DE72025C - Vorschubvorrichtung für Werkstücke, welche mehreren auf einander folgenden Bearbeitungen zu unterziehen sind - Google Patents

Vorschubvorrichtung für Werkstücke, welche mehreren auf einander folgenden Bearbeitungen zu unterziehen sind

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Publication number
DE72025C
DE72025C DENDAT72025D DE72025DA DE72025C DE 72025 C DE72025 C DE 72025C DE NDAT72025 D DENDAT72025 D DE NDAT72025D DE 72025D A DE72025D A DE 72025DA DE 72025 C DE72025 C DE 72025C
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DE
Germany
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workpieces
strips
subjected
feed device
machining operations
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72025D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. DENGG & Co. in Wien, Heugasse 32
Publication of DE72025C publication Critical patent/DE72025C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B39/00General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
    • B23B39/16Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
    • B23B39/18Setting work or tool carrier along a straight index line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
CDENGG & CO, in WIEN.
zu unterziehen sind.
Vorliegende Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstande, um Werkstücke, welche mehreren auf einander folgenden Bearbeitungen unterzogen werden sollen, der Reihe nach den verschiedenen Bearbeitungswerkzeugen s.elbstthätig zuzuführen, sie während der Bearbeitung unter den betreffenden Werkzeugen festzuhalten und nach der Fertigstellung in den Sammelbehälter zu befördern.
Am Arbeitstisch D sind zwei zu einander parallele, in der Längenrichtung und senkrecht hierzu bewegliche Leisten AA1 angebracht, welche an den einander zugekehrten Seiten mit einer Anzahl gleich weit von einander abstehenden, einander gegenüberliegenden Ausschnitten versehen sind, welche derart gestaltet sind, dafs sie die Werkstücke sicher zu fassen vermögen (s. die ■ Draufsichten Fig. 2 bis 5). Die Werkstücke gelangen aus einem Rohr B in der richtigen Lage auf den Arbeitstisch D, während die Leisten AA1 vorgeschoben und geschlossen sind (Fig. 3). Die Leisten gehen dann senkrecht zu ihrer Längenrichtung aus einander (Fig. 4) und schieben sich in ihrer Längenrichtung zurück, bis ihre hintersten Einschnitte dem frisch auf den Arbeitstisch gelangten Arbeitsstück gegenüberstehen (Fig. 5). Bei dieser letzteren Bewegung sind aber die Leisten A A1 so weit geöffnet, dafs sie die auf dem Arbeitstisch befindlichen Werkstücke nicht berühren. Sodann schliefsen sich die Leisten wieder durch eine Bewegung senkrecht zu ihrer Längenrichtung (Fig. 2), so dafs das frisch auf den Arbeitstisch gelangte Werkstück von den hintersten Ausschnitten der Leiste gefafst wird. In dieser Lage verbleiben die Theile während der zu einer Bearbeitung erforderlichen Zeit und halten so die Werkstücke in ihren Ausschnitten unter den Bearbeitungswerkzeugen fest. Nach Verlauf dieser Zeit gehen die Leisten wieder um den Abstand zweier Ausschnitte vor und gelangen so in die Ausgangsstellung Fig. 3 zurück, wo wieder ein frisches Werkstück auf den Arbeitstisch gelangt ist, und das beschriebene Spiel wiederholt sich.
Wie ersichtlich, rückt das Werkstück bei jedem solchen Spiel um den Abstand zweier Ausschnitte in den Leisten vor, und gelangt so der Reihe nach unter die Bearbeitungswerkzeuge E E1 2?2, um endlich nach Schlufs der Bearbeitung bei einem Uebergang aus der Stellung Fig. 2 in die Stellung Fig. 3 vom Arbeitstisch in den Sammelbehälter befördert zu werden.
Die vorbeschriebene Reihe von Bewegungen erhalten die Leisten A A1 in folgender Weise:
Die Leisten A A1 sind in der Längenrichtung mittelst Schwalbenschwänze in Klötzen F F1 geführt (Fig. 1, 2 und 8), welche letzteren zwar gegen Bewegungen in der Längenrichtung der Leisten .4.A1 gesichert sind, sich aber senkrecht hierzu bewegen können, wobei sie die Leisten AA1 mitnehmen müssen. Eine
Curvennuth H auf einer Welle G ertheilt den Leisten A Ä1 durch Vermittelung des Hebels / die hin- und hergehende Bewegung in der Längenrichtung, und ein Daumen auf der Welle G ertheilt durch Vermittelung der Arme MLM1L1, der Dreh wellen KK1 und der auf die letzteren geschobenen Federn den Klötzen FF1 die hin- und hergehende Bewegung senkrecht zur Längenrichtung der Leisten AAK Selbstverständlich ist die Gestalt und wechselseitige Lage der Curvennuth und der Daumen so gewählt, dafs die Bewegungen in gehöriger Aufeinanderfolge und zur richtigen Zeit stattfinden.
Eine der beweglichen Leisten A1 kann auch durch eine feste glatte Leiste ersetzt sein, wie in Fig: 6 und 7 dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorschubvorrichtung für mehreren auf einander folgenden Bearbeitungen zu unterziehende Werkstücke, bei welcher eine oder zwei mit zum Erfassen der Werkstücke geeignet gestalteten Einschnitten versehene Leisten (A bezw. A A1J derart in der Längenrichtung und senkrecht dazu bewegt werden, dafs ihre Vorwärtsbewegungen in der Längsrichtung die Werkstücke (c) schrittweise um bestimmte Abstände nach vorwärts und der Reihe nach unter die Werkzeuge schieben, ihre Rückwärtsbewegungen aber die Werkstücke nicht beeinflussen, während die Bewegungen in der Querrichtung ein Oeffnen und Schliefsen der Halteleisten (A bezw. AA1J bewirken. *
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72025D Vorschubvorrichtung für Werkstücke, welche mehreren auf einander folgenden Bearbeitungen zu unterziehen sind Expired - Lifetime DE72025C (de)

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