DE72024C - Linienwähler für Fernsprechstellen - Google Patents
Linienwähler für FernsprechstellenInfo
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- DE72024C DE72024C DENDAT72024D DE72024DA DE72024C DE 72024 C DE72024 C DE 72024C DE NDAT72024 D DENDAT72024 D DE NDAT72024D DE 72024D A DE72024D A DE 72024DA DE 72024 C DE72024 C DE 72024C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/52—Arrangements wherein a dial or the like is mechanically coupled to a line selector
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
- H04M9/002—Arrangements for interconnection not involving centralised switching with subscriber controlled access to a line, i.e. key telephone systems
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- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTΑΜΤ\Ι
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Linienwähler, der sowohl für Hausund
Hotel-Fernsprechzwecke, als auch für den öffentlichen Verkehr verwendbar ist und jedem
Theilnehmer gestattet, ohne Hülfe eines Vermittelungsamtes sich unmittelbar mit einem
anderen Theilnehmer zu verbinden, ohne dafs ein dritter, zu derselben Gruppe gehörender
Theilnehmer das Gespräch mit anzuhören im Stande ist.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Fernsprecher,
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Fernsprecher,
Fig. 2 die Rückansicht desselben nach Entfernung der nach der Linie x-x weggeschnittenen
Grundplatte,
Fig. 3 die Vorderansicht der als Schaltbrett ausgebildeten Grundplatte,
Fig. 4 den Querschnitt der letzteren,
Fig. 5 die Vorderansicht der Vorrichtung nach Abnahme des Empfängers,
Fig. 5 die Vorderansicht der Vorrichtung nach Abnahme des Empfängers,
Fig. 6 dieselbe Ansicht nach Entfernung der Deck- und der Schallplatte,
Fig. 7 die Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 8 die Seitenansicht des Empfängers,
Fig: 9 einen Querschnitt desselben,
Fig: 10 einen Längsschnitt durch das Gehäuse des Empfängers,
Fig. 8 die Seitenansicht des Empfängers,
Fig: 9 einen Querschnitt desselben,
Fig: 10 einen Längsschnitt durch das Gehäuse des Empfängers,
Fig. 11 das Schaltungsschema von drei mit
einander verbundenen Linienwählern.
Das aus isolirendem Stoff hergestellte Gehäuse
2, welches die Haupttheile der Vorrichtung enthält, ist auf die Grundplatte 1 aufgeschraubt,
welche gleichzeitig als Schaltbrett dient und eine der Anzahl der Theilnehmer entsprechende Zahl (hier 14) versenkter Platten 3
trägt. Die Platte 4 besitzt eine Stromschlufsschraube 5, während die Platte 3a mit dem
Stromschlufsstift 45 versehen ist. Auf der Rückseite des Gehäuses ist ein versenkter
Ring 9 vorgesehen, welcher 14 Löcher 17 hat und durch die vorspringenden Ecken der
Klötze ABEF gehalten wird, die sammt den Klötzen C D auf der Fläche ι ο aufgeschraubt
sind. Auf letzterer befindet sich ein aus isolirter Masse hergestellter und um den Zapfen 15
drehbarer Hebel 13, an dem ein Metallstreifen 14
befestigt und so herumgebogen ist (Fig. 1), dafs eine metallische Berührung zwischen letzterem
und dem Streifen stattfindet. Die Klötze BEF hingegen sind durch dünne Isolirplä'ttchen
von dem Ring 9 isolirt.
Durch die am Metallklotz A befestigte Feder 16 wird der Ring 9 so weit gedreht,
dafs der Stift 12 desselben sich gegen den Stift 45 der Platte 3 a legt und gleichzeitig der
in den Schlitz des Hebels 13 eingreifende Stift 11 ersteren so weit mitnimmt, dafs die
Stromschlufsfeder 14 sich mit ihrem einen Ende (Fig. 2) gegen den Klotz F legt. Bei
dieser Stellung des Ringes 9 sind die Löcher^
desselben gegen die Löcher der unterhalb befindlichen Platten 3 verschoben (s. Fig. 2).
