DE712985C - Verfahren zur Herstellung sechskantiger Muttern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung sechskantiger Muttern

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DE712985C
DE712985C DEN43394D DEN0043394D DE712985C DE 712985 C DE712985 C DE 712985C DE N43394 D DEN43394 D DE N43394D DE N0043394 D DEN0043394 D DE N0043394D DE 712985 C DE712985 C DE 712985C
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DE
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DEN43394D
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Inventor
Georg Seitz
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Nurka De Fries & Co GmbH
Original Assignee
Nurka De Fries & Co GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung sechskantiger Muttern Nach dem heute noch allgemein im Gebrauch befindlichen Verfahren zur Herstellung kalt gepreßter sechskantiger Muttern wer-' den diese aus vierkantigen Flachstäben ausgeschnitten. Da hierbei mit einem Werkstoffabfall von insgesamt etwa 5o v. H. gerechnet werden muß, hat man mehrfach versucht, die Muttern ohne oder nur mit geringem Abfall durch sparloses Verformen des Werkstoffes herzustellen. Man hat von Rundstäben entsprechende zylindrische Stücke @abgetrenntund diese in mehreren. Arbeitsgängen zu Muttern gepreßt, oder man ging auch von Kugeln aus. Alle diese Verfahren bewährten sich jedoch bisher nicht, weil sie zu schwierig in der Durchführung sind und nur einen verhältnismäßig weichen Werkstoff verarbeiten könn--n, der den an eine Mutter zu stellenden Ansprüchen nicht immer genügt. Wird gewöhnliches Preßmutterneisen verwandt, so werden die Muttern hart, verlieren ihr normales Gefüge und lassen sich nur schwer mit Gewinde versehen. Nach einem anderen Verfahren wird der vierkantige Flachstab zunächst durch eine Einkneifv_ orrichtung so vorgeformt, daß die Muttern nur noch mit einer Schlüsselfläche aneinanderhängen. Die weitere Verarbeitung erfolgte in einer Kaltmutternpresse; jedoch ließen sich ,auch damit fortlaufend gleichmäßige Mutbern nicht erzielen.
  • Man hat auch ein von quadratischen V ierkantstücken ausgehendes Verfahren ausgebildet. Der PreBdruck ,erfolgt in Richtung auf die Diagonalen des Quadrats, also auf die vier Ecken des Stückes durch vier Fürmbacken, wobei die sechs Schlüsselflächen ausgepreßt werden. Alle vier Ecken müssen nach zwei Richtungen hin verformt werden, was eine weitgehende Werkstoffverschiebung erfordert. _ Bisher hat sich daher in Deutschland die sparlose Kaltverformung bei der Herstellung von Sechskantmuttern nicht durchsetzen können; man arbeitet vielmehr immer noch mit einem Werkstoffabfall von etwa 5o v. H.
  • Das neue Verfahren geht von ungleichseiti;. gen rechteckigen Flachstücken aus. Der Pref3= druck der Werkzeuge erfolgt nur in z: i' Richtungen gegeneinander auf das Rechteck; das sich hierbei mit seinen längeren Seiten in zur Preßrichtung paralleler Lage befindet. Die gegeneinanderarbeitenden Werkzeuge bilden mit ihren Vorderflächen die Form des Mutternsechsecks. Zwei Schlüsselflächien der Sechskantmutter sind also bereits im Vierla,ntstück vorhanden, und es sind nur vier Flächen neu auszubilden.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedank ens wieder. Zwischen den beiden zusammenarbeitenden oberen und unteren Formwerkzeugen i und 2, die zusammengebracht eine sechskantige Aussparung aufweisen, liegt ein rechteckiges Flachstück 3. Werden die beiden Werkzeuge einander genähert, bis sie die durch die punktierten Linien angedeuteten S;ellungen erreicht haben, pressen sie durch ihre inneren Szchskantflächen die Ecken q. und 5 bzw. 6 und 7 so zusammen, daß annähernd die sechskantige Form der Mutter entsteht. Seitlich wird das Mutternstück wähle _d dieser Verformung durch die Führungsplatten 8 und 9, durch die Dorne io und i i hindurchgehen, gehalten. Sind die Werkzeuge i und 2 dicht zusammengeschlossen, treten die beiden Dorne in das Mutternstück so weit ein, daß nur ein dünner Butzen zwischen ihnen verbleibt. Der hierbei verdrängte Werkstoff wird von den seitlichen Räumen, die durch den Preßdruck der Werkzeuge i und 2 noch nicht voll ausgefüllt waren, aufgenommen. Nachdem nunmehr einer der Dorne i o und i i unter Zurückgehen des anderen den Lochbutzen ausgestoßen hat, ist die Mutter mit ebenen Stirnflächen voll ausgebildet.
  • Die weitere Bearbeitung der Mutter erfolgt ;durch Anpressen der beiden Stirnfasen mit Hilfe von zwei gegeneinanderarbeitenden, entsprechend ,ausgesparten Stempeln, wobei sich die Schlüsselflächen ein wenig ausbeulen. Ein Durchpressen der Mutter durch eine Schlichtmatrize stellt die glatten Seitenflächen wieder her.
  • Die weitere Bearbeitung kann auch so erfolgen, daß die Muttern in einen Samm;@lbehälter wandern und von hier aus selbsttätig zwischen die Abgratwerkzeuge einer selbsttätigen Mutternabkantmaschine gebracht und in dieser fertiggestellt werden.
  • Anstatt die Dorne nach der Verformung durch die Formwerkzeuge in den Mutternrahling eintreten zu lassen, kann man diesen Arbeitsgang auch als ersten vornehmen und dann erst die Mutter durch die beiden Formwerkzeuge auspressen.

Claims (1)

  1. PATEN TAasPRUcl-r: Verfahren zur Herstellung sechskantiger Muttern durch Hochkantpressen von vierkantigen Flachstücken zwischen sich zur Sechskantform zusammenschlierenden Formbacken, dadurch gekennmichnet, daß> ein rechteckiges Flachstück (3) zwischen zwei Formbacken (i, 2) mit Ausnehmungen von der Form des halben Mutternsechsecks in einer Lage, in der 'sich die längeren Seiten des Rechtecks in zur Preßrichtung paralleler Lage befinden, in die Sechskantform gebracht wird.
DEN43394D 1939-06-28 1939-06-28 Verfahren zur Herstellung sechskantiger Muttern Expired DE712985C (de)

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