DE7144530U - Wischanlage fuer scheinwerfer von kraftfahrzeugen - Google Patents

Wischanlage fuer scheinwerfer von kraftfahrzeugen

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DE7144530U
DE7144530U DE19717144530 DE7144530U DE7144530U DE 7144530 U DE7144530 U DE 7144530U DE 19717144530 DE19717144530 DE 19717144530 DE 7144530 U DE7144530 U DE 7144530U DE 7144530 U DE7144530 U DE 7144530U
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Description

Gebrauchsmusteranmeldung 22. November 1971 Anmelderint ADlAM OFEL AKTIENGESELLSCHAFT, RÜSSELSHEIM/HESSEN
Vischanlage für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen·
Dis Neuerung besieht sich auf eine Vischaaiage für Scheinwerfer Von KräitfähräceUgöü, mit j€ft*ffil0 6ΐΠ6ΰί Vi3eher, der in seiner Länge dem Durchmesser bzw. der maximalen Breite bsw· Höhe des Scheinwerfers entspricht und mit einem seitlich des Scheinwerfers angeordneten Viecherantrieb, dessen Betätigungsorgan etwa in der Mitte des Vischere an diesem durch ein Gelenk angreift, wobei der Viecher hin- und herbewegbar und mit mindestens einem seiner beiden Enden an der Peripherie des Seheinwerfers derart geführt ist, daß die Viecherenden während des Bevegungavorganges nicht oder nurtweeentlich über den Scheinwerferrand hinaustreten ·
Bei der praktlachen Erprobung einer Viechanlage der obengenannten Art hat sieh gezeigt,
daß bei sehr ungleichmäßiger Schmutzverteilung auf dem Scheinwerfer und dem sich daraus ergebenden unterschied^ liehen Reibungswiderstand zu beiden Seiten des Anlenkpunktes dee Scheibenwiscberblattee an den Scheibenwischerarm, der Scheibenwischer sich in unkontrollierter Weise ua seinen Anlenkpunkt drehen kann. Dadurch kann untjer Umständen die einwandfreie Arbeitsweise des Scheibenwischers gestört werden. Aufgabe der vorliegenden ··■ Neuerung * ' ist es, diesem Mißstand abzuhelfen. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Mittel vorgesehen sind zur Begrenzung der Drehbewegung des Viechers um seinen Anlenkpunkt am Betätigungsarm.
Für eine in erster Linie für kreisrunde oder ovale Scheinwerfer gedachte Vischanlage, bei der der Wischer so elastisch ausgebildet ist, daß er eine der Scheinwerferperipherie entsprechende Form annehmen kann, und die beiden Vischerenden in einem den Scheinwerfer umgebenden Führungsring geführt sind, vermag der vorgenannte Grundgedanke dadurch verwirklieht zu werden, daß der Führungsring zumindest an seiner der Antriebswelle des Betätigungearmes- zugewandten Stelle unterbrochen bzw. ausgespart ist und daß das der Antriebswelle zugewandte Ende des Wischers in diese Unterbrechung bzw. Aussparung hineinragt.
Der zulässige Drahwinkel des Wischers kann durch entsprechende Bemessung der Aussparung des Ftthrungwringes ohne
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weiteres vorbestimmt werden. Zweckmäßig ist eine derartige Bemessung der Unterbrechung bzw. Aussparung, daß das in diese hineinragende Vischerende in den beiden Endstellungen des Wischers heraustreten, kann. Dadurch wird eine übermäßige Biegebeanspruchung des Viecherblattes in seinen beiden Extremstellungen vorteilhaft vermieden.
