DE712469C - Munitionsaufzug - Google Patents

Munitionsaufzug

Info

Publication number
DE712469C
DE712469C DER104870D DER0104870D DE712469C DE 712469 C DE712469 C DE 712469C DE R104870 D DER104870 D DE R104870D DE R0104870 D DER0104870 D DE R0104870D DE 712469 C DE712469 C DE 712469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control shaft
stops
traveling nut
elevator
rack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER104870D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Behrendt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
Priority to DER104870D priority Critical patent/DE712469C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE712469C publication Critical patent/DE712469C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/20Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
    • F41A9/21Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating in a vertical direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Munitionsaufzug Die Erfindung bezieht sich auf Munitionsaufzüge für Geschütze, die von einer Kraftmaschine über ein übliches, stufenlos regelbares Flüssigkeitsgetriebe angetrieben werden, dessen Geschwindigkeit zwischen Null und einem Höchstwert im einen oder anderen Drehsinne durch Verschwenken einer Regelwelle des Flüssigkeitsgetriebes aus einer Mittellage im einen oder anderen Sinne geregelt,wird, und bei denen eine selbsttätige Steuereinrichtung die Regelwelle des Flüssigkeitsgetriebes für den Förderantrieb so bewegt, daß das Arbeitsspiel des Aufzuges (Beladen, Auffahrt, Entladen, Abfahrt) sich in möglichst kurzer Zeit vollzieht.
  • Bei derartigen Aufzügen geschieht das Dreben der Regelwelle aus der Mittellage in die Lage für Auffahrt oder Abfahrt durch zwei nahe der Regelwelle angeordnete Elektromagnete, die durch eine an der Beladestelle und eine an der Entladestelle angeordnete Kontaktvorrichtung gesteuert werden. Umgekehrt geschieht das Zurückdrehen der Regelwelle aus der Auf- oder Abfahrtstellung in die dem Stillstand des Aufzuges entsprechende Mittellage durch zwei auf der Regelwelle ängeordnete Seilscheiben, die durch Seile_mit je einer Steuerschiene an der Beladestelle und an der Entladestelle verbunden sind. Die Regelwelle wird also durch von der Förderschale selbst beeinflußte Steuerglieder bewegt. Diese Steuerglieder können nach Belieben durch rein mechanische, hydraulische, pneumatische oder elektrische Getriebe die Regelwelle bewegen.
  • Sowohl die Einrichtung zum Ingangsetzen des Aufzuges für Auf- oder Abfahrt als auch die Einrichtungen zum Stillsetzen des Aufzuges sind dabei teils an der Regelwelle, teils am oberen, teils am unteren Ende des Aufzugsschachtes angeordnet. Die Steuerorgane sind also weit auseinandergezogen und sind durch lange Seile oder Gestänge oder Rohrleitungen oder elektrische Leitungen verbunden.. Der Antrieb und seine Steuervorrichtung lassen sich deshalb nicht von einer Stelle aus überwachen. Die Erregerkontakte für die Elektromagnete können leicht verschmutzen und die Seile, Gestänge, Rohre oder die elektrischen Leitungen durch Schüsse verletzt «-erden. Weiterhin kann bei den bekannten Aufzügen der Antrieb erst für Abfahrt eingerückt werden, nachdem die Förderschalen entladen sind.
  • Die Erfindung bezweckt ein geschlosseneres Antriebs- und Steueraggregat zu schaffen und die Entladezeit aus dem Arbeitsspiel herauszunehmen.
  • Um ein gedrängteres Antriebs- und Steueraggregat zu erhalten, wird bei einer zweiten bekannten Art von Munitionsaufzügen die Steuerung der Regelwelle statt durch die Förderschale selbst durch ein die Förderschale modellmäßig darstellendes Steuerglied bewirkt. Dieses Steuerglied ist in unmittelbarer Nähe des Antriebes und der Regelwelle angeordnet und wird vom Aufzugsantriebverliältnisgleich mit der Förderschale bewegt. Damit das Steuerglied bei seiner Bewegung sich nicht zu weit von der Regelwelle entfernt, ist seine Bewegung modellmäßig, beispielsweise ini Verhältnis von i : io, verkleinert. Das die Förderschale versinnbildlichende Steuerglied wird zweckmäßig als WandE rmutter ausgebildet und- durch eine vorn Aufzugsantrieb gedrehte Schraubenspindel bewegt. Die Spindel, auf der sich die undrehbare, aber längs verschiebliche Wandermutter verschiebt, kann wie der Aufzugsschacht senkrecht stehen; dann kommt zugleich die Förderschale und die Wandermutter am oberen oder unteren Ende des Aufrugsschachtes bzw. der Schraubenspindel an. Man kann aber auch die Schraubenspindel beispielsweise waagerecht legen und willkürlich das eine Spindelende dem unteren und das andere Spindelende dem obiren Ende des Förderschachtes zuordnen. Da die Wandermutter zufolge der stark verkleinerten Nachbildung der Bewegung der Förderschale sich sehr langsam bewegt, es aber vorteilhaft oder gar notwendig ist, daß die Schaltvorgänge schnell verlaufen, so werden gemäß der Erfindung mit der Wandermutter Schlagvorrichtungen, z. B. durch Federn bewegte Schlagbolzen, verbunden, die auf dem letzten Wegteil vor dem Einlaufen in eine der beiden Endlagen gespannt und beim vollständigen Erreichen der Endlage ausgelöst werden, so daß der Schaltvorgang schlagartig durchgeführt wird.
