DE714307C - Vorrichtung zum Wenden koernigen Gutes, insbesondere von Malz - Google Patents

Vorrichtung zum Wenden koernigen Gutes, insbesondere von Malz

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DE714307C
DE714307C DER105017D DER0105017D DE714307C DE 714307 C DE714307 C DE 714307C DE R105017 D DER105017 D DE R105017D DE R0105017 D DER0105017 D DE R0105017D DE 714307 C DE714307 C DE 714307C
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DER105017D
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Mathias Reis
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/02Pretreatment of grains, e.g. washing, steeping
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/15Grain or malt turning, charging or discharging apparatus

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Description

  • Vorrichtung zum Wenden körnigen Gutes, insbesondere von Malz Es sind bereits Vorxichtungen zum Wenden von Grünmalz, bestehend aus einem die Wendeschaufeln oder Wenderechen samt ihrem Triebwerk aufnehmenden Karren mit vor den Rädern angeordneten pflugartigen Räumschuhen, bekannt.
  • Bei einer .dieser bekannten Vorrichtungen arbeiten die Wenderechen nicht mit einer starren Leitschaufel zusammen. Es ist daher notwendig, wenn das Malz durch die Rechen nicht nur gelockert, sondern auch tatsächlich gewendet werden soll, - die Rechen in verwickelter Weise z. B. mittels zweier Kurbelwellen so zu steuern, daß sie das Malz auch aufnehmen und hochheben können.
  • Bei= einer anderen bekannten Vorrichtung, bei welcher die Rechen rein kreisförmige Drehbewegungen vollführen, können sie nicht in senkrechter Richtung in den Malzhaufen hineinstechen. Sie nehmen wohl im Verlaufe ihrer Drehbewegung in einem bestimmten Punkt eine senkrechte Lage zum Malzhaufen ein. In dem Augenblick aber, in dem sie in den Malzhaufen eingreifen, befinden sie sich in einer von der Höhe des Haufens abhängigen Schräglage. Die Rechen können dabei nicht bis auf -den Grund des Malzhaufens durchdringen. Es «-erden deshalb im wesentlichen nur die obenliegenden Malzkörner einer mehrfachen Behandlung unterworfen, während die unterhalb des Bewegungsbereiches der Rechen befindlichen Teile -des Malzhaufens dem Einfluß der Rechen entzogen bleiben. Eine umfassende Wendung des Malzes findet nicht statt. Weiterhin ist bei dieser Vorrichtung einerseits für den Antrieb der Rechen mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit, andererseits für den Vorschub der festen Leitschaufeln durch den .größtenteils ungelockerten Malzhaufen ein außerorflentlich hoher Kraftaufwand notwendig, welcher die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung stark vermindert.
  • Diesem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß unter den schwingbar ,auf einer Kurbelwelle gelagerten und durch gegebenenfalls verstellbare Lenker mit festen Lagern des Karrens verbundenen Wendeschaufeln oder -rechen eine an sich bekannte, schräg nach rückwärts ansteigende Leitschaufel angeordnet ist, derart. daß die Wendeschaufeln oder Wenderechen vor dieser Leitschaufel in ungefähr senkrechter Richtung in den Malzhaufen einstechen und dann das Malz längs dieser Leitschaufel nach rückwärts fördern. Die z. B. an der :%,clise der Laufräder des Karrens angelenkten Räumschuhe können in angehobener Stellung gesichert «-erden.
  • Durch das Zusammenarbeiten der sowohl eine kreisende als auch eine schwingende Bewegung ausführenden Wendeschaufeln oder Wenderechen, wie dies z. B. bei Heuwendern schon bekannt ist, finit der erfindungsgemäß darunter befindlichen Leitschaufel wird der besondere Vorteil erreicht, daß ein Malzhaufen mit einem einzigen Satz von Wendeschaufeln oder Wenderechen unter verhältnismäliig geringem Arbeitsaufwand und in kurzer "Zeit restlos gewendet «-erden kann.
  • Die Abbildungen zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und zwar Abb. i ini Aufriti und Abb. 2 ini Grundriß.
  • auf einem mit Laufrädern i versehenen Rahmen 2 ist in Lagern 3 eine Kurbelwelle .l gelagert, auf deren, um i8o° versetzten Kurbelarmen 5 und 6 je ein Wenderechen 7 drehbar befestigt ist. Die Rechen ; sind mit Hebeln 8 fest verbunden, an deren freien Enden Gelenkstangen g angreifen, welche in Lagerböcken io schwenkbar gelagert sind. Die Hebel 8 und die Gelenkstangen 9 können in ihrer wirksamen Länge veränderlich, sein. Der Antrieb der Kurbelwelle 4. erfolgt von einem auf dein Rahmen 2 befestigten Motor i i aus über dessen Welle 12, ein Getriebe 13, eine Zwischenwelle 14 und eine Kette i5. Die "Zwischenwelle 1.1 ist durch eine geeignete Übertragung, z. B. durch eine Kette 16, mit der Achse 1; der Räder i verbunden, so daß auch die Räder i von dem Motor i i aus angetrieben werden. Der Rahmen z ist mit einem Griffbügel 18 versehen, welcher die Führung und Lenkung der Vorrichtung ermöglicht.