in den übrigen Stellen kann der Führungsring durchgehend ausgebildet sein, d. h. er braucht keine Unterbrechung aufzuweisen· Um seinen Führungszwecken gerecht zu werden, reicht es jedoch völlig aus, wenn der Führungsring an der Peripherie des Scheinwerfers nur an denjenigen Stellen vorgesehen ist, wo mit einer Anlage des Vischerblattendes gerechnet werden muß.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Neuerung, besteht darin, daß das Vischerblatt zur Erzielung der erforderlichen Elastizität mit einem außenliegenden Federdraht versehen ist, der das Viecherblatt im Querschnitt gesehen teilweise umfaßt. Diese Ausftihrungsform des Viechers hat gegenüber der in der Hauptanmeldung geoffenbarten Vischerausführung, bei der das Vi scherblatt in Längsrichtung von eines Federelement durchsetst ist, den Vorteil, daß der Vischergtsemi ausgewechselt werden kann, während der federnde Teil weiterverwendbar ist.
Il It
Die Ausführungsform des Wischer-Betätigungsarmes ist dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm des Wischers aus einem Federstahlband besteht, welches in einen Schlitz des Kopfteiles der Antriebswelle eingeführt und gegenüber dieser, vorzugsweise mittels einer Madenschr&ube, gesichert ist und daß das Kopfteil eine Zunge aufweist, die in einen Gabelkopf der Antriebswelle eingreift und mittels eines Bolzens in dieser schwenkbar befestigt ist. Die schwenkbare Befestigung des Wischerarms ermöglicht bei Doppelscheinwerfern, deren Wischer durch eine zwischen den Scheinwerfern angeordnete Antriebswelle und einen an dieser befestigten gemeinsamen Betätigungsarm bewegt werden, einen Ausgleich des Wischer-Anpreßdruckeβ auf beide Scheinwerfer. Für Doppelscheinwerfer besteht ein weiteres, den Wischer-Betätigungsarm betreffendes Merkmal der vorliegenden Neuerung darin, daß der Betätigungsarm etwa S-förmig ausgebildet ist, so daß in Ruhestellung Wischer und Betätigungsarm der Scheinwerferaußenkontur angepaßt sind.
Die im vorstehenden behandelten Merkmale sind in erster Linie für runde Scheinwerfer gedacht. Be wurde indessen auch für Rechteckscheinwerfer, bei denen im Bereich der beiden äußeren Scheinwerferecken jeweils ein Führungsanschlag für das äußere Wischerend· angeordnet ist, eine Lösung gefunden, wie der Grundgedanke der vor-
liegenden Neuerung praktisch verwirklicht werden kann. Diese Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Betätigungsarm zwei Anschläge für den Wischer derart angeordnet sind, daß der Wischer um seinen Anlenkpunkt lediglich um einen dem maximalen Schwenkwinkel des Betätigungsarmes entsprechenden Winkel drehbar ist. Durch die Begrenzung der Schwenkbarkeit des Wischblattes wird sichergestellt, daß die innenliegenden Enden des Wischerblattes nicht über die Xontur des Scheinwerfers hinausgehen können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Neuerung können aus den in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen entnommen werden. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen runden Scheinwerfer von vorn mit den beiden Endetellungen A (Ruhestellung) und B sowie der Mittelstellung des Wischerblattes,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II - II
Fig· 3 einen Doppelscheinwerfer von vorn mit gegenüber Fig. 1 und 2 etwas abgewandelter Wischanlage,
71*453030.5.73
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV - IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Rechteckscheinwerfer in Vorderansicht,
mit einer gegenüber den Ausführungsformen nach Fig. 1-4 abgewandelten Wischerführung und
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI - VI in
Fig. 5.
Nach Fig. 1 und 2 ist mit 10 die Streuscheibe eines frontalen Kraftfahrzeugscheinwerfers 11, mit 12 dessen Reflektor und mit 13 eine Glühlampe bezeichnet. Vie aus Fig· 2 ersichtlich, ist die Streuscheibe 10 zwischen dem nach außen umgebördelten Rand 14 des Reflektors 12 und einem Führungsring 15 eingeklemmt, der in nicht gezeigter Weise mit der Kraftfahrzeug-Karosserie verbunden ist und zugleich zur Fixierung des Scheinwerfers 11 in seiner nicht dargestellten Fassung dient.
