DE7121375U - Brille aus kunststoff mit duftstein duftstofftraeger od. dgl. - Google Patents

Brille aus kunststoff mit duftstein duftstofftraeger od. dgl.

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DE7121375U DE19717121375 DE7121375U DE7121375U DE 7121375 U DE7121375 U DE 7121375U DE 19717121375 DE19717121375 DE 19717121375 DE 7121375 U DE7121375 U DE 7121375U DE 7121375 U DE7121375 U DE 7121375U
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Description

Brille aus Kunststoff mit Duftstein, Duftstoffträger od. dgl.
Die Neuerung betrifft eine Kunststoffbrille mit einem, insbesondere im Brillenbügel angeordneten Duftstein, Duftstoffträger od. dgl.
Neue Formen und Verzierungen der Brillenfassungen sollen neben dem hergebrachten Zweck der Brillen als optische Hilfen auch noch als ein das Gesicht schmückendes oder die Bekleidung ergänzendes Beiwerk dienen. Man kennt Brillenfassungen, bei denen eine farbige Verzierung wünschenswert und zweckmäßig ist. Eine samtig wirkende, matte oder narbige Oberfläche läßt sich z.B. durch Lösungsmittel oder ätzende Chemikalien bzw. durch Aufspritzen von festen Teilchen oder durch Schleifen, Sandstrahlen erhalten. Musterungseffekte werden auch teilweise durch das Aufbringen von dünnen, festhaftenden, abnutzungsbeständigen, metallisch glänzenden Farben zeigenden Belägen auf Brillengestellen erzielt, um aolchen Gestellen mit dem gefälligem Aussehen auch gleichzeitig eine größere Festigkeit zu geben, hat man vorgeschlagen, diese Brillengestelle fertig oder als Einzelteile mit Metallen, wie z.B. Silber, Gold oder Kupfer, zu beschichten. Diese überzüge werden im allgemeinen durch Aufsprühen von flüssigen Metallen hergestellt. Da aber solche Überzüge für viele Zwecke ungeeignet sind, weil die Metallschicht an der Oberfläche nicht fest anhaftet, ist die Technik dazu übergegangen, die Verzierung in der Kunststoffmasse selbst zu erzeugen; hierzu gehört z.B. das Herstellen von sog. Havanna-Brillen oder das Herstellen von Brillenfassungen aus mehrschichtigem Material, dessen obenliegende Schicht teilweise wellenförmig ausgefr&st wird.
Eine andere Ar' zur optischen Belebung der Brillengestelle bildet das Eindrücken von Intarsien in die thermo-erweichte Oberschicht des Brillengestelles, wodurch eine einwandfreie Befestigung der Intarsien oder zusätzliche Befestigungsmittel erzielt wird. Die Intarsien können z.B. aus Metallstanzteilen oder profilierten Metalldrähten bestehen. Weitmaschiges Textilgewebe gibt bei Einbettung in Kunststoffgestellen ein besonderes Aussehen« wenn die Farbe des Gewebes, z.B. Tüll, blau, rot, grün od. dgl. ist. Soll der Schmuck (Zierplättchen) auf der Beschauseite einer Brillenfassung nach Belieben auswechselbar sein, so ist vorgeschlagen worden, das Schmuckstück im Bereich des Scharniers zu befestigen. Analog lassen sich ganze Schmuckschienen mit geschliffenen, farbigen Schmucksteinen oder mit Perlen jeder Art oder auch Zierleisten mit Tier-,Pflanzen- oder sonstigen Motiven auswechselbar anbringen.
Aus dieser gedrängten Zusammenstellung der üblichen Maßnahmen zur verzierung der Oberfläche von Brillengestellen geht hervor, daß der Optik ein Überreiches Angebot mit ästhetischer Wirkung zur Verfügung steht.
Der Erfinder hat sich nun die Aufgabe gestellt, auch der Kosmetik für den Modetrend der neuartigen Gestaltung von Brillenfassungen einen Impuls zu geben. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß insbesondere die Brillenbügel eine Aussparung aufweisen, in die ein Duftstein, ein Duftstoffträger od. dgl. eingesetzt ist. Im letzteren Falle befindet sich der Duftstoff träger, wenn der Duftstoff in flüssiger,. wacheartiger bis fester Konsistenz vorliegt, in einer besonderen Hülse oder Phiole, die nun ihrerseits in den Brileinbringbar ist. Dabei kann die Hülse selbst porös sein, on die Ausströmung 4es Duftstoffes durch und die Porigkeit der^Hülse zu erleichtern.
Es last sich die Hülse auch Kit einem Schraubgewinde versehen, damit sie z,B, in das Ende eines Bügels eingebracht werden kann.
Es liegt naturgemäß im Rahmen der Neuerung, daß der Duftstein oder der Duftstoffträger auch z.B. am Ende des Έ illenmittelgestells vorzusehen ist. Ferner kann die Hülse oder Phiole transparent oder farbig gestaltet sein; dies hängt davon ab, von welcher Farbe der Duftstoff oder Duftstein ist, um die Variierung der Farbenwirkung im Gleichklang mit der Optik und Kosmetik zu gewährleisten. Der Vielfalt der Variierung sind daher keinerlei Schranken gesetzt. Als eine weitere Ausführungsform der Neuerung kann der Duftstein oder der Duftstoffträger sowohl im Bereich der Beschauseite als auch in den Brillenbügeln untergebracht sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Gegenstandes der Neuerung beispielsweise dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Brille in schematischer Darstellung
Fig. 2 einen Brillenbügel mit Aussparung für die Anbringung des Duftsteins
Fig. 3 einen Brillenbügel mit Aussparung für die Aufnahme eines Duftstoffträgers und einen porösen Deckel
Fig. 4 einen Brillenbügel mit Aussparung für die Unterbringung eines Duftstoffträgers von flüssiger bis wachsartiger Konsistenz.
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Brillengestelle für Korrelctionsbrillen, Sonnenbrillen oder industrieschutzibrillen gliedern sich gewöhnlich in einen Gestellmittelteil a) und den Brillenbügeln b).
Gemäß der Neuerung weist jeder Bügel oder im Bedarfsfall auch nur ein einziger eine Aussparung (c) auf, die sich entweder am Bügelende (Fig. 2+3) oder im Bereich der Mittendes Bügels (Fig. 4) befindet. Der Duftstein wird in d·^Aussparung c) eingebracht und liegt dort weitgehend frei.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, wenn sich der Duftstoff, gleich welcher Konsistenz/ in einer besonderen Hülse oder Phiole befindet, die nun ihrerseits in der Aussparung c) eingetragen wird.
Dabei kann die Hülse porös gestaltat sein, um ein Verdunsten des Duftstoffes zu gewährleisten. In weiterer Ausbildung des Gegenstandes der Neuerung erhält die Aussparung c) nach Füllung mit dem Duftstrom oder den Duftstromträger eine porige Abdeckung d). Ist der Duftstoffträger insbesondere von flüssiger bis wachsartiger Konsistenz, so kann ein abgewinkelter Kanal (4) im Mittelteil des/der Bügel b) für die unterbringung des Duftstoffträgers vorgesehen sein.
Der Kanal wird dam. durch einen Stopfen aus Schaumstoff abgedichtet. Bs liegt im Rahmen des Gegenstandes der Neuerung, eine Aussparung im Bedarfsfalle auch im Brillenmittelteil a) für die Unterbringung des Duftsteins oder des Duftstoffträgers vorzusehen.

