DE71247C - Maschine zur Herstellung von Drahtgeflechten - Google Patents
Maschine zur Herstellung von DrahtgeflechtenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21F27/00—Making wire network, i.e. wire nets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE
t % b
: Mechanische Metallbearbeitung.
Nach der vorliegenden Erfindung stehen im Gegensatz zu bekannten Maschinen zur Herstellung
von Drahtgeflechten die Drahtspiralen auf ihrem ganzen Wege unter Controle, und der Vorschub einer jeden einzelnen Windung
kann genau geregelt werden. Dies wird dadurch erreicht, dafs man die Drahtspirale, nachdem
sie die Drehvorrichtung verlassen hat, zwingt, zwischen eine Reihe von Stiften zu
treten, welche die einzelnen Windungen in einer gewissen leichten Spannung halten. Bei
dem Vorwärtsschrauben der Drahtspirale läuft dabei jede Windung der Spirale von einem
Stift zu dem nächsten, so dafs die Spirale von der Drehvorrichtung bis zu ihrer Spitze auf
ihrer ganzen Länge gleichmäfsig angespannt ist. Der Weg, den die Drahtspirale zu machen hat,
ist auf diese Weise genau vorgeschrieben, und jeder Theil der Spirale befindet sich unter
einer beständigen Controle. Zur Herstellung einer jeden Spirale können beliebig viele Drähte
verwendet werden. Wenn die Spirale fertig gestellt ist, werden die controlirenden Stifte
entfernt, worauf eine neue Spirale gebildet wird, welche in die fertig ' gestellte auf die beschriebene
Weise hineingeschraubt wird. Aufserdem werden nach der vorliegenden Erfindung
besondere Vorrichtungen angewendet, mittelst welcher die Gröfse der Windungen verändert
werden kann. Zu diesem Zwecke werden hinter der Drehvorrichtung verstellbare Führungen angebracht,
welche der Draht passiren mufs, nachdem er die Drehvorrichtung verlassen hat.
Mittelst dieser Führungen kann man die Länge sowie den Durchmesser der Windungen genau
reguliren.
Ferner ist eine besondere Vorrichtung angebracht, welche die Maschine selbstthätig abstellt,
sobald der Draht vor der Drehvorrichtung eine doppelte Schleife bildet.
Auf den Zeichnungen ist in Fig. 1 eine derartige Maschine in Vorderansicht dargestellt.
Fig. 2 ist eine obere Ansicht der Maschine. Fig. 3 ist ein Verticalschnitt nach der Linie x-x^
Fig. 2.
Die übrigen Figuren zeigen Einzelheiten der Maschine.
Auf einem geeigneten Gestell 2 sind die Einzeltheile der Maschine angebracht. Dies
Gestell kann von irgend welchem Material und von beliebiger Form sein. Der zur Herstellung
der Spiralen dienende Draht ist auf eine Spule 3 gewickelt, die mit einem rotirenden Führer 5
versehen ist, durch welchen der Draht hindurchläuft. Darauf läuft der Draht über eine
Führungsrolle 7 und durch ein Führungsauge 9 zu den Führungswalzen 11, die in geeigneten
Lagern auf dem Maschinenrahmen gelagert sind.
Eine der beiden Walzen, auf der Zeichnung die untere, ist mit einer festen Riemscheibe 13
und mit einer losen Riemscheibe 14 versehen und wird durch den Riemen 1.5 von einer
geeigneten Welle aus angetrieben. Auf den Wellen der Zuführungswalzen sind Zahnräder
16 angebracht, weichein einander greifen,
so dafs sich die beiden Walzen mit derselben Geschwindigkeit drehen. Parallel zu den Füh-
rungswalzen ist auf dem Maschinenrahmen eine Welle 17 (Fig. 2) angebracht, auf welcher eine
lose Riemscheibe 18 läuft. Diese Riemscheibe wird durch einen Riemen 19 angetrieben, der
über die auf der einen Zuführungswalze befestigte Riemscheibe 20 läuft. Um die Riemscheibe
18 läuft noch ein zweiter Riemen 21, der zu einer auf dem anderen Ende des
Rahmens angebrachten Riemscheibe 23 führt. Die Welle 17 ist mit einer Anzahl von radialen
Armen 25 (Fig. 2) versehen, welche in dem Bereich eines auf dem Riemen 21 angebrachten
vorspringenden Stiftes 27 liegen. Jedesmal nun, wenn dieser Stift um die Riemscheibe 18
läuft, kommt er mit einem der Arme 25 in Berührung und ertheilt dadurch der Welle 17
eine kleine Drehbewegung. Auf der Welle 17 sind verschiedene Hubscheiben 26 (Fig. 4) angebracht,
welche verschiedene Theile der Maschine bethätigen. Die eine von diesen Hubscheiben
wirkt auf einen Hebel 28 ein, der auf dem Stift 29 drehbar gelagert ist und durch eine Führung 30 geführt wird. An
seinem anderen Ende ist dieser Hebel mit einem Stift 31 versehen, der in eine entsprechende
Vertiefung einer Büchse 33 greift, die lose auf der Welle der oberen Zuführungswalze sitzt. Diese Welle ist in einem viereckigen
Lagerklotz 35 gelagert, der in dem Rahmen 36 vertical verschiebbar ist und von einer Spiralfeder 37 beständig nach unten geprefst
wird. Oben auf der Feder ruht eine Platte 38, auf welche eine Stellschraube 39 einwirkt. Bei der Drehung der Welle 17 wird
auf diese Weise die obere Zuführungswalze von der unteren in regelmäfsigen Zwischenpausen
abgehoben, wodurch das Zubringen des Drahtes unterbrochen wird. Wenn dann die obere Walze wieder auf die untere niedergeprefst
wird, erfolgt die Zuführung des Drahtes von neuem.