Die Streuscheibe 10 wird diametral von einem Vischer 16 übergriffen, wobei dieser sich in seiner mittleren Position befindet. Die beiden Extremsteliungen des Viechers 16 sind in Fig. 1 durch strichpunktierte Linien und die Buchstaben A und B angedeutet. Der Viecher 16 besteht aus einem Gummiteil 17 und einem dieses längs durchsetzenden Federstahldraht 18. Das Vischerblatt 16 erhält dadurch eine Elastizität, die
eine Anpassung an die Konturen des FUhrungsringes 15 in den aus Fig· 1 ersichtlichen Endstellungen A und B erlaubt·
Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, «eist der Führungsring 15 einen über den Wischer 16 hinausragenden Rand nur an denjenigen Stellen auf, an denen alt einer Anlage der Viecherblattenden gerechnet werden nuß. Die betreffenden Bandstttcke des Führungsring·« 15 sind Bit 38, 39 und 40, 41 beseichnet.
An einer parallel zur Scheinwerferachse und nahe an Umfang der Streuscheibe 10 befindlichen Hohlwelle 22, die in einer mit der Karosserie fest verbundenen Büchse 23 drehbar gelagert ist, ist ein Betätigungsarm 24 ungefähr senkrecht su der Hohlwelle 22 mit einem Ende so angebracht, daß bei sich drehender Hohlwelle das andere Ende 25 einen Kreisbogen beschreibt, der durch den Mittelpunkt 21 (Fig. 1) der Streuscheibe 10 geht. Das sich an der Hohlwelle 22 befindliche Ende 26 des Betätigungsarmes 24 ist in zwei Schlitsen 27, 28 der Hohlwelle 22, in der eine Druckfeder 29 angeordnet istι go eingehängt, daß eine federnde Bewegung des Betätigungsarmes 24 in Richtung der Scheinwerferachte möglich ist. Dabei übt die sich in rückwärtiger Richtung an einem Stift 30 abstützende Druckfeder 29 auf den um den Punkt 31 schwenkbaren Betätigungsarm 24 ein entsprechendes Drehmoment aus. Gleichzeitig wird dadurch der Betätigungsarm 24 in seiner Auf hängung (Schlitze 27,28) gehalten. Die Hohlwelle 22 und damit!
der Betätigungearm 24 mit dem daran befestigten Viecher 16 wird in Schwenkbewegungen versetzt durch einen an der Hohlwelle 22 angeschweißten Hebel 32, an dessen Auge 33 eis durch rwiörkrafi hin- und herbewegte* Qejtänge angreift. Der Betätigungsarm 24 wird durch H*n- und Herdrehen des Hebels 32 über die Hohlwelle 22 immer so weit bewegt, daß er bei Erreichen der beiden Endsteliungen A und B des Wischerblattes 16 seine Richtung umkehrt. In den Endstellungen A und B hat sich das Viecherblatt 16 an die Randstucke 38, 41 des Führungsringes 15 angelegt. Da die Endstellung A gleichzeitig Ruhestellung ist, ist der Betätigungsarm 24 in einer Ebene senkrecht zur Scheinwerferachse 21 so gebogen, daß sr in der Ruhestellung A nicht vor der Streuscheibe iO liegt.
