DE71433C - Ablafsvorrichtung für Auslaugeapparate - Google Patents

Ablafsvorrichtung für Auslaugeapparate

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DE71433C
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Germany
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leaching
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liquid
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DENDAT71433D
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C. BAUER in Frankfurt a.M., Gaufsstr. 23
Publication of DE71433C publication Critical patent/DE71433C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/04Conserving; Storing; Packing
    • C12C3/08Solvent extracts from hops

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Auslaugen von Blättern und Blüthen gewisser Pflanzen, z. B. von Hopfen, rindet vielfach bezw. vorzugsweise in der Art statt, dafs man das auszulaugende Material mehreren Auslaugungen unterwirft, die jedesmal gewonnene Flüssigkeit abläfst und dann frische Auslaugeflüssigkeit auf die Masse bringt. Man erhält auf diese Weise mehrere Auszüge aus einem und demselben Material; der letzte Auszug wird schliefslich, und zwar zweckmäfsig gemeinschaftlich mit dem ausgelaugten Material aus dem Auslaugeapparat abgelassen.
Um den Auszug von dem ausgelaugten Material getrennt ablassen zu können, hat man am Boden des Auslaugebehälters ein Sieb angebracht, welches eine untere Kammer abgrenzt , aus welcher der Abflufs der verschiedenen Auszüge erfolgt.
Soll der letzte Auszug gemeinschaftlich mit dem ausgelaugten Material aus dem Apparat entfernt werden, so mufs dieses Sieb gehoben werden, damit die ausgelaugte Masse ebenfalls nach dem Ausflufs gelangen kann.
Bei den bisher für solche Zwecke benutzten Apparaten erfolgte nun, wie durch Fig. 1 veranschaulicht, die Hebung des Siebes α gleichzeitig mit der Oeffnung des Auslasses durch Hebung einer Spindel, auf welcher das Sieb und der Verschlufskegel gemeinschaftlich angeordnet waren. Der Abflufs der ersten Auszüge findet bei c statt. Bei dieser Anordnung wurde jedoch das ausgelaugte Material nicht selbstthätig aus dem Apparat herausbefördert. Diesen Uebelstand zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche sich auf nachstehende Beobachtungen und Erwägungen gründet. Bei dem gleichzeitigen Heben des Siebes α und Oeffnen des Ventils b läuft die Flüssigkeit bereits bei so geringer Oeffnung des Ventils b aus dem Apparat, dafs das Sieb α noch nicht genügend hochgehoben ist, um für das Auslaugematerial eine genügend breite Durchgangsstrecke zwischen sich und der Behälterwand freizugeben. War jedoch das Sieb so weit gehoben, dafs das Auslaugematerial ungehinderten Durchtritt nach dem Auslafs fand, so war bereits der gröfste Theil der Flüssigkeit oder auch sämmtliche abgeflossen und dieselbe konnte infolge dessen nicht mehr dazu dienen, das Auslaugematerial selbstthätig aus dem Apparat herauszutreiben. Aufserdem gestattete eine derartige Anordnungsweise nicht die Anwendung eines Hahnes mit drehbarem Küken, dessen Benutzung deswegen erwünscht sein kann, weil alsdann die Dichtungsflächen beim Oeffnen sowohl, als auch beim Schliefsen weder mit der Auslaugeflüssigkeit, noch mit festem Auslaugematerial in Berührung kommen und nicht so leicht verunreinigt bezw. mit festen, den dichten Anschlufs der Dichtungsflächen an einander störenden Stoffen behaftet werden. Alle diese Vortheile kann man nach vorliegender Erfindung bei Anwendung eines Hahnes mit drehbarem Hahnküken dadurch erreichen, dafs man die das Sieb tragende Spindel in dem Hahnküken hin- und herschiebbar anordnet, so dafs das Sieb gehoben werden kann, während der Hahn noch geschlossen ist. Hierdurch wird bewirkt, dafs das Auslaugematerial bis zu dem Auslafs herabsinken und sich vor denselben setzen kann, worauf alsdann das Oeffnen des Auslasses erfolgt.