Unmittelbar hinter den Zuführungswalzen ist die Drehvorrichtung angebracht, welche dem
bisher glatten Draht die Spiralwindungen ertheilt. Diese Drehvorrichtung, welche in Fig. 5
in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist, besteht aus einem festliegenden Rohr 41, in welchem
ein Stab 42 befestigt ist, der das Rohr genau ausfüllt und auf seinem Umfang mit einer
Nuth 43 versehen ist.
Diese Nuth ist auf dem ersten Theil ihrer Länge zweckmäfsig gerade und läuft dann in
einer Spirale um den Stab herum. Das vordere Ende des Stabes hat einen kleineren
Durchmesser als das Rohr. Dieser dünnere Stab 44 ragt noch ziemlich weit über die Drehvorrichtung
hinaus. Mittelst einer Klemmschraube 45 wird der Stab 42 in dem Rohr 41
festgehalten. Um Drahtgeflechte von verschiedener Art herstellen zu können, erscheint es
wünschenswerth, den Durchmesser der Spirale und die Länge der Windungen reguliren zu
können.
Zu diesem Zweck ist unmittelbar hinter dem Rohr 41 auf dem Stab 44 ein Führungsauge
46 angebracht, welches durch eine Stellschraube 47 festgehalten wird und mittelst derselben
in der Weise verstellt werden kann, dafs das Führungsauge von dem Stab 44 mehr oder weniger entfernt ist. Nachdem der Draht
das Rohr 41 verlassen hat, läuft er durch das Führungsauge 46, dessen Entfernung von' dem
Stab 44 den Durchmesser der Spirale bestimmt. Wenn das Führungsauge von dem Stab 44
weiter entfernt wird, erhält die Spirale einen gröfseren Durchmesser, während umgekehrt der
Durchmesser kleiner wird, wenn das Führungsauge dem Stab 44 mehr genähert wird. Auf
diese Weise kann man der Spirale einen beliebigen Durchmesser geben.
Um die Länge der Windungen reguliren zu können, ist auf dem Stab 44 hinter dem
Rohr 41 ein den Stab theilweise umfassendes Führungsstück 49 angebracht (Fig. 6), dessen
Vorderseite nach einer Spirallinie gestaltet ist. Dieses Führungsstück ist auf einer Stange 51
befestigt, die in geeigneten Lagern in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist und mittelst der
Muttern 53 in verschiedenen Stellungen festgestellt werden kann. Mittelst dieser Muttern
kann man die Stange 51 und mit dieser das Führungsstück 49 auf jede gewünschte Entfernung
zu der Drehvorrichtung einstellen. Wenn die Länge der Spiralwindungen vergröfsert
werden soll, wird das Führungsstück von der Drehvorrichtung entfernt, so dafs der
Draht sich über die spiralige Vorderseite des Führungsstückes zwängen mufs, wodurch die
Länge der Spiralwindung vergröfsert wird. Durch Einstellen des Führungsstiftes 49 kann
man auf diese Weise die Länge der Spiralwindungen beliebig verändern.
In der Verlängerung des Stabes 44 und in kurzer Entfernung von demselben ist ein Trog 55
(Fig. 5, 7 und 8) angebracht zur Aufnahme der Drahtspirale, nachdem dieselbe den Stab 44
verlassen hat.
Auf dem Boden dieses Troges ist eine verschiebbare Platte 57 angeordnet, deren Kanten
in entsprechenden Nuthen der Seitenwände des Troges laufen. Diese Platte ist mit einer Anzahl
von verticalen Bolzen 59 versehen, auf welchen Querstücke 61 (Fig. 15) befestigt sind.
