DE48670C - Bremsvorrichtung an Rettungsrollen - Google Patents
Bremsvorrichtung an RettungsrollenInfo
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- DE48670C DE48670C DENDAT48670D DE48670DA DE48670C DE 48670 C DE48670 C DE 48670C DE NDAT48670 D DENDAT48670 D DE NDAT48670D DE 48670D A DE48670D A DE 48670DA DE 48670 C DE48670 C DE 48670C
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- Germany
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- rescue
- rope
- braking device
- pulley
- rollers
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B1/00—Devices for lowering persons from buildings or the like
- A62B1/06—Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
- A62B1/08—Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61: Rettungswesen.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rettungsapparat, welcher bei eintretender Feuersgefahr das Herablassen von Personen und
Gegenständen' aus höher gelegenen Stockwerken ermöglicht. Der Apparat ist mit einer
eigenthümlichen Vorrichtung versehen, welche bewirkt, dafs die Person oder Last sich ganz
allmälig senkt.
Auf der Zeichnung ist dieser Apparat zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt denselben
in Seitenansicht und Fig. 2 im Verticalschnitt nach x-x der Fig. 1.
Der Apparat besteht aus einer Seilrolle a, welche an der Seite eines Stirnrades b befestigt
ist, das in zwei Blechwänden A und B drehbar gelagert ist. Das Rad b steht in Eingriff
mit einem kleineren Trieb c, dessen Welle ebenfalls in den Wänden A und B gelagert
ist und aufserhalb B ein gröfseres Stirnrad d trägt. Letzteres greift wieder in einen
Trieb/, dessen Welle einerseits in der WTand B und andererseits in einer zu B parallelen
Blechwand C drehbar gelagert und aufserhalb C mit einem Windflügel g ausgerüstet ist.
Die Seilrolle α besteht aus zwei mit einander
verbundenen konischen Scheiben, die mit vorstehenden radialen Rippen versehen sind, auf welchen das Seil aufliegt. Letzteres
ist einfach über die Rolle α gelegt und an einem Ende mit einem Förderkorb oder Sack h
und am anderen Ende mit einem Gewicht i versehen, das schwer genug sein mufs, um
den leeren Förderkorb von unten nach oben zu ziehen und immer in gehobener Lage zu
halten.
Sobald nun in den Korb h eine Last eingelegt wird, sinkt dieselbe nach unten, wobei
die Geschwindigkeit durch den Windflügel g verlangsamt wird, der durch die Drehung der
Rolle α unter Vermittelung des Räderwerkes b c df in Umdrehung versetzt wird.
Der Windflügel g ist an seinen Enden mit je einer Scheibe g1, Fig. 3 und 4, versehen,
welche, um einen Stift g2 drehbar, von einer
Spiralfeder g3 in solcher Lage gehalten wird, dafs sie nicht über die Ränder des Windflügels
hinausragt. Bei der Drehung des Windflügels jedoch werden durch die Wirkung der Centrifugalkraft die Scheiben g1 sich nach
aufsen zu drehen bestrebt sein; sie treten über die Fläche des Windflügels hinaus und vergröfsern
dieselbe. Infolge dessen wird der Windflügel in der Luft einen gröfseren Widerstand
finden. Je gröfser nun die im Korb h befindliche Last ist und je gröfser infolge
dessen die Anfangsgeschwindigkeit sein wird, mit der sich die Last zu senken beginnt, um
so gröfser wird die Drehgeschwindigkeit des Windflügels sein und um so mehr werden die
Scheiben gl über die Fläche des Windflügels
hinaustreten. Die hierdurch erreichte Flächenvergröfserung des letzteren wird aber sofort
bremsend wirken und die Sinkgeschwindigkeit der Last vermindern. Das Gewicht i hat vornehmlich
den Zweck, das Seil immer in diß Nuth der Seilrolle hineinzudrücken; derselbe
kann auch durch einen zweiten Förderkorb ersetzt werden.
