DE899452C - Verschwenkbaers Flugzeuglaufrad - Google Patents

Verschwenkbaers Flugzeuglaufrad

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DE899452C
DE899452C DEG8591A DEG0008591A DE899452C DE 899452 C DE899452 C DE 899452C DE G8591 A DEG8591 A DE G8591A DE G0008591 A DEG0008591 A DE G0008591A DE 899452 C DE899452 C DE 899452C
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DE
Germany
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cam plate
aircraft
wheel
auxiliary cam
auxiliary
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Expired
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DEG8591A
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Goodyear Aircraft Corp
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Goodyear Aircraft Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/50Steerable undercarriages; Shimmy-damping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Verschwenkbares Flugzeuglaufrad Die Erfindung bezieht sich auf ein für Seitenwindlandungen verwendbares, verschwenkbares Flugzeuglaufrad und insbesondere auf die das Rad in die Mittellage zurückführende Kurvenplatte.
  • Bekanntlich wurde bisher zum selbsttätigen Verschwenken von für Seitenwindlandungen verwendbaren Flugzeuglaufrädern eine Kurvenplatte benutzt, auf welcher das ganze Gewicht des Flugzeuges ruht, wenn sich das Flugzeug auf dem Boden befindet. Diese Kurvenplatte ist bestrebt, die Räder in neutraler Stellung zu halten, wenn sie nicht durch Seitenwindkräfte in verschwenkter Stellung genalten werden. Sobald sich jedoch das Flugzeug in die Luft erhebt, sollen die Räder aus der verschwenkten Stellung selbsttätig in die neutrale Stellung zurückkehren, d. h. eine zur Längsachse des Flugzeuges parallele Stellung einnehmen. Dies ist wichtig, um die Entstehung von Querkräften durch den Fahrtwind bei nicht einziehbaren Laufrädern zu vermeiden und um bei einziehbaren Laufrädern diese für das Einziehen in gleiche Flucht mit den Radkammern zu bringen. Es hat sich jedoch herausgestellt, @daß bei kleinen Schwenkwinkeln infolge der geringen Steigung in .der Nähe des Scheitels der Kurvenplatte das Drehmoment derselben nicht hinreicht, um -die Reibung zwischen .der Kurvenplatte und den Nocken zu überwinden.
  • Zweck der Erfindung ist, die erwähnten Schwierigkeiten zu überwinden, so,daß die Laufräder des Flugzeuges aus der verschwenkten Stellung, die sie beim Rollen auf dem Boden einnehmen, selbsttätig in die neutrale Stellung zurückgeführt werden, sobald sich das Flugzeug in die Luft erhoben hat. Dieser Zweck der Erfindung wird durch Anordnung einer Hilfskurvenplatte erreicht, die mit einem Hilfsnocken zusammenwirkt und die zu wirken beginnt, bevor .die Steigung auf der Hauptkurvenplatte zu gering wird, um das für die Rückführung dex Laufräder in die neutrale Stellung erforderliche Drehmoment zu liefern. Zu diesem Zweck sind die wirksamen Flächen der Hilfskurv,enplatte hinreichend steil ausgebildet, so daß sie, wenn--der auf dem Königszapfen gleitbar befestigte, federbelastete Nocken mit ihnen zusammenwirkt, das zur Rückführung: der..Räder in die Mittellage erforderliche Drehmoment liefern.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform.
  • Fig. i ist ein Querschnitt nach der Linie -I-I der Fig. 2; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Radnabe, wobei die Lager weggelassen sind; Fig.3 ist eine teilweise Draufsicht auf Fig. 2, wobei .eine Hälfte im Schnitt nach der Linie III-III dargestellt ist; Fig.4 ist eine Untersicht des Hilfsnockens; Fig. 5 zeigt denselben im senkrechten Querschnitt; Fig. 6 ist eine Seitenansicht .der Hilfskurvenplatte; Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf dieselbe; Fig. 8 zeigt die relative Stellung der Nocken zu der zugehörigen Kurvenplatte bei einem Schwenkwinkel, bei dem der Hilfsnocken mit seiner Hilfskurvenplatte in Eingriff zu treten beginnt, bevor das Drehmoment der Hauptkurvenplatte zu gering wird, um das. Rad vollends in seine neutrale Stellung zurückzuführen.
  • Mit i ist die Achse eines Laufrades bezeichnet, die am nicht dargestellten Landegestell eines Flugzeuges befestigt werden kann. Die Achse z ist mit radialem Spielraum in der Bohrung 2- der Radnabe 3 angeordnet. In der Nabe 3 ist durch einen Zapfen 4 ein in der Achse i drehbarer Königszapfen 5 befestigt, .der unter einem solchen Winkel zur Senkrechten steht, daß seine Achse die Rollfläche vor dem Berührungspunkt des Rades mit der Rollfläche trifft. Das Rad 6, das mittels der Lager 7 und 8 um die Nabe 3 drehbar ist, hat dadurch die Möglichkeit, sieh bei Seitenwindlandungen um den Königszapfen 5 zu verschwenken. Am unteren Teil der Achse i sind durch Zapfen 9 Nocken io befestigt, die auf den verhältnismäßig flachen Flächen i i der Hauptkurvenplatte 12 aufsitzen, die innerhalb der Nabe 3 im unteren Teil angeordnet ist. Wenn sich das Flugzeug auf dem Boden befindet, wird das ganze Gewicht .desselben durch die