DE946601C - Panzerfahrzeug - Google Patents

Panzerfahrzeug

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DE946601C
DE946601C DEE7959A DEE0007959A DE946601C DE 946601 C DE946601 C DE 946601C DE E7959 A DEE7959 A DE E7959A DE E0007959 A DEE0007959 A DE E0007959A DE 946601 C DE946601 C DE 946601C
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armored
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DEE7959A
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Georges Even
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • F41H7/04Armour construction
    • F41H7/046Shock resilient mounted seats for armoured or fighting vehicles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Panzerfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf Panzerfahrzeuge, die einen drehbaren, mit mindestens einem Geschütz versehenen Turm haben. Im nachfolgenden ist unter der Bezeichnung Kanone jede Art von zur Bekämpfung schwerer Panzer geeigneter Waffen, wie Raketenpanzerbüchsen, rückstoßfreie Kanonen, Werferrohre usw., zu verstehen.
  • Gemäß der Erfindung ist die Kanone außen am Drehturm angeordnet und die Deckplatte des Panzerfahrzeugs mit einer Luke versehen, deren Abstand von der Drehachse des Turmes dem Halbmesser des Kreises entspricht, den das Rückende des Rohres bei Drehung des Turmes beschreibt, Bei dieser Anordnung können die. Abmessungen des Turmes, innerhalb welchem sich kein Teil der Kanone befindet, auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden. Ferner kann die Luke von einem Mann der Besatzung des. Panzerfahrzeugs für das Laden der Kanone in der Weise benutzt werden, daß sein Körper innerhalb des Fahrzeugs geschützt bleibt und sich nur seine Hände außerhalb befinden.
  • Diese Anordnung ermöglicht ferner die.Verminderung der Besatzung auf zwei Mann, von denen der Richtkanonier in einem Führersitz, zu dem auch der Innenraum des Turmes gehört, untergebracht ist, während der Ladekanonier mit nach vorn ausgestreckten Beinen unter der Luke sitzt, und die Bedienung des Fahrzeugs kann durch den einen oder den anderen der beiden Männer geschehen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Luke seitlich zum Drehturm und in Längsrichtung des Fahrzeugs versetzt, so daß seitlich der Luke ein freier Raum vorhanden ist, der beispielsweise für das Lagern der Munition verwendet werden kann. Hier kann auch eine Munitionsförderkette angebracht sein.
  • Außerdem ermöglicht eine solche gegeneinander versetzte Anordnung der Plätze der beiden Schützen eine Konstruktion in der Weise, daß einerseits die beiden Schützen in verhältnismäßig bequemer sitzender Stellung kämpfen können, ohne *daß sie sich gegenseitig stören, und andererseits eine Verminderung der Höhe des Panzerfahrzeugs auf ein Mindestmaß: Bei eitief- bevorzugten Ausführungsform der Erfin,"durig :'i@nd der Turm und die versetzte Luke auf je .ein-er Seite der Längssymmetrieebene des Fahrzeugs angeordnet, so daß durch die. gegenseitige seitliche Verlagerung derselben die Breite des Fahrzeugs nicht übermäßig vergrößert wird.
  • Durch die Erfindung wird daher ein Panzerfahrzeug ermöglicht, das geringe Abmessungen hat und insbesondere niedrig ist (die mittlere Höhe der Kanone ist etwa in Brusthöhe eines stehenden Mannes von mittlerer Statur), das jedoch mit einer starken Bewaffnung ausgerüstet werden kann, da infolge des Umstandes, daß die Kanonen völlig außerhalb des Fahrzeugs angeordnet sind, die Zahl derselben ohne Veränderung der Gesamtabmessun= gen des Panzerfahrzeugs erhöht werden kann.
  • Bei einer konstruktiven Ausführungsform sind die Kanonen auf einem Träger gelagert, der am Drehturm um eine für diesen Zweck im FahrzE5ugdeck vorgesehene Öffnung angelenkt ist. Dieser Träger hat die Form eines U, so daß er durch Schwenken um seine Gelenkachse trotz des Drehturmes geschwenkt werden kann. .
  • Bei einer anderen konstruktiven Ausführungsform sind die außerhalb des Fahrzeugs angeordneten Kanonen unmittelbar auf einer schwenkbären Haube angeordnet, die auf einem ringförmigen Teil angelenkt ist, welcher seinerseits drehbar auf dem Rand einer. Öffnung im Panzerdeck gelagert ist.