  • Zweckmäßig bewegt die als Förderschaleninodell anzusehende Wandermutter die Regelwelle mit Hilfe von Anschlägen, die an einer Zahnstange angeordnet sind, in die ein auf der Regelwelle angeordnetes Zahnrad eingreift. Die Anschläge und Zahnstange werden beim Ingangsetzen des Aufzuges durch die Schlagvorrichtung schlagartig bewe,-t, hingegen werden sie beim Stillsetzeu des Aufzuges durch die Wandermutter selbst langsam in die Mittellage zurückbewegt, um ein sanftes Stillsetzen des Aufzuges zu erreichen.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten des Munitionsaufzuges sind an Hand der Beschreibung des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielgs der Erfindung erläutert, von dem die Fig. i bis 8 verschiedene Darstellungen im Ausriß, Grundriß, Seitenriß und Einzelheiten wiedergeben.
  • Das Aufzugsgehäuse besteht aus zwei parallelen Aufzugsschächten i. Die darin angeordneten, die Munition aufnehmenden Förderschalen 2 werden in bekannter Weise durch über Rollen 3 geführte, die Seiltrommel d. in entgegengesetztem Sinne umschlingende Förderseile 5, 6 bei wechselndem Drehsinne der Trommel auf und ab gezogen. Die Seiltrommel erhält ihren Antrieb von-der Abtr iebs- oder Motorseite eines stufenlos regelbaren Flüssigkeitsgetriebes 7, dessen Antriebs- oder Pumpenseite von einem mit gleichbleibender Drehzahl und Drehrichtung ständig umlaufenden Motor 8 angetrieben wird.
  • Zum Bewegen der Regelwelle 12 dient die deren Verlängerung bildende und mit ihr fest gekuppelte Steuerwelle 18, deren Zahnrad i9 in eine Verzahnung einer Zahnstange -2o eingreift, die in einer am Gestell 17 befestigten Längsführung 2i verschiebbar ist und bei Verschiebung aus der Mittellage nach rechts oder links die Regelwelle 12 und Steuerwelle 18 im einen oder anderen Sinne dreht.
  • Die Verschiebung der Zahnstange 2o nach links oder rechts wird durch eine Wanderinutter 29 bewirkt, die unverdrehbar auf einer am Gestell 17 gelagerten und vom Abtrieb des Flüssigkeitsgetriebes 7 durch einen Kettenantrieb 30 (Fig. i, 3 und .F) .gedrehten Spindel 31 sitzt und bei Drehung der Spindel längs verschoben wird. Der Weg der Wandermutter 29 auf der Spindel 31 von der linken in die rechte Endstellung und umgekehrt ist verhältnisgleich dem Hub der Förderschale 2. Ihre linke Endlage (Fig. 3 und .4) auf der Spindel 31 entspricht der unteren Endstellung, ihre rechte Endlage der oberen Endstellung der Förderschale -2.
  • An den beiden Enden der Zahnstange 20 befestigte Ansätze 32, 33, welche durch Längsschlitze der Führung 2 1 der Zahnstange nach unten hindurchragen und zugleich als Mittel gegen eine Verdrehung der zylindrischen Zahnstange 20 in ihrer zylindrischen Längsführung 2i dienen, tragen einstellbare gefederte Anschläge34,35, deren Anschlagflächen gegeneinander gerichtet sind. Die Anschläge 34, 35 arbeiten mit Schlagnasen 36, 37 der Wandermutter 29 zusammen.-InLagerböcken 38, 39 (Fig.4) der Wandermutter291ängs verschieblichgelagerteSchlagbolzen 40, 4r, in deren Bunden 40' urld 4z' die Schlagnasen 36, 37 entgegen Federn quer verschiebbar angeordnet sind, stützen sich unter der Spannung einer zwischen ihren Bunden angeordneten starken Feder 42 mit ihren Bunden gegen die Lagerböcke 38, 39 ab, solange die Wandermutter 29 weder nahe ihrer linken noch nahe ihrer rechten Endstellung auf der Spindel 31 sich bewegt. Vor Einlauf der Wandermutter 29 in ihre linke oder rechte Endstellung laufen die Schlagbolzen 40, 41 gegen am Gestell 17 ausriickbar angeordnete Anschlagriegel 43, 44 an und werden unter Spannung der Feder 42, deren Widerlager jeweils der Gegenbolzen bildet, nach der Mitte der Wandermutter 29 zu° um den Weg der Wandermutter vom Beginn des Anschlagens gegen die Anschlagriegel 43, 4.1 bis zur Endstellung verschoben. In dieser Lage verharren die Schlagbolzen 40, 41 in der linken bzw. rechten Endstellung der Wander-!nutter 29, bis die Anschlagriegel 43 bzw. 44 ausgerückt werden. Durch Auslösen der Schlagriegel 43 bzw. 44 entspannt sich die Feder 42 und treibt die Schlagbolzen nach außen, wodurch ihre Schlagnasen 36, 37 schlagartig auf die Anschläge 34, 35 der Zahnstange 2o auftreffen und diese schlagartig etwas nach links bzw. nach rechts verschiebt.
