DE71815C - Kravattenverschlufs - Google Patents

Kravattenverschlufs

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DE71815C
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Application number
DENDAT71815D
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Original Assignee
O. BAUDITZ und M. ENDERLEIN in Spandau
Publication of DE71815C publication Critical patent/DE71815C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/027Means for holding the necktie

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kravattenverschlufs.
Das Wesen des Kravattenverschlusses nach vorliegender Erfindung besteht in einer Nürnberger Scheere, welche im geöffneten (aus einander gezogenen) Zustande den Hemdenknopf umfafst und bei dem durch Federkraft veranlafsten Schliefsen der Scheere diesen Knopf fest und sicher einklemmt.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Kravatte mit dem Verschlufs, Fig. 2 den Verschlufs fertig in gröfserem Mafsstab und Fig. 3 den Verschlufs in geöffnetem Zustande.
An dem Bügel α der Kravatte bezw. an einem daran befestigten Schild b, Fig. 2 und 3, ist um einen Zapfen c drehbar eine (zweigliedrige) Nürnberger Scheere d angeordnet, zwischen deren beide Endglieder, welche gegen die anderen verlängert sind, eine Flachfeder f spreizenartig eingelegt wird. Diese Feder hat immer das Bestreben, die in Fig. 2 dargestellte gestreckte Lage anzunehmen, um den Verschlufs der Kravatte herzustellen. Beim Gebrauch, d. h. beim Anstecken der Kravatte, drückt man die nach beiden Seiten ragenden Glieder e in die in Fig. 3 dargestellte geöffnete Lage der Scheere und setzt die oberste Oeffnung g derselben über den Hemdenknopf, der zur Befestigung der Kravatte dient.
Wenn man dann die Enden e freiläfst, so drückt die Feder/ die Scheere zusammen, indem gleichzeitig in der oberen Oeffnung g derselben der Befestigungsknopf festgeklemmt wird. Die Kravatte wird sich bei dieser Bewegung etwas nach oben schieben und dadurch die richtige Lage unter dem Hemdenkragen einnehmen. Das Abnehmen geschieht in der umgekehrten Weise, indem man mit der Hand (in Richtung nach unten) die beiden Enden e gegen einander drückt und hiermit den Verschlufs wieder öffnet, alsdann läfst sich das Ganze leicht von dem Knopf, auf dem das oberste Gliederpaar gesessen hat, herunternehmen.
Statt der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Anordnung kann auch der Kravattenverschlufs in der in Fig. 4 und 5 dargestellten Form . zur Anwendung gelangen. Bei dieser abgeänderten Anordnung entfallen die letzten Glieder der Nürnberger Scheere gänzlich, während die vorletzten Glieder gleich mit hakenförmigen Ansätzen versehen sind, um den Knopf zu umfassen. Dadurch ist es möglich, den geöffneten Verschlufs unter den Kopf des Kragenknopfes einzuschieben, wobei die Feder f den Verschlufs schliefst und die Haken des letzten Gliederpaares der Scheere den Hals des Knopfes umfassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kravattenverschlufs , gekennzeichnet durch nach Art einer Nürnberger Scheere verbundene Glieder, deren oberstes Gliederpaar zur Aufnahme des Hemdenknopfes mit Aussparungen oder mit hakenförmigen Ansätzen versehen ist und durch eine Flachfeder f in der klemmenden bezw. schliefsenden Stellung gehalten wird und deren unteres Gliederpaar nach beiden Seiten hinausragt, um beim Zusammendrücken als Angriffsstelle zur Ueberwindung der Federkraft zu dienen und das Herabnehmen der Kravatte zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71815D Kravattenverschlufs Expired - Lifetime DE71815C (de)

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DENDAT71815D Expired - Lifetime DE71815C (de) Kravattenverschlufs

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