DE718110C - Schussausloeser fuer Feuerwaffen mit Schussbegrenzer - Google Patents

Schussausloeser fuer Feuerwaffen mit Schussbegrenzer

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DE718110C
DE718110C DEN44067D DEN0044067D DE718110C DE 718110 C DE718110 C DE 718110C DE N44067 D DEN44067 D DE N44067D DE N0044067 D DEN0044067 D DE N0044067D DE 718110 C DE718110 C DE 718110C
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DE
Germany
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trigger
shot
limiter
shoe
pawl
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Expired
Application number
DEN44067D
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English (en)
Inventor
Erich Bade
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NORDDEUTSCHE MASCHINENFABRIK G
Original Assignee
NORDDEUTSCHE MASCHINENFABRIK G
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/08Safety arrangements, e.g. safeties for inhibiting firing in a specified direction, e.g. at a friendly person or at a protected area

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schuhauslöser für Feuerwaffen mit Schuhbegrenzer Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schuhauslöser für Feuerwaffen mit Schuhbegrenzer.
  • Die bisherigen Waffen dieser Art gaben nach Überschreiten eines für den B@eschuß verbotenen Raumes den nächsten Schuh erst ab, wenn der Auslösehebel ,erneut in einer für den Schuh freien Stellung der Waffe bedient wurde. Wenn also beispielsweise bei der Verfolgung eines Flugzeuges der Schuhbegrenzer die Waffe gesperrt 'hatte, weil etwa eine Esse in der augenblicklich eingestellten Schuhbahn lag, so muhte der Mann an der Waffe von nun an dauernd den Auslösehebel bedienen, um möglichst bald nach Beseitigung der selbsttätigen Sperrung das Flugzeug weiter beschießen zu können. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß bei Betätigung des Abzuges zu einem Zeitpunkte, in welchem der Schuhbegrenzer den Abzug vom Abzughebel getrennt hat, der Abzug über eine Klinkenverbindung auf eine Kraftspeichereinrichtung wirkt, die bei Rückkehr des Schuhbegrenzers in die Freigabestellung den Abzughebel betätigt. In diesem Falle braucht nach der Sperrung der Waffe durch den Schuhbegrenzer . der Auslösehehel nur noch einmal bedient zu werden, um den nächsten Schuh vorzubereiten. Geschieht das, während der Schuhbegrenzer die Waffe gesperrt hält, so wird der nächste Schuh von der Abzugvorrichtung nach der Erfindung abgefeuert, sobald der Schuhbegrenzer die Waffe freigibt. Geschieht es erst nach der erneuten Freigabe der Waffe durch den Schuhbegrenzer, so wird der Schuh sofort bei der 'Bedienung des Auslösehebels abgefeuert. Wird der Auslösehehel zurückgenommen, noch bevor der Schuhbegrenzer die Waffe wieder freigegeben hat, so verhält sich die Waffe so, als ob der Auslösehebel überhaupt nicht bedient. worden sei, d. h. es seht kein neuer Schuß ab, auch wenn die Schußauslösevorrichtung der Waffe vom Schußbegrenzer wieder in die Bereitschaftsstellung gebracht worden ist.
  • Die Abb. i gibt eine Vorrichtung nach der Erfindung in der Freigabestellung, die Abb. 2 in der Sperrstellung während der Betätigung des Abzuges beispielsweise wieder. Die vordere Deckplatte ist abgenommen gedacht. Darin bezeichnet i eine Grundplatte, mit der die Vorrichtung an der Waffe befestigt ist, und 2 einen zylindrischen Stift mit einem sich konisch erweiternden Kopf, der von einem hier nicht dargestellten Schußbegrenzer bekannter Bauart zur Sperrung der Waffe in die Zeichenebene hinein- und umgekehrt zur Freigabe aus der Zeichenebene herausbewegt wird. Um die Mitte dieses Stiftes 2 drehbar ist ein Abzughebel3, ein Spannhebel 4 und der Abzug 5 mit drei Klinken 6 bis 8 vorgesehen.. Die Klinke 6 ist durch eine Welle 9 mit einem Abfühlhebel io fest verbunden, der von einer Feder i i immer in Berührung mit dem Stift 2 gehalten wird. Die Klinke 8, die durch eine federnde, nachgiebige Gelenkstange 12 mit