DE7128310U - Pülpefänger - Google Patents

Pülpefänger

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Publication number
DE7128310U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulp
sieve drum
drum
suction
container
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Expired
Application number
DE7128310U
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BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG
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BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG
Publication date
Publication of DE7128310U publication Critical patent/DE7128310U/de
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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

BRAUNSCHVTEIGISCHE MASCHINENBAUANSTAI.T
33 Braunschweig Am Alten Bahnhof 5
Pulpefänger
Die Erfindung betrifft einen Pülpefanger, bei dem eine rotierend angetriebene Siebtrommel, die mit waagerecht verlaufender Drehachse in einem Behälter angeordnet ist» an einem Ende eine Hohlwelle aufweist, um entpülpten Saft aus dem Trommelinnenraum abzuleiten, und bei dem im Bodenbereich des Behälters ein Stutzen zum Abziehen der Pulpe vorgesehen ist, die eine relativ zur rotierenden Siebtrommel ortsfest in» Behälter angeordnete Abstreifeinrichtung von der Außenoberfläche der Siebtrommel löst.
Eb let bekannt, die siebtrommel von paipefMneern dureh feststehende Abstreifer oder rotierende Bürstenwalze*! von der angelagerten Pulpe zu befreien. Die Verwendung von rotierenden Bürstenwalzen steigert den Bau- und Betriebeaufwand, denn durch die Rotation der Bürstenwalze tritt ein erhöhter Verschleiß der Borsten ein, und es ist auch Energie zum Antreiben der Bürstenwalze erforderlich. Die rotierenden Bürstenwalzen bieten dagegen die Gewähr für eine intensive Reinigung der Sieblöcher.
Einfacher aufgebaut sind die bekannten Ausführungen von Pülpefängern, bei denen Schaber oder Kratzer auf der Sieboberfläche gleiten und die Pulpe ablösen. Bei diesen bekannten Pülpefängern muß jedoch hingenommen werden, daß die Abstreifer oder Kratzer Pülpeteilchen in die Sieböffnungen hineindrücken und dadurch im Laufe der Zeit zunehmend größer werdende Bereiche der Siebfläche verstopfen.
Es wurde auch schon versucht, gerichtete Flüssigkeitsstrahlen anzuwenden, um die Sieböffnungen eines Pülpefängers freizuhalten.
712831029.3.73
Alle vorgenannten bekannten Ausführungen haben bis ietzt jedoch zu keinem befriedigendem Ergebnis geführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ptilpefanger der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß ein zuverlässiger Betrieb, insbesondere eine befriedigende Freihaltung der Sieböffnungen der Siebtrommel, mit geringem Bau- und Betriebsaufwand, insbesondere unter weitgehender Vermeidung von Verschleiß, erreicht wird.
Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe kennzeichnet sich der in der Einleitung genannte Pülpefanger erfindungagemäß dadurch, daß ein in Siebtrommellängsrichtung verlaufender Saugspalt, der mit einer Pülpesaugpumpe über mehrere Stutzen in Verbindung steht, bezogen auf die Drehrichtung der Siebtrommel, unmittelbar vor der Abstreifeinrichtung angeordnet ist.
Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Pülpefänger wird die Pulpe durch den Saugspalt unter dem Einfluß der Pülpepumpe abgezogen. Der in Trommellängsrichtung verlaufende Spalt erstreckt sich unmittelbar vor der
T.
Abstreifeinrichtung und somit innerhalb der Zone höchster Pülpekonzentration und zugleich in unmittelbarer Nähe des Trommelmantels bzw. der Sieboberfläche, Es läßt sich auf diese Welse erreichen, daß ein kräftiger Sog entsteht, der außer einer zuverlässigen Ableitung der Pulpe auch noch einen Saugeffekt auf die Siebtrommel derart ausübt, daß die an der Sieboberfläche anlagernde Pulpe gelockert und gelöst wird, so daß der folgende Abstreifer nicht mehr in der Lage ist, Pülpsteilchen in die Sieböffnungen hineinzudrücken.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist die Breite des Saugspaltes mittels einer verschiebbaren Leiste einstellbar. Auf diese Weise läßt sich die Saugkraft, die an dem Saugspalt wirksam wird, beeinflussen. Sie kann innerhalb relativ weiter Grenzen verändert werden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, ohne Betriebsunterbrechung zwischenzeitlich mit extrem verstärkter Saugleistung zu arbeiten, etwa um eine intensive Besaugung des Siebes zu erzielen, während bei normaler Betriebsweise die Möglichkeit besteht, die Saugwirkung so zu beeinflussen, daß lediglich vom
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Schaber bereits gelöste Pulpe angesaugt und ausgetragen wird.
Um eine möglichst gleichmäßige Saugwirkung auf der Länge des Saugspaltes zu erzielen, ist die eingangs bereits erwähnte Verwendung mehrer Saugstutzen erforderlich.
Die Abstreifeinrichtung kann in der einfachsten Form als nachgiebig gegen die Sieboberfläche gedrückter Schaber ausgebildet sein* Es kann aber auch eine rotierend angetriebene Bürstenwalze verwendet werden f wenn der Pülpefanger unter besonders schweren Bedingungen eingesetzt wird. Die rotierend angetriebene Bürstenwalze muß dann in radial zur Drehachse der Siebtrommel verschiebbaren Lagern geführt und ständig federnd in Kontakt mit der Siebtrommeloberfläche gehalten werden. WeIlrohrkompensatoren, die an ihren Außenenden Stopfbuchsen tragen, gestatten es, eine derartige Bürstenwalze trotz der radial verschiebbaren Lagerung abzudichten.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäß ausgebildeten Pülpefängers ist in der Zeichnung dargestellt.
712Ι31Θ29;3.73
Die Figur zeigt eine Schnittansicht des erfindungsgemäß ausgebildeten Pülpefängers bei einer rechtwinklig zur Drehachse der Siebtrommel verlaufenden Schnittebene.
In der Figur ist ein Püipefanger i gezeigt, bei dem
in einem Behälter 2, der etwa die Gestalt eines liegenden Zylinders aufweist, koaxial zur Behälterachse
eine Siebtrommel 3 drehbar gelagert ist. Die Siebtrommel 3 wird von einer nicht gezeigten Antriebseinrichtung mit wählbarer Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 4 in Rotation versetzte
Der Behälter 2 ist mit einem Zuführungsstutzen 5 ausgerüstet, durch den Rohsaft kontinuierlich in den Behälterinnenraum eingeleitet wird. Der Saft durchsetzt die rotierende Siebtrommel 3. Entpülpter Saft wird durch eine Hohlwelle 6 an einem Ende der Siebtommel 3 abgeleitet. Die Pulpe setzt sich auf der Außenoberfläche der Siebtrommel 3 an.
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Im tiefsten Bereich des Behälters 1 ist eine Abstreif einrichtung 7 relativ zur rotierenden Siebtrommel 3 ortsfest angeordnet. Im geatxgten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen gegen die Siebtrommel 3 preßbaren Schaber. In Drehrichtung der Trommel ist dieser Abstreifeinrichtung 7 unmittelbar ein Saugspalt 8 vorgeschaltet, der mit einem oder mehreren Stutzen 9 in Verbindung steht, an die eine Pülpepumpe angeschlossen ist, um die Pulpe abzusaugen. Die Breite des Saugspaltes 8 ist durch eine verschiebbare Leiste 10 einstellbar.
Abhängig von der Saugleistung der nicht dargestellten Pülpepumpe kann durch Verschieben der Leiste 10 die Breite des Setugspaites 8 so verändert werden, daß sich die Saugwirkung den jeweiligen Bedürfnissen anpassen läßt. Bei extrem schmaler Ausbildung des Saugspaltes 8 ergibt sich ein scharfer Sog, wenn die Saugleistung der Pumpe entsprechend hoch ist, und es wird eine intensive Reinigung der Sieböffnung in der Siebtrommel 3 ersielt. Wird ein breiterer Saugspalt 8 gewählt, dann ergibt sich die Möglichkeit, größere Pülpemengen abzuziehen.
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Anstelle des gezeigten Schabers kann die Abstreifeinrichtung 7 auch mit einer rotierend angetriebenen Bürstenwalze ausgerüstet sein.
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Claims (2)