  • Bei beiden konstruktiven Ausführungsformen kann die Oberseite des Turmes mit einer Öffnung versehen sein, die einen abnehmbaren gepanzerten Deckel hat, so daß der Richtkanonier, solange er die Waffen nicht bedient, eine bequemere Stellung einnehmen kann, in der sich sein Kopf außerhalb des Turmes befindet.
  • Für diesen Zweck ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Sitz des Richtkanoniers in der Höhe verstellbar. Es »ist vorzuziehen, die gleiche Anordnung auch für den Ladekanonier vorzusehen, um diesem eine ähnliche Stellung zu ermöglichen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Sitz des Richtkanoniers frei um die Drehachse des Turmes schwenkbar, so daß dieser seinen Sitz in jeder Richtung drehen kann, `insbesondere, um der Drehung des Turmes folgen zu können.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt Fig. i eine Längsansicht im Schnitt durch die Achse des Drehturmes eines Panzerfahrzeugs gemäß der Erfindung, Fig.2 eine vergleichsweise Darstellung, aus welcher die jeweiligen Umrisse des Panzerfahrzeugs gemäß der Erfindung und von zwei schweren Panzern bekannter Bauart ersichtlich sind, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des die Kanonen de. in Fig. i gezeigten Fahrzeugs tragenden Schwenkrahmens, Fig. 4 eiilen Schnitt nach der Linie, 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 einen Längsschihitt einer anderen Ausführungsform desPanzerfahrzeugs gemäß derErfindung, Fig. 6 eine perspektivische Gesamtdarstellung des in Fig. 5 gezeigten Fahrzeugs, Fig. 7 eine Draufsicht zu Fig. 6, Fig-. 8 eine Einzeldarstellung teilweise im Schnitt, welche die Konstruktion des Sitzes des Richtschützen zeigt, Fig. 9 und io Längsschnitte, welch!-. die verschiedenen Stellungen zeigen, die durch den Richtschützen bzw. durch den Ladeschützen eingenommen werden können, Fig. i i einen Längsschnitt. nach der Linie i i-i i der Fig.. 12, welcher. eine Munitionsförderkette zeigt, Fig. 1z eine Draufsicht auf die Munitionsförderkette.
  • Wie sich aus Fig. 6 und 7 ergibt, trägt das Panzerfahrzeug i gemäß der Erfindung völlig außerhalb desselben befindliche Kanonen 2, die am Drehturm 3 angeordnet sind. Der Drehturm 3 ist bei beiden in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen zur Mittellängsebene des. Fahrzeugs seitlich versetzt, wobei die gepanzerte Verdeckplatte des Fahrzeugs mit einer Lake 4 versehen ist, die einen abnehmbaren gepanzerten Deckel hat, um dem einen Kanonier das Laden der Kanonen 2 ohne Verzicht auf den Schutz durch die .Panzerung zu ermöglichen: Für diesen Zweck ist die Ladeluke 4 zur Schwenkachse des Turmes 3 um einen Abstand versetzt, der im wesentlichen gleich dem Schwenkradius des Endes der Kanonen 2 ist, so daß, wenn dieses Ende durch eine Drehung des Turmes über die Luke 4 gebracht worden ist, der Ladekanonier die Kanonen 2 durch Hochhehen seiner Arme durch"die Luke 4, die natürlich vorher geöffnet worden .ist, laden kann.
