DE714154C - Anordnung zur Modulation von Fernsehsendern mit Synchronisierung durch Steuerung der Traegerwelle auf den Nullwert - Google Patents

Anordnung zur Modulation von Fernsehsendern mit Synchronisierung durch Steuerung der Traegerwelle auf den Nullwert

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DE714154C
DE714154C DER94643D DER0094643D DE714154C DE 714154 C DE714154 C DE 714154C DE R94643 D DER94643 D DE R94643D DE R0094643 D DER0094643 D DE R0094643D DE 714154 C DE714154 C DE 714154C
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
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    • H03C1/16Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes
    • H03C1/18Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid
    • H03C1/24Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid modulating signal applied to different grid
    • HELECTRICITY
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    • H04N5/00Details of television systems
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    • H04N5/067Arrangements or circuits at the transmitter end
    • H04N5/0675Arrangements or circuits at the transmitter end for mixing the synchronising signals with the picture signal or mutually
    • HELECTRICITY
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    • H04N5/40Modulation circuits

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Description

  • Anordnung zur Modulation von Fernsehsendern mit Synchronisierung durch Steuerung der Trägerwelle auf den Nullwert Die Synchronisierung beim Fernsehen, die durch Verschwinden des Empfangsstromes bewirkt wird, ist als Lückensynchronisierverfahren bekannt. Hierfür ist bereits eine Modulationsanordnung unter Verwendung einer Mehrgitterröhre vorgeschlagen worden, bei der die Bildinhaltszeichen einerseits und die Synchronisi@rungsimpulse andererseits getrennten Elektroden zugeführt werden. Bei dieser älteren Anordnung bestehen Schwierigkeiten insofern, als gegenseitige Beeinflussungen der Bild- und Synchronisierzeichen möglich sind. Es können dort Fehlehronisierungen durch die Bildzeichen vorkommen, was jedoch im Interesse eines einwandfreien Bildempfangs verhindert werden muß. Die Erfindung beseitigt nun die Schwierigkeit dadurch, daß eine besondere Kupplungsimpedanz zwischen dem Bildmodulationsgitter und dem Ausgangskreis der Modulationsanordnung vorgesehen und so bemessen wird, daß die Bildmodulationsstrecke, solange kein Synchronisierzeichen übertragen wird, elektrisch nicht unterbrochen ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der Abbildungen erläutert.
  • Zunächst sei Abb. q: besprochen, welche ein allgemeines Schaltbild zeigt. Die Modulationseinrichtung MS ist als reine Elektronenkupplung (gittergesteuerte Entladungsstrecke) ,ausgebildet; die Hochfrequenzerregung ist mit i9 bezeichnet und treibt ihren Strom durch die Modulationseinrichtung lls und IYIB für die Synchronisierimpulse bzw. die Bildzeichen. Während lWs durch den Synchronisierimpulsgenerator i3 völlig nichtleitend gemacht werden kann, wird 1!B durch den kleinen Nebenschlußkondensator ii dauernd schwach leitend erhalten. Auch wenn der Bildsignalverstärker i die Einrichtung !IIB nichtleitend macht, fließt ein Hochfrequenzstrom durch den Antennentransformator 28 so lange, als ZIs leitend ist.
  • Zur Lösung des vorliegenden Erfindungsgedankens ist nicht unbedingt ein Nebenschluß zur Bildzeichenmodulationsstrecke erforderlich; -wesentlich ist nur, daß zwischen dein Bildmodulationsgitter und dem Ausgangskreis der Modulationsanordnung eine Kopplungsimpedanz vorhanden und so bemessen ist, daß, solange kein Synchronisierzeichen übertragen wird, die Bildmodulationsstrecke elektrisch nicht unterbrochen ist. Diese Kopplungsimpedanz stellt im einfachsten Fall die Röhrenkapazität zwischen Bildinodulationsgitter und Bildmodulationsanode dar.
