DE715191C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schachteln, insbesondere Zigarettenschachteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schachteln, insbesondere Zigarettenschachteln

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DE715191C
DE715191C DES119949D DES0119949D DE715191C DE 715191 C DE715191 C DE 715191C DE S119949 D DES119949 D DE S119949D DE S0119949 D DES0119949 D DE S0119949D DE 715191 C DE715191 C DE 715191C
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  • Making Paper Articles (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schachteln, insbesondere Zigarettenschachteln Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Schachteln, insbesondere Zigarettenschachteln; in denen der Halsrahmen an seinem unteren Rande einen Stützfuß aufweist, mit dem er sich auf den Schachtelboden aufsetzt. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zum Bilden derartiger Halsrahmen und zum Einsetzen dieser Hülse in die Schachtelunterteile.
  • Die Schachtel, -welche nicht Gegenstand der Erfindung ist, besteht aus dem Unterteil und dein Deckel, der Unterteil wiederum aus einem den Boden und die Seitenwände bildenden Zuschnitt und aus einem eingeklebten; mit angeschnittenem Flansch (Stützfuß) versehenen Halsrahmen. Der Halsrahmen ist innen an die Wände sowie an den Schachtelboden angeklebt, so daß also sämtliche vier Seiten und Kanten der Schachtel durch einen im Ouerschnitt winkligen Halsrahmen versteift sind. Dies ist besonders vorteilhaft bei niedrigen Schachteln, da', bei denen der Hals nur mit einem schmalen Leimstreifen mit den Seitenwänden verbunden ist.
  • Beim Herstellen derartiger Schachteln ist bisher so verfahren worden, daß der Halsrahmen mit Stützfuß zunächst als gezogener Schachtelteil ausgebildet wird, der aus Boden und Zarge besteht. Aus dem Boden wird darauf -ein Teil herausgestanzt, so- daß ein Halsrahmen mit winklig abgebogenem Flansch entsteht. Das Auftragen des Klebstoffes auf einen derartig zusammenhängenden Halsrahmen ist beschwerlich und kann nur mit Hilfe besonders ausgebildeter Leimvorrichtungen geschehen, die sowohl die hochstehenden Wände als auch die Bodenfläche mit Klebstoff versehen müssen. Infolge der zusammenhängenden empfindsamen Form des Halsrahmens ist ein schnelles Beleimen nicht möglich. Ein Auftragen des Klebstoffes auf den flachen Zuschnitt vor dem Ziehen ist ebenfalls unzweckmäßig, da der Klebstoff beim Ziehen des flachen Zuschnittes zum Halsrahmen verschmiert würde. Das Einsetzen dieses als Schachtelteil ausgebildeten Halsrahmens als Stützfuß kann nur auf Spezialmaschinen ausgeführt werden, die mit geringer Leistung arbeiten.
  • Es ist fernerhin die Herstellung von Schachteln bekannt, bei welchen die Schachtelunterteile aus einem den Boden und die Seitenwände bildenden Zuschnitt hergestellt «erden und ein besonderer Streifen um die hochgestellten Seitenwände als Verstärkung auf die Außenseite der Seitenwände aufgebracht wird. Dieser Streifen besteht aus einem Papierband mit darauf geklebtem schmäleren Kartonstreifen. Der überstehende Rand des Papierbandes wird nach dem Anlegen des Verstärkungsstreifens an die hoch-
    gC@lellten Seitelitt-ällde de. Seliaeliteltiniei-
    tciles um die unteren Kanten dieses SchachtA-
    teiles inngelegt un#i auf (lern Boden des letz-
    teren festgelizlebt. Dieser Verstärkungsstrei-
    fen wirkt betvissermaßen als Halsrahmen.
    (leih jedoch der vorteilhafte Stützfuli fehlt
    und der mir durch d°n am Boden des Schach-
    telteiles aufgeklebten überstehenden Rand des
    Papierbandes eine verhältnismäßig geringe
    zusätzliche Versteifung erhält. Die Herstcl-
    Iung einer derartig aufgebauten Schachtel ist
    kostspielig find zeitraubend.