  • Bei der in Fig. i bis 4 gezeigten Ausführungsform wird die Bewaffnung durch eine Batterie von sechs Werferrohren 63 gebildet, welche je in einer halbzylindrischen- Aussparung 64 auf der Unterseite-eines starken Rahmens 67 ausbaubar mit Hilfe von mit Aussparungen 66 versehenen, sich in Querrichtung erstreckenden Befestigungsbügeln 65 befestigt sind. Der Rahmen 67 ist am Turm beispielsweise durch Konsolen 68 und Schwenkzapfen 69 um eine zur Ebene des unteren Randes des Turmes parallele Achse 7o angelenkt. Er hat einen U-förmigen Ausschnitt, so daß er durch Drehung um die Achse 7o am Turm geschwenkt werden kann. Hilfszielgeräte, wie Strahler für weißes oder infrarotes Licht, selbsttätige- Windkorrektureinrichtungen od. dgl. können ebenfalls vorgesehen sein, wie bei 7 2 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform besteht der Drehturm, wie sich aus Fig.4 ergibt, aus drei Teilen 13, 14 und 15. Der Teil 13 ist drehbar gelagert, beispielsweise durch einen Kugelkranz 1a auf dem Rand einer in der Verdeckplatte des Fahrzeugs vorgesehenen Öffnung, deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des unteren Randes des Teiles 13 ist, so daß der sich unter dem Turm befindende Richtkanonier dessen ganzen Innenraum ausnutzen kann. Der Teil 13 ist mit Öffnungen für das Unterbringen von Hilfswaffen, beispielsweise eines Maschinengewehrs, sowie optischer Geräte, wie eines oder mehrerer Episkope, dem Richtaufsatz 73, versehen, wie in Fig. i und 3 gezeigt, und für den hydraulischen Heber 6, der zum Heben und Senken der Rohre 63 durch Schwenken des Rahmens 67 um seine Anlenkachse 70 am Turm vorgesehen ist. Der Teil 14 ist bei 17 am Teil 13 angelenkt und bildet einen Teil der Schutzhaube für das Abdecken der durch die Oberkante des Teiles 13 gebildeten Öffnung. Der dritte Teil 15 des Turmes, der die Form einer Schale hat, bildet zusammen mit dem Teil 14 diese Schutzhaube. Der Teil 15 ist, wie bei 5 in Fig. 4 gezeigt, drehbar auf dem Teil 14 gelagert, so daß ein einziehbares, nicht gezeigtes, durch eine Öffnung im Teil 15 ausgefahrenes Periskop nach allen Richtungen gedreht werden kann, um dem Richtkanonier die Beobachtung des gesamten Gesichtsfeldes zu ermöglichen, ohne daß er dabei die Einstellung des Turmes verändern muß.
  • Bei dieser Ausführungsform ist zwischen den Kanonen 2 und dem Richtaufsatz 73 ein als Gelenkparallelogramm wir?-endes Gestänge vorgesehen, so daß der Richtaufsatz automatisch der Betätigung der Verstelleinrichtung für das Heben und Senken der Kanonen folgt; beispielsweise kann eine Mikrometerschraube 74 in ein Glied des Gelenkparallelogramms eingeschaltet sein. um eine genaue Einstellung der Parallelität zu gewährleisten, die zwischen der optischen Achse des Richtaufsatzes 73 und der Seelenachse der Rohre 63 aufrechterhalten werden muß. Das Heben und Senken der Rohre wird vom Innern des Panzerfahrzeugs aus mit Hilfe des hydraulischen Hebers 6 gesteuert, der durch Zapfen 75 am unteren Teil 13 des Turmes angelenkt ist.
  • Das Drehen des Turmes geschieht mit Hilfe eines Zahnkranzes 77, der durch ein Ritzel 78 angetrieben wird, welches seinerseits durch einen kleinen Elektromotor 79 mit Untersetzung oder durch eine Handverstelleinrichtung 8o, deren Handgriff bei 81 gezeigt ist, angetrieben werden kann.
  • Der in Fig. i bei 25 gezeigte Richtkanonier hat einen Sitz 24, der auf einer Säule 26 befestigt ist, welche in ihrer Höhe verstellbar und in einem Sockel 27 drehbar ist. Gemäß dem Hauptmerkmal der Erfindung kann der bei 29 gezeigte Ladekanonier die mit 86 bezeichnete Munition in das Ladeende einer mit 63 bezeichneten Kanone einführen, ohne dabei seinen Sitz 28 zu verlassen. Für diesen Zweck braucht er nur den Deckel 7 der Luke 4 zu öffnen und mit seinen Armen durch diese Luke zu greifen. Wenn die beiden Deckel 7 und 15 geschlossen sind, sind beide Kanoniere völlig gegen direkte Feindeinwirkung geschützt.
  • Die außerordentlich flache Bauart des Fahrzeugs, die durch die beschriebene Anordnung erzielt wird, ermöglicht ein leichtes Tarnen, was bei den bisher bekannten größeren Panzern gleicher Kampfkraft schwierig war.