  • Auf der Steuerwelle 18 sind zwei Steuerhebel 22 befestigt, zwischen welchen eine auf dem Gestell 17 feststehende und zum Mittelpunkt der Steuerwelle 18 kreisbogenförmig geformte Herzscheibe 23 angeordnet ist. Eine in Längsschlitzen der freien Enden der Steuerhebel 22 auf einem Bolzen gelagerte Rolle 25 wird durch Federn 26, 27, deren Gehäuse zwischen dem Bolzen 24 und einem auf dem Gestell 17 befestigten Lagerbock 28 verschwenkbar angeordnet sind, in Mittellage der Steuerhebel 22 und der Regelwelle 12 in die Herzgrube der Herzscheibe 23 gedrückt.
  • Wird die Zahnstange 2o etwas nach rechts oder links verschoben und dabei die Steuerwelle 18 und damit auch die Regelwelle 12 des Flüssigkeitsgetriebes 7 über Zahnrad z9 im einen oder anderen Sinne um einen kleinen Winkelbetrag v erschwenkt, so werden die Steuerhebel 22 um den gleichen Winkel im einen oder anderen Sinne verschwenkt, dadurch wird die Rolle 25 aus der Herzgrube der im Gestell 17 feststehenden Herzscheibe 23 entgegen der Spannung der Federn 26, 27 herausgerissen und auf den Umfang der Herzscheibe 23 v9rschwenkt, worauf die Federn 26, 27 die weitere Verschwenkung der Steuerhebel 22 und der Steuerwelle 12 mit wachsendem Hebelarm nach links oder rechts bewirken. So wird in bekannter Weise das Flüssigkeitsgetriebe ziemlich schnell unter Vermeidung unzulässig hoher Beschleunigungsdrücke auf die Höchstdrehzahl und die Förderschale 2 im einen oder anderen Sinne ihrer Bewegungsrichtung in der kürzest möglichen Zeit auf Höchstgeschwindigkeit gebracht. Die Federn 26, 27 wirken dabei als Kraftspeicher der bei ruhendem Aufzug und bei in Mittellage befindlicher Regelwelle i2 und Steuerwelle 18 durch die in der Herzgrube der Herzscheibe 23 liegende Rolle 25 in einer labilem Totpunktlage .verriegelt ist.
  • Durch die Drehung der Regelwelle 18 und des Zahnrades z9 wird die Zahnstange 2o verschoben, bis die Anschläge 34, 35 der Zahnstange 20 gegen einstellbare Anschläge 45, 46 (Fig. 3) an der festen Längsführung 2r, die einen festen Teil des Maschinengestelles bildet, anlaufen und den Hub der Zahnstange 20 und damit die Verschwenkung der Regelwelle 18 nach rechts bzw. links begrenzen. Dadurch ist der größte Winkelausschlag der Regelwelle 12 und Steuerwelle 18 nach rechts bzw. links festgelegt.
  • Bei der Entriegelung und Verschiebung der Schlagbolzen 40, 41 nach außen durch Entspannung der Feder 42 werden im letzten Teil des Schlagweges die in den Bunden gelagerten Schlagnasen 36, 37 durch die Schrägleisten 47' und 47" eines an der Wandermutter befestigten Bügels 47, gegen welche die Schlagnasen mit Führungsstiften 48, -19 anlaufen, entgegen ihren Federn nach innen in die Bunde hinein verschoben, in welcher Lage sie verharren, bis die Schlagbolzen 4o, 41 wieder gegen die ausrückbaren Anschlagriegel 43 bzw. 44 anlaufen und in Bereitschaftslage nach innen verschoben werden.
  • Die Rückführung der Zahnstange 2o und damit der Steuerhebel22 und der Regelwelle 12 in ihrer Mittellage vor beendeter Auffahrt bzw. Abfahrt der Färderschale 2 erfolgt tl;irch Anschlagflächen 5o, 51 (Fig. 3 und 6 bis 8) eines an der Wandermutter 29 befestigten Halters 52, welcher bei Wanderung der Mutter 29 in die rechte oder linke Endlage auf der Spindel 31 vor der Endstellung gegen Anschläge 53, 54 der Ansätze 32, 33 der Zahnstange 2o anlaufen und die Zahnstange bis in ihre der rechten bzw. linken Endstellung der Wandermutter 29 entsprechende Mittellage mitnimmt.
