DE311591C - - Google Patents
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- DE311591C DE311591C DENDAT311591D DE311591DA DE311591C DE 311591 C DE311591 C DE 311591C DE NDAT311591 D DENDAT311591 D DE NDAT311591D DE 311591D A DE311591D A DE 311591DA DE 311591 C DE311591 C DE 311591C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6/. GRUPPE
W. RITTER, MASCHINENFABRIK in ALTONA.
Maschine zur selbsttätigen Innenbehandlung von Fässern.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige . Vorrichtung zur Innenbehandlung von
Fässern, bei welcher letztere selbsttätig einer in bekannter Weise arbeitenden, mit mehreren
um eine Mittelachse kreisenden Düsen zum Entpichen, Ausschmelzen, Trocknen u. dgl.
versehenen Einrichtung zugeführt werden, um nachher selbsttätig von den Düsen abgehoben
und auf eine ortsfeste Düse zum Einspritzen von Pech, Paraffin, Leim usw. gebracht
zu werden, von welcher die Fässer ebenfalls selbsttätig abgehoben und gegebenenfalls
einer weiteren Faßbehandlungsvorrichtung, ζ. Β. einer Rollmaschine, zugeführt
werden.
Die hauptsächlichsten Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß das Auflegen der
Fässer auf die Entpichvorrichtung sowie das Abheben von dieser und das Auflegen auf die
Einspritzdüse durch zwei getrennt arbeitende Transportschwingen besonderer Ausführung
bewirkt wird, daß die in Betracht kommenden Teile der Maschine so ausgeführt sind, daß ermöglicht wird, die Transportschwingen
nicht nur parallel oder hintereinander, sondern auch winkelig anzuordnen, so daß diese auf eine und dieselbe Entpichdüse
während einer Stillstandsperiode der letzteren arbeiten können, daß ferner die Maschine
mit einer Einrichtung versehen ist, welche die Entpichdüsen in der richtigen Lage
zu den Transportschwingen bzw. zu dem Aufsteckdorn oder Spundlochsucherdom und zu
der Bepichdüse festhält, und d'aß sowohl die Einrichtungen für die Faßzufuhr als für das
Pecheinspritzen sowie die Verbindung" des Ofens mit der Entpichstelle und der Qualmableitung
bzw. Frischluftzuführung und ferner die Faßauflagen der Entpichvorrichtung in besonders zweckmäßiger Weise ausgeführt
sind.
Die sich dadurch ergebenden Vorteile gegenüber bekannten Vorrichtungen mit abwechselnd
geschalteter Faßhebevorrichtung und Entpichvorrichtung sind unter anderen: vollständig selbsttätiges Aufgeben bzw. Zuführen
der Fässer zur Entpichvorrichtung; genaues, schnelles und- gefahrloses Überheben
durch, die Transportschwingen, Ersparnis an heißer Luft bzw. Brennstoff und Kraft, da
das Abheben eines Fasses von der Entpichdüse und das Aufsetzen eines anderen auf
dieselbe Düse schnell hintereinander erfolgt, ferner . leichte Anordnungsmöglichkeit der
ganzen Maschine bei jeder gegebenen Anlage und bei parallel liegender Faßzufuhr und -abfuhr,
Ersparnis an Bedienungspersonal, Sicherung gegen Ausspritzen von Pech, wenn kein
Faß über der Einspritzdüse liegt, und ferner Vereinfachung der Maschine und des Fundamentes
durch die zentral angeordnete Qualmableitung sowie Abstellbarkeit der Faßzufuhr während des Ganges der Maschine.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in beispielsweisen Ausführungen dargestellt, und
zwar zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt nach a-b-c in Fig. 2,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Ausrichtevorrichtung nach d-e in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Entpichofen und den Antrieb nach f-g-h in Fig. 2,
Fig. 4a einen Schnitt nach i-k in Fig. 2,
Fig. 4b und 4c Einzeldarstellungen, und
Fig. 5 bis 9 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
Fig. 4b und 4c Einzeldarstellungen, und
Fig. 5 bis 9 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
xo Die Maschine (Fig. 1) besteht im wesentlichen
aus einer zum Aufstapeln der zu entpichenden Fässer dienenden Aufgabeschanze 1,
in welche ein Zulaufregler oder eine Wippe 2 eingebaut ist, einer Ausrichtevorrichtung 3
mit dem Spundlochsuchdorn 4, der Transportschwinge 5 zum Einheben des Fasses von der
Schanze auf die Ausrichtevorrichtung 3 und von dieser auf die Heißluftdüse des Entpichofens,
dem rotierenden Entpichofen 6 mit Düsen 7, 8, 9 und 10, der Transportschwinge
zum Abheben 11, dem mit der Grundplatte ΐ2
verbundenen Antrieb, dem Bepichapparat mit zwangsläufiger Pichdüse 13 und der Rollmaschine
14.