Diese Querstücke liegen in der Richtung des Troges und der Drahtspirale. An ihrem hinteren
Ende ist diese Platte 57 mit einem vorspringenden Stift 63 (Fig. ι und 2) versehen,
der in die Curvennuth 65 eines Rad.es 67 hineingreift. Dieses Rad wird auf eine weiter
unten zu erläuternde Weise in Umdrehung versetzt, so dafs dadurch die Platte 57 in dem
Trog 55 hin- und hergeschoben wird. Wenn
die Drahtspirale in den Trog hineinläuft, ist die Platte 57 mit den Bolzen in einer solchen
Lage, dafs jede Windung der Spirale auf der Vorderseite eines jeden Bolzens anliegt, so dafs
die Spirale bei ihrer Drehung ganz gleichmäfsig fortgeschraubt wird. Auf diese Weise ist der
Weg der Drahtspirale durch den Trog ganz genau bestimmt, und die Spirale befindet sich
unter fortwährender Controle. Durch die Bodenplatte 57 und die Seitenwände des Troges wird der Draht verhindert, von seinem
ihm vorgeschriebenen Weg abzuweichen, und mufs durch die ganze Länge des Troges hindurchpassiren.
Es mufs jedoch noch eine besondere Vorrichtung angebracht werden, welche verhindert, dafs die Drahtspirale vor
der bestimmten Zeit den Trog verläfst.
Zu diesem Zwecke ist an der einen Seite des Troges eine Platte 69 (Fig. 8) drehbar befestigt.
Durch einen gebogenen Führungsarm 71, auf welchem eine Spiralfeder 73 sitzt,
wird die Platte in ihrer Stellung gehalten, indem die Spiralfeder beständig bestrebt ist, die
Platte gegen die Seitenwand des Troges zu pressen. Oben auf der Platte 69 ist ein vorspringender
Arm 75 befestigt, welcher über die Oeffnung des Troges hinausragt und mit einer abgeschrägten Ecke versehen ist, die sich
in den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Drahtspiralen hineinlegt. Hierdurch
wird das fertige Fabrikat festgehalten, so dafs sich die letzte Drahtspirale in der richtigen
Lage für die in sie hineinzuschraubende neue Drahtspirale befindet. Gleichzeitig wird dadurch
der Draht verhindert, sich nach oben zu wenden und aus dem Trog herauszutreten.
Nachdem die letzte Drahtspirale fertig gestellt ist, wird das Fabrikat um eine Spiralenbreite
nach aufsen gezogen, wobei die Platte 69 zurückfedert, so dafs die Platte 75 eine Spirale
passiren läfst, um dann in den nächsten Zwischenraum zwischen den Spulen wieder
einzufallen. Die zuletzt fertig gestellte Spirale befindet sich dann wieder in der richtigen Lage
zur Aufnahme einer neu einzuschraubenden Spirale. Das unbeabsichtigte Herausspringen
der Spiralen aus dem Trog wird ferner noch durch die schon erwähnten Querstücke 61 der
auf der Platte 57 befestigten Bolzen 59 ver^ hindert. Diese Querstücke halten, wie aus
Fig. 5 und 8 zu ersehen ist,v die beiden letzten Spiralen fest, indem sie sich über die Kreuzungsstellen der beiden in einander geschraubten
Spiralen legen. Hierdurch wird die letzte Spirale unten im Troge festgehalten, um die
neu herzustellende Spirale aufnehmen zu können. Nachdem die neue Spirale fertig gestellt und
eingeschraubt worden ist, wird die unten im Trog angebrachte Platte 57 von der in Fig. 15
mit vollen Linien dargestellten Lage in die punktirte Lage verschoben. Dadurch geben
die Querstücke 61 das Fabrikat frei, und dasselbe kann nach oben gezogen werden, bis
die Kreuzungsstellen der nächsten Spirale gegen die Querstücke 61 stofsen. Diese halten dann
das Fabrikat wieder fest, und die Bolzen 59 befinden sich in der richtigen Stellung, um
die neue Drahtspirale so durch den Trog zu führen, dafs sie sich in die vorhergehende hineinschraubt.
Die Spannung der Drahtspirale, mit welcher sich die einzelnen Windungen
gegen die Bolzen 59 legen, würde bewirken, dafs bei der Verschiebung der unten im Trog
angeordneten Platte die Drahtspiralen an dieser Verschiebung Theil nehmen würden. Hierdurch
würde sich aber der Uebelstand ergeben, dafs die letzte Drahtspirale sich nicht in der
richtigen Lage befinden würde, um die neue Drahtspirale aufzunehmen.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden,
welche verhindern, dafs die Drahtspiralen an der Verschiebung der Platte 57 Theil nehmen.
