DE712200C - Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Regeln von hydrostatisch bewegten Wehren - Google Patents

Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Regeln von hydrostatisch bewegten Wehren

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DE712200C
DE712200C DEV33226D DEV0033226D DE712200C DE 712200 C DE712200 C DE 712200C DE V33226 D DEV33226 D DE V33226D DE V0033226 D DEV0033226 D DE V0033226D DE 712200 C DE712200 C DE 712200C
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DE
Germany
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float
control device
outlet
shaft
water
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Expired
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DEV33226D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Fiala
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VER OBERSCHLESISCHE HUETTENWER
Original Assignee
VER OBERSCHLESISCHE HUETTENWER
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    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00—Control of flow
    • G05D7/01—Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0166—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a float or a ball placed outside the flow path to be controlled
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205—Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Selbsttätige Steuereinrichtung zum Regeln von hydrostatisch bewegten Wehren Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Steuereinrichtung zum Regeln von hydrostatisch bewegten Wehren, bei welcher das Auslaßschütz der Druckkammer mit einem axial darüber angeordneten Schwimmer gekuppelt ist und sowohl die Druckkammer als auch der Schwimmerschacht für das Auslaßschütz je für sich in stetiger Verbindung mit dem Oberwasser stehen.
  • Um den Wasserspiegiel vor Stauanlagen, wie Klappenwehren o. dgl., auf einer bestimmten Höhe zu halten, wurden bereits hydrostatisch wirkende Steuereinrichtungen zum selbsttätigen Regeln verwendet. Diese selbsttätigen Steuereinrichtungen bestanden aus unmittelbar mit Schwimmern gekuppelten Auslaßschützen, wobei die Schwimmerschächte kommunizierend mit dem Oberwasser in Verbindung ständen. Der Schwimmer steuert unmittelbar das Auslaßschütz der Druckkammer, und zwar derart, daß das Auslaßschütz bei einem Wasserstand des Oberwassers unterhalb des normalen Wasserstandes geschlossen und bei einem Wasserstand des Oberwassers oberhalb des normalen Wasserstandes geöffnet wird. Da das Wasser im Schwimmerschacht bei geöffnetem Auslaßschütz mit dem Unterwasser in Verbindung steht, wird beim öffnen des Auslaßschützes der Oberwasserspiegel im Schwimmerschacht fallen, so daß die Höhenlage des Schwimmers- nicht mehr der Höhenlage des Oberwasserspiegels vor dem Wehr entspricht. Aus diesem Grunde wird das Wehr pendelnde Bewegungen ausführen. Der Hub des Auslaßschützes bzw. des Schwimmers kann jedoch nicht größer als der Höhenunterschied der Oberwasserspiegel sein. Da dieser Höhenunterschied klein ist, so muß das Auslaßschütz große Durchflußquerschnitte besitzen.
  • Ferner- sind selbsttätige Steuerungen bekennt, bei denen nach Überschreitung des zulässigen Stauzieles Wasser in einen Schacht strömt und einen in dem Schacht liegenden Schwimmer bewegt und das Auslaßschütz öffnet. Der Schacht besitzt eine Ablauföffnung, die in ihrer Größe entweder von der Stellung des Schwimmers abhängig oder unabhängig ist. Die Füll- bzw. Entleerungszeiten «-erden also von der Wassermenge und der Größe der Ablauföffnungen abhängen. Diese Steuerungen werden schwer anspringen, da die zuströmende Wassermenge größer als die ablaufende Wassermenge sein muß. Durch die lange Füllzeit wird ein Pendeln des Wehres verursacht, während durch die lange Entleerungszeit ein Absenken des Wehres unter das zulässige Stauziel erfolgt.
  • Es ist auch bekannt, in einer mit dem Oberwasser kommunizierenden Kammer einen Schwimmer zu lagern, der mit dem außerhalb der Schwimmerkammer angeordneten, axial unter dem Schwimmer liegenden Auslaßschütz der Druckkammer, die ebenfalls in stetiger Verbindung. mit dem Oberwasser steht, gekuppelt ist, so daß durch das Steigen des Schwimmers mit dem Oberwasser eine entsprechende Absenkung des Stauwehres erfolgt. Diese unmittelbare Kupplung zwischen Schwimmer und Auslaßschütz führt jedoch zu stärkeren Schwankungen des Auslaßschützes als der Wechsel der Oberwasserspiegelhöhe bedingt, so daß die Einregelung des Stauwehres erst nach längerer Zeit eintritt, wobei auch zu berücksichtigen ist, daß das Auslaßschütz der Druckkammer durch die unmittelbare Kupplung zwischen Schwimmer und Auslaßschütz große Durchflußquerschnitte besitzen muß, die ebenfalls zu einer Vergrößerung der Schwankungen führen.