An Stelle der Aufgabeschanze 1, 2 mit Ausrichtevorrichtung
3, 4 kann auch zum Aufgeben ein- beispielsweise am Lagerbock der Transportschwinge 5 angebrachter Aufsteckdorn
15 dienen.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, welche ebenso wie Fig. 7 den Aufsteckdorn trägt,
bei der jedoch die Transportschwinge 5 winkelig zur Transportschwinge 11 arbeitet·
Bei allen Ausführungsformen nach Fig. 1, 5, 7 und 8 arbeiten die Transportschwingen zum Aufgeben und Abheben der Fässer winkelig zueinander auf dieselbe Heißluftdüse, während dieselben Transportschwingen in Fig. 6 und 9 parallel zueinander arbeiten und entweder die Fässer auf eine Düse aufbringen oder, und zwar gleichzeitig, ein solches abheben.
Bei allen Ausführungsformen nach Fig. 1, 5, 7 und 8 arbeiten die Transportschwingen zum Aufgeben und Abheben der Fässer winkelig zueinander auf dieselbe Heißluftdüse, während dieselben Transportschwingen in Fig. 6 und 9 parallel zueinander arbeiten und entweder die Fässer auf eine Düse aufbringen oder, und zwar gleichzeitig, ein solches abheben.
Während des Aufgebens und Abhebens der Fässer steht der Ofen still; es wird also bei
den Ausführungsformen Fig. 6 und 9 die Pause kürzer sein können als bei den übrigen
Ausführungsformen, weil bei letzteren immer zwei Transportschwingen nacheinander arbeiten.
Schließlich kann der Arbeiter die Fässer auch direkt auf die Entpichdüse heben und es
käme in diesem Falle die Transportschwinge 5 zum Aufheben in Fortfall, so daß also nur
das Abheben mit der Transportschwinge 11 geschieht.
Die Zulaufschanze 1 besteht aus zwei oder mehreren, eine schiefe Ebene bildenden Balken
ία,- welche auf Böcken 16 gelagert sind.
Das tieferliegende Ende dieser Balken ist an der Ausrichtevorrichtung 3 befestigt. Zwischen
den Balken ist eine um Achse 17 pendelnd und drehbar gelagerte Wippe 2 angeordnet,
welche als Zulaufregler dient und deren Enden als Widerlager für die aufgestapelten
Fässer auf der Aufgabeschanze dienen. Die Ausrichtevorrichtung 3 besteht aus einem Lagerbock 18, welcher den gesamten
Mechanismus trägt.
An der der Zulaufschanze zugekehrten Seite sind zwei Rollenpaare 19 und 20 gelagert,
welche in gleicher Drehrichtung von Antriebsketten 21 bewegt werden. Zwischen
den beiden Achsen 19, 20 ist der Spundlochsuchdorn 22 angeordnet, welcher durch die
um Bolzen 25 drehbaren Gewichtsdoppelhebel 23 und Gradführung 24 auf und ab bewegt
wird. Der Gewichtshebel 23 trägt außerdem einen Mitnehmer 26, welcher in einen Schlitz
der Mitnehmerstange 27 geführt ist. In Verbindung mit dem Gewichtshebel 23 ist ein um
Bolzen 28 schwingendes, durch Gewicht als Pendel ausgebildetes Arretierstück 29 angeordnet,
welches einen Anschlag 30 trägt, der wiederum mit einem Mitnehmer 31 der
Transportschwingenachse 32 korrespondiert. Die Transportsctwinge 5 besteht aus den
Kurbeln 5" und 5δ, welche auf den Achsen 32
und 33 befestigt und drehbar in den Schwingenhebeln 5 bei 34 und 35 gelagert sind. Die
Schwingenhebel 5 tragen als Faßstützen dienende Ansätze 36 und Anschläge 37 für die
einzuhebenden Fässer. In ihrem vorderen Teile sind sie als schiefe Ebene ausgebildet,
welche nach den Anschlägen 37 hinneigt. Anschläge 37a am Bock 18 dienen als Widerlager
für die Fässer.
Beide Achsen 32 und 33 werden durch Schraubenräder 38 und 39, 40 und 41 angetrieben
und von der stehenden Antriebswelle 42 betätigt, welche von dem Schaltrad 43 bewegt wird. Auf der stehenden Welle 42,
welche in dem Bock 44 einerseits und im Deckel des Bockes 18 andererseits gelagert
ist, ist eine Kurvenscheibe 45 befestigt, welche auf ihrer Oberseite die als schiefe
Ebene ausgebildete Verlängerung zur Betätigung des Zulaufreglers 2 und auf ihrer
Unterseite eine gleichartig ausgebildete Verlängerung zur Betätigung der Ausrichtarme
46 trägt. Die sich im Winkel zur Achse des Spundlochsuchers 22 bewegenden Ausrichtarme
46 tragen an ihrem oberen Ende Rollenwalzen 47 und sind an horizontal gelagerten
Führungsschienen 48 befestigt, welche durch Arretierrollen 49 und 50, 51 und 52 in ihrer
Lage gesichert werden. Seitlich an den Schienen 48 sind Zahnstangen 53, 54 angebracht,
welche mit je einem Zahnrad 55 und 56 im Eingriff stehen und auf Wellen 57, 58 befestigt sind, die ihrerseits wiederum am
anderen Ende Stirnräder 59 tragen, welche mit einer als Gewicht ausgebildeten Zahn-
. stange 60 in gemeinschaftlichem Eingriff stehen. Zahnstange 60 ist bei 61 und 62 geführt
und trägt oberseits eine Führungsspindel 63, welche mit einem Mitnehmerbolzen 64 versehen ist.