Zu diesem Zwecke ist unter dem Trog eine Welle yj (Fig· 5 und 8) angebracht, die auf
weiter unten zu beschreibende Weise in oscillirende Bewegung versetzt wird. An dieser
Welle ist ein Arm 79 befestigt, welcher auf zwei verticale Bolzen 81 einwirkt. Diese Bolzen
stehen unmittelbar zwischen zwei Bolzen 59 in der Querrichtung und sind mit Köpfen 83
versehen, die an der vorderen Seite abgeschrägt sind.
Die Bolzen 81 treten durch die verschiebbare Platte 57 hindurch und nehmen an der
Verschiebung derselben im Trog Theil. Wie aus Fig. 5 zu ersehen, greift der Arm 79
zwischen zwei die Bolzen 81 verbindende Querstege, so dafs sich die Bolzen verschieben
können, während der Arm 79 an seinem Platz bleibt. Die Bewegung dieser Bolzen ist
so geregelt, dafs, wenn die Platte 57 gegen die Drehvorrichtung geschoben wird, die
Bolzen sich senken. Während nun die Bolzen die Bewegung der Platte 57 mitmachen, bewirken
die abgeschrägten Köpfe derselben, welche in dem Mafse der seitlichen Verschiebung
der Platte gesenkt werden, dafs die Drahtspiralen an ihrem Platz in dem Trog festgehalten
werden und der Bewegung der Platte 57 nicht folgen können. Wenn die Platte 57 dann wieder in ihre Anfangsstellung zurückgeschoben
wird, werden auch die Bolzen 81 wieder gehoben, so dafs sie die in Fig. 5
dargestellte Lage einnehmen.
Wenn auf die oben beschriebene Weise die zuletzt fertig gestellte Drahtspirale ganz in die
vorhergehende hineingeschraubt worden ist, wird der Draht durch eine selbsttätige
Schneidevorrichtung an seinem vorderen Ende abgeschnitten. Zu diesem Zwecke ist auf der
schon erwähnten Welle 17 (Fig. 9) eine Hub-
scheibe 85 angebracht, gegen welche sich die Rolle 89 einer Stange 87 legt. An dem hinteren
Ende dieser Stange ist eine Spiralfeder 91 befestigt, welche bestrebt ist, die Rolle 89 beständig
gegen den Umfang der Hubscheibe 85 zu pressen. Die Stange 87 greift an dem beweglichen
Arm 95 einer Scheere an, deren feststehendes anderes Messer 93 so angeordnet ist, dafs der Draht über dasselbe hinweglaufen
mufs. Wenn die Drahtspirale ganz in die vorhergehende Spirale hineingeschraubt ist, wird
das Scheerenblatt 95 bethätigt und schneidet den Draht ab. Um den Draht in der richtigen
Art abschneiden zu können, wird auf schon beschriebene Weise die obere Zuführungswalze
von der unteren abgehoben, so dafs die Drahtzufuhr unterbrochen wird.
In manchen Fällen erscheint es zweckmäfsig, mehrere Drähte zu einer einzigen Spirale zu
vereinigen, so dafs ein doppelt oder mehrfach starkes Fabrikat erzielt wird. Zu diesem Zwecke
müssen mehrere Drähte nach einander in dieselbe Spirale hineingeschraubt werden, ohne
dafs das Fabrikat weiter gerückt würde. In solchem Fall könnte es sich nun ereignen,
dafs, nachdem die eine fertige Spirale abgeschnitten ist, das vordere-Ende der'neu herzustellenden
Spirale gegen das abgeschnittene der vorherigen Spirale träfe, so dafs der neu
einzuschraubende Draht eine doppelte Schleife bilden oder aus seiner Richtung ganz abgelenkt
werden würde. Um dies zu vermeiden, ist eine besondere Vorkehrung getroffen, welche
beim Einführen des neuen Drahtes das abgeschnittene Ende der alten Spirale bei Seite
biegt, so dafs es dem neuen Draht nicht mehr störend entgegentreten kann. Zu diesem Zwecke
ist auf der Welle 17 (Fig. 9 bis 11) eine Hubscheibe
97 angebracht, gegen welche sich die Rolle 101 einer Schiene 99 legt. An dieser
Schiene ist eine Spiralfeder 103 befestigt, welche bestrebt ist, die Rolle 101 beständig gegen die
Hubscheibe zu pressen. In Fig. 11 ist die Hubscheibe in Seitenansicht mit punktirten
Linien dargestellt. Die Schiene ist mit einem sich nach unten erstreckenden Arm 105 versehen,
an welchem ein Stift befestigt ist, welcher in den Schlitz eines auf der oscillirenden
Welle 109 befestigten Armes 107 eingreift. An
dem anderen Ende der Welle 109 ist eine Scheibe 11 ο (Fig. 1 o) angebracht, auf welcher
ein Stift 111 befestigt ist. Auf der Scheibe ist ferner ein Winkelhebel 113 drehbar angebracht,
welcher durch einen Schlitz in dem Boden des Troges in das Innere desselben dicht vor
dem feststehenden Messer 93 hineinreicht. Der Schlitz ist so angebracht, dafs der Draht über
demselben liegt. Kurz nachdem nun auf die oben beschriebene Weise der Draht abgeschnitten
ist, wird der Welle 109 eine kleine Drehbewegung ertheilt, so dafs der Winkelhebel
112, dessen horizontaler Arm durch ein
Gewicht belastet ist, mit seinem verticalen Arm durch den Schlitz des Troges hindurchtritt.