  • Bei dem in Fig. i dargestellten Beispiel wird die Säule 26 durch den Kolben eines nach Art eines Teleskops ausgebildeten, vorzugsweise hydraulischen Hebers gebildet. Dieser Kolben ist im Zylinder 27 des Hebers drehbar und gleitbar. UPn die Gesamthöhe des Hebers zu vermindern, ist es vorzuziehen, mehrere teleskopisch ineinander gleitbare Kolben vorzusehen.
  • In Fig. 9 ist mit voll ausgezogenen Linien die Kampfstellung des Richtkanoniers gezeigt, in welcher dieser unter dem geschlossenen Turm völlig geschützt ist. Der schraffierte Umriß zeigt eine Zwischenstellung des Kanoniers, in der sich seine Augen etwa in Höhe der Oberkante des Teiles 14 des Turmes bei geöffnetem Deckel 15 befinden, wobei der Sitz 24 durch das Ausfahren der Säule 26' aus dem Sockel 27' in seine höchste Lage gebracht worden ist. Außerdem ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Sitz 24 mit einer verstellbaren Rückenlehne 4o versehen, die nach vorn in die mit strichpunktierten Linien bei 41 gezeigte Lage verschwenkt werden kann, in welcher der stehende Richtkanonier auf der Oberkante der Rückenlehne aufsitzt, wie durch den punktierten Umriß angedeutet. In dieser Stellung ragt er mit seinem Oberkörper aus der Mittelöffnung des Turmes heraus. Diese Stellung kann beispielsweise bei Fahrten von längerer Dauer eingenommen werden. Der Sitz 28 des Ladekanoniers 29 ist bei 32 entweder an der Kolbenstange 3o des Hebers 31 (Fig. i) oder an einer Feder 3o' angelenkt, so daß er durch Verstellen eines Handgriffes 43 entweder die in Fig. io mit voll ausgezogenen Linien und in Fig. i mit strichpunktierten Linien gezeichnete Gefechtsstellung einnehmen kann, in welcher er innerhalb des Fahrzeugs beim Laden der Kanonen völlig geschützt ist, oder die in Fig. io mit strichpunktierten Linien gezeichnete bequemere Lage. Der Sitz 28 kann auch völlig nach rückwärts gekippt werden, so daß der Ladekanonier im Notfall durch den Turm aussteigen kann. Wie in Fig. io gezeigt, kann für ihn ein Teleskop 44vorgesehen werden.
  • Die Steuerung des Fahrzeugs geschieht normalerweise durch den Ladekanonier. Es ist vorzuziehen, diese Steuerung doppelt vorzusehen, wie bei 34 in Fig. io und bei 34.d in Fig. i gezeigt, so daß das Fahrzeug nach Belieben durch den einen oder durch den anderen Bedienungsmann gefahren werden kann.
  • Bei der in Fig. 5 bis 8 gezeigten Ausführungsform sind vier Richtaufsätze 73 auf dem gleichen Teil des Turmes angeordnet, so daß das vorangehend beschriebene Gestänge weggelassen werden kann. Dieser Turmteil besteht aus einer Schutzhaube, die durch Zapfen 45 an einem Ring 46 angelenkt ist, welcher drehbar auf dem Rand einer in der Verdeckplatte des Panzerfahrzeugs vorgesehenen Öffnung gelagert ist. Diese Schutzhaube gestattet das Verstellen der ganzen Anordnung sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung, wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform, ohne Unterbrechung der Panzerung des Fahrzeugs. Außerdem findet bei dieser Anordnung das Zielen nach der Seite in zwei Stufen statt, nämlich mit einer groben und durch den Richtkanonier rasch mit Hilfe eines innen an der Haube 47 befestigten Handgriffes 48 herbeigeführ: ten Einstellung und einer feinen Einstellung, wie im vorangehenden beschrieben, durch einen Mechanismus, der dem in Verbindung mit Fig. i beschriebenen ähnlich ist.
  • Ferner hat bei der dargestellten Ausführungsform der Richtkanonier ein Maschinengewehr 49 zur Verfügung, das so eingebaut ist, daß die abgeschossenen Patronenhülsen unmittelbar nach außen ausgeworfen werden.
  • In Fig. i i und 12 ist eine Munitionsförderkette gezeigt, die in dem Raum seitlich neben dem Ladekanonier dank der zur Hauptsymmetrieebene des Fahrzeugs seitlich versetzten Lage -seines Platzes untergebracht werden kann.