  • Um die Mängel zu beseitigen und ein rasches sicheres Ansprechen des Auslaßschützes und damit des Stauwehres zu erreichen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß in der Verbindungsleitung zwischen dein Oberwasser und dem Schwimmerschacht, dessen Schwimmer mit dem Auslaßschütz gekuppelt ist, den Weg ins Unterwasser freigebende Schlitze und ein Steuerschieber anäeordnet sind und oberhalb der Verbindungsleitung eine zweite, ebenfalls mit dein Oberwasser unmittelbar verbundene Schwimmerkammer für einen Schwimmer vorgesehen ist, der mit dem Steuerschieber gekuppelt ist und dessen Einstellung regelt, derart, daß bei überschreitung des Stauziels die Schlitze durch den Steuerschieber in steigendem Maße ge-;chlossen und bei Unterschreitung des Staudels mehr und mehr geöffnet werden.
  • Durch diese Ausbildung wird das Auslaß-;chütz der Druckkammer und damit das Stauvehr schnell anspringen, da das Ansteigen les Wasserspiegels im Schwimmerschacht des liuslaßschützes erheblich stärker als das An-;teigen des Oberwasserspiegels ist. Durch den zur Verfügung stehenden vergrößerten Steig- und Fallweg des Schwimmers für das Auslaßschütz wird auch die Empfindlichkeit der Regelanordnung erheblich gesteigert.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestelllt, und zwar zeigen: Abb. i eine Steuereinrichtung für hyd'raalische Wehre mit Wasserverlust im Schnitt, Abb. 2 einen Teilschnitt durch die gleiche Steuereinrichtung mit besonderem Einlaufrohr.
  • Die Steuereinrichtung besteht aus einem Schwimmerschacht a. mit dem Schwimmer b, der axial durch eine Stange c mit dem unter dem Schacht a liegenden Auslaßzylinderschütz d der Druckkammer verbunden ist. In einem zweiten Schacht e bzw. Behälter ist ein kleinerer Schwimmer f angeordnet, der über eine durch den Behälterboden geführte Stange an einem Schieber g angreift. Dieser Schieber g wird z. B. von der Innenwandung eines Ringraumes ra umschlossen, und in der Innenwandung dieses Ringraumes sind senkrechte Schlitze d vorgesehen, die, wie noch beschrieben wird, je nach - der Lage des Schwimmers f von dem Schieber g verdeckt und ganz oder teilweise freigegeben werden.
  • Der Ringraum fa steht einerseits durch eine Rohrleitung h mit dem Oberwasser und andererseits durch eine Rohrleitung i mit dem Schwimmerschacht a in Verbindung. Ebenso steht der Behälter e mit dem Sch-,vimmer f durch eine Rohrleitung h mit dem Oberwasser in kommunizierender Verbindung, so daß der Wasserspiegel im Behälter e mit dem Oberwasserspiegel immer auf gleicher Höhe liegt.
  • Diese Steuereinrichtung wird nun so eingeregelt, daß ein Klappenwehr o. dgl. den normalen gewünschten Oberwasserspiegel dauernd hält. Dabei liegt der normale Oberwasserspiegel bei aufgerichtetem Wehr auf Wehroberkante. Wird nun das Wehr überströmt, so hat sich dieses um die jeweilige Überströmungshöhe abzusenken und in dieser Lage zu halten.
  • Steigt nun der Oberwasserspiegel, so wird der Schwimmer f im Behälter e sofort mit angehoben und nimmt dabei den Schieber g mit, so daß die Schlitze Z mehr verdeckt werden. Hierdurch läuft weniger Wasser aus der Verbindungsleitung bzw. aus dem Ringraum ia durch die Schlitze L ins Unterwasser ab, und demzufolge hebt sich im Schacht a der Wasserspiegel und damit der Schwimmer b, der wieder durch seine Verbindung mit dein Auslaßschütz d dieses öffnet. Damit vermindert sich der Druck in der Druckkammer, und das Wehr senkt sich wieder ab, so daß es stärker überströmt werden kann. Dieses Öffnen des Auslaßschützes findet nun nur so lange statt, wie das Oberwasser steigt. Fällt dann mit dem Wehr auch der Oberwasserspiegel, so sinkt auch im Behälter e sofort der Schwimmer f: und dadurch gibt der Schieber g die Schlitze Z mehr oder weniger stark frei, so daß durch diese Schlitze Z mehr Wasser in das Unterwasser ablaufen kann. Hierdurch sehkt sich wieder der Wasserspiegel im Schacht a, so daß der ebenfalls absinkende Schwimmer b das Auslaßschütz d schließt bzw. den Auslaßquerschnitt des Auslaßschützes d verringert. Hierdurch steigt der Druck in der Druckkammer, und das Wehr -hebt sich wieder an.
  • Der Wasserspiegel im Schwimmerschacht a wird bei normalem Oberwasserspiegel möglichst tief gehalten, und zwar dadurch, daß immer Wasser durch die Schlitze l ins Unterwasser abläuft, so daß für die Bewegung des Auslaßschützes d bei erforderlich werdender Regelung große Hubhöhen durch entsprechende Höhenverlagerung des Schwimmers b zur Verfügung stehen.
  • Es istselbstverständlich möglich , die Eigengewichte des Schwimmers b und des Zylinderschützes d turn Teil auch durch Gegengewichte auszugleichen, wenn dies erforderlich wird oder vorteilhaft ist.
  • Da die beschriebene Steuereinrichtung einet bestimmten Wasserverlust nach sich zieht, so, kann man zur Vermeidung dieses Verlustes entsprechend der Ausführung nach Abb. a die Rohrleitung k in ein Einlaufrohrstück m münden lassen, dessen Oberkante mit dem normalen Oberwasserspiegel abschließt. Sonst ist die Steuereinrichtung genau so ausgebildet wie die nach Abb. z. Die Rohrleitung m, k führt in diesem Falle also erst Wasser, wenn das zulässige Stauziel überschritten wird, so daß dann wieder der beschriebene Regelvorgang eintritt.