  • Die Regelwefle 12 des Flüssigkeitsgetriebes 7, durch deren Verschwenkung aus der Mittellage im Uhrzeigersinne der Abtrieb des Flüssigkeitsgetriebes 7 in bekannter Weise mit höchster Geschwindigkeit im Sinne der Auffahrt und umgekehrt entgegen dem Uhrzeigersinne im Sinne der Abfahrt der Förderschale 2 läuft, weist eine Nase 13 auf, welche mit einem gleichachsig zur Regelwelle 12 am Gehäuse des Flüssigkeitsgetriebes angeordneten, zwei einstellbare Anschläge 14., 13 . (Fig. 5) aufweisenden Hilfssteuerorgan 16 des Flüssigkeitsgetriebes zusammenarbeitet, das die Regelwelle 12 als Hohlwelle umschließt. Im letzten Teile des Schwenkweges der Regelwelle 12 nach rechts bzw. links trifft die Nase 13 gegen Anschlag 14 oder 15 und verschwenkt das Hilfssteuerorgan um einen kleinen Winkelbetrag nach rechts oder links, wodurch der Pumpenhub des Flüssigkeitsgetriebes und damit die Geschwindigkeit des Abtriebes um einen kleinen Betrag zusätzlich vergrößert wird über den Geschwindigkeitswert hinaus, der ihm durch die Verschwenkung der Regelwelle 12 bis zum Auftreffen der gase 13 auf Anschlag 14 oder 15 erteilt wurde. Die Verdrehung der Regelwelle, die auf das Hauptsteuerorgan des Flüssigkeitsgetriebes wirkt, bewirkt auf dem mit dem Hilfssteuerorga,n 16 gemeinsamen Teil des Schwenkweges keine Vergrößerung des Pumpenhubes, also Vergrößerung der Abtriebsgeschwindigkeit mehr.
  • Die Rücksteuerung des Hilfssteuerorganes 16 erfolgt durch Anschlagflächen 55, 56 (Fig. 3 und 6 bis 8) des die Anschlagflächen So, 51 tragenden Halters 52 der Wandermutter -29. Kurz vor der linken bzw. rechten Endstellung der Wandermutter 29 auf der Spindel 31 laufen die Anschlagflächen 55, 56 gegen einstellbare Anschläge 57, 58 (Fig, i und 3) von am Gestell 17 drehbar gelagerten doppelarmigen Hebeln 59,6o an, deren andere Arme durch Zugstangen 61, 62 mit dem Hilfssteuerorgan 16 gelenkig verbunden sind, und drehen das Hilfssteuerorgan 16 in seine :Mittellage zurück.
  • Der durch die Rückschwenkung der Regelwelle 12 in ihre Mittellage nicht ganz auf Null verminderte Pumpenhub, also die nicht ganz auf Null 'verminderte Abtriebsgeschwindigkeit wird durch Rückdrehung des Hilfssteuerorgans 16 voll auf Null gebracht, wodurch der Stillstand des Abtriebes des Flüssigkeitshetriebes und damit des gesamten Aufzuges bewirkt wird. Die Regelvorrichtung des Flüssigkeitsgetriebes 7 ist so eingerichtet, da.ß die Regelwelle 12 vor Erreichung ihrer Mittellage den Abtrieb allmählich arf Kleinstgeschwindigkeit einstellt; die weitere Verminderung der Geschwindigkeit auf 1u11 erfolgt durch Rückstellung des Hilfssteuerorgans 16. Man hat es dadurch in der Hand, das Getriebe auf einem beliebig langen Wege bis zur hleinstgeschwindigkeit abzubremsen und den Einlauf der Förderschale 2 in die Endstellung sehr sanft zu regeln.
  • Die Auslösung der Stcuervorrichtung in der linken Endlage der Wandermutter 29, welche Stellung der unteren Endstellung der Förderschale entspricht, erfolgt von Hand, indem der am Gestell 17 entgegen einer Feder ausrückbar angeordnete Anschlagriegel q3, gegen welchen der Schlagbolzen 4o bei gespannter Feder 42 in der linken Endstellung der Wandermutter anliegt, durch einen Handhebel 63 quer verschoben wird und den Schlagbolzen d.o freigibt, der unter Entspannung der Feder 42 2 nach außen verschoben wird und über Zahnstange 2o und Zahntrieb 19 die Regelwelle 12 und Steuerwelle 18 nach rechts verschwenkt, wodurch das Flüssigkeitsgetriebe eingeschaltet und die Förderschale nach aufwärts befördert wird.
