die an ihn anschließende zylindrische Bohrung. Eine weitere Steigerung der Wirkung kann erreicht werden, wenn am unteren Ende der zylindrischen Bohrung eine Erweiterung vorgesehen ist, die in den unteren Konus übergeht. Bei Einhalten dieser Längenverhältnisse werden unerwartet und überraschend gute Ergebnisse erhalten und Wirkungen erzielt. Das Mundstück wird beispielsweise für die genannten drei Instrumente einer Größenkla,s,se gleich gut verwendbar ohne jegliche Beeinträchtigung bei dem einen oder anderen Instrument. Alle erwünschten Eigenschaften, die ein Mundstück haben soll, werden in hohem Maße erreicht. Die Tonreinheit und Klangfülle werden erheblich gesteigert, der Tonbereich erweitert sowohl nach oben als auch nach unten, das Spielen ist auch bei hohen Tönen weniger anstrengend. Die Tonhöhe ist nur durch den Tonansatz begrenzt. Tonsicherheit und Tonstimmung sind hervorragend.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Aucführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. 1, 2 und 3 zeigen im Längsschnitt die bisher im Gebrauch befindlichen drei Arten von llundstüclzen; Abb. 4 zeigt ein Mundstück nach der Erfindung ebenfalls im Längsschnitt.
  • Das -Mundstück 1 nach Abb. 1 besitzt lediglich einen oberen Kessel 2 und ein sich unmittelbar an diesen anschließenden unteren Konus 3. Bei dem Mundstück 4 nach Abb. 2 schließt sich an den oberen Kessel 5 zunächst die zylindrische Bohrung 6 und erst an diese der untere Konus 7 an. Die zylindrische Bohrung 6 ist dabei etwas länger, als der obere Kessel 5 tief ist. Bei dem Mundstück 8 nach Abb. 3 wiederum befindet sich zwischen dem oberen Kessel 9 und der zylindrischen Bohrung 11 noch der als kurzer Konus ausgebildete untere Kessel 10, der mit dem oberen Kessel 9 einen Doppelkessel bildet. Der kurze Konus 10 ist dabei etwas länger, als der obere Kessel 9 tief ist, während die zylindrische Bohrung 11, an die sich der untere Konus 12 anschließt, länger ist als der kurze Konus 10. Das erfindungsgemäße Mundstück 13 nach Abb. 4 hat im wesentlichen den gleichen Aufbau wie das Mundstück 8 nach Abb. 3 ; es besitzt den oberen Kessel 14, hieran anschließend den konischen unteren Kessel 15, dann anschließend die zylindrische Bohrung 16 und schließlich den unteren Konus 18; c s unterscheidet sich von dem Mundstück nach Abb. 3 jedoch durch andereLängenverhältnisse zwischen dem konischen unteren Kessel 15 und der zylindrischen Bohrung 16, und zwar ist letztere wesentlich kürzer als der untere Kessel 15, der etwa doppelt so lang ist wie die zylindrische Bohrung 16, während diese Längenverhältnisse bei dem bekannten Mundstück nach Abb.3 gerade umgekehrt liegen. Ferner ist bei dem neuen Mundstück nach Abb. 4 am unteren Ende der zylindrischen Bohrung 16 noch eine Erweiterung 17 vorgesehen, die in den unteren Konus 18 übergeht, dabei gleichsam zu diesem einen düsenförmigen übergang schafft, durch den die Strömungsverhültnisse wesentlich verbessert und hierdurch der Blaswiderstand vermindert werden.

Claims (3)

  1. PATE NTA NSPR GC.TT I;: 1. 2#-lundstück mit schalenförmigem Oberkessel und kreisförmiger Bohrung in dessen Boden, an diese anschließendem, als konische Bohrung ausgebildetem Unterkessel. auf diesen folgender zylindrischer Bohrung und hierauf folgendem Konus für Blasinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daB der untere, als konische Bohrung ausgebildete Teil des Doppelkessels länger ist als der Oberkessel und die an den Doppelkessel anschließende zylindrische Bohrung.
  2. 2. Mundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, als konische Bohrung ausgebildete Teil des Doppelkessels etwa doppelt so lang ist wie die an ihn anschließende zylindrische Bohrung.
  3. 3. Mundstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang der zylindrischen Bohrung in den unteren Konus eine vorzugsweise kelchartige Erweiterung vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 504 336.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2661768A1 (fr) * 1990-05-03 1991-11-08 Heinrich Louis Embouchure pour un instrument a vent de la famille des cuivres, et instrument pourvu d'une telle embouchure.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2504336A (en) * 1947-05-07 1950-04-18 Henry V Kleczka Mouthpiece for musical instruments

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WO1991017538A1 (fr) * 1990-05-03 1991-11-14 Louis Heinrich Embouchure pour un instrument a vent de la famille des cuivres, et instrument pourvu d'une telle embouchure

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