DE711952C - Greifervorrichtung an Raedern mit Gummibereifung - Google Patents

Greifervorrichtung an Raedern mit Gummibereifung

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DE711952C
DE711952C DEM139421D DEM0139421D DE711952C DE 711952 C DE711952 C DE 711952C DE M139421 D DEM139421 D DE M139421D DE M0139421 D DEM0139421 D DE M0139421D DE 711952 C DE711952 C DE 711952C
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DE
Germany
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gripper
wheel
wheels
bearing
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Application number
DEM139421D
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English (en)
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Ernst Meili
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/02Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread
    • B60C27/04Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid
    • B60C27/045Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid involving retractable devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Greifervorrichtung an Rädern mit Gummibereifung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Greifervorrichtung an Rädern mit Gummibereifung, mit bei Gebrauch auf dem Gummireifen aufliegenden und denselben umfassenden Greifern, welche auf je einem in der Radebene liegenden Zapfen drehbar gelagert sind, der selbst um einen zur Radebene senkrechten Drehzapfen schwingt.
  • Es sind schon solche Greifervorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen auf dem zur Radebene senkrechten Drehzapfen ein Lagerarm gelagert ist, an dem der Greifer an einem quer gerichteten Zapfen so gelagert ist, daß seine Mittelebene durch den ersterwähnten Drehzapfen hindurchgeht. Dadurch besteht der Übelstand, daß sich die auf den Greifer einwirkenden Schläge und Stöße auf die Lagerstellen unmittelbar übertragen und dieselben beschädigen können.
  • Dieser Nachteil ist beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß der zur Radebene senkrechte Drehzapfen in der Achsrichtung des in der Radebene liegenden Lagerzapfens liegt. Dadurch kann sich hier der den Gummireifen umfassende Greifer mit dem Lagerzapfen um den Drehzapfen drehen, ohne daß die Lagerstellen beansprucht werden. Außer einer Schonung der Lagerstellen wird dadurch erreicht, daß die Greifer auf dem Gummireifen aufruhen, was, wie die Erfahrung gezeigt hat, eine sehr gute Greiferwirkung ergibt. Es sind auch schon Greifervorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen eine Schonung der Lagerstellen dadurch erreicht wird, daß der auf dem Reifen aufruhende Greifer mittels eines verhältnismäßig langen schrägen Armes mit der Lagerstelle verbunden wird. Diese Greifer ergeben jedoch zufolge der langen Arme Schwierigkeiten beim Verschwenken aus der Gebrauchs- in die Ruhelage, was besonders bei Rädern von kleinerem Durchmesser schwierig ist, weil in diesem Fall die Greifer zufolge der langen Arme im Innern des Rades zu wenig Platz haben. Beim Erfindungsgegenstand ist nun das Einschwenken der Greifer erheblich vereinfacht, indem hier die Greifer aus der Gebrauchsstellung um den in der Radebene liegenden Zapfen verschwenkt werden können, worauf sie um den zur Radebene senkrechten Drehzapfen gedreht und darauf wieder um den in der Radebene liegenden Zapfen in das Rad hineingeschwenkt werden können. Dabei ist auch bei Rädern von kleinerem Durchmesser das Einschwenken in die Ruhelage erleichtert.