Der Viecher 16 weist in ungespanntem Zustand bereits eine gekrümmte Form auf, wobei er vorzugsweise etwas stärker gekrümmt ist als es der Wölbung der Streuscheibe IO entspricht. Die Krümmung des Wischers 16 muß in ungespanntem Zustand so stark sein, daß in eingebautem Zustand unter dem Druck des Betätigungearmes auch die Enden des Blattes noch genügend Druck auf die Streuscheibe ausüben. Dadurch erübrigt eich eine Führung der Vischerenden 19, 19a in Schlitzen· Vielmehr gleiten die Enden 19, 19a beim Wischen an den Randetücken 38-41 des Führungsringes 18 lediglich entlang, bis sich das Viecherblatt 16 an diesen angelegt hat·
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Insbesondere aus Fig. 2 geht die Befestigung des Betätig gungsarmes 24 am Wischer 16 hervor. Danach ist das Wischerblatt 16 an einem U-förmig gebogenen Wischeifcalter 34 durch einen Niet 35 befestigt. Seitlieh fixiert ist der Wischerhalter 34 durch zwei Schlaufen 36, die durch den Federstahldraht 18 gebildet werden und aus dem Wischerblattgummi 17 oben herausragen. In der Mitte des Wischerh&itere ist ein Bolzen 37 angeordnet, an dem das Enfce 25 de« Betätigungsarmes 24 angelenkt ist. Der Wischer 16 ist also an sich um den Gelenkpunkt 37 frei drehbar. Dieser an sich für die Wischerbewegung notwendige Zustand ist jedoch nicht vorbehaltlos erwünscht. Er wirkt sich zum Beispiel dann störend aus, wenn die Streuscheibe 10 eine sehr ungleichmäßige Schautzverteilung aufweist und eieh daraus ein unterschiedlicher Reibungswiderstand zu beiden Seiten des Anlenkpunktes 37 ergibt. Um eine in diesem Fall mögliche unkontrollierte Drehung des Wischers 16 um seinen Anlenkpunkt 37 zu verhindern, ist das der Hohlwelle 22 zugewandte mit 19a bezeichnete Wischerende derart verlängert ausgebildet, daß es in die sich zwischen den Randstücken 40, 41 des Führungeringes 15 erstreckende Aussparung 42 hineinragt. Während des Wiechvorganges führt der Wischer somit in erster Linie eine Schwenkbewegung um seinen Endpunkt 19a und gleichzeitig - unter allmählicher Verformung - eine begrenzte Drehbewegung um seinen Anlenkpunkt 37 am Betätigungsarm 24 aus· Wenn der Wischer la die Nähe seiner Endstellungen A und B kommt, gleitet das Wischerend« 19a all-
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mählich aus der Aussparung 42 heraus und legt sich innen an das Randstück 40 bzw. 41 des Führungsringes 15 rai.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 sind die beiden Scheinwerfer eines als Doppelscheinwerfer bezeichneten Scheinwerferpaares mit 43, 44 beziffert. Die beiden Wischer 45, 46 bestehen jeweils aus einem Gummiwischerblatt 47, das seine für den Viechvorgang notwendige Elastizität durch einen Federstahldraht 48 erhält, der außen zickzackförmig um das Gummiwischerblatt 47 herumgelegt ist, wobei das Blatt 47 - im Querschnitt gesehen - teilweise umfaßt wird. Der mit 49 bezeichnete Betätigungsarm für die beiden Wischer 45, 46 besteht aus einem Federstahlband, welches - wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich - in einen Schlitz 50 der Antriebswelle 83 bzw. deren Kopfteils 51 eingeführt und mittels einer Madenschraube 52 gesichert ist. Das den Betätigungsarm 49 tragende Kopfteil 51 weist eine Zunge 81 auf, die in einen Gabeltopf 82 der Antriebswelle 83 eingreift und mittels eines Bolzens 84 - zum Ausgleich des Anpreßdruckes auf beide Scheinwerfer 43, 44 - schwenkbar befestigt ist. Aufgrund der Eigenelastizität des Federstahlbandes 49 kann auf die axial zur Antriebswelle angeordnete Schraubenfeder wie sie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 Verwendung findet und mit 29 beziffert ist, verzichtet werden.