der Klinke 7 gekuppelt ist, wird von einer Feder 13 so lange im Uhrzeigersinne gedreht, bis sie ebenfalls am Stift 2 anliegt. In Abb. i liegt ferner die Klinke 6 an einem Zahne 1 ¢ des Abzughebels 3 ,an, während die Klinke 7 gerade vom Zahne 15 des Spannhebels 4 weggeschwenkt ist. Der Arm 16 der Klinke 8 verläuft in der Freigabestellung des Stiftes 2, wie sie Abb. i wiedergibt, konzentrisch zum Drehpunkt des Abzuges 5 und läßt daher in jeder Stellung den Vorsprung 17 des federnden Hebels 18 unberührt. Wird also in der Stellung gemäß Abb. i der Abzug 5 durch ein hier _ nicht dargestelltes Pedal nach unten bewegt, so nimmt die Klinke 6 den Abzughebel3 mit und löst den Schuß aus. Ist jedoch der Stift 2 vom Schußbegrenzer in die Sperrstellung gebracht, d.h. in die Zeichenebene hineingeschoben, wie das in Abb.2 angenommen ist, so hat der sich allmählich verdickende Kopf des Stiftes 2 die Klinke 6 .entgegen der Kraft der Feder i i von der Nase 14 weggeschwenkt und damit den Abzughebel 3 abgekuppelt, so da.ß dieser unter dem Gegendruck der Waffe in die gezeichnete Grundstellung zurückgegangen ist. Gleichzeitig ist die Klinke 8 vom Stift 2 und unter dem Drucke der Feder 12 ebenso die Klinke 7 entgegen dem Uhrzeigersinne so. weit verdreht worden, daß diese sich in der Grundstellung des Abzuges 5 vor die Nase 15 des Spannhebels 4 legt. Der Abzughebel 3 bleibt also jetzt auch bei Betätigung des Abzuges 5 in der gezeichneten Lage stehen. Daher wird bei Betätigung des Abzuges 5 von der Klinke 7 der Spannhebel ¢ mitgenommen, und dieser drückt unter Vermittlung eines Schiebers ig und eines Steuerkörpers 2o :eine Feder 21 zusammen. Gleichzeitig vermag sich die Zunge 22 eines von links in den Steuerkörper 2o,eingesetzten Schiebers 23 rechts neben den Vorsprung 17 zu legen, weil ja der Stift 2 bei seiner Bewegung in die Freigabestellung gemäß Abb. 2 die Klinke 8 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht und damit das freie Ende des Armes 16 :entsprechend weiter auswärts gebracht hat. In dieser Lage der Teile braucht der Mann am Geschütz nicht mehr aufzupassen, wann der Schußbegrenzer die Waffe freigibt, sondern, solange der Abzug 5 nach unten gedrückt ist, erfolgt die Schußauslösung, sobald der Schußbegrenzer die Waffe freigegeben hat, der Stift 2 also aus der Zeichenebene heraus bewegt und dabei die Klinke 8 von der Feder 13 wieder in die Stellung gemäß Abb. i geschwenkt worden ist. Denn zwischen dem Arm 16, der Klinke 8 und dem Vorsprung 17 des federnden Riegels 18 liegt in diesem Falle die Zunge 22 des Schiebers 23, so daß beim Rückgang der Klinke 8 in die gezeichnete Grundstellung sowohl der Schieber 23 mit seiner Zunge 22 als auch der Riegel 18 mit seinem Vorsprung 17 entgegen der Spannung der schwachen Federn 24 und 25 nach links gedrückt werden. Dadurch wird ein Zwischenbolzen 26 freigegeben, der nunmehr den vollen Druck der zusammengepreßten Feder 21 über :einen Hauptbolzen 27 und den frei beweglichen Abzughebel3 nach der Waffe weiterleitet'. Die Waffe wird also in dieser Sonderstellung über Abzug 5, Klinke ; . Spannhebel 4, Schieber ig, Steuerkörper 2o, Feder 2 i, Zwischenbolzen 26, 1=-Iauptbolzen 27 und lose beweglichen Abzughebe13 ausgelöst. Beim Rückgang des Abzughebels 5 in die Grundstellung nehmen dann wieder alle Teile die Lage nach Abb. i ein.

Claims (1)

  1. P-1TLN T_1X SP RL; C171 Schußauslöser für Feuerwaffen mit Schußbegrenzer, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung des Abzuges (5) zu einem Zeitpunkte, in welchem der §chußbegrenzer (2) den Abzug (5) vom Abzughebel (3) getrennt hat, der Abzug (5) über eine Klinkenverbindung (7, 15) auf eine Kraftspeichereinrichtung (4, 19 bis 27) wirkt, die bei Rückkehr des Schußbegrenzers (2) in die Freigabestellung den Abzughebel (3) betätigt.
DEN44067D 1940-07-12 1940-07-12 Schussausloeser fuer Feuerwaffen mit Schussbegrenzer Expired DE718110C (de)

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