  • Vor den beiden Laufrädern i ist je ein pflugartiger Räumschuh ig angeordnet. Jeder dieser Schuhe i9 ist auf der Achse 17 der Räder i schwenkbar gelagert und mit einer Laufrolle 20 versehen. An den Schuhen 19 greifen Gelenkstangen 21 an, die durch eine an beiden Enden 22 abgebogene Stange 23 miteinander verbunden sind. An einer dieser Gelenkstangen 21 greift außerdem eine an dein Bügel 18 gelagerte Griffstange 2.1 an, mittels welcher die beiden Schuhe ig angehoben bzw. uni die Achse 1; geschwenkt werden können. Durch Einhängen der Griffstange 24 in einen Haken 28 sind die beiden Schuhe 1g in angehobener Stellung feststellbar. An der Unterseite des Rahmens 2 sind unterhalb der Lager 3 Stiftzen 26 befestigt. «-elche eine feste Leitschaufel 2; tragen. Diese ist schräg angebracht, gegebenenfalls leicht gewölbt ausgebildet und schleift mit ihrer Vorderkante 28 auf dem Boden. Auf der Rückseite bzw. Unterseite der Leitschaufel 27 sind Stützrollen 29 angebracht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Motor i i wird in Gang gesetzt und die Vorrichtung in das auf dem Boden aufgeschüttete Lagergut eingefahren. Die Schuhe icl dringen dabei nach Art eines Pfluges in das Lagergut und schaffen eine Fahrrinne für die Räder i, so daß diese nicht auf dem Lagergut, sondern auf dem Boden laufen. Gleichzeitig wird durch diese Schuhe ig das Lagergut zerteilt und aufgelockert. Durch den Motor i 1 un,1 das Übertragungswert: 12, 13, 1-1- 15 wird die Kurbelwelle .l gedreht. Die Wenderechen ; machen diese Drehbewegung mit und werden gleichzeitig infolge ihrer Gelenkverbindung mit den Stangen 9 in Schwingungen versetzt. Die Wenderechen ; dringen dabei in aas Lagergut ein, erfassen einen Teil desselben und «-eden ihn nach rückwärts. Die Leitschaufel 27 schiebt den am Boden verbleibenden Teil des Lagergutes vor sieh her und saniinelt ihn zu Haufen, die wiederum von den Wenderechen erfaßt und nach rückwärts geschleudert werden. Auf diese Weise ist Gewähr dafür gegeben, daß tatj s 'iclilicii jeder Teil des Lagergutes, über den ie Vorrichtung hinweggefahren wird, in .rlen Bereich der Wenderechen ; gelangt und durch dieselben bearbeitet wird.
  • Mittels des Griffes IS kann die Vorrichtung bei ihrer Bewegung durch das Lagergut von einer Bedienungsperson ,gelenkt werden. Die Bedienungsperson geht dabei auf dein vor der Vorrichtung liegenden, also noch ungelockerten und damit tragfähigen Teil des Lagergutes, so daß ein Zertreten von Körnern nicht stattfindet. Um das Lenken zu erleichtern, können die Schuhe ig mittels der Griffstange 2.1 hochgezogen und durch Einhängen der letzten in den Haken 25 in hochgezogener Lage festgehalten werden. Zum Lenken wird dann die Vorrichtung durch Druck auf den Bügel 1 8 etwas gekippt, so daß sie nur mehr auf den Rädern i ruht und wie ein Zweiradkarren leicht verschwenkt werden kann. Die Vorrichtung kann auf diese Weise leicht an jede Stelle des Lagerbodens gebracht werden fand jede Stelle des Gutes bearbeiten.
  • . Die Vorrichtung ist in ihrem Aufbau verhältnismäßig einfach, beansprucht wenig Platz und ist daher auch für kleinere Betriebe geeignet. Außerdem ist die Vorrichtung sehr leistungsfähig. Es kann z. B. mit einer Vorrichtung, die einen Motor mit i bis 1,5 PS und eine Arbeitsbreite von 8o cm besitzt, in i Stunde eine Schüttung von ioo Doppelzentnern keimenden Malzes (sog. Greifhaufen), welche eine besonders hohe Arbeitsleistung beansprucht, gewendet werden, wobei zur Bedienung eine ungelernte Arbeitskraft genügt. frs werden also durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch Arbeitskräfte gespart. Ferner wird eine gute Durchinischung, Auflockerung und Durchlüftung des Lagergutes unter weitgehendster Schonung der einzelnen Körner erreicht, so daß Verluste durch Verschimmeln, Verderben usw. der Körner völlig vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Wenden von Grünmalz, bestehend aus einem die Wendeschaufeln oder -rechen samt ihrem Triebwerk aufnehmenden Karren mit vor den Rädern angeordneten pflugartigen Räumschuhen, dadurch gekennzeichnet, daß unter den schwingbar auf einer Kurbelwelle (4) gelagerten und durch gegebenenfalls verstellbare Lenker (9) mit festen Lagern (io) des Karrens (i, z) verbundenen Wendeschaufeln oder -rechen (7) eine an sich bekannte, schräg nach rückwärts ansteigende Leitschaufel (27) angeordnet ist, derart, daß die Wendeschaufeln oder -rechen vor dieser Leitschaufel (a7) in ungefähr senkrechter Richtung in den Malzhaufen einstechen und dann .das Malz längs dieser Leitschaufel (z7) nach rück wärts fördern. ?. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die z. B. an der Achse (i7) der Laufräder (i) des Karrens (i, z) angelenkten Räumschuhe (i9) anhebbar und in angehobener Lage feststellbar sind.
DER105017D 1939-04-18 1939-04-18 Vorrichtung zum Wenden koernigen Gutes, insbesondere von Malz Expired DE714307C (de)

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