DE714653C - Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstuerzen von Foerderkoerben - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstuerzen von Foerderkoerben

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DE714653C
DE714653C DED75317D DED0075317D DE714653C DE 714653 C DE714653 C DE 714653C DE D75317 D DED75317 D DE D75317D DE D0075317 D DED0075317 D DE D0075317D DE 714653 C DE714653 C DE 714653C
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DE
Germany
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rope
weight
brake
pulley
safety
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DED75317D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Droste
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/04Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for detecting excessive speed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung gegen da# Abstürzen von Förderkörben Um eine größere Sicherheit gegen das Ab- stürzen von Förderkörben im Falle eines Seilbruches zu erzielen, hat man bereits Sicherheitsvorrichtungen geschaffen, bei denen außer dem Treibseil ein nicht angetriebenes, über die beweglich verlagerte, gewichtsbelastete Umlenkscheibe geführtes Fangseil vorgesehen ist, welches beim Bruch des Hauptseiles durch eine Bremse selbsttätig abgebremst wird. Man hat zu diesem Zwecke oberhalb der Umlenkscheibe für das Fangseil einen feststehenden Bremsanschlag angeordnet, gegen welchen die Umlenkscheibe beim Bruch des Hauptseiles gezogen wird und welcher auf die Umlenkscheibe, im Sinne einer Bremsung einwirkt. Mittels der be-Icannten Vorrichtung läßt sich nur ein besth-rimter Höchstwert der B-remseinwirkung erzielen. Die Bremskraft ist eindeutig ge- geben durch den Druck, mit welchem die Umlenkscheibe durch die beiden Fangseilstränge an den Breinsanschlag angepreßt wird und durch die jeweiligen Reibungsverhältnisse. Es ist daher damit zu rechnent, daß bei unfTünstigen Umständen der zwischen der Umlenkscheibe und dein Bremsanschlag auftretende Druck nicht ausreicht, um eine ,schnelle Abbremsung der Drehbewegungen der Scheibe zu erzielen. Ein solcher Fall wird beispielsveise dann eintreten müssen, wenn der einestark beladene Förderkorb sich im oberen 'feil des Schachtes, der andere weniger stark beladene ini unteren Teil des Schachtes aufhält. In diesem Fall hat nämlich der oben befin#dliche Förderkorb infolge seines starken Übergewichtes das Bestreben,
    ,ich suhr #;tark nach zu 1)"#schlütinigun
    und liierl)#--i Kräfte auf die ebenfalls
    in 13-1-schleunigte Drehung versetzte Umlenk-
    -#Cheibe züi übertragen.
    lutilz,clieil)e auf den Stillstand abzubreinsen;
    us kommt vielmuhr darauf an, daß däs üBerg
    ,lie Unilenkscheibe -eführte Fan-seil und die
    an ihm hängenlen F;ircl,-rlzörbe abgebrernst
    werlen. Es besteht die Möglichkeit, daß in-
    fGIgie der erhcl)licli2n kineetischen Energie der
    aus den Förillerk,--Irben un,1 dem Fangseil be-
    \fassen (las Seil die Neigung zeigt,
    stehenden b b
    über die inzwischen zum Stillstand gc-
    korninene oder docH' stark abgebreniste Um-
    1(:nlz.sche;])e mit -rößerer Geschwindigkeit zu
    gl#-,te-i. S,) daß lic -Massen der Förderkörbe
    u11-1 (ler Seh- sich noch immer führerlos
    weiter bewegen. Wenngleich die Geschwin-
    --ligkeit d 1 se , ng in den meisten
    g e r Bewe-ii II
    Fällen nicht besenlers groß sein dürfte, so
    #,tellt sie doch eni erhebliches Gefahrenmo-
    nient dar, welches mit Rücksicht auf die Er-
    haltung von Men!#chenleben und der wertvol-
    len maschinellen Einrichtun-en der Förder-
    anlagen beseitigt werden muß.