  • Abb. I zeigt ausführlich eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens. Der Bildmodulationskanal ist z. B. aus den Teilen i bis zusammengesetzt. Der Bildstromverstärlcer 1, welcher die bei der Filmabtastung des Films : in der Photozelle 3 entstehenden 'Ströme verstärkt, gibt seine Leistung auf die Leitung 4 mit der Pegelhaltung 5. Die Pegelhaltung sorgt dafür, daß die höchsten Spannungsspitzenwerte in einer bestimmten Vorzeichenrichtung, beispielsweise die dem Schwarz des Bildes entsprechenden negativsten Spitzen, nicht unter einen bestimmten Ab--#olutwert gegen Erde absinken können. Dieser Wert, welcher durch eine gestrichelt gezeichnete Batterie 6 dargestellt ist, möge beispielsweise - 5 Volt betragen, wenn der Sender durch etwa - io Volt vollkommen auf Full getastet wird. Die Pegelhaltungseinrichtung 5 sorgt also dafür, -daß im allgemeinen während der gesamten Sendung Spitzen von mehr als - 5 Volt nicht vorkommen. Während man sich bei den Einkanalmethoden ausschließlich auf die richtige Funktion von 5 verlassen inußte, wird gemäß cler vorliegenden Erfindung erreicht, daß auch ein gelegentliches Versagen von 5 die Sendung noch nicht gefährdet. Die Leitung ; führt die so geregelten Bildspannungen der ersten Modulationseinrichtung 8 des Sender zu. Diese ist in der einfachsten Form als Dreipolrölire 9 finit Gittermodulation gezeichnet. Das Gitter ist durch die bei dem Bildwert Schwarz herrschende negative Vo-rspannung 6 auf den unteren Knick der Kennlinie eingestellt. Bei dieser Vorspannung soll der infolge der Fremderregung am Hochfrequenzüberträger i o fließende hochfrequente Anodenstrom noch nicht verschwinden.
  • Es sei angenommen, daß bei - i o Volt Gittercorspannuiig die völlige Unterdrückung nies Anolenstroms erfolge. Dann wird also 6 beispielsweise auf - 5 Volt eingestellt und schwanke während der Sendung beispielsweise von - 5 bis -a- 20 Volt. Gelegentliche Unterschreitungen des Wertes - 5 Volt sollen nur ausnahmsweise vorkommen und finit Hilfe der Erfindung unschädlich gemacht -werden. Hierzu dient, wie bereits erwähnt, die Überbrückung der Elektronenstrecke zwischen Gitter und Anode durch einen iUebenschlußwiderstand ii, im einfachsten Falle einen kleinen Kondensator. Bei,der vorliegenden Schaltung muß dieser Kondensator a,i einen Spannungspunkt gelegt werden, der eine Phasenverschiebung von i8o° gegen die Gitterspannung hat, was jedoch für das Verständnis des Verfahrens unwesentlich ist. In einer anderen Ausführungsform (Abb.3) ist eine solche Phasenverschiebung nicht nötig. Der Nebenschlußkondensator ii überträgt nun unter L'ingeliung der Röhre g hochfrequente Schwingungen an -die Anode in derselben Phase, in der sie auch unter Vermittlung des Elektronenstroms zur Anode gelangen würden. Würde der Kondensator ii fehlen, so würden -die Antennenschwingungen laei - io Volt und noch negativeren Gitter-Af>annungen ganz aussetzen. Durch den °'N cbenschluß i i wird ein Aussetzen der _#ntennenschwingungen unmöglich gemacht. Sie können niemals unter einen durch i i einstellbaren Minimalwert heruntersinken.