Um jedoch das aufsteigende Seiltrum noch sicherer in der Nuth der Seilrolle zu halten,
habe ich noch eine Führungsrolle m1 ange-
ordnet, welche in dem oberen Ende eines um η drehbaren Winkelhebels m gelagert ist. Die
Rolle m α liegt fast ganz innerhalb der Nuth
der Seilrolle α und wird durch die Wirkung des absteigenden Seiltrums gegen das Seil gedrückt.
Das absteigende Seiltrum geht nämlich durch eine am Ende des horizontalen Armes des Winkelhebels m vorgesehene Oese m2 hindurch
und streift, da sich der aufgehängte Apparat infolge der im Förderkorb befindlichen
Last ein wenig schräg stellt (s. Fig. 6), den äufseren Begrenzungssteg der Oese m2,
Fig. 5. Hierdurch wird auf den Hebel m ein Zug nach unten ausgeübt, der die Rolle m1
veranlafst, gegen das aufsteigende Seiltrum zu drücken bezw. dieses tiefer in die scharfe
Nuth der Seilrolle hineinzuzwängen. Durch diese Einrichtung wird erreicht, dafs man das
Gewicht i nur gerade so schwer wählen kann, als zum Aufziehen des leeren Förderkorbes
nöthig ist.
Der Hebel m kann aber auch ohne Oese m2
gemacht werden, -wenn man eine Feder so auf ihn wirken läfst, dafs die Rolle m1 gegen
das Seil drückt. Auch könnte die Rolle m1 direct an einer Blattfeder angeordnet sein,
welche mit ihrer Rolle m1 gegen das Seil
drückt.
Wenn der Apparat nur mit einem Förderkorb versehen ist, also an dem einen Ende
des Seiles ein Förderkorb h und am anderen ein Gewicht i hängt, so empfiehlt es sich, das
Zahnrad d lose auf der Welle c1 des Triebes c
anzuordnen und mit zwei Sperrklinken d1 dl,
Fig. 7 und 8, zu versehen, welche in ein Sperrrad k eingreifen, das auf der Welle c1
fest aufgekeilt ist. In diesem Falle wird der Windflügel nur dann in Umdrehung versetzt,
wenn der Förderkorb h sich senkt; er steht aber still, wenn der Förderkorb nach oben
geht. Die Anordnung des Sperrrades k und der Sperrklinken dl ist aber nicht erforderlich,
wenn an jedem Ende des Seiles ein Förderkorb hängt. Dann aber empfiehlt es sich, zu
jeder Seite der Seilrolle α eine Führungsrolle m1
anzubringen.
Der Apparat wird im Bedarfsfalle mit seinem oberen Haken an irgend einem passenden
Vorsprung oder Nagel oder dergleichen aufgehängt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Rettungsrollen die Bremsvorrichtung, bestehend aus einem von der Rettungsrolle vermittelst Räderübersetzung in Umdrehung versetzten Windflügel g, der mit drehbaren Scheiben g1 ausgerüstet ist, welche bei zunehmender Geschwindigkeit die Fläche des Windflügels selbstthätig vergröfsern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48670C true DE48670C (de) |
Family
ID=323642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48670D Expired - Lifetime DE48670C (de) | Bremsvorrichtung an Rettungsrollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48670C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2919216A1 (de) * | 1979-05-12 | 1980-11-20 | Mittelmann Armaturen | Abseilgeraet |
| DE3922825A1 (de) * | 1989-07-11 | 1991-01-24 | Alfred Dipl Phys Seeger | Abseilgeraet |
-
0
- DE DENDAT48670D patent/DE48670C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2919216A1 (de) * | 1979-05-12 | 1980-11-20 | Mittelmann Armaturen | Abseilgeraet |
| DE3922825A1 (de) * | 1989-07-11 | 1991-01-24 | Alfred Dipl Phys Seeger | Abseilgeraet |
| US5083633A (en) * | 1989-07-11 | 1992-01-28 | Alfred Seeger | Roping-down device |
| DE3922825C2 (de) * | 1989-07-11 | 1999-08-19 | Seeger | Abseilgerät |
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