Sobald man jedoch den Stöpsel G in eines der Löcher steckt, kommen die Löcher senkrecht
über einander zu liegen, und der Ring wird hierbei derart verschoben, dafs Stift 12
und 45 aufser Berührung gerathen, und Feder 14 von F getrennt und an den Klotz E gelegt wird.
An dem Ring 9 ist der Taster für das Läutewerk mittelst der gabelförmigen Enden 18 angenietet,
während der nach oben gebogene
Arm 19 durch Niederdrücken der Schraube 20 mittelst des Druckknopfes 21 mit der Stromschlufsschraube
5 in Berührung tritt. Im Ruhezustande legt sich der Arm 19 gegen den
Stift 22, der, ohne den Ring 9 zu berühren, durch denselben hindurchgeht und mit der
Schaltfeder 23 (Fig. 6 und 11) verbunden ist.
Im Gehäuse 2 ist eine centrische Ausdrehung vorgesehen, welche den rnikrophonischen Geber
aufnimmt. Derselbe besteht aus zwei harten Kohlenstücken 24, welche schalenförmig ausgehöhlt
sind und zwischen sich fein gepulverte Kohle 25 aufnehmen. Um das Herausfallen derselben zu verhindern, sind kurze Schlauchstückchen
über die Kohlen gezogen. Von letzteren ist die hintere Kohle an der mit, dem
Klotz C verbundenen Platte 27 mittelst der Schraube 29 befestigt, während die vordere
Kohle mittelst der Schraube 30 an der Schallplatte 31 sitzt und durch den Draht 47 mit
dem Stromschlufsstück 33 verbunden ist. Dieses Mikrophon kann in jeder Lage benützt werden.
Vor der Schallplatte befindet sich zum Schutz derselben eine durchbrochene Deckplatte 35,
welche ein derart geformtes Joch 37 (Fig. 1 und 5) trägt, dafs man den Empfänger mittelst
des Mundstückes 38 von oben her in dasselbe hineinschieben kann. In dieser Lage drückt
letzteres gegen den nasenförmigen, durch die Deckplatte 35 hindurchragenden Theil 34 der
Schaltfeder 23 und veranlafst eine leitende Berührung zwischen derselben und dem durch
ein Loch der Schallplatte durchgeführten Metallstreifen 32 (Fig. 1), welcher, wie aus Fig. 6 ersichtlich
ist, mit dem Klotz B durch Schraube 32 a in Verbindung steht. Wird der Empfänger
entfernt, so legt sich die Schaltfeder gegen das Stromschlufsstück 33, nachdem die Verbindung
mit 32 unterbrochen ist.
Der Empfänger besteht aus dem wie üblich gebogenen Magneten 39, dessen Pole aus
weichem Eisen die Spulen 40 tragen, und der in dem aus den Theilen 42, 43, 44 bestehenden
Gehäuse eingeschlossen ist. Durch die Drähte w ist der Empfänger an die Klötze C D angeschlossen
(Fig. 2).
Beim Gebrauch des Fernsprechers wird zuerst der Empfänger aus dem Joch herausgenommen,
hierauf der Stöpsel G in das betreffende, mit der Nummer des zu rufenden Theilnehmers
versehene Loch gesteckt und die Läutetaste niedergedrückt.
In dem Schaltungsschema der Fig. 1 1 ist Nr. ι die anrufende Stelle, welche sich, wie ersichtlich,
mit Nr. 2 in Verbindung gesetzt hat. Der Stromlauf ist beim Anrufen bezw.' Niederdrücken
der Taste 19 wie folgt: von dem Batteriedraht 50 zum Klotz E, von dort zum
Contact 4 und, da die Taste niedergedrückt ist, über 19, 18 zum Ring 9, ferner durch den
Stöpsel G in den Leitungsdraht II. Der auf Station Nr. 2 ankommende Strom geht nun,
weil der Empfänger noch im Joch hängt und die Schaltfeder 23 auf den Stromschlufsstift 32
niedergedrückt ist (wie bei Stelle Nr. 3 ersichtlich) , von der Platte 3 a und dem darauf befindlichen
Stift 45 über den mit letzterem in Berührung stehenden Stift 1 2 zum Ring 9, von
diesem über die Läutetaste 18, 19, den Stift 22, sowie über die Schaltfeder 23, den Stift 32
und die Klemme B zur Glocke; letztere ertönt, und der Strom nimmt nun seinen Weg
über Klemme F und den Draht 52 zur Erde oder zum Rückleitungsdraht 49.