Drehbar am Bolzen 65 ist der einerseits bei 64 angreifende und andererseits mit Rolle 66
versehene Betätigungshebel 67 angeordnet, an welchen mit Bolzen 68 die Mitnehmerstange
27 angelenkt ist, welche den Hebel 23 beeinflußt. Die Wellen 57 und 58 sind teils in der
Platte 69, teils bei 70 gelagert; die A-rretierrollen 49, 50, 51 und 52 sind durch Traverse
71 ebenfalls an der Platte 69 drehbar an-, gebracht.
Die eingangs erwähnte Wippe 2 besteht aus einem oder mehreren auf einer drehbar gelagerten
Achse 17 befestigten Hebeln, deren mittlerer einen dritten Arm 72 trägt, an welchen
an einem Bolzen eine Verbindungsstange 73 angreift, welche von Schubstange 74 betätigt
wird, die mit dem um Bolzen 65 schwingenden Winkelhebel 75 gelenkig verbunden
ist, dessen Rolle 76 von der oberseits der Kurvenscheibe 45 befindlichen schiefen
Ebene beeinflußt wird. Über dem die Rolle 76 tragenden Arm des Winkelhebels 75 ist
eine mittels Handrades 174 und Spindel 175,
Schnecke 176 und Schneckenrades 177 vertikal verschiebbare Spindel 178 gelagert, weiche
mittels Bügels 179 um den Hebelarm 75 herumgreift.
Die Ausrichtevorrichtung ist so angeordnet, daß ihre Mittelachse mit einer Heißluftgasdüse
7, 8, 9, 10 zusammenfällt, welche in einem als Röhre ausgebildeten Düsenkasten
JJ befestigt ist. Diese vier Düsenkästen sind
nach der beispielsweisen Ausführungsform Fig. 2 auf dem hohl ausgebildeten, drehbaren
Untersatz 78 befestigt und tragen auch gleichzeitig das Heißluftrohr 79. Die obere Mündung
dieses Düsenkastens ist mit einem dem Faßbauch angepaßten, drehbar gelagerten Aufsatz 80 versehen, an dessen Peripherie
Zahnkämme 81 angebracht sind, in welche ein um Achse 82 drehbares Zahnrad 83 eingreift
(Fig. 1), welches durch das konische Räderpaar 84 bewegt werden kann. Das Antriebsrad
dieses konischen Räderpaares ist drehbar um Bolzen 85 gelagert und mit dem Schaltrad 86 verbunden. Achse 82 und Bolzen
85 sind am Düsenkasten JJ angebracht.
In dem Untersatz 78 befinden sich Pechkästen 87 für das Altpech, welche durch
Türen 88 herausgeholt werden können.
Der Untersatz 78 ruht auf Trag- und Arretierrollen 89 und ist mit einem zentral
angeordneten Qualmabzugsstutzen 90 sowie mit einer ebenfalls zentralen Lufteintrittsöffnung
91 und am Umfang mit vier Arretierflächen 92 und dazwischenliegenden Zahnkämmen
93 versehen. Die Tragrollen 89 sind auf einer die Verlängerung des Ouälmabzugs-Stutzens
90 bildenden. Grundplatte 94 montiert, welche gleichzeitig die in die Öffnung 91
mündende Frischluftzuführung 95 trägt. Oualmstutzen 90 sowie Frischluftzuführung
95 sind durch Manschetten abgedichtet. Auf den Untersatz 78 ist der Ofenunterteil
96 des Koksofens aufgesetzt, an welchem wiederum die Heißluftröhren 97 angebracht sind.
Am Unterteil ist ferner der Aschenfall mit Tür 98 und der Kipprost 99 angebracht, sowie
der Frischluftkanal 100, welcher im oberen Teil des Aschenfalles im Innern mit Schlitzen
101 versehen ist. Über dem Unterteil 78 befindet sich der Koksofen, bestehend aus
Mauerwerk 102 mit Heißluftkanälen 103, der
Isolierung 104, dem Mantel 105 und dem Deckel 106, welcher eine mit einem Ringkanal
107 versehene Füllöffnung 109 trägt, welche im Innern mit Schlitzen 108 versehen
ist. In den Ringkanal 107 mündet eine Zuleitung 109", welche mit einem Dreiwegehahn
110 in Verbindung steht, der wiederum mit dem Luftkanal 100 am Unterteil 96 und dem
die Eintrittsöffnung 91 tragenden Luftkanal
111 im Untersatz 78 in Verbindung steht. An
jedem Arm des hohl ausgebildeten Untersatzes 78 sind Arretierrollen 112 angebracht,
deren Achsen mit dem Untersatz 78 fest verbunden sind.