Wenn dieser Arm durch den Schlitz in den Trog hineingetreten ist und sich hinter eine
der Windungen des Drahtes gelegt hat, trifft der Stift 111 gegen den horizontalen Arm des
Winkelhebels 113 und hebt denselben. Dadurch
wird der verticale Arm nach vorn geschoben und schiebt dabei das hintere Ende der abgeschnittenen Drahtspirale bei Seite, so
dafs es dem neu einzuschraubenden Draht nicht hinderlich sein kann. Dieser neue Draht
kann dann ungehindert in dieselbe Spule hineingeschraubt werden, worauf die beiden
Drähte unmittelbar neben einander liegen. Auf diese Weise kann man jede Drahtspirale aus
zwei oder mehr neben einander liegenden Drähten herstellen.
Das auf diese Weise aus in einander geschraubten Drahtspiralen hergestellte Fabrikat
wird von zwei geriffelten Abziehwalzen 115 (Fig. 3) abgezogen. Diese Walzen sind in geeigneten
Lagern etwas oberhalb des Troges dicht neben demselben angeordnet und mit in einander greifenden Zahnrädern 117 (Fig. 1 und 2)
versehen. Auf der Welle der oberen Abzugswalze ist die früher schon erwähnte Curvennuthscheibe
67 angebracht, welche dazu dient, der unten im Trog 55 angeordneten Platte 57 die hin- und hergleitende Bewegung zu ertheilen.
Auf derselben Welle ist ferner ein Zahnrad 118 befestigt, welches in das auf der
Welle 120 befestigte Zahnrad 119 eingreift. Da die Abzugswalzen 11 5 sehr lang sind, so
müssen dieselben aufser in ihren Endzapfen noch auf mehreren Punkten unterstützt werden.
Zu diesem Zwecke sind mehrere Stützlager angebracht, von denen die oberen von den
Bogenträgern 121 getragen werden. Auf diese Weise kann das fertige Fabrikat von den
Walzen abgezogen werden, ohne dafs die mittleren Stützlager in irgend einer Weise hinderlich
sein können. Die Riffelung der Abzugwalzen wird zweckmäfsig so angeordnet, dafs die Rippen und die Vertiefungen der Form
der Drahtspirale entsprechen, so dafs jedesmal eine Drahtspirale von den beiden Abzugswalzen
fest gepackt wird. Auf diese Weise ist ein ganz regelmäfsig erfolgender Abzug gesichert.
Die Welle 120 ist mit einem Schaltrade 123
versehen, in welches die Schaltklinke 127 eingreift, welche auf dem um die Welle 120 drehbaren
Hebel 125 drehbar angebracht ist. Eine Feder 129 preist die Schaltklinke beständig
gegen das Schaltrad 123. Sobald nun der Hebel 125 gehoben wird, greift die Schaltklinke
in das Schaltrad 123 und ertheilt der Welle 120 eine kleine Drehbewegung, während
beim Niedergehen des Hebels 12 5 die Schaltklinke über die Zähne des Schaltrades zurückschleift.
Die Bethätigung des Hebels 125 erfolgt von
der auf der Welle 17 (Fig. 12) befestigten Hubscheibe
130. Diese wirkt auf eine in der Führung 133 vertical geführte Schiene 131, welche
die Hubscheibe mit ihren beiden Rollen 135 umfafst. An der Schiene 131 ist ein Arm 137
angebracht, der durch eine Stange 138 mit dem Hebel 125 verbunden ist. Sobald nun die
Welle 17 in Umdrehung versetzt wird, wird der Hebel 125 gehoben und gesenkt und dadurch
die Welle 120 und die Abzugswalzen 11 5
in ruckweise Umdrehung versetzt, während gleichzeitig die Platte 57 mit den Führungsbolzen 59 in dem Trog hin- und hergeschoben
wird. Wenn mehrere Drähte in eine einzige Spirale eingeschraubt werden sollen, um auf
die oben beschriebene Weise ein verstärktes Fabrikat zu erzielen, ist eine Vorrichtung angebracht,
um in regelmäfsigen Zwischenräumen die Schaltklinke 127 aufser Eingriff mit dem
Schaltrad 123 zu bringen, so dafs während eines oder mehrerer Spiele des Hebels 125 die
Abzugswalzen unbethätigt bleiben. Zu diesem Zwecke ist auf einer auf dem Hebel 125 befestigten
kürzen Welle eine Scheibe 139 (Fig. 1,
3 und 12) angebracht, in deren Umfang Löcher gebohrt sind zur Aufnahme von Stiften 140.
