DE714293C - Heckwaffeneinbau fuer raeumliche Streubewegungen - Google Patents

Heckwaffeneinbau fuer raeumliche Streubewegungen

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Publication number
DE714293C
DE714293C DED80312D DED0080312D DE714293C DE 714293 C DE714293 C DE 714293C DE D80312 D DED80312 D DE D80312D DE D0080312 D DED0080312 D DE D0080312D DE 714293 C DE714293 C DE 714293C
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DE
Germany
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machine gun
eccentric
aircraft
spatial spreading
eccentrics
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Expired
Application number
DED80312D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dornier Werke GmbH
Original Assignee
Dornier Werke GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE714293C publication Critical patent/DE714293C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/04Scatter-fire arrangements, i.e. means for oscillating guns automatically during firing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Heckwaffeneinbau für räumliche Streubewegungen Das rückwärtige Schußfeld von Kampfflugzeugen ist begrenzt durch das Leitwerk und bei Flugzeugen mit Heckantrieb durch -den. zusätzlichen Schraubenkreis. Die Anordnung eines Heckstandes zur Aufnahme eines Schützen mit richtbarem Maschinengewehr ist nu-r'-bei größeren Flugzeugen möglich. Der starre Einbau eines Maschinengewehrs im Heck mit fernbedienter Schußauslösung ergibt zwar eine verbesserte rückwärtige Verteidigung, jedoch ist die Zielauffassung durch das die Sicht behindernde Leitwerk erschwert.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe der Erzeugung eines räumlichen Streufeldes für einen Waffenstand mit fernbedienter Schußauslösung. Sie bezweckt eine' Vergrößerung- des rückwärtigen Schußfeldes bei Flugzeugen mit Heckschrauhenantrieb. Die Erfindung besteht darin, daß ein in zwei Lagerstellen gehaltertes Maschinengewehr in diesen beiden Lagerstellen mit Hilfe von Exzentern oder auf andere Art, beispielsweise mit Hilfe von Kurvenscheiben, raumbeweglich gesteuert wird, wobei die Exzenterebenen nahezu senkrecht zur Rohrachse stehen. Die Exzenter oder Kurvenscheiben werden beispielsweise vom Motor angetrieben. Eine zwischen dem Motor und :dem das Maschinengewehr steuernden Exzenterantr ieb eingebaute Kupplung wird vom -Schützen betätigt unrl kann mit der Abzugsvorrichtung verbunden sein.
  • Sofern in bekannter Weise nur eine Lagerstelle des Xlaschinengewehrs durch einen Exzenter geführt wir"-1, dessen Ebene nahezu senkrecht zur Rohrachse steht. während die zweite Lagerstelle, zweckmäßigerweise in der Nähe des Schwerpunktes, aus einem balligen Lager besteht, bewegt sich die Achse des. Maschinengewehrlaufes auf einem Kegelinantel, und das Schußfeld ist eine Kreisbahn.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsfor.tn wird auch .die zweite Lagerstelle durch einen Exzenter geführt, dessen Ebene nahezu senkrecht zur Rohrachse steht. Werden beide Exzenter mit verschiedenen Drehzahlen angetrieben, so beschreibt die Mündung der Waffe eine cycloidenartige Kurve, deren Form durch passende Wahl der Drehzahlen und der Exzenterdurchmesser beliebig verändert werden kann. Das Schußfeld ist somit eine gleichmäßig bestrichene Kreisfläche. Bei dieser Anordnung einer mehrfachen Halterung einer Heckwaffe durch relativ zueinander verstellbare Exzenter wird eine erhebliche Vergrößerung des Schußfeldes gegenüber starr eingebauten Maschinengewehren und damit eine Verbesserung der rückwärtigen Verteidi-g i ung von Kampfflugzeugen erzielt. Bei Flugzeugen mit Druckschrauben im Rumpf feuert die Heckwaffe durch die hohle Schraubenwelle.