  • In Abb. 2 ist die zeitliche Abhängigkeit des Antennenstromes gezeichnet, welche bei einer Fernsehsendung auftritt, wenn der Bildkanal ; und die Modulationseinrichtung allein benutzt werden. Die Minimalhöhe 12 der Antennenstromamplituden wird durch Einstellung des Kondensators i i geregelt. Liegt das Amplitudensieb des Empfängers ebenfalls finit seiner Ansprechschwelle bei 12, so können aus der Bildsendung allein noch keine Synchronisierzeichen abgeleitet werden. hierzu ist vielmehr, wie bereits bekannt, eine zweite Modulationseinrichtung auf der Sendeseite nötig, welche folgendermaßen beschaffen ist (s. Abb. i) Ein Generator, beispielsweise aus einer Lochscheibe 13 und dem Photo,-e,-stärlcei- 14 aufgebaut, liefert über einen Kondensator Impulse negativen Vorzeichens und gleichbleibender Stärke am Bildrand. Während der Zeilenpausen befindet sich der Synchronlcatial 15 auf Erdpotential; die Leitung 15 erregt eine zweite Modulationsröhre i6. Diese hat die Eigenschaft, eine völlige Unterdrückung des Anodenstroms ausführen z--#. können, -wenn ihr Steuergitter genügend negativ vorgespannt -wird. Ausführbar ist diese Forcierung nur unter Verwendung einer Schiringitterröhre 16, deren Schirmgitter möglichst widerstandslos durch Kondensatoren, noch besser aber durch einen Kurzschlußkreis 17 bis 18, der auf Resonanz mit fier Träger-velle abgestimmt wird, geerdet -wird. Die Einrichtung 16 zur Modulation mit den Synchronisierzeichen muß also als reine Elektronenkopplung, - gittergesteuerte Entladungsstrecke, ausgebildet und frei von Nebenschlüssen schaltungstechnischer Art sein, im Gegensatz zur Bildmodulationsröhre c). Gezeichnet ist eine fremlerregte Modulationsanordnung, der die Hochfrequenzerre;;cnig durch einen Steuersender io wird, der mit konstanter Aniplittide und I@ requenz, z. B. in bekannter @@yeise kristallgesteuert, schwingt.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung° nach Abb. i ist nunmehr klar zu erkennen. Die Bildströme vermögen infolge der Überbrückutig der Gitteranodenstrecke der Bildrtiodulationsrölire 9 durch den Kondensator 11 den Antennenstrom nicht zu unterdrücken. Dic Svnclironisierzeichen dagegen taten über ihre Modulstionsröhre 16, welche keine Nebenschlüsse hat, die Trägerwelle vollkommen auf Null. DadiebeidenModulatiönsröhren1.6und9 in. Reihe auf eine gemeinschaftliche Antenne geschaltet sind, so setzt die Antennen=. Schwingung nur während der Dauer der Synchronisierzeichen vollständig aus und nicht, wenn gelegentlich infolge Versagens der Pegelhaltung des Bildkanals unerwünscht starke negative Bildzeichen vorhanden sind. Die Anlage leistet also: dank der Verwendung zweier getrennter Modulationskanäle eine selbsttätige Unterscheidung zwischen Bildschwarz und dem den Synchronisierzeichen entsprechenden Schwärzer-als-Schwarz., In Abb,.2 ist bei 2o ein. Synchronisierzeichen, angedeutet, welches eine restlose Unterdrückung des Antennenstroms bedingt, weil während der Dauer dieses Zeichens der Bildmodulationsröhre 9 die hochfrequente Erregung fehlt. In Abb. i sind der Verständlichkeit wegen zwei getrennte Modulationsröhren gezeichnet. Es ist j edoch noch eine einfachere Durchführung des Erfindungsgedankens möglich, welche nur von einer einzigen. Modulationsröhre, einer Fünfpolröhre, Gebrauch macht. Eine solche Ausführung, die sich sehr gut .bewährt hat, ist in Abb. 3 dargestellt.
  • An das erste Gitter 2i einer Fünfpolröhre werden die Trägerschwingungen des quarzgesteuerten Senders i9 und gleichzeitig die Synchronisierimpulse vom Impulsgenerator 13 geführt. Das Schirmgitter 23 wird so gut wie möglich durch einen Serienresonanzkreis 17/i8 geerdet, so daß zwischen dem Steuergitter 21 und den Elektroden, welche hinter dem Schirmgitter 23, folgen, nur eine reine Elektronenkopplung besteht. Die Bildmodulation wird dem Gitter 24 zugeführt. Dieses Gitter ist durch eine Drossel 2,5 für Hochfrequenz hochohmig abgeschlossen, kann also die Schwingungen der Hochfrequenz mitmachen. Durch einen veränderlichen Erdungskondensator 26 kleiner Kapazität, 5 bis 50 pF, kann man das Gitter 24 mehr oder weniger für Hochfrequenz kurzschließen, und durch eine sehr kleine Kapazität 27, welche allerdings häufig schon durch die innere Kapazität zwischen Gitter 24 und Anode entbehrlich gemacht wird, kann man -die Kopplung beider Elektroden einstellen. Zweckmäßig wird der Anodenkreis auf eine Oberwelle des Gitterkreises 21 abgestimmt; dadurch werden die Bedingungen für die Elektronenkupplung noch mehr vereinfacht.
  • Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende: Solange das Steuergitter2i nicht durch den Impulsgenerator T3 verriegelt wird, tritt ein Elektronenstrom durch das Schirmgitter 23 hindurch. Würde das Gitter 24 durch den Erdungskondensator 26 gut geerdet sein, so könnten die Elektronen die Anode 'nicht erreichen, wenn der Bildstromv:erstärker i das Gitter 2q., an welches er angeschlossen ist, ausreichend negativ ausschwingen lassen würde. In diesem Falle würde also- .eine Fehlsynchronisierung eintreten.. Durch - den Differentialkondensator 26-a7 wird aber das Gitter 2,¢ schwingfähig gemacht und beteiligt sich an den Schwingungen des hochfrequent modulierten- Elektronenstromes. Durch die Teilkapazität 27 werden also unabhängig vom Ladungszustand des Gitters 24 Schwingungen auf die Anode übertragen: Dieser kleine und einstellbare-Schwingungsrest sichert die Anlage vor einer Fehlsynchronisierung, d. h. einer Nulltastung ,des Antennenstroms durch die Bildzeichen. Erst wenn die Synchronisierzeichen auf das Gitter 21 treffen, setzt der Elektronenstrom vollkommen aus, und dann wird der Antennenstrom Null.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Modulation von Fernsehsendern mit Synchronisierung durch Steuerung der Trägerwelle auf den Nullwert, bei ,der die Bildinhaltszeichen und die Synchronisierzeichen verschiedenen Elektroden einer Modulationsanordnung derart zugeführt werden, daß die beiden Modulationskanäle mindestens durch eine Elektronenstrecke voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Kopplungsimpedanz zwischen Bildmodulationsgitter und Ausgangskreis der Modulationsanordnung vorgesehen und so bemessen ist, daß die Bildmodulationsstrecke, solange kein Synchronisierzeichen übertragen wird, elektrisch nicht unterbrochen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als besondere Kopplungsimpedanz eine im Nebenschluß zur Bildmodulationsstrecke liegende Impedanz benutzt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die Bildmodulationsstrecke durch einen Hochfrequenzwiderstand überbrückt ist, dessen Minimalleitfähigkeit eingestellt werden kann. q..
  4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Modulationseinrichtung für die Bild- und die Synchronisierzeichen je eine besondere Elektronenröhre, die beide hintereinandergeschaltet sind, benutzt wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierzeichenmödulationsröhre ein den Sieuergitterraum abschirmendes Schirmgitter aufweist, das für die Trägerfrequenz, so . weit als irgend möglich, durch Kondensatoren oder durch Serienresonanzkreise geerdet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulationsanordnung aus einer einzigen Röhre besteht, deren verschiedenen Gittern die Bild- .bzw. Synchronisierzeichen je getrennt zugeführt werden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB eine Fürifelektrodenröhre zur Doppelgittermodulation benutzt wird, deren innerstem Gitter die Erregerspannung und die Synchronisierzeichen zugeführt werden; das darauffolgende Gitter wird als Schirmgitter mit guter Erdung ausgebildet, während das nächste -(dritte) Gitter bei negativer Vorspannung, und ohne Gittergleichstrom zu führen, zur Modulation mit den Bildzeichen bestimmt ist; dieses dritte Gitter dient, gegebenenfalls mit Hilfe einstellbarer Kapazitäten, als einstellbare Kopplungskapazität zwischen Erreger-und Ausgangskreis. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Sechselektrodenröhre die beiden inneren Gitter, die innerhalb des vom Schirmgitter umschlossenen Raumes der Elektronenkopplung angeordnet sind, für die Zuführung der Hochfrequenzerregung und der Synchronisierimpulse verwendet werden.
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