    Die Erfindung ermöglicht es, die Bewegung
    Je,; Fangseiles und rIes Förderkorbes sicher
    zu regeln un-1 zu beherrschen und insb,2-
    sondere ein Gleiten des S.eiles über die Um-
    lenkscheibe mit Sicherheit züi vermeiden. Dies-
    wird erreicht, wenn erfindungsgemäß dem
    I
    beim Bruch des Treibseiles mit der Umlenk-
    scheibe des Fanggefles in Wechselwirkung,
    tretenden, vorzugsweise abgefederten Brenis-
    anschlag zur Begrenzung der Aufwärtsbe-
    -,ve-,tin- und der -Drehun- der Unilenkscheib-
    als Fall-
    eInu besonderu, Vor-ZU-SV-Cli#IC
    gewichtsbremse ausgebildete Brernseinrich -
    tung zugeordnet ist, die durch die Bewegung
    ,ler Umletrkscheibe gegen den Brernsanschlag,
    ausgelöst wird und mindestens auf das Fang,--
    seil einwirkt. Die neue Vorrichtung sieh,
    demnach Mittel vor, welche gerade auf die
    Bewegun- des Seiles einwirken und welche
    in len besonders ungünstigen Fällen, in denen
    (las Seil nach dem Festbremsen der Umlenk.-
    scheibe sich noch weiter zu bewegen bestrebt
    ist, für die sichere Abbremsung des Seiles
    sorgen und damit führerlose Bewegungen der
    (,rheblichen Massen der Förderkörbe und des
    Fangseiles verhindern. Diese Aufgabe konnte,
    wi-, oben dargelegt, mittels des an sich be-
    kannten Bremsanschlages für die Umlenk-
    scheibe nicht gelöst werden; es bedurfte hier-
    zu vielmehr der Anordnung, einer besonderen
    Bremsvorrichtung. Diese besondere Brerns-
    vorrichtun- läßt sich als regelbare Bremse
    ausbilden. Das hat den Vorteil, daß man diz
    Bremseinwirkung auf das sich noch etwa
    weiter bewegende Seil und die Förderkörbe
    Uän , i -v ',j2tiilz un-1 (len Fördersoh 1 en zu in Still-
    .;tanz! bring#M kann. damit in den Förder-
    l#i;rl),-n befinIliche Menschen oder Güter
    rlie F;5i7-1-,rlll-.örbc- verlassen bzw. au#
    Hinen licrausgenommen -werden und die
    sogleich beginnen
    kön11211.
    D-e zusätzliche Fall--,wichtsbrerns.- kann
    ratur-emaß ri verschielener Weisc ausge-
    b'Het un-1 aligc(,-r.Itiet sein. Es hat sch al.z
    1)2Sf#ii,lei7-# zweclz#n-iäP-ig herausgestellt, desc
    Breinse an dein an die Umlenkscheibe ange-
    Belastungsgewicht bzw. an dem
    G.2wicht mit der Umlenkscheibe ver-
    -1 -11 Gehän- aiizi-ic)r#liicii.
    in der Zeichnung ;st Ier Gegenstancl Acr
    Erfindung <in einem AuStührung's!)eispiel flar-
    g#!stellt.
    Fig. I zeigt schürnatisch lie Vorrichtung
    ,i sLitunansicht.
    Fig.2 ist eine Vorderansicht der oberei)
    Suilscheibc sowie der Vorrichtungen zum Al)
    brein#,en --.or für Aas Fan,-seil
    und des Fangseiles selbst.
    I
    Die beiden i und 2 Ju-In-
    'ICI-1 _t1-11 Förd,rseil - 1 _3. das -,1-om Förder-
    Ivirbi übc-,- riie Seilscheibe4 zür Treil)-
    -#Che:b# ; tinl von dort iibür die auf clers,#ll)c-n
    At21ist#fi -"*t7#211de gleich gro
    l# ße Seilscheibe7
    zum F;#i-clerlzorb 2 läuft. Außerdem sin-, (11##
    1)u,*flleii För,-Ilerkörbe durch ein Unterseil 8 ver-
    handen. (las über eine Scheibe 9 im Schacht-
    stiiiii)i -,#führt ist. Am Förderkorb i ist
    v,-tfit#jr uin Sicherbeitsseil olen F7#ii-#zeil io
    111 -gt. Ias ül)z-r ein,- los2 auf der Achse(,
    sitzeil,le Scilscheibe io' 1111-1 über eine _u11--
    lenk##heibu- ii züi einer ebenfalls lose auf der
    Achse 6 sitzenden Scheibe 12 geführt und mit
    lem an-" Ert,le am Förrlerkorb:2 befesti-t
    L'
    -#II d'##r -VI der UnlIenkscheibe ii eD -reift
    II GeWicht 13 an. Die Umlenkscheibe i r
    kann a1),ji- auch durch Federn oder durch mit
    uInem Druckmittel beaufschlagte Hubzylin-
    #ier bela#stet sein. Durch die Gewichtsbe-
    1-astung wird das Seil io in Spannung ge-
    halten. Zweckmäßi ' - ist das Gewicht 13 s0
    hernussun, daß das Seil io einen Teil der am
    l#-Örcl,01-sc#l 3 hängenden Last ständig mit-
    trägt.