  • Diese Munitionskette besteht im wesentlichen aus zwei Reihen von voneinander in Abstand befindlichen Gliedern. Jedes Glied umfaßt zwei, wie bei 52 gezeigt, miteinander verschweißte Ringe. 5o, 5i, wobei die Verbindung des Ringes 5o eines Gliedes mit dem Ring 51 des benachbarten Gliedes durch eine zylindrische Hülse 53 gebildet wird, die sich durch beide Ringe erstreckt und in diesen frei drehbar ist. Jede Hülse 53 ist für die Aufnahme eines Geschosses bestimmt. Die Hülsen 53 sind auf der dem Ladekanonier zugekehrten Seite je durch einen abnehmbaren Deckel abgeschlossen. Die ganze Anordnung läuft über zwei Spindeln 55, 56, von denen jede zwei Stirnräder 57 trägt. Die Spindel 56 ist frei drehbar, während die Spindel 55 über eine Freilaufeinrichtung 58 mit einem Fußhebel 59 verbunden ist, auf den eine Rückstellfeder wirkt. Die gesamte Anordnung ist so ausgebildet, daß, wennder Ladekanonier den Fußhebel drückt, sich die Spindel- 55 um 9o° dreht, so daß die Stirnräder 57 die Kette antreiben, wodurch es dem Ladekanonier ermöglicht wird, die aufeinanderfolgenden Hülsen 53 in seine Reichweite zu bringen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kampfwagen mit einem Panzerdeck und einem darauf drehbar gelagerten und wenigstens ein Geschützrohr tragenden Panzerturm, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschützrohr (2 bzw. 63) außen am Panzerturm (3) angeordnet und im Panzerdeck eine Öffnung (4) vorgesehen ist, deren Abstand von der Turmdrehachse dem Halbmesser des Kreises entspricht, den das Rückende des Rohres bei .Drehung des Turmes beschreibt.
  2. 2. Kampfwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeöffnung (4) seitlich zum drehbaren Turm und in Längsrichtung des Wagens versetzt ist.
  3. 3. Kampfwagen nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Turm (3) und die. Ladeöffnung (4) je auf einer Seite der Lägssymmetrieebene des Fahrzeugs angeordnet sind. ,
  4. 4. Kampfwagen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Geschützrohr (2 bzw. 63) auf je einem Schenkel eines U-förmigen Trägers (67) befestigt ist, dessen Steg am Panzerturm (3) um eine horizontale Achse (70) schwenkbar ist.
  5. 5. Kampfwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehturm (3) durch einen Sockel (13) gebildet. ist, der drehbar auf dem Rand einer in dem Deck des Fahrzeugs vorgesehenen Öffnung gelagert ist, sowie durch einen mittleren Ring (14), der am Sockel angelenkt ist, und durch einen oberen schalenförmigen Deckel (x5), der- drehbar auf dem oberen Rand des Ringes gelagert ist, wobei der die Kanone tragende Rahmen am Sockel angelenkt ist.
  6. 6. Kampfwagen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Panzerturm durch eine Haube gebildet ist, deren unterer Teil (47) eine kugelschichtförmige Außenwand aufweist, die auf einem entsprechend ausgebildeten Ring (46) frei schwenkbar aufsitzt, der drehbar auf dem Rand einer im Panzerdeck vorgesehenen kreisförmigen Öffnung gelagert ist, und der zwei waagerechte Drehzapfen (45) trägt, an welchen die Haube derart aufgehängt ist, daß sie nur in gewissen Grenzen um die .Drehzapfen verschwenkt werden kann.
  7. 7. Kampfwagen nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Ladeöffnung (4). eine Munitionsförderkette angeordnet ist. B.
  8. Kampfwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Richtkanonier unter dem und innerhalb des Drehturmes befindet und der Ladekanonier mi.t nach vorn ausgestreckten Beinen unter der Ladeöffnung sitzt. '
  9. 9. Kampfwagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des Richtkanoniers in der Höhe verstellbar-und um die Drehachse des Turmes frei drehbar ist. io. Kampfwagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet., daß der Sitz des Ladekanoniers in der Höhe verstellbar und nach rückwärts in eine Lage kippbar ist, in welcher eine Notverbindung zwischen den beiden Sitzen der Kanoniere vorhanden ist. In-Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 883 258; französische Patentschrift Nr. 918 319; britische Patentschrift Nr. 147 928.
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