Die Mittelachse der Transportschwinge 11 9^
fällt wieder mit dem Mittel einer Heißluftdüse. 7, 8, 9 oder 10 zusammen und schwingt
mit ihren bei 115 und 116 angelenkten Kurbeln
n" und 11* in Achsen 113 und 114 zu
beiden Seiten des Düsenkastens JJ. Die Transportschwingen 11 tragen als Faßstützen
dienende Ansätze 117 und an der rückwärts
gelegenen Seite die Zähne 118, welche in solche des Schaltrades 86 eingreifen. Die
Achsen 113, 114 werden durch auf der Welle 119 befestigte Schraubenräder 120, 122
(Fig. 1) mittels der Schraubenräder 121 und
123 in Umdrehung gesetzt; die Welle 119 wird durch Schaltrad 124 betätigt. Die
Welle 119 ist einerseits im Lagerbock 125
und andererseits im Deckel des Ständers 126 gelagert.
Gegenüber der Heißluftdüse ist auf der der Transportschwinge 11 entgegengesetzten Seite
die Pichdüse 13 angeordnet, welche in ihrem oberen Teile hohl ist und Einlaßöffnungen 127
und Austrittsöffnungen 128 für die Behandlungsflüssigkeit — vorwiegend flüssiges Pech
— trägt. Diese Pichdüse 13 ist durch Kupplung 129 mit einer Welle 130 gekuppelt,
welche im Lagerbock 131 gelagert und in der Säule 132 geführt ist und bei 133 ein konisches
Zahnrad für den Antrieb trägt.
Auf der Säule 132 ist der eigenartig geformte Düsenkasten 134 angebracht, welcher
mit dem Ablaufsieb 135 für Pech, dem Qualmkanal 136, der Pechzuleitung 137 und
dem Rücklauf 138 für Pech versehen ist. Ferner ist um die Einlaßöffnungen 127 ein
Hohlraum 139 und eine Stopfbüchse 140 für die Düse 13 vorgesehen.
Der Pichapparat bekannter Konstruktion besteht aus dem mit Abdeckplatte 145 versehenen
heizbaren Kessel 141 für Pech, dem Spritzgefäß 142, der Pechleitung 143 und dem
Hahn für das Druckmittel 144. Das Küken dieses Hahnes 144 wird durch eine Kükenstange
146 betätigt, die bei T47 gelagert ist und mit welcher ein geschlitzter Mitnehmer
148 fest verbunden ist. Um die Kükenstange 146 und den Mitnehmer 148 herum ist lose
der mit Rolle 149 versehene Hebel 150 vorgesehen, welcher einen ebenso weiten Schlitz
trägt, wie der Mitnehmer 148. Über diesem Schlitz ist eine in Führungen 151, 152 verschiebbare
Stange 153 angeordnet, an derem unteren Ende ein Bolzen 154 befestigt ist,
welcher ein Mitnehmerstück 155 trägt, dessen unteres Ende beschwert ist, so daß es immer
mit seiner Längsachse in senkrechter Lage steht. Die Stange 153 selbst ist durch Bolzen
156 mit dem um Bolzen 157 drehbaren Gewichtshebel
158 gelenkig verbunden. Auf dem im Düsenkastengehäuse 134 gelagerten
Bolzen 157 ist innerhalb des Düsenkastens ein über demselben herausstehender Arm 159
befestigt.
Die Rolle 149 des Hebels 150 ist in einen
Schlitz der um Bolzen 160 drehbaren, aus zwei Teilen 161 und 162 bestehenden Kurvenscheibe
geführt, welche mit einem Zahnkranz versehen ist, dessen Zähne mit einem Zahnrad 165 auf Welle 130 in Eingriff stehen.
Die beiden Teile 161 und 162 sind konzentrisch
verstellbar ineinandergepaßt und können mit in der Zeichnung nicht ersichtlichen
Schrauben in jeder Lage so verbunden werden, daß die nach abwärts gerichtete Kurve
163 des Oberteils 162 von der höchsten Stelle der Kurve 164 des Unterteiles 161 beliebig
entfernt werden kann. Gegenüber dem Hebel 150 ist die Hubstange 166 in Führungen 167,
168 gelagert und mit Rolle .169 versehen, welche von der Kurvenscheibe 161, 162 gesteuert
wird. Die Hubstange 166 führt sich mit ihrem Bolzen 170 in einen Schlitz 171
der um 172 drehbaren Ablauf schanze 173. Am Ende dieser Ablaufschanze ist eine Rollmaschine
14 bekannter Art mit Selbstabladung angeordnet, die ihren Antrieb beliebig erhalten
kann und im Takte der Transportschwinge arbeitet.
Die Ausrichtevorrichtung 3 und Transportschwinge 5 und 11 sind mit ihren Lagerböcken
18 und 126, der Pichdüse 13 mit Säule 132 und Welle 130 auf der Grundplatte
12 befestigt, welche die gesamte Antriebsvorrichtung trägt.
Der Antrieb kann auf beliebige Weise durch Elektromotor, Riemen o. dgl. erfolgen,
wie es aus den Fig. 2, 5 bis 9 ersichtlich ist.