Diese Stifte sind so lang, dafs sie bei der Drehung der Scheibe 139 auf das hintere Ende
der Schaltklinke 127 einwirken können. Auf dem Hebel 125 ist ferner eine WTelle 141 mit
einer auf derselben lose drehbaren Schnecke 143 angebracht, welche in ein auf der Welle der
Scheibe 130 befestigtes Schneckenrad eingreift. Mit der Welle 141 ist der Arm 146 fest verbunden,
der mit seinem anderen Ende mittelst einer Stange 148 an dem Gestell aufgehängt ist.
An diesem Arm 146 ist eine Schaltklinke 147
befestigt, welche in das Schaltrad 145 eingreift. Aus dieser Anordnung geht hervor, dafs bei
jedem Hube des Hebels 125 das Schaltrad 145
um einen Zahn gedreht wird. Dadurch wird auch die Scheibe 1 39 in langsame Umdrehung
versetzt, und jedesmal, wenn einer ihrer Stifte 140 auf die Schaltklinke 127 einwirkt,
bleiben die Abzugswalzen unbethätigt. Wenn man z. B. ein Drahtgeflecht in der Weise herstellen
will, dafs man zuerst sechs Spiralen aus je einem Draht und darauf eine Spirale aus
zwei Drähten bildet, werden die Stifte in der Scheibe so angeordnet, dafs bei sechs Spielen
des Hebels 125 die Schaltklinke 127 jedesmal eingreift und die Abzugswalzen um ein bestimmtes
Stück gedreht werden, während bei dem nächsten Spiel des Hebels die Schaltklinke
127 ausgehoben wird, so dafs die Abzugswalzen
unbethätigt bleiben.
Zuweilen ereignet es sich, dafs der Draht eine doppelte Schleife bildet, und zwar geschieht
dies regelmäfsig an einer Stelle dicht hinter der Drehvorrichtung. Wenn dieser Fall
eingetreten ist, mufs die Maschine abgestellt werden, um die doppelte Schleife auflösen zu
können, und zwar ist es zweckmäfsig, dieses Abstellen selbsttätig geschehen zu lassen, sobald
eine solche doppelte Wickelung stattgefunden hat. Eine derartige Abstellvorrichtung,
welche auf die Riemengabel 151 einwirkt, ist in Fig. 13 dargestellt. Auf der Riemengabel
ist eine Spiralfeder 152 angebracht, welche sich mit dem einen Ende gegen einen Anschlag des
Gestelles legt und bestrebt ist, den Riemen beständig von der festen Riemscheibe 1 3 auf die
lose Riemscheibe 14 zu schieben.
In einem Ständer 155 ist ein Hebel 153 drehbar
gelagert, der mit seinem einen Ende dicht über der Stange 44 der Drehvorrichtung liegt.
Das andere Ende des Hebels ist durch ein Zwischenglied 157 mit der. Riemengabel 151
verbunden, die nicht wie gewöhnlich drehbar, sondern in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist.
Wenn die Theile die in Fig. 13 dargestellte Lage einnehmen, wirkt der Druck der Feder 152
in der Längsrichtung des Hebels 153 und des Zwischengliedes 157, so dafs keiner dieser
Theile ausweichen kann und die Gabel in ihrer Stellung bleiben mufs. Sobald sich aber
unter dem Hebel 153 eine doppelte Windung bildet, wird der Hebel gehoben; dadurch kann
die Feder 152 zur Wirkung kommen; sie drückt den Hebel 153 und das Zwischenstück 157
vollends durch und schiebt die Riemengabel von der festen auf die lose Scheibe, so dafs
die Maschine abgestellt wird.
Anstatt der mit den Querstücken versehenen Bolzen 59 kann man auch eine andere Vorrichtung
benutzen, um das fertige Fabrikat stets nur um eine Spiralenbreite aus der Maschine
abzuziehen.