    Bei einem an(: ren bekannten Verfahren,
    durch tt":lche@ Schachtchi unten' `eftt"e@l#-1tt11
    von Halsrahineil finit Stützfüllen herbestellt
    werden, werden die Schachteln iiiit einem b#!-
    soli.#lereri nicht mit Elen Seitenwüllden zusail7-
    nienhängenden Bo,len versehen. Uni ein:n
    tt-iderstandsfähigen Behälter zu erhalten,
    ist es bei diesem Verfahren erforderlich, dar)
    ,..',r ,1 Pioden ztvisch#:n zwei ]-"lahmen finit Stütz-
    füßen eingebettet wird. Ein derartiges Ar-
    beitsverfahr, i hat den -Nachteil, daß es un1-
    ständlich und (aller kostspielig ist und (iie
    Gefahr der Aussehtilifertigung groß ist.
    Um einen Schachtelteil auf einfache. bil-
    lige un;1 m-eitgelielldst ausschulfreie Art her-
    zustellen, wird gemäß der Erfindung derart
    verfahr,2ii, (a1) zunächst ein Streifen von der
    Länge des einzusetzenden Halses mit ange-
    schnittc°neni Flansch auf den spiiter an den
    Seitenwänden und an dein Boden der Schach-
    tel anliegenden Teilen keleinit, sodann der
    den Stützfuß bildende Flansch in die Form
    des Halsraunens um den Stempel unig,-
    bogen und schließlich der Halsrahmen in Gien
    Schachtelteil eingsetzt und mit ilini verklebt
    wird. Dieses Arbeitsverfahren zur Herstel-
    lung von Halsschachteln zeichnet sich durch
    bröläte Einfachheit aus und unterscheidet sich
    von (lern bekannt; rt Arbeitsverfahren zur
    I-Ierstellun- von Halsschachteln dadurch, daß
    (=s den Halsrahmen mit Stützfuß aus eitlen:
    einzigen Streifen bildet, wodurch eire ein-
    faches Beleinien des Halses möglich ist. Die
    Bildung de: Halsrahinetis finit Stützfuli kann
    unmittelbar in Verbindung mit der Herstel-
    hing des Schachtelunterteiles gebracht u-c@r-
    uen, :(@ (all ein hesonder:r Arbeitsvorgang
    für die Herstellung dieses 'Unterteiles nicht
    erforderlich ist. Die Bildung dieses Schach-
    teltinterteiles und das Einsetzen des Hals-
    rabinz-ris sowie das Verkleben des Halsrah-
    ni,n: mit denn Schachtelboden bzw. den
    @cllachtelinnentvänden wird in einem einzi#gen
    _Vr'u:itsvorganb vereinigt. Durch dieses Ver-
    fahren wird eine hohe -Vrbitsleistung er-
    rticht trotz der a111 Hals angebrachten winh--
    ii-en, an sich clie Schachtelbildung ungünstig
    ceeintIusseriden Abbiegung. Die bei d°ri
    1@li@ttlltelil, welche einen ilalitlo#e-il Rahin:n
    finit Stiitzfull aufweisen, erzielte brölaire
    Festigkeit wird trotz des vereinfachten Hrr-
    st@llttnbsverfahrens lireinestve"s beeinträchtigt.
    Das Umbiegen des Flansches zum Stütz-
    fuf vor dein Einsetzen des Halses 1a1111
    durch L"infalten finit am Halseinsetztverkzeti-
    ail"ebracllteli Faltfingern o. dgl. erfolgen,
    und zwar so weit, (lall @ler Flansch sich Leine
    Auftreffen auf den Schachtelbotten z-üllib
    rechtwinklig itinbi-#gt. Das Umbiegen fies
    Flansches kann auch gemiätl weiterer Atis-
    gestaltung der Erfindung derart erfolblri.
    dali der als Stützfuß dienende Flansch bleich-
    zeiti` mit eiern Auftragen des Islebstoffe>
    tt irlklig unigebrochen wird. Bei einem der-
    tii'tiguri Vorgehen sind (nie besonrlereu Falt-
    finger ain Halseinsetzwerkzeug ül>erßüssi:;.
    Das Feleilnen des Halses kann aber auch
    dann erfolgen, wenn der Halsstreifen bereit
    uin den Kern der Halseinsetzwerl;zeuge bur-
    11111gelebt ist.