Claims (4)

■ t t · ·· ·* III! Iff·· · · · II t > I · ■ · · 1 Il I I Il ·· · * J i Schutzansprüche
1) Brille aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet; daß ein oder beide Brillenbügel (b ) eine Aussparung (c ) für die Aufnahme eines Duftsteines oder Duftstoffträgers (, ) aufweisen, der weitgehend frei liegt.
2) Brille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Duftstoffträger (*-") .in fester, flüssiger oder wachsartiger Konsistenz^sich in einer ein- oder beiderseitig offenen Hülse, Phiole oder dgl. (^) befindet, die ihrerseits in den Brillenbügel (b) einbringbar ist.
3) Brille nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (·— ) selbst porig ist.
4) Brille nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (C) und/oder die Hülse ( ) durch eine poröse Materialschicht (d) abgedeckt ist.
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DE19717121375 1971-06-02 1971-06-02 Brille aus kunststoff mit duftstein duftstofftraeger od. dgl. Expired DE7121375U (de)

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DE (1) DE7121375U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3921987A1 (de) * 1989-07-04 1991-01-17 Stemme Otto Brille
WO2008155586A1 (en) * 2007-06-21 2008-12-24 Verner Robert Spectacles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3921987A1 (de) * 1989-07-04 1991-01-17 Stemme Otto Brille
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