DE718453C - Ein- oder mehrhuebiger nasser Gasbehaelter - Google Patents

Ein- oder mehrhuebiger nasser Gasbehaelter

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Publication number
DE718453C
DE718453C DEM140085D DEM0140085D DE718453C DE 718453 C DE718453 C DE 718453C DE M140085 D DEM140085 D DE M140085D DE M0140085 D DEM0140085 D DE M0140085D DE 718453 C DE718453 C DE 718453C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
container
bell
bells
gas container
Prior art date
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Expired
Application number
DEM140085D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Fischer
Fritz Klonus
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Mineraloel Baugesellschaft M B
Original Assignee
Mineraloel Baugesellschaft M B
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE718453C publication Critical patent/DE718453C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Ein- oder. mehrhübiger nasser Gasbehälter Die Gasdrücke in .ein- und mehrhübigen nassen Gasbehältern, in denen das Gas sich unter Glocken befindet, die in eine Flüssigkeit eintauchen, hängen ab von der Bauart der Behälter, insbesondere von dem auf dem Gas lastenden Gewicht der Glocken, -und sind verschieden hoch, je nachdem, wie weit die Behälter ausgefahren sind. Für den Fall, daß die Drücke den gewünschten Betriebsbedingungen nicht entsprechen, versucht man die Drücke entweder durch zusätzliche Belastung der Glocke zu erhöhen oder durch Entlastung der Glocke bzw. der Teleskope bei mehrhübigen Behältern durch Gegengewichte, die an der Glocke über Seil.- oder Kettenzüge angreifen, zu vermindern. Die einmal gewählte Be- oder Entlastung der Behälter läßt sich bei dieser Ausführung während des Betriebes kaum beeinflussen. Die Entlastung selbst weist erhebliche betriebliche Mängel auf. So besteht bei den üblichen Bauarten die Gefahr, daß die Ketten oder Seile aus den Umlenkrollen herausspringen. Die Rollen können klemmen, besonders im Winter durch Frost. Die Glocken und Teleskope bleiben dadurch hängen und stürzen bei weiter entleertem Gasbehälter herab. Die Gegengewichte pendeln im Winde und gefährden dadurch das Führungsgerüst. Wenn die Gegengewichte nicht so bemessen sind, daß sich eine auf den Umfang gleichmäßig ,angeordnete Kraft ergibt, so eckt und klemmt der Behälter.
  • In vielen Gasfabriken, vor allem in chemischen Fabriken, ist es sehr wichtig, daß die Gasdrücke in verschiedenen Behältern ausgeglichen bzw. einander angeglichen sind und es zum anderen möglich ist, die Gasdrücke während des Betriebes zu erhöhen oder zu erniedrigen, was mit den bekannten Ausführungen, wenn überhaupt, so nur unter großen Schwierigkeiten durchführbar ist. Durch die vorliegende Erfindung wird sowohl. die Entlastung der Behälterglocken verbessert als auch die Möglichkeit geschaffen, die Gasdrücke während des Betriebes beliebig zu regeln. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die - Glocken an Stelle durch über Seil- oder Kettenzüge wirkende Gegengewichte dadurch entlastet werden, daß am unteren Ende der Glocken in die Behälterflüssigkeit eintauchende Verdrängungskörper angeordnet sind, die den Auftrieb erhöhen und dadurch das Gewicht der Glocke vermindern. Sind die Verdrängungskörper als Hohlkörper ausgebildet, so läßt sich durch Veränderung ihrer Füllung mit Gas und Flüssigkeit der Auftrieb und damit der Gasdruck regeln. Diese Art der Entlastung besitzt den Vorteil, daß sie keinerlei mechanisch bewegte Teile besitzt und auf einfachste Weise eine genau zentrische Entlastung ermöglicht.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, im oberen Teil von Gasbehälterglocken gegebenenfalls aus Hohlkörpern bestehende Verdrängungskörper anzuordnen, um bei tief eingetauchter Glocke die Stabilität gegen Verkippen zu erhöhen, da in dieser Lage der Glocke der Abstand zwischen den Glockenführungen sehr klein ist. Bei dieser bekannten Anordnung der Verdrängungskörper wird die Glocke im normalen Betriebszustand nicht entlastet, da die Schwimmer erst wirksam werden, wenn die Behälter fast entleert sind. Auch ist eine Regelung der Entlastung bei ganz oder teilweise gefülltem Behälter bei der bekannten Anordnung mit Hilfe der Verdrängungskörper unmöglich.
  • Weiter ist vorgeschlagen worden, am unteren Rande der Glocke Behälter anzuordnen, die mit einem spezifisch schweren Material, z: B. Lochputzenschrott, gefüllt sind, um die Glocke zu belasten. Dieser Vorschlag hat mit vorliegender Erfindung nichts zu tun, da er gerade das entgegengesetzte Ziel verfolgt!. An Hand der beiliegenden Zeichnung, die als Beispiel einen zweihübigen Gasbehälter schematisch darstellt, sei die Erfindung näher erläutert.
  • Am unteren Teil des in dem mit Flüssigkeit gefüllten Behälter a eintauchenden Teleskops b, das zur Speicherung des durch c zu- bzw. abgeführten Gases dient, ist ein z. 1;. ringförmiger Verdrängungskörper d angeordnet, und zwar so, daß er sich ständig unterhalb des Flüssigkeitsspiegels e im Behälter rc befindet, wozu ein Anschlag im Behälter a öder am (nicht dargestellten) Führungsgerüst an geeigneter Stelle vorgesehen sein kann. Der Verdrängungskörper d kann entweder aus einem Material bestehen, das spezifisch leichter als die Behälterflüssigkeit ist, oder er besteht, wie dargestellt, aus einem Hohlkörper, der z. B. mittels der Rohrleitungen f ganz oder teilweise mit einem beliebigen Gas ad,ei-Flüssigkeit gefüllt werden kann. Zur Füllung des Verdrängungskörpers d mit dem im Behälter vorhandenen Gas sind die Rohrleitungen g vorgesehen. Je nach dem Füllungsgrad des Hohlkörpers d ist der Auftrieb der Glocke b und damit der Gasdruck verschieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein- oder mehrhübige nasse Gasbehälter finit Glocken bzw. Teleskopen, die mit in :die Behälterflüssigkeit eintaucheilden Verdrängungskörpern versehen sind. dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke entlastende Schwimmerkörper (d) am unteren Ende der Glocken bzw. der Teleskope angeordnet sind. a. Gasbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmer als Hohlkörper ausgebildet und mit Einrichtungen versehen sind, um sie ganz oder teilweise mit einem Gas oder mit einer Flüssigkeit zu füllen. 3. Gasbehälter nach Anspruch -i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der Schwimmkörper über Rohrleitungen mit dem. Gas im -Behälter in Verbindung steht.
DEM140085D 1937-12-12 1937-12-12 Ein- oder mehrhuebiger nasser Gasbehaelter Expired DE718453C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919161C (de) * 1950-04-05 1954-10-14 Koppers Gmbh Heinrich Glockengasbehaelter mit Belastungskoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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