Die gelenkige Verbindung der Wischer 45, 46 mit dem gemeinsamen Betätigungsarm 49 erfolgt in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig· 1 und 2 und braucht daher im •inselnen nicht näher beschrieben werden. Entsprechendes
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gilt auch für die Vischerführung an den in Anlehnung an die Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 mit 38a - 42a bezeichneten Teilen.
Der Betätigungsarm 49 hat eine etwa S-förmige Gestaxt, so daß in der aus Fig. 3 ersichtlichen Ruhestellung (Parkstellung) Wischer 45, 46 und Betätigungsarm 49 der Scheinwerferaufienkoatur so angepaSt sind, daß kein Teil uen freien Lichtaustritt behindert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist der Scheinwerfer rechteckig ausgebildet und mit 53 bezeichnet. Der Reflektor trägt das Bezugszeichen. 54 und die Scheinwerferglühlampe ist mit 55 beziffert. An der ebenen Streuscheibe 56 des Scheinwerfers 53 liegt ein Viecher 57 an, der im Gegensatz zu den Ausführungsformen nach Fig. 1-4 starr ausgebildet sein kann. Der Wischer 57 besteht aus einer Druckschiene mit U-förmlgem Querschnitt, die ein Gummiwischerblatt 59 umgreift. Das Wischerblatt 59 hat etwa die Länge der Breite der Streuscheibe 56. Parallel zur Scheinwerferachse 60, etwa in der Höhe der Scheinwerfermitte 61, ist ein· Hohlwelle in einer Büchse 63, dl· alt der nicht dargestellten Karosserie fest verbunden ist, drehbar gelagert. Aa dem vorderen Sud· der Hohlwelle 62 ist «in Halter 64 drehfest angebracht. In dem Halter 64 ist das ein« End· eines Wischerbetätigungsarmes 65 mittels eines Niets 66 aagelenkt. Eine iich in der Hohlwelle 62 befindliche Druckfeder 67 bewirkt, während sie
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gegen einen Stift 68 drückt, eine in Richtung Scheinwerferachse 60 federnde Bewegung des Betätigungsarmes 65. Das andere Ende des Wischerarmes 65 hat eine Verdickung 69, in der sich eine Bohrung parallel zur Hohlwelle 62 befindet. In dieser Bohrung ist ein Vischerhalter 70 mit seinem zapf enförmigen Teil 71 drehbar gelagert. Der U-förmige Teil des Vischerhalters 70 umschließt die Druckschiene 50 ungefähr in ihrer Mitte und ist mit ihr mittels eines Niets 72 gelenkig verbunden. An der Druckschiene 58 ist der Wischergummi 59 verechiebefest angebracht. Ein Hebel 73, der mit der Hohlwelle 62 durch einen Stift 74 verbunden ist, dreht die Hohlwelle 62 hin und her, wodurch der Wischerarm 65 die gewünschte Schwenkbewegung nach oben und unten ausführt.
Wie insbesondere aus Flg. 5 erkennbar, sind am Betätigungsarm 65 des Wischers 57 zwei Anschläge 75, 76 angeordnet, welche die Schwenkbarkeit des Wischers 57 um seinen Anlonkpunkt 71 auf einen Winkel b beschränken, der dem maximalen Schwenk winkel des Betätigungsarmes 65 von der unteren Endstellung I in die obere Endeteilung II entspricht· Die beiden Anschläge 75, 76 bewirken zusammen alt swei weiteren, an den beiden äußeren Seheinwerferecken angeordneten Ansehlägen 77, 78, daß der Wischer 37 während der Bewegung von der Stellung I in die Stellung IX und umgekehrt niemals mit seinen Enden Über den Rand der Streuscheibe 56 hlnausgelangt. In der Endstellung I bsw. II sorgen die Anschläge 75, 78 bzw. 76,
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dafür, daß der Wischer 57 die gezeigte horizontale Lage am Rand der Streuscheibe 56 einnimmt. In Fig. 5 sind die in der·Mittelstellung des Betätigungearmee 65 möglichen Grenzstellungen dee Wischers 57 strichpunktiert angedeutet und mit 79, 80 bezeichnet.