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Heckinaschinenge wehr, welches in zwei Exzentern gelagert ist, deren Ebenen nahezu senkrecht zur Rohrachse stehen. Es ist i die Außenhaut eines hinten offenen Rumpfhecks, welches durch eine Kappe 2 verschlossen wird. Das Maschinengewehr 3 ist in der ersten Lagerstelle 4. mit einem Balligen Ring 5 in einem an seiner Innenfläche ballig ausgedrehten Exzenterring 6 gelagert. Dieser j dreht sich in Lagerschalen 7, die mit Hilfe der Abstützung 8 am Rumpfgerüst starr befestigt sind. Die zweite Lagerstelle 9 ist in einem Exzenter io geführt, der mittels Nut und Feder im Außenring i r axial verschieblich ist. Der Außenring i i ist in Lagerschalen 12 drehbar gelagert, die am Rumpfgerüst durch die Abstützung 13 festgelegt sind. Der Außenring i i des Exzenters i o ist 'mit dem Zahnkranz 14, der Exzenter 6 mit dem Zahnkranz 15 jeweils starr verbunden.
  • Abb.2 zeigt schematisch den Einbau eines Maschinengewehrs mit erfindungsgemäßer Lagerung in zwei Exzentern im Rumpfheck eines durch Heckschraube angetriebenen Flugzeuges. Es ist i .das Verkleidungsblech des Rumpfhecks. Die Schraubennabe 27 wird vom Motor aus mittels Hohlwelle 3o angetrieben. Diese ist bei 31 und 32 flugzeugfest gelagert. Der Lauf 3 des Maschinengewehrs liegt im Innern der Hohlwelle 3o. Das -Maschinengewehr ist in der ersten Lagerstelle bei q. mit einem Balligen Ring 5 im Exzenter 6 gelagert. Dieser dreht sich in Lagerschalen 7, welche am Rumpfgerüst starr befestigt sind. Das Exzenter 6 ist mit dem Zahnkranz 15 starr verbunden, welches v oM Ritzel 17 angetrieben nird. Die nveite Lagerstelle des Maschinengewehrs ist durch das Exzentcr 9,, gegeben. welches seine Beuegung mittels Rin- io", Stein r i, und Bolzen 3, auf den ain Schaf? des Maschinengewehrs befestigten Justierblock 3i überträgt. Der Stein i i" ist in der Gleitführung tob des Exzenterringeä io" längs verschieblichgela-ert, wodurch die notwendige geringe Uingsbet%-egung zwischen dem Exzenter 9,1 und dem um die Lagersteile 4. schwiiigenden Schaft 3" ermöglicht wird. Ritzcl i; und Exzenter 9" sind auf einer Welle 2o aufgekeilt, die über eine Kupplung 2i, Zahnräder 22 und Zahnkranz 23 von der Hohlwelle 3o angetrieben werden. Das vordere Ende des Maschinengewehrlaufes ist durch drehbare Rollen 24. unterstützt, die sich mit Wulsten 25 gegen einen entsprechend genuteten Ring 26 inneAalb der Schraubennabe 27 .abstützen, wodurch Schwingungen vermieden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschinengewehrlagerung in Flugzeugen zur Erzielung eines räumlichen . Streufeldes, wobei das Maschinengewehr an zwei Stellen gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lagerstellen mit verschiedener Drehgeschwindigkeit auf Kreisbahnen, die nahezu senkrecht zur Rohrachse stehen, beispielsweise durch je einen Exzenter bewegt werden, so daß die Laufmündung eine spiralartige Kurve beschreibt.
  2. 2. Maschinengewehrlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter der beiden Lagerstellen durch eine gemeinsame Welle angetrieben werd,-n.
DED80312D 1939-04-25 1939-04-25 Heckwaffeneinbau fuer raeumliche Streubewegungen Expired DE714293C (de)

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