PntontQr sprüche
1. Pülpefanger, bei dem eine rotierend angetriebene Siebtrommel, die mit waagerecht verlaufender Drehachse in einem Behälter angeordnet ist, an einem Ende eine Hohlweile aufweist, um entpülpten Saft aus dem Trommelinnenraum abzuleiten, und bei dem im Bodenoereich des Behälters ein Stutzen zum Abziehen der Pulpe vorgesehen ist, die eine relativ zur rotierenden Siebtrommel ortsfest im Behälter angeordnete Abstreifeinrichtung von der Außenoberfläche der Siebtrommel löst, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Siebtrommellängsrichtung verlaufender Saugspalt (8), der mit einer Pulpesaugpumpe über mehrere Stutzen (9) in Verbindung steht, bezogen auf die Drehrichtung der Siebtrommel (3), unmittelbar vor der Abstreifeinrichtung (7) angeordnet ist.
2. Ptilpefanger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Breite des Saugspaltes (8) mittels einer verschiebbaren Leiste (10) einstellbar ist.
71Ul 1« 213.7»
DE7128310U Pülpefänger Expired DE7128310U (de)

Publications (1)

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DE7128310U true DE7128310U (de) 1973-03-29

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DE7128310U Expired DE7128310U (de) Pülpefänger

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DE (1) DE7128310U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29505007U1 (de) * 1995-03-24 1996-08-01 Steinike, Ulrich I., 86163 Augsburg Filtersäuberungsvorrichtung
US5942016A (en) * 1995-03-24 1999-08-24 Steinike; Ulrich I. Moving cleaner

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29505007U1 (de) * 1995-03-24 1996-08-01 Steinike, Ulrich I., 86163 Augsburg Filtersäuberungsvorrichtung
US5942016A (en) * 1995-03-24 1999-08-24 Steinike; Ulrich I. Moving cleaner

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