    Weitere kennzeichnende --\-Ierl:tnale wtr(lrn
    1l1 den nachstehenden
    @t1Sf@@17ttllg@bel@pl:lfri
    beschrieben.
    Atif der Zeichnun- zeigen
    Abb. i einen Halsstreifen, wie er für @lie
    neue Halsschachtel Verwendung findet,
    Abb. = die, Art (ler Herstellung des Hals-
    streifens aus einer zugeführten Kartonhahn
    (i::lur aus Bogen oder Streifen, und zwar quer
    zltr Ballnvorschubrlchttin-. Sie können natur-
    1ich auch in Richtung des Bahnvorschubes.
    und zwar mehrfach nebeneinanderli@end,
    hergestellt werden.
    Abl).3 den Schachtelunterteil im Scluiitt.
    Abb. d. eine Draufsicht auf einen derartirc-1i
    Schachtelunterteil,
    Abb. ; his i i das Beleirnen und Einsetzen
    des Halsstreifens an :inein Beispiel. bei dein
    der Hals flach beleinit und dann nach dem
    L"mlegen um den Kern rechtwinklig für das
    Einsetzen in den Schachtelunterteil tirnbt-
    Loben wird.
    Es zeigen im besonderen
    Abb.3 ein Lehliwerk mit zvlin,lrisclicn
    Leiiritvalzeri von der Seite -eseliell,
    Abb. (-i das gleiche L: imtverh voll vorn.
    Abb. ; einen mit Klebstoff versehenen Hals-
    :treifen,
    Abb.8 und ( ) rlie Hinriclittirlg zum L-in-
    leben des Halsstreifens tini den Kern des
    1@1@1#t@tt"erli"lellbe@ und "/_t1171 nlblegel@ dis
    Flansches.
    Abb. icl und i i ein fdalseinsetztverl:zeuT.
    Ferner zeibei'
    Ahb. 12 bis 17 eil=e andere Möglichkeit der
    Beleiniung und -Vorbereitung Fies Hal:strei-
    fens. im besonderen
    Abb. i? t111( 13 ein I@cllllt\-el'h, ela, mit
    letcll/.eitlr
    (leih l#itiftraberi (leg Klebstoffes
    1'r11 hialisch t,- inklig uinl)iegt.
    Abb. 14 und 15 einen derartigen beleimten und winklig umgebogenen Halsstreifen, Abb. 16 und 17 das Werkzeug zum Einsetzen des Halses in den Schachtelunterteil. Ferner ist in Abb.18 bis 2o eip Stempeleiner Halseinsetzmaschine dargestellt, der mit einer 1=eimauftragvorrichtung in! Verbindung gebracht ist. Der Hals wird unbeleimt um den Stempel herumgelegt und dann durch: Leimwalzen, Leimleisten u. dgl. mit Klebstoff versehen und dabei umgebogen. Die Abbildungen zeigen verschiedene Arbeitsschritte.
  • Die Herstellung des Schachtelhalses und das Einsetzen des Halses in den Schachtelunterteil geht wie folgt vor sich: Der Hals wird in Form von Streifen i (Abb. i-) einzeln oder. in Bogen zusammenhängend hergestellt. Es geschieht zweckmäßig in der Weise, daß ein.> zugeführte Kartonbahn 2 (Abb. 2), Bogen oder Streifen auf einmal oder hintereinander in einander folgenden Arbeitsvorgängen mit Ausstanzungen 3 versehen werden, die nach dem Abtrennen der Streifen die Gehrungen: 3, darstellen. In der gleichem Maschine und während der gleichen Arbeitsgänge vor oder mit dem Stanzen erfolgt das Einpressen oder Einschneiden- der Faltlinien (Ritzlinien) in Längsrichtung d. und. Querrichtung 5. Entlang diesen Linien wird später der Hals zu einem Rahmen 6 mit Flansch (Abb. 4) gebogen bzw. umgelegt, _ so