  • Die Umsteuerung in der rechten Endstellung der Wandermutter 29, welche Stellung der oberen Endstellung der Förderschale entspricht, erfolgt selbsttätig durch die Steuervorrichtung. Ein an der Wandermutter 29 angeordneter, einstellbarer Anschlag 6-1 läuft kurz vor der rechten Endstellung der Wandermutter gegen den Arm 65 eines im Gestell 17 drehbar gelagerten Doppelhebels 66 an und v erschwenkt den Hebel, dessen zweiter Arm 67 den Anschlagriegel .L4, gegen welchen der Anschlagbolzen .1 .1 bei gespannter Feder 4,2 in der rechten Endstellung der Wandermutter anliegt, quer verschiebt, so daß der Schlagbolzen .I1 entriegelt und unter Entspannung der Feder 42 nach außen verschoben wird. Im gleichen Ablauf wie vor wird die Regelwelle 12 nach links aus ihrer Mittellage verdreht, das Flüssigkeitsgetriebe umgeschaltet und die Förderschale nach abwärts befördert.
  • Der Teller 9 der Förderschale, welcher die Munition stehend aufnimmt, weist Aasnehmungen io (Fig. 2) auf, durch welche im oberen Ende des Aufzugsgehäuses i angeordnete, durch Federn nach innen vürschwenkte und entgegen den Federn nach außen verschwenkbare Halteglieder il ,-)eim Cberfahren der Förderschale 2 hindurchtret2ti können. Bei der Auffahrt der Förderschale werden die Halteglieder i i durch die 1lutiition nach außen v erschwenkt und schwenken durch Federkraft hinter den Boden der Munition nach innen, so daß die Munition bei Abfahrt der Förderschale -2 auf die Halteglieder aufsetzt und von ihnen zurückgehalten wird.
  • Bei der Beschreibung der Wirkungsweise der Aufzugssteuerung sei von der unteren Ruhelage der Förderschale -2 ausgegangen. .
  • Bei dieser Labe der Förderschale ulit der Abtrieb des Flüssigkeitsgetriebes, da seine Regelwelle 12 und die deren Verlängerung bildende Steuerwelle i8 mit den Steuerhebeln 22 und ebenso das Hilfssteuerorgan 16 -in der Mittellage stehen. Die Wandermutter 29 steht in ihrer linken Endlage mit durch den Anschlagriegel43 verriegeltem und entgegen der Feder 42 von der voraufgegangenen Abfahrt her nach innen verschobenem Schlagbolzen 40, dessen Schlagnase 36 in Bereitschaftsstellung durch seine Feder nach außen aus ihrem Gehäuse verschoben ist. Die Zahnstange 2o mit ihren Anschlägen 34, 35 und 53, 54 steht in der Mittellage, in welcher der Anschlag 5o des Halters 52 der Wandermutter 29 gegen den Anschlag 53 der Zahnstange 2o von der voraufgegangenen Abfahrt her anliegt. Der Anschlag 57 des Hebels 59 der Hilfssteuervorrichtung liegt gegen die Anschlagleiste 55 des Halters 52 an von der Toraufgegangenen Abfahrt her, wobei das Hilfssteuerglied 16 in Mittellage steht.
  • Durch Verschwenken des Handhebels 63 wird der Anschlagriegel 43 vor dem Schlagbolzen 40 weggezogen und der Schlagbolzen 4o entriegelt. Die Feder 42 der Wandermutter 29 entspannt sich und treibt die Schlagnase 36 des Schlagbolzens gegen den Anschlag 34 der Zahnstange :2o, so daß diese schlagartig nach links verschoben wird. Dadurch wird über Zahnrad 1g die Steuerwelle 18 mit den Steuerhebeln 22 und der Regelwelle 12 nach rechts verdreht und die Rolle 25 entgegen den Federn 26,:27 aus der Herzgrube der Herzscheibe 23 herausgerissen und auf den Umfang der Herzscheibe verschwenkt. Die Federn 26, 27 übernehmen dadurch die weitere Verschwenkung der Steuerhebel 22 mit wachsendem Hebelarm nach rechts, wobei die Zahnstange 2o durch Zahnrad ig in der Führung 21 weiter nach rechts verschoben wird, bis ihr Anschlag 35 gegen den festen Anschlag 46 der Führung 21 anläuft und eine weitere Verdrehung der Regelwelle 12 nach rechts begrenzt. Die Abtriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes 7 beginnt die Seiltromme14 mit langsam steigender Geschwindigkeit zu drehen im Sinne der Auffahrt der Förderschale 2. Gleichzeitig wird die Spindel 31 durch den Kettenantrieb 3o in Drehung versetzt, so daß ihre Wandermutter 29 sich von der linken nach der rechten Endstellung auf der Spindel 31 hin bewegt. Die Abtriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes 7 hat in der äußersten Rechtsdrehlage der Regelwelle ihre Höchstdrehzahl erreicht im Sinne der Auffahrt der Förderschale 2. Auf dem letzten Teile der Rechtsdrehung der Regelwelle 12 trifft ihre Nase 13 auf den Anschlag 14 des Hilfssteuerorgans 16 auf und dreht dieses um einen kleinen Winkelbetrag nach rechts, wodurch dem Flüssigkeitsgetriebe 7 eine kleine zusätzliche Drehgeschwindigkeit erteilt-wird über das Maß der Drehgeschwindigkeit hinaus, welches ihm durch die Verdrehung der Regelwelle 12 bis zum Auftreffen der Vase 13 auf Anschlag 14 erteilt wurde. Die Wandermutter 29 wandert nach der rechten Endstellung zu, und die Förderschale wird mit der Höchstgeschwindigkeit aufwärts befördert.