Der Antrieb nach Fig. 2, 4 durch Elektromotor 180 erfolgt mittels Riemenscheibe 181
und Riemen auf Riemenscheibe 183, welche fest auf einer Schneckenwelle sitzt und mittels
Schnecke, Schneckenrades 186, Welle 187
und konischen Zahnrades 188 ein um Achse 189 drehbares Schaltrad 190 antreibt. Dieses
Schaltrad vereinigt vier Räder in einem Körper, und zwar trägt es den konischen Zahnkranz
191, in welchen das Rad 188 eingreift,
den Zahnkranz 192 für den Eingriff in die Zähne 93 und Arretierflächen 92 am Untersatz
78 des Ofens, den Zahnkranz 193, welcher mit den Schalträdern 43 und 124, und
den konischen Zahnkranz 194, welcher mit zwei konischen Zahnrädern 195, 196 in Eingriff
steht. Zahnsegment 192 hat nur so viele Zähne, als der Zahnkranz 93 zwischen zwei
Arretierflächen 92 enthält (Fig. 4Ö, 4C); Zahnkranz
193 hat nur so viele Zähne, als je ein Schaltrad 43 oder 124 aufweist.
Zahnrad 195 ist auf einer in Böcken 44 und 197 gelagerten Welle 198 befestigt, auf
welcher am anderen Ende Schraubenrad 199 sitzt, welches wiederum in ein gleiches 200
eingreift. Das Rad 200 ist auf einer Achse
201 befestigt, welche noch zwei Kettenräder
202 zum Antrieb der Kette 21 und Kettenräder 203 auf den Achsen der Rollen 19
und 20 trägt.
Zahnrad 196 ist auf einer in Böcken 125
und 131 gelagerten Welle 204 befestigt und
trägt am anderen Ende ein konisches Zahnrad 205, welches in Rad 133 eingreift.
Oberseits des Haupt-Schaltrades 190 sind zwei konzentrische Führungen 206 und 207
angebracht, in welche sich die Arretierrollen 112 führen.
Der ganze Antrieb ist durch ein Gehäuse 208 eingekapselt.
An Stelle des Entpichofens kann auch eine andere Vorrichtung auf den Untersatz 78 aufgebracht
werden, z. B. eine Spritzvorrichtung, welche eine Flüssigkeit durch Spritzdüsen an Stelle der Heißluftdüsen in das Faßinnere
eintreten läßt und somit als selbsttätige Spülvorrichtung dient..
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Es soll zunächst die Maschine
mit Ausrichtevorrichtung" besprochen werden, deren Auf- und Abgabeschanzen winkelig zueinander
arbeiten.
Nachdem der Ofen durch Füllöffnung 109 mit Koks etwa zu drei Viertel des Inhaltes
gefüllt worden ist *und der Koks durchgebrannt ist, wird durch ein Gebläse o. dgl.
frische Luft nach 95 geführt, welche sich in dem Kanal in verteilt, und je nach Stellung
des Dreiwegehahnes 110 im Unterteil durch Schlitz 101 in größeren oder kleineren Mengen
austritt und durch Rost 99 die Koksschicht passiert, während durch Rohrleitung 109^ die
übrige Frischluft nach dem Kanal 107 des Deckels 106 streicht, wo sie durch Schlitze
108 in die Füllöffnung austritt.
Die von unten durch die Koksschicht streichende frische Luft verwandelt sich beim
Durchtritt in Kohlenoxydgas, welches durch
ao die Sauerstoffzufuhr der durch 108 austretenden
Frischluft zum größten Teile verbrennt, so daß sehr heiße, nicht mehr brennbare Gase
durch die Kanäle 103, Rohre 79 und Düsen 7, 8, 9, 10 entweichen können.
a5 Nun wird mittels Handrades. 174 (Fig. 1
links) des Schneckengetriebes 176/177 und der Spindel 178/179 der die Rolle 76 tragende
Arm des Winkelhebels 75 so weit herabgelassen, daß Rolle 76 auf die unterste Stelle
der oberseitigen Bahn der Kurvenscheibe 45 zu liegen kommt. Alsdann wird der Motor in
Betrieb gesetzt und durch Riemen 182, Schneckengetriebe 185, 186 und konisches
Rad 188 das Haupt-Schaltrad 190 gedreht.
Eine einmalige Umdrehung dieses Schaltrades 190 bewirkt eine Vierteldrehung des Ofenuntersatzes
78 und eine einmalige Drehung der Transportschwingen 5 und 11, sowie die
Rotation der Wellen 198 und 204, sowie der Rollenpaare 19 und 20, Pichdüse 13 und
Kurvenscheibe 161, 162. Die Verzahnungen
192 und 193 des Hauptschaltrades 190 sind
so zueinander angeordnet, daß nach erfolgter Drehung des Untersatzes 78 seine Arretierung
durch Rolle 112 und Schleife 206, ' 207, sowie durch eine der Arretierflächen 92
erfolgt, und die Zähne des Kranzes 193 erst dann mit denen des Schaltrades 124 in Eingriff
kommen können, wenn die Arretierung erfolgt ist.
Bei Weiterlauf des Schaltrades 190. kommen die Zähne 193 mit denen des Rades 124 während
der einmaligen Drehung desselben in Eingriff und später ebenso die Zähne des Rades 43 in gleicher Weise.