Das sich hierbei vor dem Auslafs angelagerte Auslaugematerial kann nunmehr durch die noch vollständig in dem Gefäfs gegenwärtige Flüssigkeit aus demselben herausgetrieben werden, und es gelangt bei einer derartigen Einrichtung die ausgelaugte Masse im allgemeinen gleichzeitig mit der Flüssigkeit aus dem Behälter; auch ist dadurch die völlige Entleerung des letzteren nach Möglichkeit verbürgt.
Eine für diesen Zweck geeignete Einrichtung ist durch Fig. 2 beiliegender Zeichnung veranschaulicht. Fig. 3 zeigt das Hahnküken im Verticalschnitt, Fig. 4 den Hahn um 90 ° gedreht, und Fig. 5 ist ein Horizontalschnitt nach x-x, Fig. 4.
In dem unteren Theil eines Auslaugebehälters d ist ein an die Seitenwandungen sich dicht anlegendes Sieb α auf einer mittelst Schraubengewindes i in dem Bock g geführten Spindel h angeordnet. Diese mit Handhabe hl versehene Spindel h geht durch den Ablafshahn b und ist in der denselben tragenden und mit Handhabe bezw. Drehgriff f1 ausgestatteten Hohlspindel f stopfbüchsenartig geführt. Der Ablafshahn b besitzt eine Aushöhlung, welche den Durchflufs des Behälterinhaltes nach dem Ablafs e hin gestattet, während diese Aushöhlung nach einer Drehung des Hahnes um etwa i8o° die Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsablafs c und dem Innern des Behälters unter Abschlufs des Ablasses e vermittelt. Da einer Drehung des Ablafshahnes b mittelst Handhabe f1 um etwa i8o° unter Umständen Apparattheile hinderlich im Wege sein könnten, so wird es häufig vortheilhaft sein, seitlich von der Aushöhlung in dem Hahn b einen Durchgang b1 anzuordnen, so dafs bereits bei einer geringeren Drehung des Hahnes etwa um 90° unter Abschlufs gegen e der mittelst besonderen Hahnes verschliefsbare Flüssigkeitsablafs c mit dem Behä'lterinhalt in Verbindung steht.
Bei einer derartigen speciellen Anordnungsweise der oben gekennzeichneten Einrichtung ist man im Stande, ohne Hebung des Siebes a, bei geeigneter Stellung des Hahnes b und geöffnetem Auslafs c, nur Flüssigkeit, d. h. Auszug aus dem Behälter fliefsen zu lassen, dagegen das Sieb α unabhängig vom Hahn b zu heben und, wenn darauf der Hahn b nach dem Auslafs e hin geöffnet wird, das Auslaugematerial unter Mithülfe der in dem Behälter enthaltenen Flüssigkeit aus dem Behälter abzulassen, da alsdann sämmtliche Flüssigkeit in dem Behälter verbleibt, bis das Sieb α für den freien Durchgang des Auslaugematerials genügend gehoben ist.
Der Behälter d kann mit einer Ummantelung / für Heiz- und Kühlzwecke ausgestattet sein.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Mittelst Hahnes zu bethätigende Ablafsvorrichtung für Auslaugeapparate, bei welcher mit einer durch das Hahnküken hindurch unabhängig von letzterem hin- und herbewegbaren Spindel das über dem Hahn befindliche Sieb gehoben und gesenkt werden kann, während der Hahn geschlossen bleibt.
2. Bei einer Ablafsvorrichtung der zu 1. gekennzeichneten Art die Anordnung eines seitlichen Durchganges (b1) in dem Ablafshahn (b) zum getrennten Ablassen der ersten Auszüge.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71433D Ablafsvorrichtung für Auslaugeapparate Expired - Lifetime DE71433C (de)

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