  • Vor E.inl.auf der Förderschale 2 in ihre obere Endstellung, also der Wandermutter 29, in die rechte Endstellung auf der Spindel 31, trifft der Anschlag 51 des Halters 52 der Wandermutter 29 auf den Anschlag 54 der Zahnstange 2o auf und verschiebt die Zahnstange 2o nach rechts, wodurch über Zahnrad ig die Regelwelle 12 und die Steuerwelle 18 mit den Steuerhebeln 22 aus der rechten Endstellung auf ihre Mittellage zu nach links verdreht werden und die Rolle 25 auf den Umfang der Herzscheibe 23 auf die Herzgrube zu verschwenkt wird, so daß die Drehzahl der Abtriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes 7 und damit die Geschwin=igkeit der Förderschale allmählich auf den Kleinstwert vermindert wird, welcher vor Eintritt der Rolle 25 in die Herzgrube der Herzscheibe 23 erreicht wird. Das Hilfssteuerglied 16 steht in dieser Drehlage der Regelwelle 12 noch in seiner rechten Endstellung. Kurz vor der rechten Endstellung der Wandermutter 29 auf der Spindel 31 trifft die Anschlagleiste 56 der Wandermutter 29 auf den Anschlag 58 des Hebels 59 der Hilfssteuervorrichtung auf und verschwenkt das Hilfssteuerglied 16 mittels Hebel 6o und Stange 62 nach links in seine Mittellage, während gleichzeitig die Regelwelle 12 und Steuerwelle 18 durch die Wandermutter 29 (Anschlag 51, 54) in ihre Mittellage verschwenkt werden und die Rolle 25 in die Herzgrube 23 gerastet wird. Damit ist die Abtriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes 7 auf die Drehgeschwindigkeit Null geschaltet, und die Förderschale :2 kommt in ihrer oberen Endlage zur Ruhe. Da der Abschaltweg bis zur Kleinstgeschwindigkeit regelbar ist und der Abschaltweg von der Kleinstgeschwindigkeit bis zum Werte Null einen regelbaren größeren Wert hat und nicht schlagartig durchlaufen wird, erfolgt der Einlauf in die Endstellung sehr sanft; die Endstellungen sind aber infolge des Schlupfes nicht starr festgelegt; die Förderschale 2 wird mehr oder weniger über die theoretische Endstellung hinausgehen. Die Förderschale 2 überfährt dabei die Halter i i am oberen Ende des Förderschachtes i, hinter welchem die Munition bei Abfahrt der Förderschale zurückgehalten wird. Die durch den Schlupf bedingte Ungenauigkeit der Endstellung der Förderschale 2 wird dadurch bezüglich der Abladestellutig wirkungslos. In der unteren Endstellung wird der Schlupf durch Pufferfedern ausgeglichen.
  • Im Abstand des Federhubes der Feder q.2 vor der rechten Endstellung der Wanderinutter 29 läuft der Schlagbolzen 41 der Wandermutter gegen den Anschlagriegel .; I. an und wird unter Spannung der Feder 42 nach innen verschoben, wobei seine Schlagnase 37 von der Steuerkante 47" des Bügels 47 abrückt und durch die Feder der Schlagnase 37 nach außen aus ihrem Gehäuse heraus in Bereitschaftslage verschoben wird. Hat die Wandermutter 29 ihre rechte Endstellung erreicht, also die Abtriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes 7 unter Beihilfe der Hilfssteuervorrichtung auf die Drehgeschwindigkeit Null geschaltet, so ist der Schlagbolzen 41 unter voller Spannung der Feder 42 durch Anschlagriegel .I4. verriegelt.