Bei einmaliger Umdrehung des Haupt-Schaltrades 190 wird also der drehbare Untersatz
immer um ein Viertel, also um einen Düsenabstand weitergerückt und in dieser
Lage arretiert und bleibt darauf stehen,' während nun die Transportschwinge 11 eine
Drehung macht und dann ebenfalls stehen bleibt und etwa um eine Vierteldrehung später auch die Transportschwinge 5 in Tätigkeit
setzt, welche nach vollendeter Tour auch stehenbleibt. ■
Die Übertragung der Drehbewegung von der Welle 42 auf die Achsen 32, 34 geschieht
durch Schraubenräder 38, 39, 40 41.
Die auf Welle 42 befestigte Kurvenscheibe 45 läßt, wenn die Hebel 5 ungefähr eine
Vierteldrehung gemacht haben, die Rolle 76 in die tiefste Lage sinken, wodurch der um
65 drehbare Winkelhebel 75 die Stangen 73, 74 verschiebt und bei 72 angreifende Wippenhebel
2 um Achse 17 dreht, und nachdem dieses geschehen ist, wieder in die Anfangsstellung zurückkehrt. Dadurch wird das vor
Wippe 2 liegende Faß an den Anschlag 37,, gebracht. *
Bei. der nächsten Drehung wiederholt sich der Vorgang von neuem, und das; vor 37°
liegende Faß wird durch die Transportschwinge 5 angehoben, wobei es gegen Anschlag
37 anliegt, und auf langsam rotierende Rollenpaare 19 und 20 gehoben und abgesetzt.
Bei der folgenden Drehung wird dieses Faß von den Stützen 36 erfaßt und mit der Spundlochöffnung
um eine Heißluftdüse 7, 8, 9 oder 10 auf Aufsatz 80 des Düsenkastens ']^ abgesetzt.
Während des Einhebens des Fasses bleibt Hebel 67 und somit Zahnstange 60 in hochgehobener
Stellung. Nachdem jedoch das Faß auf die Rollenpaare 19 und 20 abgesetzt
ist, wird durch Kurvenscheibe 45 eine Aufwärtsbewegung der Rolle 66 gestattet, so daß
Zahnstange 60 und Hebel 67 abwärts schwingen können, wobei durch Zahnräder 59 die
Wellen 57, 58 dermaßen gedreht werden, daß durch Zahnräder 55, 56 und Zahnstangen 53,
54 die an Führungsschienen 48 befestigten Rollenwalzen 47 gleichmäßig an das Faß bewegt
werden, so daß \rermöge des Gewichtes von 60 sowie Hebel 67 ein Stoß gegen das
Faß' ausgeübt wird, welcher das schnellere Einstellen in die Mittelachse zur Folge hat.
Nachdem Hebel 67 nach abwärts geschwungen und der Stoß zum Ausrichten des
Fasses erfolgt ist, kommt Anschlag 31 bei Drehung um 32 mit dem Anschlag 30 in Berührung
und dreht das Arretierstück um Bolzen 28 derart, daß Hebel 23 abgleitet und
vermöge seiner Schwere Dorn 22 gegen das Faß preßt, so daß bei Wiederkehr des durch
die Richtwalze 47 in die Mitte gerückten Spundloches der Dorn in dasselbe eindringt
und das Faß festhält.
Sobald die Faßstützen 36 das Faß aufgenommen und von den Rollenpaaren 19 und 20
abgehoben haben, wird Hebel 67 durch Rolle
66 in die Anfangsstellung zurückgeführt, die Zahnstange 60 wird gehoben und die Richtrollen
47 gehen wieder auseinander. Gleichzeitig wird der Spundlochsucherdorn 22 •mittels des um Bolzen 25 drehbaren Gewichts- j
hebeis 23 nach unten bewegt, welche Bewegung durch die am Bolzen 68 beweglich angebrachte Stange 27 eingeleitet wird, indem
diese mittels des Mitnehmers 26 die Lage des Gewichtshebels beeinflußt. Das Ende
dieses Hebels 23 streift dabei an der schiefen Fläche des um 28 drehbaren Arretierstückes
29 vorbei und arretiert Hebel 23 wie gezeichnet (Fig. 1). In dieser abgelenkten Lage
des Domes 22 wird das Faß, wie vorbeschrieben, abgehoben und weiter auf die Heißluftdüse
befördert, wo das alte Pech im Innern des Fasses abschmilzt und nach dem Gefäße 87 flließt, während der dabei entwickelte
Qualm und die abgekühlten austretenden Heißluftgase durch yj, 78 und 90 entweichen,
von wo sie durch den Qualmkanal nach einem Schornstein o. dgl. geleitet werden.
Das" Faß wird nun so lange entpicht, bis es wieder an die Aufgabestelle durch einmalige
Drehung des Untersatzes 78 zurückgelangt ist.