  • Vorteilhaft ist auf der Seite der Greifer, an welcher sie gelagert sind, ein lappenförmiger Fortsatz gebildet, welcher in der Gebrauchsstellung der Greifer sich gegen den Trakörper anlegt. Durch diesen Fortsatz wird eine Vergrößerung der den Gummireifen umfassenden Fläche des Greifers erhalten, und es werden die am Greifer wirkenden Kräfte unmittelbar auf den Tragkörper übertragen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Teilansicht eines Rades mit der Greifervorrichtung nach dem ersten Beispiel, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Greifervorrichtung und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i.
  • Fig. -t zeigt eine Ansicht eines Rades mit Greifervorrichtung nach dein zweiten Beispiel Und Fig. 5 einen Radialschnitt durch das Rad nach Fig. 4.
  • Beim Beispiel nach Fig. i bis 3 ist auf der den Gummireifen 4 aufnehmenden Radfelge ein aus Stahl bestehender Ring 5 befestigt, in welchen Schraubenbolzen 6 eingeschraubt sind, auf denen je ein Lagerarm 7 so gelagert ist, daß er um den zur Radebene senkrechten Drelizapfen dieses Bolzens 6 gedreht werden kann. Der Lagerarm 7 ist innerhalb seiner Befestigungsstelle am Bolzen 6 vom Ring 9 nach außen abgekröpft, und auf dessen abgekröpftern Drehzapfen ist ein Greifer 8 mit seinem gabelförmigen inneren Ende verschwenkbar gelagert. Am Greifer 8 ist mittels einer Schraube 9 eine Flachfeder Io befestigt, -deren freies Ende gegen einen am Lagerarm 7 befestigten Nocken i ansteht, so daß der Greifer in der den Gummireifen 4 umfassenden Gebrauchsstellung durch die Feder Io gegen den Gummireifen 4 angedrückt wird. Am Ring 5 sind Haken 2 vorgesehen, welche in der Gebrauchsstellung des Greifers 8 das freie Ende des Lagerames 7 aufnehmen und dadurch das Drehen des Lagerarmes 7 um den Bolzen 6 in der einen -Richtung begrenzen.
  • Bei der in Fig. i mit einem Pfeil angedeuteten Vorwärtsfahrt des angetriebenen Greiferrades werden die Greifer 8 gegen der Gummireifen 4 angedrückt. Bei der Rückwärtsfahrt des Rades wird durch den Greifer 8 so auf den Lagerarm 7 eingewirkt, daß letzterer bestrebt ist, im Uhrzeigersinne zü drehen. Diese Drehbewegung wird jedoch durch den Haken 2 begrenzt, so daß, wie ersichtlich, der Greifer 8 bei Rückwärtsfahrt in angenähert 'gleicher Lage gehalten wird wie bei Vorwärtsfahrt.
  • Aus der Gebrauchsstellung kann der Greifer 8 uni den Drehzapfen des Lagerarmes 7 radial einwärts verschwenkt werden, worauf er gemeinsam mit dem Lagerarm 7 um den Schraubenbolzen 6 um angenähert I8o° gedreht wird, aus welcher in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Lage der Greifer 8 durch Drehen um den Arm - in das Rad hinein versenkt werden kann. In dieser in Fig. 2 gestrichelt angedeuteten Nichtgebrauchsstellung b wird der Greifer 8 durch die Feder Io in das Rad hineingedrückt und dadurch festgehalten. Beim zweiten Beispiel nach Fig. 4 und 5 bezeichnet i i eine ausgebauchte Radscheibe, 12 die Radfelge und 13 den Gunmmireifen. i An der Radfelge 12 sind vier Laschen I4 eines Tragringes 15 mittels in die Radfeig, eingeschraubten Schraubenbolzens 16 angeordnet. Die Bohrungen 17 der Laschen 14 haben einen wesentlich größeren Durchmesser als die Schraubenbolzen 16, so daß der Tragring-I5 Spiel hat und sich in bestimmten Grenzen bewegen kann, jedoch durch die Bolzen 16 bei der Drehung des Rades mitgenommen wird. Zwischen der Radfelge 12 und den vier Laschen 14 sind auf die Schraubenbolzen I6 Zwischenringe 18 aufgesetzt, auf welchen die Laschen 14 aufliegen. Ferner ist zwischen dem Kopf ig jedes Schraubenbolzens 16 und einer Unterlagsscheibe20 je eine Feder eingesetzt, welche die Lasche 14 federnd geg r.