Nocken io auf die Kurvenplatte 112 übertragen. Zwischen einer Haltescheibe 14, die am oberen Ende .des Königszapfens 5 durch einen Sprengring i5 befestigt ist, und der Achse i ist eine Feder 13 angeordnet, welche die Kurvenplatte 12 in der schwenkbaren -Nabe 3 gegen die Nocken io .der Achse i drückt, wenn sich das Flugzeug in die Luft erhebt. Wenn sich das Flugzeug auf dem Boden befindet und sich in gerader Richtung nach vorwärts bewegt, . wird die Kurvenplatte immer trachten, die Räder in neutraler Stellung zu halten, solange nicht ein Seitenwind das Flugzeug zum Abdrehen zwingt, in welchem Fall sich die Räder um einen bestimmten Winkel verschwenken werden. Sobald sich .das Flugzeug in die Luft erhebt, wird .die auf die Kurvenplatte 12 wirkende Feder 13 die Räder aus der verschwenkten Stellung in die neutrale Stellung zurückführen. Die Ausführung dieses Vorganges ist nur schwierig bei kleinen Schwenkwinkeln, da bei diesen auch die Steigung auf der .Kurvenplatte nur gering ist. Unter diesen Umständen kann, die Reibungskraft zwischen Kurvenplatte und Nocken größer sein als das auf die Kurvenplatte wirkende Drehmoment, so daß die Räder nicht völlig in- die neutrale Stellung zurück-. kehren.
  • Um diesen zu beheben, ist an der Oberseite der Achse i durch Zapfen i8 konzentrisch zum Königszapfen 5 eine Hilfskurvenplatte 16 befestigt, -die mit Paaren von steilen, in entsprechendem Abstand voneinander angeordneten Flächen 17 versehen ist. Unter der Wirkung der- Feder :ig .sitzt auf der Kurvenplatte 16 der Hilfsnocken 2o, der mit Flächen 21 versehen. ist, welche mit den Flächen 17 der Hilfskurvenplatte zusammenwirken. Der zylindrische Teil 22 des Nockens 2o trägt in Ausnehmungen 23 Keile 24, die in Nuten 25 des Königszapfens 5 geführt sind. Um ein Flattern des Rades bei Ausführung von Bodenbewegungen zu dämpfen, ist in das- äußere Ende der Achse i ein Reibungspfropfen 26 eingesetzt, .der durch eine Feder z7 gegen. ein Trommelsegment 218f gedrückt wird, das durch Muttern 2g an der Nabe 3 befestigt ist.
  • Beim Länden eines-Flugzeuges oder bei der Ausführung von Bodenmanövern wird das Gewicht des Flugzeuges zusammen mit der Dämpfungsvorrichtung immer bewirken, daß die Nocken io mit dem Scheitel der Hauptkurvenplatte 12 ausgerichtet bleiben. Das Rad wird_ sich jedoch verschwenken, wenn -durch Seitenwinde hervorgerufene Seitenkräfte von hinreichender Größe auf das Flugzeug zur Wirkung kommen. Wenn sich jedoch das Flugzeug in die Luft erhebt und die Räder aufhören, sich" zu drehen, würden die Räder ohne die erfindungsgemäße Einrichtung nicht völlig in die neutrale Stellung zurückkehren, weil die Steigung auf der Hauptkurvenplatte in Scheitelnähe zu gering ist, um die Reibung zu überwinden. In dieser Stellung erzeugt der Hilfsnocken 21o durch Eingriff in die zwischen. den steilen Flächen 17 gebildete Vertiefung der Hilfskurvenplatte das erforderliche Drehmoment,, um .das verschwenkte Rad völlig in die neutrale Stellung zurückzuführen. Die relative Stellung des Hilfsnockens 2o zur Hilfskurvenplatte 16 ist derart, daß diese Anordnung bei einem Schwenkwinkel wirksam wird, bei welchem die Hauptkurvenplatte noch immer eine Drehrnomentbewegung hervorruft.
  • Mit der beschriebenen Anordnung wird mithin der Zweck der Erfindung erreicht, .der darin besteht, die Laufräder aus jeder verschwenkten Stellung, die sie auf dem Boden angenommen haben können, völlig in die neutrale Stellung zurückzuführen, sobald sieh das Flugzeug in die Luft erhebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschwenkbares Flugzeuglaufrad mit einer das Rad. in die Mittellage zurückführenden Hauptkurvenplatte und Nöcken, gekennzeichnet durch eine Hilfskurvenplatte (16), die mit Paaren von im Abstand voneinander angeordneten, verhältnismäßig steilen, wirksamen Flächen (17) versehen und an der Oberseite der Achse (i) befestigt ist, durch einen Hilfsnocken (20), der in wirksamem Eingriff mit der Hilfskurvenplatte angeordnet, durch Keile (24) mit dem Königszapfen (5) verbunden und in der Längsrichtung desselben gleitbar beweglich ist, durch zwei. Federn (13, ig), die in der Nabe (3) und deren obere Enden relativ zur Nabe fest angeordnet sind, wobei die eine Feder (13) die Hauptkurvenplatte (12) und die andere Feder (iigi) die Hilfskurvenplatte gegen den jeweils zugehörigen Nocken (io, 2o) drückt, um das Rad (6) der Wirkung eines Drehmoments zu unterwerfen und es aus einer verschwenkten Stellung in die neutrale Stellung zurückzuführen, wobei die Hilfskurvenplatte den letzten Teil der Rückführung bewirkt und eingreift, bevor das Rückführdrehmoment der Hauptkurvenplatte zu gering wird, um die Reibung zu überwinden.
DEG8591A 1951-05-24 1952-04-09 Verschwenkbaers Flugzeuglaufrad Expired DE899452C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DEG8591A Expired DE899452C (de) 1951-05-24 1952-04-09 Verschwenkbaers Flugzeuglaufrad

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