Eine ebenfalls diesen Zweck erfüllende Vorrichtung ist in Fig. 19 bis 21 dargestellt. Wie
aus diesen Figuren zu ersehen, sind an den Bolzen 59 die Querstücke fortgelassen. Anstatt
dessen ist ein System von horizontalen Bolzen 160 vorgesehen, die auf einem quer zu der Trogvorrichtung
verschiebbaren Schlitten 161 angeordnet sind. Diese Bolzen stehen einander
gegenüber und sind in der Weise angeordnet, dafs in der einen Endstellung des Schlittens
die Bolzen der einen Seite, bei der anderen Stellung die Bolzen der anderen Seite in die
Drahtspirale hineingreifen. Wenn nun der Schlitten von der einen Seite nach der anderen
geschoben wird, treten die Bolzen der einen Seite aus der Spirale heraus, so dafs das
Fabrikat emporgezogen werden kann, während gleichzeitig die Bolzen der anderen Seite in
die nächstfolgende Spirale hineintreten, so dafs das Fabrikat nur um eine Spiralenbreite abgezogen
werden kann.
In Fig. 16, 17 und 18 ist noch eine andere
Modification dargestellt, welche die Abzugs-
walzen ganz überflüssig macht. Bei dieser Einrichtung ist der Trog an seinem Boden nicht
geschlossen, sondern offen, so dafs das Fabrikat nach unten aus dem Trog heraustreten kann.
Die von der Feder 73 beeinflufste drehbare Platte 75 ist in diesem Fall an der unteren
Seite des Troges angebracht und greift in den Zwischenraum zwischen zwei Spiralen hinein.
Wenn das Fabrikat abgezogen wird, federt diese Platte in der bereits beschriebenen Weise
zurück, um in den Zwischenraum zwischen den beiden nächsten Spiralen einzuspringen.
In diesem Fall sind zwei Systeme horizontaler Bolzen angeordnet, welche gegen einander versetzt
sind und gleichzeitig die Stelle der Bolzen 59 vertreten, indem sie dazu dienen,
den neu einzuschraubenden Draht zu führen und in der richtigen Spannung zu erhalten,
indem derselbe sich um die Bolzen des einen 'Systems schlingt, während die Bolzen des anderen
Systems das fertige Fabrikat in seiner Lage halten. Wenn die neue Spirale fertig
gestellt ist, werden die Bolzen, welche das Fabrikat hielten, zurückgezogen, so dafs dasselbe
infolge seiner Schwere herunterfällt und von den Bolzen des anderen Systems aufgefangen
wird. Darauf werden die zurückgezogenen Bolzen wieder vorgeschoben, worauf ein neuer Draht eingeschraubt werden kann.
Das Abziehen des fertigen Fabrikates erfolgt in diesem Fall lediglich durch die eigene
Schwere desselben, während die horizontalen Bolzen zur Unterstützung des Fabrikates und
zur Führung des einzuschraubenden Drahtes dienen. Diese Bolzen können auch bei der in
Fig. ι und 3 dargestellten Einrichtung angebracht werden, wo sie die Stelle der verticalen
Bolzen einnehmen. Das fertige Fabrikat kann mittelst einer geeigneten Vorrichtung aufgewickelt
werden. In Fig. 1 bis 3 ist eine selbstthätige Aufwickelvorrichtung dargestellt. Eine
Welle 175 ist mit einer festen und mit einer losen Riemscheibe versehen und wird durch
einen Riemen 1 jj in Umdrehung versetzt. Eine
Walze 179, auf welche das fertige Fabrikat aufgewickelt wird, wird von der Welle 175
mittelst der Zahnräder 181 angetrieben. Durch
die Welle 175 wird noch eine zweite Welle 183
in Umdrehung versetzt. Diese beiden Wellen sind mit Führungsrollen 185 versehen, auch
kann man gewünschten Falles in geeigneten Zwischenräumen Messerscheiben 187 auf ihnen
anbringen. Zur Verschiebung des Riemens von der einen auf die andere Scheibe dient
eine Riemengabel 188, welche durch einen umlegbaren Gewichtshebel 186 bethätigt wird.
Auf der Welle 175 ist ein bügeiförmiger Rahmen 184 angebracht, der, wie aus Fig. 3
zu ersehen, auf dem fertigen Drahtgeflecht aufliegt. An diesem Bügel ist ein Bolzen angebracht,
auf welchem der Gewichtshebel 186 aufliegt. Wenn nun das Drahtgeflecht, wie in
Fig. 3 mit punktirten Linien dargestellt, schlaff wird, so kann der Gewichtshebel nach unten
fallen und schiebt dadurch den Riemen von der losen auf die feste Riemscheibe, so dafs
die Windevorrichtung in Thätigkeit tritt und das fertige Drahtgeflecht auf die Walze 179 aufgewickelt
wird. Wenn das Fabrikat aufgewickelt ist, schiebt es die Riemengabel wieder auf die lose Riemscheibe, so dafs die Aufwindevorrichtung
abgestellt wird.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zur Herstellung von Drahtgeflechten aus in einander geschraubten Drahtspiralen, bei welcher in dem zur Führung der Spirale dienenden Trog eine Anzahl von Bolzen (59) in der Weise angeordnet ist, dafs jede Windung der Spirale sich gegen die Vorderseite eines Bolzens legt, so dafs sie auf ihrem Wege durch den Trog zwangsläufig geführt wird.