daß er in den Schachtelteil 7 eingeklebt werden kann. Mit der Zarge 8 (Abb. 3) wird der Hals an die Zarge 9 des Schachtelteiles und mit dem Flansch io auf den Boden ii des Schachtelteiles festgeklebt. Das Einkleben des Halses in den Schachtelteil ist erfolgt, nachdem auf den späteren Flansch des Halses sowohl als auch auf die Halszarge in Höhe der Schachtelzarge Klebstoff aufgetragen würde. In Abb. 5 und 6 -sind derartige Klebstoffauftragvorrichtungen gezeigt; sie tragen auf den flachen Halsstreifen (Abb. 7). Klebstoff auf. Der Halsstreifen i wird zwischen Gegenwalze 12 und Klebstoffauftragwalze 13, die in den Leimkasten 14 eintaucht und mit der Klebstoffabstreichwalze 15 zusammenarbeitet, hindurchgeführt. Der Klebstoffauftrag 16 nimmt dabei (je nach Größe der Schachtel) ungefähr den Teil des Halsstreifens ein; wie es Abb. 7 zeigt: Ist der Hals beleimt, dann wird er dem Stempel der Halseinsetzrnaschine, der im ersten Ausfühungsbeispiel die Form hat, wie sie in Abb. 8 bis i i dargestellt ist. zugeführt. Der Hals wird in bekannter Weise um den Stempel herumgefaltet und durch Federn, Finger 18 o. dgl. festgehalten. Sobald der Halsrahmen gebildet ist, kommen Finger ig und biegen den Flansch i o an allen vier "Seiten- um, so daß der Hals die Form erhält; wie es Abb.9 zeigt. Gehen die Finger ig wieder zurück, dann; kann es natürlich vorkommen, daß der Flansch. io des Halses wieder etwas zurückgeht, wie es in Abb. io gezeigt ist; für das richtige Ankleben des Flansches (Stützfuß) an den Boden des Schachtelteiles ist dies jedoch ohne Bedeutung.
  • Der Stempel 17 arbeitet mit dem Unterwerkzeug 2o zusammen. Auf das Unterwerkzeug wird der Schachtelzuschnitt 21 gelegt, der der besseren: Übersicht wegen hier etwas über dem -Unterwerkzeug eingezeichnet wurde. Der Stempel i j bewegt sich gegen das Unterwerkzeug 2o und tritt mit dem Halsrahmen 6 und dem Zuschnitt 21 in das Werkzeugunterteil, und zwar in der Weise, Geie es in Abb. i i dargestellt ist. Dabei wird der Halsflansch io auf den Boden i i des nunmehr fertiggestellten Schachtelunterteiles aufgeklebt, `und ebenso wird die Halszarge 8 mit der Schachtelzarge g verbunden.
  • In ähnlicher Weise, wie es im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, arbeitet auch die Vorrichtung gemäß Abb. 12 bis 17. Nun wird hier der Flanscht io des Halses i bereits im Leimwerk (Abb.12 und 13) vorgebrochen. Die Leimauftragwalze 13a und ebenso die Gegenwalze 12a haben für diesen Zweck entsprechende, entgegengesetzt zueinander gerichtete kegelige -Ansätze 13b und i2b. Der Hals verläßt im Winkel gebogen das Leimwerk, wie es in Abb.15 im Ouerschn:itt dargestellt ist. Die Weiterverarbeitung des Halses, also das Einsetzern des Halses in den Schachtelunterteil, geschieht dann in bekannter Weise, wie es bereits im ersten Ausführungsbeispiel dargestellt wurde. Die Umbiegefinger, die in Abb.8 und 9 mit ig bezeichnet sind, können bei der Verwendung von bereits vorgebrochenen Hälsen entfallen.