Schutzansprüche
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Claims (8)

1. Viechanlage für Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen, mit jeweils einem Wischer, der in seiner Länge dem Durchmesser bzw. der maximalen Breite bzw. Höhe des Scheinwerfers entspricht und mit einem seitlich des Scheinwerfers angeordneten Vischerantrieb, dessen Betätigungsorgan etwa in der Mitte des Vischers an diesem durch ein Gelenk angreift, wobei der Wischer in an sich bekannter Weise hin- und herbewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (19a, 42, 42a, 75, 78) vorgesehen sind zur Begrenzung der Drehbewegung des Wischers (16, 45y 46, 57) um seinen Anlenkpunkt (37, 37a, 71) am Betätigungsarm (24, 49, 65).
2· Vischanlage nach Anspruch 1, wobei der Vischer in an sich bekannter Veiee so elastisch auegebildet ist, daß er eine der Scheinwerferperipherie entsprechende Form annehmen kann,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Viecherenden in einem den Scheinwerfer umgebenden Führungsring (15, ' 15a) gefUhrt sind, welcher
\ zumindest an seiner der Antriebswelle (22, 51) ^ es
Betätigungsarmes (24, 49) zugewandten Stelle unter
brochen bzw. ausgespart ist und daß das der Antriebs-
ί welle zugewandte Ende (19a) des Wischers (16, 45, 46)
in diese Unterbrechung bzw. Aussparung (42, 42a) hineinragt.
3· Vischanlage nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der Unterbrechung bzw. Aussparung (42, 42a), daß das in diese hineinragende Wischerende (19a) in den beiden Endstellungen (A, B) des Wischers (16, 45, 46) heraustreten kann.
4. Vischanlage nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsring (15, 15a) an der Peripherie des Scheinwerfers (11, 43, 44) nur an denjenigen Stellen (38 - 41, 38a - 41a) vorgesehen ist, wo mit einer Anlage des Vischerblattendes (19, 19a) gerechnet werden muß.
5. Vischanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Viecherblatt (47) zur Erzielung der erforderlichen Elastizität mit einem außenliegenden Federstahlband (48) versehen ist, das das Viecherblatt, im Querschnitt gesehen, teilweise umfaßt.
f 714453030.5.73
6. Wischanlage nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm (49) des Wischers (45, 46) aus einen FeaereteUJtaaaa gesteht, welches in einen Schlitz (50) des Kopfteile (51) der Antriebswelle (83) eingeführt und gegenüber dieser vorzugsweise mittels einer Madenschraube (52) , gesichert ist und daß das Kopfteil (51) eine Zunge (81) aufweist, die in einen Gabelkopf (82) der Antriebswelle (83) eingreift und mittels eines Bolzens (84) in dieser schwenkbar befestigt ist.
7. Mischanlage nach Anspruch 6 für Doppe!scheinwerfer, derpn Wischer durch ein zwischen den Scheinwerfern angeordnete Antriebswelle und einen an dieser befestigten gemeinsamen Betätigungsarm bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm (49) etwa S-förmig ausgebildet ist, so daß in Ruhestellung Wischer (45, 46) und Betätigungsarm der Scheinwerferaußenkontur angepaßt sind.
8. Wischanlage nach Anspruch 1, für Rechteckscheinwerf er, wobei im Bereich der beiden äußeren Scheinwerferecken jeweils ein Führungeanschlag für das äußere Wischerende angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß am Betätigungsarm (65) zwei Anschläge (75, 76) für den Wischer (57) derart angeordnet
sind, daß der Viecher um seinen Anlenkpunkt (71) lediglich um einen dem maximalen Schwenkwinkel dee Betätientsprechend*» Wiakel (b) drehbar iet*
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