- 2. Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs die Bolzen (59) auf einer hin- und hergehenden Platte (57), sowie auf denselben Querstücke (61) angeordnet sind, welche sich über die Kreuzungsstellen der beiden letzten in einander geschraubten Spiralen legen und dieselben festhalten, während durch die Verschiebung der Bolzen das Fabrikat freigegeben wird, so dafs dasselbe abgezogen werden kann, bis die Kreuzungsstellen der nächsten Spirale gegen die Querstücke stofsen.
- 3. Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs eine Vorrichtung zur Bestimmung der Länge der Windungen vorgesehen ist, welche aus einem Führungsstück (49), welches zu der in bekannter Weise aus einem fest liegenden Rohr (41) und einem eine Spiralnuth tragenden Stift gebildeten Windevorrichtung beliebig eingestellt werden kann, besteht, so dafs dementsprechend auch die Länge der Spiralwindungen verändert werden kann.
- 4. Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs eine Vorrichtung zur Bestimmung des Durchmessers der Spirale vorgesehen ist, bestehend aus einem an der Drehvorrichtung angebrachten, radial verstellbaren Führungsauge (46), durch welches der Draht laufen mufs, so dafs je nach dem gröfseren oder geringeren Abstand des Führungsauges von dem Mittelpunkt auch der Durchmesser der gebildeten Spirale gröfser oder kleiner wird.
- 5. Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs bei der Schneidvorrichtung (93, 95) zum Abschneiden desDrahtes eine Vorrichtung, um das abgeschnittene Drahtende zur Seite zu biegen, angeordnet ist, bestehend aus einem Winkelhebel (113), der durch einen Schlitz in den Trog hineintreten und sich hinter eine der Windungen des Drahtes legen kann, worauf ein an der Scheibe (110) befestigter Stift (in) dem Winkelhebel eine Drehbewegung ertheilt, so dafs der verticale Arm desselben das abgeschnittene Drahtende bei Seite schiebt und ein zweiter Draht ohne Hindernifs in dieselbe Drahtspirale hineingeschraubt werden kann.
Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs eine Vorrichtung zum Festhalten der letzten Drahtspirale in dem Führungstrog angeordnet ist, bestehend aus einer den Trog theilweise überragenden Platte (75), welche von einer Feder beständig gegen das Fabrikat geprefst wird und sich mit ihrer abgeschrägten Kante zwischen zwei benachbarte Drahtspiralen hineinlegt und dieselben dadurch festhält. Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs eine Abstellvorrichtung für den Fall, dafs der Draht eine doppelte Schleife bildet, angeordnet ist, bestehend aus einem Kniehebel (153, 157), der bei normalem Gang gestreckt liegt, während er durch eine sich bildende doppelte Schleife eingeknickt wird, so dafs eine Feder in Wirkung treten und den Riemen von der festen auf die lose Scheibe überführen kann.
Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs eine Vorrichtung zumzeitweiligen Unterbrechen der Abziehvorrichtung angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine an dem die Abziehvorrichtung bethä'tigenden Schaltklinkenhebel (125) angebrachte Scheibe, die durch ein Schneckengetriebe in Umdrehung versetzt wird und auf ihrem Umfang mit Stiften (140) versehen ist, welche zeitweise die auf die Abzugswalzen einwirkende Schaltklinke ausheben, um das Abziehen des Fabrikates zu unterbrechen, wenn mehrere Drähte in dieselbe Spirale hineingeschraubt werden sollen.Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs ein nach unten offener Führungstrog für die Spirale angeordnet ist, in welchen Trog die gegen einander versetzten Bolzen von beiden Seiten eingreifen, so dafs beim abwechselnden Hin- und Herschieben der Bolzen jedesmal die eine Reihe der Bolzen die zuletzt gebildete Drahtspirale festhält und verhindert, dafs das Fabrikat jedesmal um mehr als eine Spirale nach unten aus dem Trog herausfällt.Eine Maschine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs die Bolzen in zwei Reihen auf einem verschiebbaren Rahmen in der Weise angeordnet sind, dafs sie von beiden Seiten in den Führungstrog hineinragen und so bewegt werden, dafs bei der einen Endstellung des Rahmen s die Bolzen der einen Seite, bei der anderen Endstellung die Bolzen der anderen Seite in die zuletzt gebildete Spirale hineintreten und so dieselbe festhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71247C true DE71247C (de) |
Family
ID=344568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71247D Expired - Lifetime DE71247C (de) | Maschine zur Herstellung von Drahtgeflechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71247C (de) |
-
0
- DE DENDAT71247D patent/DE71247C/de not_active Expired - Lifetime
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