  • Natürlich ist es auch möglich, die Beleimung des Halses unmittelbar in der Maschine vorzunehmen. In einem solchen Falle sind an einer, zwei oder vier Seiten des Stempelkernes 17 (Abb.18 bis 2o) Leimwerke angeordnet, die den Klebstoff auf den Hals auftragen, sobald er um den Werkzeugkern herumgelegt ist. Während das Halsbilden in bekannter Weise vor sich geht, arbeitet das Leimwerk wie folgt: Gegen die klebstoffwalze 13 bewegen sich die Klebstoffauftragwalzen 22. Sie erhalten dabei Klebstoff, den sie an den Schachtelhals abgeben. Während sich die Walzen 22 gegen den Hals bewegen, schwenken sie gleichzeitig nach unten (s. Abb. i9) und versehen dabei auch die Leimleisten 23 mit Klebstoff. Damit dies möglich ist, sind. die Klebstoffauftragwalzen 22 federnd gelagert. Sind die Leimleisten 23 mit Klebstoff versehen, dann erfolgt der Leimauftrag in- der Weise, wie es in Abb.2o gezeigt ist. Die Leimleisten tragen den Klebstoffstreifen 2d., die Rollen den Klebstoffstreifen 25 auf. Die Rollen 22 biegen hierbei den Hals um, so daß er- ohne weitere Vorbereitung in dns Schachtelunterteil eingesetzt werden kann. In den Abb. 18 bis 20 sind zwei Leimvorrichtungen vorgesehen. Der -Kern 17 wird nach jedem Leimvorgang gedreht. In den Abb. 18 bis 2o wird die Beleimung der zweiten und vierten Halsseite gezeigt.
  • Das Halsbeleiinen und Einsetzen kann auch noch in anderer, ähnlicher Weise vor sieh gehen, und es ist für die Erfindung ohne Bedeutung, ob der Hals vor seinem Aufstecken auf den Kern oder während bzw. nach erfolgtem Bilden des Halsrahmens beleimt wird. Das Wesentliche ist eine einfache und zweckmäßige Herstellung von Schachteln mit Hals, -bei der der Hals ein Rahmen von winkligem Querschnitt ist und dessen Zargen- und Stützfußteil fest mit dem Schachtelteil verklebt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Verfahren zum Herstellen. von Schachteln, insbesondere Zigarettenschachteln, mit einem Schachtelteil, der aus einem den. Boden und die Seitenwände bildenden,Xuschnitt und aus einem eingeklebten, mit angeschnittenem Flansch (Stützfuß) versehenen: Halsrahmen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Streifen von der Länge des einzusetzenden. Halses mit längsseitig angeschnittenem Flansch auf den an den Seitenwänden und an dem Boden der Schachtel anliegendenTeilen beleimt wird, sodann der den Stützfuß bildende Flansch in die Form des Halsrahmens um den Stempel umgebogen und schließlich der Halsrahmen in den Schachtelteil eingesetzt und mit ihm verklebt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Stützfuß dienende Flansch gleichzeitig mit dem Auftragen des- Klebstoffes winklig unigebrochen wird. 3. - Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Beleimen und Umbrechen des Schachtelhalses entgegengesetzt keglig oder winklig ausgebildete Beleimwalzen o . d,- 1 - (13 a, 13 b) mit Gegendruck -walzen (i2(1, 12b) dienen, die den Halsstreifen umbrechen und beleimen und einem Werkzeugkern bzw. den Vorrichtungen zum Einsetzen des beleimten und unigebrochenen Halses in den Schachtelunterteil zuführen. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Beleimen der Hälse vor dem Aufbringen auf den Einsetzstempel ohne winkliges Abbiegen am Werkzeugkern des Einsetzstempels Faltfinger (ig) o. dgl. angeordnet sind, die den Stützfuß des Halses winklig vorbiegen. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, claß die Klebstoffauftragvorrichtung zum Beleimen des Halses auf dem Werkzeugkern zum Halseinsetzen (i7, Abb. 18 bis 20) sowohl Leimleisten (23) o. dgl. zum Auftragen des Klebstoffes auf den an den Seitenwänden der Schachtel anliegenden Teil des Halsstreifens wie auch Leimrollen (22) o. dgl. zum Auftragen des Klebstoffes auf den Flanschteil des Halsstreifens (Stützfuß) hat, die in der Weise arbeiten, daß die L eimauftragsrollen (z2) in Ruhestellung den Leim von den Leimrollen (i3) des Leimbehälters (i4) erhalten, worauf sie in Arbeitsstellung geschwenkt «-erden und dabei die Leimleisten (23) mit Klebstoff versehen. <. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimauftragsrollen (a2) o. dgl. gleichzeitig auch zum Umbrechen (Umbiegen) des Stützfußes des Halses auf dem Einsetzwerkzeug (i7) dienen.
DES119949D 1935-10-01 1935-10-01 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schachteln, insbesondere Zigarettenschachteln Expired DE715191C (de)

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