    Rcillt rias Förderseil 3, dann geht die Ge-
    a111 ClaS SiCI1C17h--iiS-z-,il 10 Übei-. L--
    folgedessen wird die Umlenkscheibeii samt
    dem Gewicht 13, das in (nicht dargestellten)
    Führungen gelagert sein kann, verschoben.
    Am Ende des Verschiebinigsweges ist eine
    Bremseinrichtung vorgesehen, die aus einem
    fest oder auch federnd verla-erten Brems-
    -#- i#. besteht. Durch Anlegen der
    anschl-,
    Umjenkscheibe i i am Bremsanschlag 14 wird
    nicht nur die Weiterbewegung der Umlenk-.,cheibe verhindert, sondern es wird auch die Drehbewegung der Umlenkscheibe abgebremst. In vielen Fällen kommen mit der Umlenkscheibe ii auch das Sicherheitsseil io und die Förderkörbe zum Stillstand. Bei un-Cr - ber das Fang-"ünsti,en Verhältnissen kann a seit unter dem Einfluß-seiner eigenen großen kinetischen Energie und derjenigen der Förderkörbe über die festgebremste Umlenkscheibe hinweggleiten. Um eine solche Menschenleben und wertvolle maschinelle Einrichtungen gefährdende führerlose Weiterbewegung zu vermeiden, ist eine weitere zusätzliche Bremse in Form einer Fallgewichtsbremse 15 vorgesehen. Sie ist beim Ausführungsbeispiel an dem Gehänge angeordnet, mit welchem das Gewicht 13 an die Achse der Umlenkscheibe ii angehängt ist. Die Bremse ist im Übrigen so ausgebildet, daß sie bei Bewegung der Umlenkscheibe gegen den Brems-e, ZD a nsc -hla,' - 14 ausgelöst wird. Eine solche Fallgewichtsbremse hat den Vorteil der Regelbarkeit, und so kann man mit ihrer Hilf(-, die etwaige Weiterbewegung der Förderkörbe nach dem Festbrenisen der- Umlenkscheibe i i so regeln. daß die Förderkörbe an der 11ängebank und Fördersohlen zum Stillstand kommen.
  • Von besonderem Vorteil ist der Umstand, (laß die Fangvorrichtung nach der Erfindung keinerlei Wartung bedarf, weil die Teile, die ,in Falle des Seilbruches zur Wirkung zli icomnien, ständig mitbewegt werden, also sich nicht festsetzen oder einrosten können und zu ihrer Inbetriebsetzung keiner äußeren Kraft bedürfen. Selbstverständlich kann man statt eines Fan,-Seiles auch zwei parallel geschaltete Fangseile verwenden.
  • Das Fangseil Imnn ferner die gleiche Stärke wie das Förderseil oder eine kleinere oder vorzugsweise größere Stärke erhalten.
  • ki

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung gegen das Ab- stürzen von Förderkörben, insbesondere in Bergwerken, bei welcher außer dem Treibseil ein nicht angetriebenes, über die beweglich verlagerte, -,ew;chtsl--elastete Umkehrscheibe geführtes Fangseil vorgesehen ist, das im Bruchfall des Hauptseiles durch eine Bremse selbsttätig abgebremst wird, dadurch gekennzeichnet daß dem beim Bruch des Treibseiles (3) mit der Umkehrscheibe (i i) des Fangseiles (io) in Wechselwirkung tretenden, vorzugsweise abgefederten Bremsanschlag (14) zur Begrenzung der Aufwärtsbewe-, gung ' und Drehung der Umlenkscheibe (i i) noch eine besondere, vorzugsweise als Fallgewichtsbremse ausgebildete Brernseinrichtung (15) zugeordnet ist, die durch die Bewegung der Umlenkscheibe gegen die Bremsbacke (14) ausgelöst wird und mindestens auf das Fangseil (io) einwirkt.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Fallgewichtsbrenise an dem an die Umlenkscheibe angehängten Gewicht (13) bzw. dem dieses Gewicht mit de,. Scheibe (ii) verbindenden Gehänge angeordnet ist.
DED75317D 1937-05-15 1937-05-15 Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstuerzen von Foerderkoerben Expired DE714653C (de)

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