DE714799C - Verfahren zur Bestimmung des mittleren Durchmessers von Abstandkordeln oder -faeden fuer Fernmeldeadern - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung des mittleren Durchmessers von Abstandkordeln oder -faeden fuer Fernmeldeadern

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DE714799C
DE714799C DEH160208D DEH0160208D DE714799C DE 714799 C DE714799 C DE 714799C DE H160208 D DEH160208 D DE H160208D DE H0160208 D DEH0160208 D DE H0160208D DE 714799 C DE714799 C DE 714799C
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Expired
Application number
DEH160208D
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English (en)
Inventor
Otto Haugwitz
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Hackethal Draht Kabel Werke AG
Original Assignee
Hackethal Draht Kabel Werke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bestimmung des mittleren Durchmessers von Abstandkordeln oder -fäden für Fernmeldeadern Hohlisolierte Adern von Fernsprechkabeln werden bekanntlich in der Weise hergestellt, daß ein einfacher oder mehrfach ,gezwirnter Faden aus Isoliermaterial als Abstandhalter in offener Wendel um den Leiter gewickelt und darüber eine ;geschlossene Hülle aus einer oder mehreren Lagen isolierter Bänder angeordnet wird. Bei papierisolierten Kabeln besteht -der Abstandhalter beispielsweise aus einer Papier- ,oder Natromcellulosekordel.
  • Die aus elektrischen Gründen erforderliche Gleichmäßigkeit der zu einer Adergruppe gehörigen Adern wird bekanntlich dadurch :erstrebt, daß die Leiter für die Adern durch den gleichen Ziehstein hindurchgezogen, möglichst gleichmäßige Kordeln mit übereinstimmender Steigung in offener Wendel um die Leiter gewickelt und darüber möglichst gleich starke Isolierbänder .angeordnet werden, wozu die Bänder .als nebeneinanderliegende Streifen aus einer Rolle geschnitten werden, und die zu einer Gruppe gehörigen Adern nacheinander durch ein und denselben Nippel gezogen werden.
  • Infolge der unvermeidbaren, durch die Herstellungsart bedingten. Ungleichmäßigkeit der Kordeln können die zur Erzielung eines ;gleichmäßigen Aderaufbaues angewendeten Maßnahmenaber nicht ihren vollen Erfolg haben. Auch eine Auswahl der Kordeln nach dem Ergebnis von Dicken@messungen, die am Anfang und Ende der auf Spulen gewickelten Kordeln vorgenommen werden, führt zu keinem besseren Ergebnis, weil die Kordelstärken innerhalb .einer Spule in der gleichen Größenordnung schwanken können wie die Kordelstärke von verschiedenen Spulen, die an ihren Enden gemessen worden sind.
  • Da es für die Erreichung der elektrischen Symmetrieeiner Adergruppe bekanntlich genüg, wenn. die mittleren Abstände der Adern untereinander innerhalb der Kabellänge gleich sind, lassen sich gleichmäßige elektrische Verhältnisse bei Adergruppen erreichen, wenn für die zu einer Adergruppe gehörigen Adern solche Abstandkordeln verarbeitet werden, die über die Länge der Adergruppe hin im. Mittel gleiche Kordelstärken haben. Zur Bestimmung des mittleren Durchmessers der Abstandkordelnoder -fäden wird nun erfindungsgemäß folgendes Verfahren benutzt: Die Kordeln, Fäden o. dgl. werden ,auf genau gleiche Spulen unter gleichem Zug z. B. zu Kreuzspulen von gleichen Abmessungen gewickelt. Dabei werden die Windungen, Umkehrungen der Fadenführung oder die Lagen gezählt. An jeder Spule wird dann der genaue Außendurchmesser oder der Umfang bestimmt und nun das Verhältnis aus Spulendurchmesser bzw. Umfang zur Zahl der Windungen bzw. Lagen usw. errechnet. Diese Zahl ist der mittleren Dicke der Kordel proportional. Für die Herstellung einer Adergruppe werden dann Spulen mit möglichst wenig abweichenden Verhältniszahlen verivendet. Auf diese Weise läßt sich die elektrische Symmetrie in weit höherem Maße sicherstellen, als es bisher möglich war.
  • Man kann ,auch so. vorgehen, daß entweder die Windungs- oder Lagenzahlen aller Spulen von vornherein genau gleichgemacht werden, in diesem Falle ist der Außendurchmesser hziv. Umfang allein schon .ein Maß für die mittlere Dicke. Es können aber auch die Außendurchmesser gleichgemacht werden und die sich dabei ergebenden Windungs-oder Lagenzahlen usw. als Maß bei der Auswahl verwendet werden. Zweckmäßig werden die mittleren Fadenstärken oder sonstige Angaben; die zur Ermittlung der mittleren Fadenstärke dienen können, auf der Spule vermerkt.
  • Wenn bei der Herstellung der zu den Adergruppen gehörigen Adern Kordeln- mit gemäß dem Verfahren nach der Erfindung ermittelter ;gleichmäßiger oder annähernd gleichmäßiger mittlerer Fadenstärke verarbeitet werden, lassen sich sämtliche im Kabel vorhandenen Adergruppen mit gleichmäßiger elektrischer Symmetrie herstellen. . Die Gleichmäßigkeit und Güte hängt dann nicht mehr wie bisher von unbestimmten Zufälligkeiten ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Bestimmung des mittleren Durchmessers von Abstandkordeln oder -fäden für Fernmeldeadern zur Erzielung gleichmäßiger Kapazitätswerte, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden unter gleichem Zug in gleichbleibender Weise auf gleichartige Spulen aufge«nckelt werden und aus dem Spulendurchmesscr und der Windungs- bzw. Lagenzahl die mittlere Fadenstärke bestimmt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Außendurchmesser der Spulen bei gleicher Windungs- oder L.agenzahl zur Bestimmung der mittleren Fadenstärken benutzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeicbnet, daß die Eindungs- oder Lagenzahl bei gleichem Außendurchmesser der Spulen zur Bestimmung der mittleren Fadenstärke benutzt wird.
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