DE720368C - Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Laengsrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Laengsrichtung

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DE720368C
DE720368C DEH156842D DEH0156842D DE720368C DE 720368 C DE720368 C DE 720368C DE H156842 D DEH156842 D DE H156842D DE H0156842 D DEH0156842 D DE H0156842D DE 720368 C DE720368 C DE 720368C
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DE
Germany
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longitudinal direction
roller
rollers
stretched
bands
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Expired
Application number
DEH156842D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Tandel
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CG Haubold AG
Original Assignee
CG Haubold AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C21/00Shrinking by compressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Längsrichtung Bei verschiedenen Vorrichtungen 'zum Krumpfen von Geweben in ihrer Längsrichtung werden elastische oder Gummitücher ohne Unterlage über Walzen mit verschled@enen Umfangsgeschwindigkeiten geführt, so daß der eine Trum des Gummituches gestreckt wird und der andere sich wieder zusammenziehen kann. Auf dem gestreckten Teil wird das zu krumpfende Gewebe aufgelegt, damit es sich mit dem zusammenziehenden Gummituch zwangsläufig zwischen dem Gummituch und einer Führungswalze in der Länge allmählich mit zusammenschieben bzw. krumpfen kann.
  • Die hierbei zu verwendenden elastischen oder Gummitücher sind durchweg, über die größte Breite der zu behandelnden Gewebe reichend, aus einem Stück. Die Stauchung des Gewebes erfolgt aber nicht in demselben Ausmaß, wie sich das Gummituch zusammenzieht, weil sich dieses infolge seiner großen Breite beim Strecken in der Länge nicht in der Breite so viel verändern kann, wie,es @erforderlich wäre, um die Längung durch Veränderung in Breite und Stärke. ausgleichen zu können. Es treten im elastischen Tuch innere Spannungen auf, die sich dahin auswirken, daß das mitgeführte Gewebe die Veränderung des Gummituches in der Länge nicht in gleichem Maße mitmachen kann. In der Breite kann sich das Gummituch deswegen nur ungenügend verändern, weil die Entfernungen zu den Walzen zu kurz sind.
  • Darüber hinaus sind aber auch Vorrichtungen zum Stauchen von Geweben bekannt, die aus neben- bzw. hintereinander oder versetzt zueinander angeordneten schmalen Bändern bestehen, die verschiedene Laufgeschwindigkeiten besitzen, damit das lose aufliegende Gewebe beim Übergang von der schneller auf die langsamer laufende, dahinterliegende Bändergruppesich zusammenschieben kann. Auch ist eine Vorrichtung bekannt, bei der eine Anzahl Bänder versetzt neben- und hintereinander angeordnet ist, durch die die Ware auf einen Dämpftisch gedrückt wird. Diese Vorrichtungen haben zwar einzelne Bänder, doch können diese weder gestreckt werden noch sich zusammenziehen; auch haben die Walzen oder Rollen, über die diese endlosen Bänder laufen, verschiedene Geschwindigkeiten. Hinzu kommt, daß die Bänder versetzt neben- bzw. hintereinanderliegeny so daß immer Lücken in der Breite der Bänder entstehen, daß also kein geschlossenes Tuch gebildet werden kann.
  • Gemäß der Erfindung besteht daher das elastische Band aus mehreren schmalen Bändern, die derart nebeneinandergeführt sind, daß sie in der gedehnten Zone mit Lücken nebeneinanderlaufen, im entspannten Teil aber mehr oder weniger dicht aneinanderstoßen, so daß sie an dieser Stelle eine Art lückenloser Auflagefläche für die Gewebebahn bilden. Diese Bänder verschmälern sich also durch die Streckung und verbreitern sich während des Entspannens wieder. Dadurch können beim Spannen keine inneren Spannungen in den elastischen Bändern entstehen, und die Bänder können allmählich beim Entspannen ihre alte Form wieder annehmen. Dadurch wird die größte Längsstreckung erreicht, und das - Gewebe muß beim Zusammenziehen die Zusammenziehung mitmachen, also krumpfen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Aus Abb. i ist die Anordnung der Walzen 1, 2, 3 und 5 mit den Gummibändern q. und dem Gewebe 6 ersichtlich. Die Walze i läuft schneller als die Walze 3, ebenso Walze 2; sie sind zwangsläufig angetrieben. Walze 5 wird von den Gummibändern mitgenommen. Dadurch werden die Bänder q. von Walze 3 über Walze 5 nach Walze i gestreckt und werden schmäler. Von Walze i über Walze 2 nach Walze 3 ziehen sich die Bänder in ihrer Länge allmählich zusammen; dadurch werden sie wieder breiter, wie dies aus Abb.2 und 3 zu ersehen ist.
  • Abb. 2 ist von Walze 2 aus gesehen gezeichnet. Abb. 3 ist die Draufsicht von Walze i aus gesehen. Die Bänder werden so geführt, daß sie im breiten, also entspannten Zustand zusammenstoßen und ohne Lücke nebeneinanderlaufen. Im gespannten Zustand bilden sich zwischen den einzelnen Bändern Lücken. Das Gewebe 6 tritt zwischen Walze i und z ein und läuft zwischen den Gummibändern 4 und der Walze z weiter und tritt, da es die Längszusammenziehung der Bänder mitmachen muß, gekrumpft zwischen Walze 2 und 3 heraus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Längsrichtung, bestehend aus drei übereinanderliegenden Walzen, von denen die mittlere an der oberen anliegt, und einer seitlich angeordneten Längenausgleichswalze für das über alle Walzen endlos laufende elastische Band oder Gummiband ohne Unterlagstoff, nach Patent 718 62¢, dadurch gekennzeichnet, daß dieses elastische Band aus einzelnen schmalen Bändern besteht, die derart nebeneinandergeführt sind, daß sie in der gedehnten Zone mit Lücken nebeneinanderlaufen, im entspannten Teil aber mehr oderweniger dicht aneinanderstoßen, so daß sie an dieser Stelle eine Art lückenloser Auflagefläche für die Gewebebahn bilden.
DEH156842D 1938-05-07 1938-08-20 Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Laengsrichtung Expired DE720368C (de)

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DE718624C (de) 1942-03-17

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