  • el ele die Zwischenringe 18 andrückt. Bei seitlichem Druck auf den Tragring 15 kann derselbe somit nachgeben. An vier über den Radumfang ,gleichmäßig verteilten Stellen ist zwischen der Radfelge 12 und dem Tragring 15 je eine Zuzfeder 22 einzesetzt. welche Federn den Zweck haben, den Tragring 15 nach einer seitlichen Verstellung wieder zentrisch zum Rad einzustellen.
  • In den Tragring 15 sind Lagerbolzen 23 eingeschraubt, an welchen je ein Lagerarm 24 s0 gelagert ist, daß er sich- um den zur Radenene senkrechten Drehzapfen dieses Bolzens 23 drehen kann. Am Lagerarm 24 ist ein Zapfen :25 'gebildet, auf welchem das eine Ende eines Greifers 2-6 verschwenkbar gelagert ist. An diesem Ende weist der Greifer 26 einen lappenförmigen Fortsatz 27 auf, der in der Gebrauchsstellung des Greifers 26 hinter den Tragring 15 greift. Auf einem nabenförmigen Teil des Lagerarmes 24 ist eine Absetzung 28 gebildet, welche mit einer am Tragring 15 gelagerten Klinke 29 zusammenwirkt, die in eingeklinkter Lage das Drehen des Lagerarmes 24 in der einen Richtung begrenzt, wodurch bei Rückwärtsfahrt des Greiferrades die Greifer in der Gebrauchsstellung gehalten werden. In dieser Gebrauchsstellung verhindert ferner der den Tragring 15 hintergreifende Lappen 27 ein Ausschwenken des Greifers 26 um den Zapfen 2-5.
  • Um den Greifer 26 aus der Gebrauchsstellung in das Rad hinein zu versenken, wird die Klinke 29 außer Eingriff mit der Ab- setzung 2-8 gebracht. Darauf werden der Lagerarm 24 und der Greifer 26 gemeinsam um den Lagerbolzen 23 entgegen dem Uhrzeigersinn so weit gedreht, bis der Lappen 27 den Tragring 15 nicht mehr hintergreift, worauf der Greifer 26 um den Zapfen 25 ausgeschwenkt wird. In der ausgeschwenkten Lage wird der Greifer 26 gemeinsam mit dem Lagerarm 24 um den Bolzen 23 etwa um I8o° im Uhrzeigersinn gedreht,. und anschließend kann der Greifer 26 vollständig um den Zapfen 25 in das Rad hinein geschwenkt werden. Im Innern der Radscheibe i i sind U-förmige Federn 3o befestigt, zwischen welchen das freie Ende der Greifer 26 in deren in das Rad hinein versenkter Stellung erfaßt werden, um die Greifer in dieser Nichtgebrauchsstellung zu sichern, aus welcher sie durch in umgekehrter Reihenfolge ausgeführte Schwenk- und Drehbewegung wieder in die Gebrauchsstellung bewegt werden können.
  • Wie ersichtlich, sind die Greifer 26 in der Gebrauchsstellung insbesondere durch die lappenförmigen Fortsätze 27 derart mit dem Tragring 15 verbunden, daß die im Betrieb auf die Greifer ausgeübten Belastungen nicht auf die Lagerzapfen und Lagerbolzen einwirken und letztere daher nicht beschädigt werden. Die Lappen 27 begrenzen die Beweglichkeit der Greifer und verhindern dadurch, daß die letzteren den Gummireifen beschädigen.

Claims (2)

  1. PATENT AN SPR Ü CH E: i. Greifervorrichtung an Rädern mit Gummibereifung, mit bei Gebrauch auf dem Gummireifen aufliegenden und denselben umfassenden Greifern, welche auf je einem in der Radebene liegenden Zapfen drehbar gelagert sind, der selbst um einen zur Radebene senkrechten Drehzapfen schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Drehzapfen (6, 23) in der Achsrichtung des in der Radebene liegenden Lagerzapfens (7, 24) liegt.
  2. 2. Greifervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite der Greifer (26), an welcher sie gelagert sind, ein lappenförmiger Fortsatz ZD (27) gebildet ist, welcher in der Gebrauchsstel.-lung der Greifer sich gegen den Tragkörper (15) anlegt.
DEM139421D 1936-10-20 1937-10-09 Greifervorrichtung an Raedern mit Gummibereifung Expired DE711952C (de)

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