DE236296C - - Google Patents

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DE236296C
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Germany
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leather
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skin
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/40Softening or making skins or leather supple, e.g. by staking, boarding, or crippling machines, by dry mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Seeds, Soups, And Other Foods (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-\M 236296 KLASSE 28 b. GRUPPE
Maschine zum Krispein von Leder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1910 ab.
Zum Krispein von Leder werden Maschinen verwendet, die bei jedesmaligem Einführen der Haut in die Maschine die erstere nur einmal krispeln können. Ist einmal die Haut ausgebreitet, so kann das Werkzeug ohne Eingriff des bedienenden Arbeiters nicht mehr zur Wirkung kommen. Diesen Mangel zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung. Sie besteht in einer Vorrichtung, die das Leder nach jedem
ίο Arbeitshub des Krispelwerkzeuges selbsttätig in die Anfangslage zurücklegt, so daß das Werkzeug sofort wieder einsetzen kann. Dadurch wird nicht nur die Leistungsfähigkeit der Maschine erhöht, sondern auch die Unfallgefahr für die Bedienung verringert.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen veranschaulicht.
Das Krispelwerkzeug besteht in beiden Ausführungsarten aus einem schwingbaren, segmentartig ausgebildeten Hebel 1, dessen Weg durch eine Führung 2 geregelt wird.
Die Fig. 1 bis 3 beziehen sich auf eine Ausführungsart, bei der eine hin und her bewegbare Leiste das Leder in seine für die Bearbeitung vorbereitete Lage legt. Ein Auf lage tisch 3 ist auf der einen Seite um eine Achse 4 schwing1 bar angeordnet und besitzt auf der anderen Seite eine Mulde, in die sich die das Leder festhaltende Leiste oder Schiene 5 legt. Der Arbeitstisch, dessen Anordnung und Ausbildung keinen Teil der Erfindung bildet, besteht aus einer Anzahl nachgiebiger Leisten 6, deren jede durch eine besondere' Zugfeder 7 nach oben gedrückt wird. Durch ein verschiebbares Gewicht 8 kann die Spannung sämtlicher Federn gleichzeitig geregelt werden. Eine aus zwei Doppelhebeln 9,10 bestehende Parallelführung sorgt für das richtige Heben und Senken der Tischleisten 6. Die höchste Lage der letzteren wird durch einen unterhalb der Doppelhebel liegenden verstellbaren Anschlag 11 begrenzt. Zwischen dem Auflagetisch und dem Arbeitstisch ist gemäß der Erfindung eine Leiste 12 angeordnet, zum Zweck, die gekrispelte Haut 13 wieder in die Anfangslage zurückzulegen. Sie steht zu beiden Seiten des Arbeitstisches unter Vermittlung von Leisten 14 mit je einem Hebel 15 in Verbindung, der sie während des Leerlaufes des Krispelwerkzeuges 1 vor- und rückwärts bewegt. Selbstverständlich muß sich in diesem Augenblick der schwingbar angeordnete Auflagetisch in der Pfeilrichtung I entsprechend gesenkt haben, um der Bewegung der Leiste 12 über den Tisch 3 hinweg nicht hinderlich zu sein. Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Zunächst wird die in der Mulde des schwingbar angeordneten Tisches 3 liegende Klemmschiene 5 gehoben und die zu krispelnde Haut 13 unter ihr durchgeschoben. Sodann wird die Schiene 5 gesenkt und die Maschine eingerückt. Dadurch wird zunächst, der schwingbare Tisch 3 samt der darauf liegenden Schiene 5 zwangläufig gesenkt und der über dem Tisch 6 liegende Hautteil mittels der über den Tisch 3 streichenden Leiste 12 zurückgelegt, so daß die Haut in die in Fig. 2 gezeigte Lage gelangt. Während dieser Zeit ist das Krispelwerkzeug 1 nach vorn gelangt. Es erfaßt die ihm dargebotene Haut 70' und krispelt sie auf ihrer ganzen Länge. Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, bis die Haut
genügend gekrispelt ist, worauf der Arbeiter den Antrieb der Maschine ausrückt.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung lassen die Fig. 4 und 6 erkennen.
Hier ist der Auflagetisch 3 feststehend angeordnet, während der Arbeitstisch aus einer Lamellenplatte besteht, deren einzelne Glieder 6 genau so ausgebildet sind wie bei der vorher beschriebenen Maschine. Zum Zurücklegen der Haut dient ein Rechen 16, dessen Arme in die schlitzförmigen Zwischenräume des Lamellentisches eingebaut sind. Er wird während des Rücklaufes der Krispelwerkzeuge 1 durch ein Rad 17 und ein Zahnsegment 18 um etwa 170 ° geschwenkt, so daß er die punktiert gezeichnete Stellung einnimmt, wodurch die Haut immer wieder in die Anfangsstellung zurückgebracht wird. Selbstverständlich muß auch das Krispelweikzeug 1 in diesem Falle mit Schlitzen versehen sein, um der Bewegung des Rechens 16 nicht im Wege zu stehen.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Zunächst wird die Haut 13 auf den Tischen 3 und 6 ausgebreitet und die Maschine eingerückt.
Dadurch tritt der Rechen 16 in Tätigkeit und legt die ausgebreitete Haut in die Stellung nach Fig. 5 zurück. Während dieser Zeit ist auch das Krispelwerkzeug 1 in seiner vordersten Lage angelangt. Es erfaßt die ihm dargebotene Haut und krispelt sie entsprechend der Hublänge. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Arbeiter den Antrieb der Maschine ausrückt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Krispein von Leder, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die das Leder nach jedem Arbeitshub des Krispelwerkzeuges selbsttätig in seine Anfangslage, in der die beiden Lederhälften sich überdecken, zurücklegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Arbeitstisch (6) und einem Auflagetisch (3) eine Leiste (12) vorgesehen ist, die während des Leerganges des Werkzeuges vor- und rückwärts bewegt wird und das Leder bei ihrer Vorwärtsbewegung um eine Kante einer Leiste (5), die das Leder am Auflagetisch (3) festklemmt, zurückstreicht.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in seiner Ruhelage unter der Oberfläche des Arbeitstisches versenkt . liegender Rechen (16) während des Leerganges des Werkzeuges vor- und rückwärts schwingt und dadurch das Leder zurückklappt.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (5) mit dem Auflagetisch.(3) vor dem Vorwärtsgang der Leiste (12) zwangläufig gesenkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6123376A (en) * 1997-01-27 2000-09-26 Notsuunso Kabushikikaisha Load clamping and lifting apparatus
US6331025B1 (en) * 2000-07-12 2001-12-18 William E. Douglas Barrier lifter

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6123376A (en) * 1997-01-27 2000-09-26 Notsuunso Kabushikikaisha Load clamping and lifting apparatus
US6254157B1 (en) * 1997-01-27 2001-07-03 Notsuunso Kabushikikaisha Load clamping and lifting apparatus
US6286881B1 (en) 1997-01-27 2001-09-11 Notsuunso Kabushikikaisha Load clamping and lifting apparatus
US6331025B1 (en) * 2000-07-12 2001-12-18 William E. Douglas Barrier lifter

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