  • In der rechten Endstellung der Wandermutter 29 läuft der Anschlag 64 der Wandermutter 29 gegen den Umschalthebel 65 an, dessen Arm 67 den Anschlagriegel 44 entgegen seiner Feder nach außen schiebt und den Schlagbolzen 41 entriegelt, wodurch die Drehrichtung der Abtriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes 7 umgeschaltet wird, und die Förderschale 2 mit steigender Geschwindigkeit nach abwärts befördert wird. Die Feder 42 entspannt sich und treibt die Schlagnase 37 des Schlagbolzens 41 gegen den Anschlag 35 der Zahnstange 2o und verschiebt die Zahnstange schlagartig nach rechts, wodurch die Rolle 25 aus der Herzgrube der Herzscheibe 23 herausgerissen und die Regelwelle 12 nebst Steuerwelle i8 mit Steuerhebel 22 an der Mittellage aus nach links verschwenkt werden, bis der Anschlag 34 der Zalinstatige 20 gegen den festen Anschlag 56 der Führung 21 anläuft und die Schwenkbe-,vegung begrenzt. Auf dem letztem Teile des Drehweges der Regelwelle 12 nach links schlägt die Nase 13 der Regelwelle auf Anschlag 15 des Hilfssteuerorgans 16 auf und verdreht das Hilfssteuerorgan in seine linke Endstellung. Die Förderschale .2 bewegt sich mit Höchstgeschwindigkeit nach abwärts, und die Wandermutter 29 verschiebt sich auf ihre linke Endstellung zu. Vor dieser trifft der Anschlag 5o des Halters 52 der Wandermutter 29 auf den Anschlag 53 der Zahnstange 2o und verschiebt die Zahnstange 2o nach links bis in ihre Mittellage unter Verminderung der Geschwindigkeit 'der Förderschale 2, wobei wieder auf dein letzten Teile des Schwenkweges das Hilfssteuerorgan durch Auftreffen der Anschlagleiste 55 des Halters 52 der Wandermutter 29 auf den Anschlag 57 des Hebels 59 über Hebel 6o und Zahnstange 61 das Hilfssteuerorgan in Mittellage verdreht wird, so daß die Förderschale zum Stillstand kommt. Im Abstand des Federweges der Feder 42 vor der linken Endstellung der Wandermutter29 trifft Schlagbolzen-lo auf Anschlagriegel 43 und wird entgegen Feder 42 nach innen verschoben, wobei seine Schlagnase 36 durch Abrücken ihres Bolzens 48 von der Steuerkante 47' des Bügels 47 durch ihre Feder nach außen in Bereitschaftslage v<:rschoben wird. Damit ist die Ausgangslage wieder erreicht.
  • Die Umsteuerung der Förderschale in der oberen Endstellung erfolgt also ohne Verzug und selbsttätig durch die Steuerung, die Umsteuerung in der unteren Endstellung der Förderschale nur durch Betätigung cl-.s Handliebels 63 nach Beladen der Förderschale.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Munitionsaufzug für Geschütze, dessen Seiltrommel zum Heben und Senken der Förderschale durch eine Kraftmaschine angetrieben wird, deren Drehzahl durch Verstellung einer Regelwelle aus der Mittellage nach der einen oder anderen Richtung zwischen Null und einem Höchstwert in beiden Drehrichtungen stufenlos regelbar ist mit Hilfe einer Umsteuerv orrichtung, die von einem die Förderschale und deren Bewegung modellmäßig darstellenden Steuerglied, z. B. einer Wandermutter, in der Be- und E.ntladestellung der Förderschale beeiiiflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wandermutter (29) Schlagvorrichtungen (36, 37, 40, 41, 42, 43, 44) angeordnet sind, die eine schnelle Umsteuz#rung der Regelwelle (12, 18) bewirken.
  2. 2. Aufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanderintitter (29) durch die daran angeordnete Schlagvorrichtung (36, 37, 40, 41, 42, 43, 44) die Regelwelle (12, 18) mit Hilfe von Anschlägen (34, 35) bewegt, die an einer Zahnstange (29) angeordnet sind, die mit einem auf der Regelwelle (12, 18) angeordneten Zahnrad (i9) in Eingriff sieht und gegen die beispielsweise du- Schlagnasen (36, 37) stoßen.