Die angerufene Stelle (Nr. 2) nimmt hierauf den Empfänger vom Joch herab (s. Fig. 11,
Nr. 2), so dafs jetzt der Strom von der Platte 3 a
über die Stifte 45, 12, den Ring 9, ferner über die Taste 18, 19, den Stromschlufsstift 22, die
Schaltfeder 23, den Stift 33 und den Draht 47 zum Mikrophon, von dort über 27, die
Klemme C und über den Draht w durch den
Fernhörer 43, endlich über die Klemme D, den Draht 54, sowie über den Streifen 14, die
Klemme F und den Draht 52 zur Erde oder zum Ruckleitungsdraht 49.
Im Vorhergehenden ist gesagt, dafs der Strom von der Klemme E zum Stromschlufsstift 4
geht, wenn die Taste niedergedrückt ist, so dafs der ganze Strom durch die Drähte geht;
man sieht jedoch, dafs auch ein Strom von der Klemme E über 14, 54, D, w, 43, C, 27
und durch das Mikrophon, ferner über 47, 33, 23,22,19,18,9 und über den Stöpsel G in
die Leitung geht, wenn dieser in eines der Löcher gesteckt ist. Der auf diesem Wege
durch den Empfänger und Geber fliefsende Strom dürfte jedoch zu gering sein, um das
Läutewerk der anderen Stelle in Bewegung zu setzen, so dafs es sich empfiehlt, die Taste
niederzudrücken.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs für jede Stelle ein Draht erforderlich ist, ebenso
dafs nur ein Rückleitungs- und ein Batteriedraht von nur einer Polarität nöthig wird, sodafs
die Gesammtzahl der Drähte durch den Ausdruck N + 2 dargestellt ist, statt wie üblich
durch N + 3, wo N die Anzahl der Stellen, 3 einen Rückleitungsdraht und zwei Batteriedrähte
von entgegengesetzter Polarität bedeutet. Ferner ist ersichtlich, dafs bei diesem System
keine Möglichkeit vorhanden ist, ein Gespräch zwischen zwei Theilnehmern mit anzuhören, da
durch einfaches Herausnehmen des Empfängers vom Geber noch kein Strom durch die Einrichtung
des belauschenden Theilnehmers zu Stande kommt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Linienwähler für Fernsprechstellen, bestehend aus einem an der Gehäuserückwand drehbaren, mit einer der Zahl der Theilnehmer entsprechen-den Anzahl von Löchern versehenen Schaltring 9, welcher durch die Feder 16 in einer solchen Lage gehalten wird, dafs die Löcher 17 des Ringes 9 gegen die Löcher der unterhalb des Ringes befindlichen, an die Theilnehmerleitungen angeschlossenen Platten 3 ein wenig verschoben sind, und hierbei durch Berührung des Stiftes 12 mit dem Stift 45 der Anschluls des Ringes mit der eigenen Leitung erzielt ist, während durch Einstecken des Stöpsels G in eines der Schaltlöcher 17 der Ring 9 mit der Platte 3 des betreffenden Theilnehmers verbunden und so weit verschoben wird, dafs durch Aufhebung des Stromschlusses zwischen 12 und 45 die eigene Lärmleitung unterbrochen ist, wobei gleichzeitig der um Stift ι 5 drehbare geschlitzte Hebel 1 3 durch den an dem Ring 9 befindlichen Stift 11 so gestellt wird, dafs die an dem Hebel 15 befestigte Feder 14 sich abwechselnd gegen die Klemmen E oder F legt, sodafs entweder die Erd- oder die Batterieleitung mit der Theilnehmerleitung verbunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72024C true DE72024C (de) |
Family
ID=345280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72024D Expired - Lifetime DE72024C (de) | Linienwähler für Fernsprechstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72024C (de) |
-
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- DE DENDAT72024D patent/DE72024C/de not_active Expired - Lifetime
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