Tritt Transportschwinge 11 zum Abheben
des entpichten Fasses in Tätigkeit, so gelangen vorher die Anschläge 118 mit Schaltrad 86 in
Eingriff und veranlassen durch Räderübersetzung 84, 82, 83 und 81 eine Drehung des
Aufsatzes 80 um den Winkel, um welchen die Mittel der Transportschwingen 5 und 11 zueinander
stehen.
Alsdann erfolgt das Abheben des Fasses und Aufsetzen desselben auf Düsenkastengehäuse
134 um die Pichdüse 13.
Durch das Faßgewicht wird die Ablaufschanze 173 und Stange 166 nach unten bewegt,
ebenso Stange 153, indem der Hebel 158 durch Anschlag 159 vom Faß beeinflußt
wird. Der an der Stange 153 befestigte Bolzen 154 für den Mitnehmer 155 trifft in
seiner Tieflage mit dem Mittel des Mitnehmers 148 zusammen. Mitnehmer 155
füllt in dieser Tieflage den Schlitz des Mitnehmers 148 und Hebels 150 aus. Der Hahnhebel
150 wird durch Kurve 161 gehoben, und da der Mitnehmer 155 seinen Schlitz ausfüllt,
folgt dieser Bewegung auch der Mitnehmer 148, so daß eine Drehung des Hahnkükens
144 eintritt, wodurch das Druckmittel im Pichapparat zur Wirkung kommen kann
und das flüssige Pech aus Gefäß 142 durch Rohr 143, 137 und 139 und durch die Düse
13, welche rotiert, gleichmäßig an die Faßwandung gespritzt wird.
Das Einspritzen benötigt je nach der Spannung des Druckmittels mehr oder weniger
Zeit und wird durch die Kurve 163 bzw. durch die bei Rotation der Kurvenscheibe
161/162 yeranlaßte Zurückbewegung des
Hebels 150 durch Kurve 163 beendet.
Da die beiden Hälften 161/162 der Kurvenscheibe
so miteinander verbunden werden ■ können, daß Kurve 163 vom höchsten Punkt
164 verschieden weit entfernt sein kann, so ist dadurch auch die für das Einspritzen
nötige Zeitspanne regelbar.
Auch kann durch die Schwere und Einstellung des Gewichtes auf Hebel 158 ein sofortiges
Folgen nach der Faßbewegung ein- 7^ geleitet werden.
Die in das Faß zu viel eingespritzte Menge der Behandlungsflüssigkeit fließt durch Rohr
138 wieder in den Behälter 141 zurück, Unreinigkeiten
werden durch Sieb 135 zurückgehalten; der sich bildende Qualm wird durch
Rohr 136 abgesaugt.
Nach dem Einspritzen bleibt das Faß so lange um die Düse 13 gelagert, bis Kurve 164
die Rolle 169 und Stange 166 anhebt und es durch die Schanzenhebel 173 abgehoben
wird, dann auf der schiefen Ebene derselben abrollt, von der Rollmaschine aufgenommen,
gerollt und auf eine Ablaufschanze (wie Fig. ι zeigt) selbsttätig aufgeladen wird, von
wo das Faß der Gebrauchsstelle zuläuft. Die auf die Ablaufschanze aufgegebenen Fässer
vverden also selbsttätig der Maschine zugeführt, ausgerichtet und auf die unterbrochen
rotierende Entpichmaschine gehoben, dort ununterbrochen entpicht und wieder abgehoben,
gepicht und selbsttätig abgeworfen oder der Raumaschine zugeführt.
Die Fässer können aber auch, statt auf die Aufgabeschanze, von Arbeitern in die Maschine
eingesetzt \verden, und es wird dann. das Faß mit der Spundlochöffnung auf einen
Aufsteckdorn 15 gebracht, von dem es abgehoben wird und dann den oben beschriebenen
Weg durch die Maschine macht. (Fig. 5 und 7.)
Bei den Vorrichtungen nach Fig. 7 und 8 ist der Düsenkasten yy mit einem festen Aufsatz
versehen; die für die Drehbarkeit desselben vorgesehenen Teile 81 bis 86 und 118..110
kommen dann in Wegfall. Das Faß wird dann nicht in derselben Lage, in welcher es
auf die Entpichmaschine gesetzt wird, abgehoben. .
Es wird dadurch erreicht, daß der Ablauf
der fertig behandelten Fässer parallel zur Auflage, aber in entgegengesetzter Richtung,
erfolgen kann.
Soll nun eine möglichst große Anzahl Fässer ent- und: bepicht werden, so können
die Transportschwingen, wie Fig. 6 und 9 zeigen, je um eine Düse angeordnet
werden, so daß das Auf- und Abheben der Fässer auf und von der Entpichmaschine gleichzeitig erfolgen kann und also die Pause
für das Auf- und Ablegen kürzer wird.
Aus den Fig. 5 bis 9 ist ersichtlich, daß da-' durch, daß zwei Transportschwigen, eine zum
Auf- und eine zum Abheben zur Anwendung kommen, die ganze Vorrichtung in beschränkten
Räumlichkeiten m entsprechender Weise aufgestellt werden kann und daß bei jeder
Anordnung eine gute Übersicht möglich ist, bei Anordnung nach Fig. 8 und 9 aber der Arbeiter,
welcher die Fässer aufgibt, dieselben auch gleichzeitig fertig behandelt in Empfang
nimmt.