  3. 3. Aufzug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regtlwclle (12, 18) ein Kraftspeicher (26, 27) zugeordnet ist, der bei in :Mittelstellung befindlicher Regelwelle ("12) durch eine Rastvorrichtung (23, 25) in einer labilen Totpunktlage verriegelt ist und der nach Entrastung durch die Schlagvorrichtung (36, 37, 40, 41, 42) die Regelwelle (12. 18) voll in ihre der höchsten Auffahrt-oder Abfahrtgeschwindigkeit zugeordnete Grenzdrehlage bringt. 4. Aufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Regelwelle (12, 18), das Zahnrad (ig) und die Zahnstange (2o) durch die die Schlagvorrichtung tragende Wandermutter (2g) langsam in die Mittellage zurückgedreht werden, indem sich Anschläge (5o, 51) der Wandermutter (29) gegen Anschläge (53, 54) der Zahnstange (2o) legen. 5. Aufzug nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Regelwelle (12, 18) und die Verschiebung der Zahnstange (ig) durch an ihr angeordnete Anschläge (34, 35) begrenzt wird, indem diese gegen Anschläge (45, 46) des Maschinengestelles (17, 21) anlaufen. 6, Aufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagvorrichtung der Wandermutter (2g) aus federbelasteten Schlagbolzen (40, 4iq, 42) besteht, die bei Annäherung der Wandermutter (29) an eine ihrer Endstellungen gespannt und in der gespannten Lage durch ausrückbare Anschläge (43, 44) gehalten werden. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Aufzug für Auffahrt einrückenden Schlagvorrichtung (40, 42) der den Schlagbolzen (4o) gespannt haltende Verriegelungsanschlag (43) durch einen Handhebel (63) ausrückbar ist. B. Vorrichtung.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Aufzug für Abfahrt einschaltenden Schlagvorrichtung (41, 42, 44) der Wandermutter (29) der den Schlagbolzen (41) gespannt haltende Verriegelungsanschlag (44) selbsttätig über einen Winkelhebel (6,5, 66, .67) von .der Wandermutter (29) ausrückbar ist. g. Aufzug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagbolzen (,.o, 41) mit quer zur Schlagbolzenbewegung entgegen Federn quer verschiebbaren Schlagnasen (36, 37) ausgestattet sind. io. Aufzug nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auflösung der Schlagbolzen (40, 41) die Schlagnasen (36, 37) mit Führungsstiftefl (48, 49) gegen Schrägflächen (47, 47") der Wandermutter (29) anlaufen und dadurch aus der Bahn der Anschläge (34, 35) der Zahnstange (2o) herausgeschoben werden. ii. Aufzug nach Anspruch i, bei dem das Flüssigkeitsgetriebe durch Rückdrehung der Regelwelle in die Mittellage nicht vollständig auf die Geschwindigkeit Null gebracht wird und bei dem ein Hilfssteuerorgan vorhanden ist, durch dessen Rückdrehung in die Mittellage die Geschwindigkeit des Getriebes vollständig auf Null gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Regelwelle (12, 18) ein Mitnehmerglied (13) angeordnet ist. das bei der -Verdrehung der Regelwelle (12, 18) aus der Mittellage in die eine oder andere Endstellung auf Anschläge (14, 15) des Hilfssteuerorgans (16) stößt und es aus der Mittellage herausdreht. 12. Aufzug nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung des Hilfssteuerorgans (16) in die :Mittellage durch Anschläge (55, 56) der die Schlagvorrichtung tragenden Wandermutter (29) erfolgt, welche durch Übertragungsglieder (59, 6o, 61, 62) auf das Hilfssteuerorgan (16) zur Wirkung kommen.
DER104870D 1939-03-30 1939-03-30 Munitionsaufzug Expired DE712469C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER104870D DE712469C (de) 1939-03-30 1939-03-30 Munitionsaufzug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER104870D DE712469C (de) 1939-03-30 1939-03-30 Munitionsaufzug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE712469C true DE712469C (de) 1941-10-20

Family

ID=7421095

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER104870D Expired DE712469C (de) 1939-03-30 1939-03-30 Munitionsaufzug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE712469C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2740729B2 (de) Ausgleichssystem für den Antrieb eines Walzgerüstes eines Kaltpilgerwalzwerkes
DE2129576C3 (de) Vorrichtung zum Stapeln oder Entstapeln von Gegenständen, insbesondere Platten
DE712469C (de) Munitionsaufzug
DE2942601C2 (de)
DE2117719A1 (de) Maschine zum Ent- oder Beladen von Flaschenkasten, Kartons und dgl
DE2641889A1 (de) Motorisch betaetigtes bindewerkzeug
DE2331528A1 (de) Kegelaufstellvorrichtung
DE2421889A1 (de) Vorrichtung zur bildung von gruppen abgeflachter gegenstaende
DE265449C (de)
DE851249C (de) Seilunterstuetzung in Anlagen mit Ferntriebkatzen und ausschwingbaren Seilunterstuetzungsrollen
DE2155125C3 (de) Hubvorrichtung einer Greiferbank einer selbsttätigen Hülsenwechseleinrichtung
EP3473566A1 (de) Fördersystem zum transport von gegenständen in einer tauchbehandlungsanlage
DE867226C (de) Rollenfoerderer fuer stangen- oder roehrenfoermige Werkstuecke
AT220548B (de) Mistlader
DE504906C (de) Verlader, insbesondere fuer Bergwerke
DE577345C (de) Von Hand gefuehrte Vorrichtung zum Verschieben von Schienenfahrzeugen mit zwei bei Motorantrieb aufeinander abrollenden Reibraedern zwischen Schiene und Fahrzeug
DE311591C (de)
DE511138C (de) Gerbvorrichtung
DE924432C (de) Kraftwinde mit Kupplungseinrichtung
DE1119760B (de) Zwischenantrieb fuer Foerderketten mittels einer Mitnehmerscheibe
DE1182150B (de) Vorrichtung zum Umfuellen von fluessigen oder fliessfaehigen Stoffen, insbesondere beim Laden und Loeschen von Tankschiffen
DE144453C (de)
AT53495B (de) Wagenschiebevorrichtung, insbesondere zum Beladen der Förderkörbe von Schachtanlagen.
AT156117B (de) Holzschneidevorrichtung.
AT32866B (de) Teigknetmaschine.