Claims (1)

  1. PATI,NTAPIS1'R0C111:: r. Selbsttätige Steuereinrichtung zum Regeln von hydrostatisch bewegten Wehren, bei welcher das Auslaßschütz der Druckkammer mit einem axial darüber angeordneten Schwimmergekuppelt ist und sowohl die Druckkammer als auch der Schwimmerschacht für das Auslaßschütz je für sich in stetiger Verbindung mit dem Oberwasser stehen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung (k, n, i) zwischen dem Oberwasser und dem Schwimmerschacht (a) den Weg ins Unterwasser freigebende Schlitze (Z) und ein Steuerschieber (g) angeordnet sind und oberhalb der Verbindungsleitung (k, n, i) eine zweite, ebenfalls mit dem Oberwasser unmittelbar verbundene Schwimmerkammer (e) für einen Schwimmer (f) vorgesehen ist, der mit dem Steuerschieber (g) gekuppelt ist und dessen Einstellung regelt, derart, daß bei überschreitung des Stauziels die Schilitze (l) durch den Steuerschieber (g) in steigendem Maße geschlossen und bei Unterschreitung des Stauziels mehr und mehr geöffnet werden. a. Selbsttätige Steuereinrichtung nach Anspruch f, dadurch gekennzeichnet, daß die mit denn Schwimmerschacht (a) verbundene Rohrleitung (k) im Oberwasser in ein Einlaufrohrstück (na) ausläuft, dessen Oberkante mit dem zulässigen Stauziel abschließt.
DEV33226D 1936-10-27 1936-10-27 Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Regeln von hydrostatisch bewegten Wehren Expired DE712200C (de)

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