Claims (12)
1. Maschine zur selbsttätigen Innenbehandlung von Fässern, insbesondere
zum Entpichen und Pichen, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben der Fässer
. auf die Entpichvorrichtung und ihr Überheben von der Entpichvorrichtung auf die
Pichvorrichtung durch zwei getrennt arbeitende Faßtransportschwingen erfolgt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Drehpunkte
der Transportschwingen übereinander liegen.
3. Maschine -nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transportschwingen in aufeinanderfolgenden Zeiten derart
arbeiten, daß das Abheben des behandelten Fasses von der Entpichvorrichtung und das Aufheben des neuen auf dieselbe Entpichvorrichtung
unmittelbar aufeinanderfolgen, um die zwischen den einzelnen Behandlungsvorgängen liegenden Zeitabschnitte
möglichst zu verringern.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entpichvorrichtung
mit Rollen (112) o. dgl. ausgerüstet ist, die sich während des Stillstandes der
Entpichvorrichtung zur Sicherung ihrer genauen Lage gegen Flächen (206, 207) einer unterbrochenen Führungsschleife
legen, die konzentrisch mit dem sich ständig drehenden Antriebsrad (190, 191) verbunden
ist, dessen sonstige Verzahnungen (192, 193, 194) die Entpichvorrichtung,
die beiden Transportschwingen sowie die Richtwalzen (47), den Zulauf regler (2) und den Spundlöchsucherdorn (22) durch
Triebwerksteile und Gestänge bewegen und gleichzeitig die Pichdüse (13), die
Steuerkurven (161, 162, 163, 164) und die
Faßrollen des Spundlochsuchers (19, 20) durch Vermittlung von Triebwerksteilen
in ständige Umdrehungen versetzen.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf regler (2)
mit einer Vorrichtung (174, 175, 176, 177
178, 179) ausgerüstet ist, die das Abkuppeln desselben von seinem Antrieb
während des Ganges der Maschine ermöglicht.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit Faßausrichtwalzen
(47) ausgerüstet ist, die an parallel zur Faßachse verschiebbaren Führungsstangen
(48) befestigt sind.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die .Verschiebung der
Führungsstangen (48) mit Hilfe einer als Gewicht ausgebildeten doppelseitig wirkenden
Zahnstange (60) o. dgl., die ihre Bewegung von einer mit dem-Antrieb (42)
der Transportschwinge gekuppelten Hubscheibe (45) durch Hebelübertragung (67) erhält, derart erfolgt, daß durch das Gewicht
der Zahnstange (60) die Richtwalzen (47) einen Stoß auf das auszurichtende Faß ausüben.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Regelorgan
(144) für das Pecheinspritzen steuernde !Kurvenscheibe aus zwei Teilen (161, 162)
besteht, die derart lösbar miteinander verbunden sind, daß durch Verschieben beider
Teile die in einem Sinne verlaufende Kurve (163) von der entgegengesetzt verlaufenden
(164) so entfernt werden kann, daß die Öffnungsdauer des Regelorgans
(144) beliebig verändert werden kann.
9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lose auf der
Steuerwelle (146) des Regelorgans (144) für die Pichdüse sitzende, von den Kurven
(163, 164) bewegte Hebel (150) an der die Steuerwelle umschließenden Mitnehmernabe
(148), sowie die Steuerwelle selbst an der entsprechenden Stelle mit i°5
Schlitzen o. dgl. versehen sind, in welche ein an einer Stange (153) drehbar und
pendelartig befestigter Mitnehmerriegel (15s) o. dgl. unter dem Einfluß des Gewichtes
eines über die Einspritzdüse gelegten Fasses so eingeschoben wird, daß der Drehpunkt des Mitnehmerriegels (155)
mit dem Mittelpunkt der Steuerwelle (146) zusammenfällt, wodurch erst die Steuerwelle
und das Regelorgan (144) die Bewegung des Hebels (150) mitmachen können.
10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Qualmabführungen
(77, 77a) der Entpichstellen an den
unteren Teil (90) des Ofens angeschlossen sind, der mit einem zentral zum Ofen
liegenden Stutzen (94) für die Qualmfortleitung verbunden ist.
11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der als Faßauflage ausgebildete Teil (80) des Qualmabführungsrohres
(77) drehbar mit diesem verbunden ist und während oder am Ende der Bewegung der Entpichvorrichtung' mittels
Schaltrades (86), Zähne (81) und in ersteres eingreifender Zähne (118) an der
Transportschwinge eine solche Drehung erhält, daß das Faß an der abhebenden Transportschwinge in der zum Abheben
richtigen Lage ankommt.
12. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende
Anordnung der Faßtransportschwingen und durch ihre Bauart die Zufuhr- und Ablaufbahnen der Fässer (Fig. 7, 8, 9)
parallel zueinander gelegt werden können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311591C true DE311591C (de) |
Family
ID=564569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT311591D Active DE311591C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311591C (de) |
-
0
- DE DENDAT311591D patent/DE311591C/de active Active
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